Forum: Offtopic Ein Rätsel hoppla Betreff zu kurz


von Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this


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Jeder Mensch hat einen Vater. Zwei Großväter. Vier Urgroßväter. Und so 
weiter. Die Zahl verdoppelt sich also mit jeder Generation.

Wenn wir aber z.B. 32 Generationen zurückgehen (das sind nur knapp 800 
Jahre), dann hat jeder Mensch 2^32 Ur^32-Großväter. Das wären knapp 4,3 
Milliarden. Im Jahr 1200 gab es aber weltweit nur ca. 375 Millionen 
Menschen.

Kennt jemand die Erklärung?

von Peter P. (ichbineinepfanne) Benutzerseite


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Malignes Melanom schrieb:
> Die Zahl verdoppelt sich also mit jeder Generation.

Nach deiner Rechnung haben meine 5 Kinder 10 Omas und 10 Opas.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Hast du berücksichtigt dass Geschwister die selben Großeltern haben?

von J.-u. G. (juwe)


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Andreas M. schrieb:
> Hast du berücksichtigt dass Geschwister die selben Großeltern haben?

Geschwister haben sogar die selben Eltern!

Die selben Großeltern haben Cousins und Cousinen, usw.

von Hawa M. (hawamand)


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Malignes Melanom schrieb:
> Kennt jemand die Erklärung?
Wenn einige ihre Cousine n-ten Grades heiraten reduziert sich die Anzahl 
Vorfahren...

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Malignes Melanom schrieb:
> Kennt jemand die Erklärung?
Die Geschwister verschleiern das Problem nur.
Du stellst dir gerade (vereinfacht) einen Baum vor:
 o   o   o   o   o   o   o  Ahnen
  \ / \ / \ / \ / \ / \ /
   o   o   o   o   o   o
    \ / \ / \ / \ / \ /
     o   o   o   o   o
      \ / \ / \ / \ /
       o   o   o   o
        \ / \ / \ /
         o   o   o
          \ / \ /
           o   o
            \ /
             o              Kind

In Wirklichkeit ist es aber ein "netzartiger Schlauch", wo jeder mit 
jedem verwandt ist (was problemlos sogar mit Einzelkindern 
funktioniert):
 o   o   o   o   o   o      Ahnen
  \ / \ / \ / \ / \ / \ /
   o   o   o   o   o   o
  / \ / \ / \ / \ / \ / \
 o   o   o   o   o   o
  \ / \ / \ / \ / \ / \ /
   o   o   o   o   o   o
  / \ / \ / \ / \ / \ / \   --> mit links verbunden
 o   o   o   o   o   o          wie ein Gewebeschlauch
  \ / \ / \ / \ / \ / \ /
   o   o   o   o   o   o
  / \ / \ / \ / \ / \ / \
 o   o   o   o   o   o
  \ / \ / \ / \ / \ / \ /
   o   o   o   o   o   o     Kinder

Dort sind quasi links die Ahnen und rechts die Kinder:
http://www.techflex.org/Geflechtschlaeuche/Over-expanded

von Peter P. (ichbineinepfanne) Benutzerseite


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Ahnenforschung kostet demnach 54 Cent/Meter

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Wie rechnet man Meter in Jahre um?  ;-)

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Peter Pfanne schrieb:
> Ahnenforschung kostet demnach 54 Cent/Meter

Haha.

von Icke ®. (49636b65)


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Malignes Melanom schrieb:

> Kennt jemand die Erklärung?

Früher hatten die Familien nicht nur ein oder zwei Kinder. 10 oder mehr 
waren durchaus üblich. Befruchtungsspezialisten wie z.B. Dschingis Khan 
haben gleich mal ein paar hundert in die Welt gesetzt. Und in dünn 
besiedelten Regionen soll es auch vorkommen, daß Papa und Opa dieselbe 
Person sind. So relativiert sich das...

von Mario K. (Gast)


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Haben wir alle nicht die gleiche Mutter

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Lothar Miller schrieb:
> In Wirklichkeit ist es aber ein "netzartiger Schlauch", wo jeder mit
> jedem verwandt ist (was problemlos sogar mit Einzelkindern
> funktioniert):
>  o   o   o   o   o   o      Ahnen
>   \ / \ / \ / \ / \ / \ /
>    o   o   o   o   o   o
>   / \ / \ / \ / \ / \ / \
>  o   o   o   o   o   o
>   \ / \ / \ / \ / \ / \ /
>    o   o   o   o   o   o
>   / \ / \ / \ / \ / \ / \   --> mit links verbunden
>  o   o   o   o   o   o          wie ein Gewebeschlauch
>   \ / \ / \ / \ / \ / \ /
>    o   o   o   o   o   o
>   / \ / \ / \ / \ / \ / \
>  o   o   o   o   o   o
>   \ / \ / \ / \ / \ / \ /
>    o   o   o   o   o   o     Kinder

Nach deiner Ahnenstruktur hat jede Person zwei Halbgeschwister und mit
beiden jeweils ein Kind.

Da, wo du herkommst, scheint es ziemlich rund zuzugehen :D

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Yalu X. schrieb:
> Nach deiner Ahnenstruktur hat jede Person zwei Halbgeschwister und mit
> beiden jeweils ein Kind.
Offenbar hätte ich mein
>>> (vereinfacht)
nicht in Klammern setzen dürfen. Und eine ausgeschlafene 
Verwandtschaftstafel als ASCII-Grafik war mir doch zuviel...

> Nach deiner Ahnenstruktur hat jede Person zwei Halbgeschwister und mit
> beiden jeweils ein Kind.
Das mit der Verwandtschaft ist mir sowieso ein immerwährendes Rätsel.

Yalu X. schrieb:
> Da, wo du herkommst, scheint es ziemlich rund zuzugehen :D
Vereinfacht gesagt, ja...  ;-)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Lothar Miller schrieb:
> Offenbar hätte ich mein
>>>> (vereinfacht)
> nicht in Klammern setzen dürfen.

Ich dachte das "vereinfacht" bezöge sich nur auf die Baumstruktur, der
du dann den (meinem ursprünglichen Verständnis nach nicht vereinfachten)
Geflechtschauch entgegengehalten hast :)

Lothar Miller schrieb:
>> Da, wo du herkommst, scheint es ziemlich rund zuzugehen :D
> Vereinfacht gesagt, ja...  ;-)

Das stimmt ja auch. Das obige Paradoxon lässt sich letztendlich nur mit
massiver Inzucht (im engeren wie im weiteren Sinn) erklären.

von Uhu U. (uhu)


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Icke ®. schrieb:
> Früher hatten die Familien nicht nur ein oder zwei Kinder. 10 oder mehr

Vorsicht, früher war die Überlebensquöte nicht knapp 1, sondern deutlich 
weniger. Diejenigen, die nicht das reproduktive Alter erreichen, können 
nicht als *eltern auftauchen.

Yalu X. schrieb:
> Das obige Paradoxon lässt sich letztendlich nur mit
> massiver Inzucht (im engeren wie im weiteren Sinn) erklären.

Nicht unbedingt. Mit jeder Generation, die zwischen einem Individuum und 
einem Vorfahren liegt, nehmen dessen Gene im Genom des Individuums um 
die Hälfte ab. Irgendwann ist eben das Doppelte von fast nichts - das 
bei einem den Eltern des Individuums gemeinsamen Vorfahren ins Spiel 
kommt - auch nicht viel und man kann nicht mehr von Inzucht reden