Forum: Offtopic kostenlos mithören.


von Victor I. (Gast)


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Hallo liebe Wissende, ihr könnt mir mit dieser Herausforderung sicher 
behilflich sein.

Worum geht es? Ich fahre demnächst das erste Mal auf einen Kongress in 
Deutschland, der komplett auf Englisch abgehalten wird und weigere mich 
die absolut überteuerte Simultanübersetzung in Höhe von 100€ zu 
bezahlen. Auf dem Kongress werden sich mehrere Tausend Zuhörer befinden 
und der Empfang der Übersetzung erfolgt mit einem unbekannten 
Kopfhörer-Set.

Nun zu meinen Fragen:

* Welche Geräte, bzw. welche Frequenzen werden für solche 
Dolmetscherübertragungen meistens verwendet?

* Ist es möglich, die Übertragungsfrequenz mit einem handelsüblichen 
Radioempfänger zu finden und somit kostenlos mitzuhören?

Vielen Dank für eure Hilfe.

von Karl (Gast)


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Heutzutage werden dafür digitale, individuell adressierbare Geräte 
verwendet. Übertragung verschlüsselt. Abhören unmöglich.

von Silvan K. (silvan) Benutzerseite


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Ich stelle mir eine Simultanübersetzung sehr schwierig für den 
Übersetzer vor. -> die hohe Leistung will angemessen vergütet werden!

Was hält dich davon ab dem Kongress auf Englisch zu folgen?

von fonsana (Gast)


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Victor I. schrieb:
> Deutschland, der komplett auf Englisch abgehalten wird und weigere mich
> die absolut überteuerte Simultanübersetzung in Höhe von 100€ zu

Was soll denn diese abstruse Einstellung?
Selbst wenn der Kongress nur 4 Stunden geht(was ich nicht glaube), ist 
ein Stundensatz von 25EUR fuer eine Simultanuebersetzung OK.
Allerdings liegt die Ursache bei Dir selbst. Wenn man in einem 
technischen Fachgebiet arbeitet, sollte man in der Lage sein, einem 
englisch gehaltenen Vortrag zu folgen.

fonsana

von Mark B. (markbrandis)


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fonsana schrieb:
> Was soll denn diese abstruse Einstellung?
> Selbst wenn der Kongress nur 4 Stunden geht(was ich nicht glaube), ist
> ein Stundensatz von 25EUR fuer eine Simultanuebersetzung OK.

Falls die 100 Euro der Preis pro Teilnehmer sind, und es viele 
Teilnehmer gibt - Dutzende oder gar Hunderte - dann ist dieser Betrag 
durchaus eher als hoch zu bezeichnen. Übersetzt werden muss schließlich 
nur einmal, und auch wenn der Übersetzer einen herovrragenden Job macht, 
sind (unter Umständen) mehrere tausend Euro Tagessatz wohl eher nicht 
angemessen.

Andererseits gilt, wie oben gesagt: Wer auf einen internationalen 
Fachkongress geht, der sollte des Englischen mächtig sein.

Sofern der Besuch dieses Kongresses beruflicher Natur ist, sollte es 
eventuell möglich sein sich über den Betrag eine Quittung ausstellen zu 
lassen und dies über den Arbeitgeber abzurechnen. Es sei denn, der sagt 
dazu: "Was willst du überhaupt, ist doch auf englisch und das erwarten 
wir von unseren Angestellten?!"

von fonsana (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
> Falls die 100 Euro der Preis pro Teilnehmer sind, und es viele
> Teilnehmer gibt - Dutzende oder gar Hunderte - dann ist dieser Betrag
> durchaus eher als hoch zu bezeichnen. Übersetzt werden muss schließlich
> nur einmal, und auch wenn der Übersetzer einen herovrragenden Job macht,
> sind (unter Umständen) mehrere tausend Euro Tagessatz wohl eher nicht
> angemessen.

Wenn man sich so die Tagessaetze fuer die Raeumlichkeiten ansieht, da 
sind diese auch ueberirdisch. Genauso wird es mit den Mieten fuer die 
Geraetschaften sein. Und der Kongressorganisator will auch noch einige 
Zigtausend EUR verdienen, da kommt schon was zusammen...

Mark Brandis schrieb:
> dazu: "Was willst du überhaupt, ist doch auf englisch und das erwarten
> wir von unseren Angestellten?!"

Womit der schwarze Peter wieder beim TO ist... ;-)

fonsana

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Und Dann gibt es ja noch Diktiergeräte

Ich würde bei Interesse auch für das Skript/Video zahlen wenn es mich 
interessierte.

Namaste

von Daniel R. (victori)


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Herzlichsten Dank für die raschen Antworten!
Es geht mir keinesfalls darum den Veranstalter abzuzocken, sorry wenn 
meine Ausdrucksweise so einen Anschein erzeugt. Es ist einfach 
interessant, zur Abwechslung Mal über alternative Lösungen nachzudenken, 
zu hinterfragen und nicht alles hinzunehmen wie es einem ihm serviert 
wird.
Danke für die Tipps, wünsche euch einen schönen Abend.

von A. $. (mikronom)


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fonsana schrieb:
> Allerdings liegt die Ursache bei Dir selbst. Wenn man in einem
> technischen Fachgebiet arbeitet, sollte man in der Lage sein, einem
> englisch gehaltenen Vortrag zu folgen.

Ich stimme dir da grundsätzlich zu, englisch sollte man in dem Bereich 
verstehen können. Aber wenn du als Ausländer mit einen akzeptablen 
deutschen Hörverständnis (passiv) einem Urbayer zuhören sollst, dann 
hilft dir das nicht. Wenn ich bei einer Vortragsserie sehe, dass 
US-Amerikaner vortragen, dann spar ich mir auch das hingehen, deren 
Slang-Englisch nervt mich tierisch. Die verwenden auch dauernd Wörter 
und Formulierungen, die ich nicht kenne und die man nicht wortwörtlich 
übersetzen kann. Gut ist dagegen, wenn nicht-Englisch-Muttersprachler 
vortragen, die versteht man bestens.

von Icke ®. (49636b65)


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Andi $nachname schrieb:

> US-Amerikaner vortragen, dann spar ich mir auch das hingehen, deren
> Slang-Englisch nervt mich tierisch.

Oh ja. Auch immer wieder erschreckend, wenn man amerikanische 
Film-Beauties im Originalton hört. Das wars dann für den Ständer.

von Michael K. (charles_b)


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Icke ®. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>
>> US-Amerikaner vortragen, dann spar ich mir auch das hingehen, deren
>> Slang-Englisch nervt mich tierisch.
>
> Oh ja. Auch immer wieder erschreckend, wenn man amerikanische
> Film-Beauties im Originalton hört. Das wars dann für den Ständer.

Wie sagt der Lateiner: Mulier taceat in ecclesia.

von Michael K. (charles_b)


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Daniel R. schrieb:

> interessant, zur Abwechslung Mal über alternative Lösungen nachzudenken,

Vorschlag: Besorg dir ein kleines Mikro-Mikro mit Kabel und einen 
eigenen Kopfhörer. Die nette Nachbarin neben dir bittest du, ob du das 
Mikro-Mikro bei ihr in den Kopfhörer einführen darfst...

Dann hat auch der Begriff "anbandeln" mal eine handfeste Bedeutung.

von Robert L. (lrlr)


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Ich möchte morgen mit der U-Bahn fahren.
Nachdem die sowieso fährt, egal ob ich mitfahre oder nicht, sehe ich 
nicht ein dafür einen Fahrschein kaufen zum müssen.

wisst ihr eine lösung??




ps. zum Thema: vermutlich gibt es mehrere Sprachen zu Auswahl, mit den 
100€ werden wohl auch die "weniger gefragten" z.B: Nieder bayrisch 
bezahlt..

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Die nette Nachbarin neben dir bittest du, ob du das
> Mikro-Mikro bei ihr in den Kopfhörer einführen darfst...

Das klappt nur, wenn Du ihr 50€ zubezahlst.

von Michael K. (charles_b)


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Dirk J. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Die nette Nachbarin neben dir bittest du, ob du das
>> Mikro-Mikro bei ihr in den Kopfhörer einführen darfst...
>
> Das klappt nur, wenn Du ihr 50€ zubezahlst.

Dann wäre der Übersetzungskopfhörer die erste gemeinsame Investition - 
ist das nicht romantisch?

von Weingut P. (weinbauer)


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ich stell mir grad den TO vor mit nem
Spectrumanalyzer auf den Knien, Kabeltrommel unterm Stuhl für die 
Stromversorgung mit der Hand die Sonde hoch haltend und den Knopf
im Ohr :o))

Das würde im Auditorium mal echt Eindruck machen ... keinen guten,
aber einen bleibenden ;o)

von Michael K. (charles_b)


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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> ich stell mir grad den TO vor mit nem
> Spectrumanalyzer auf den Knien, Kabeltrommel unterm Stuhl für die
> Stromversorgung mit der Hand die Sonde hoch haltend und den Knopf
> im Ohr :o))
>
> Das würde im Auditorium mal echt Eindruck machen ... keinen guten,
> aber einen bleibenden ;o)

Vielleicht so ne Art Clint Eastwood aus dem Media-Markt: Geiz ist geil!

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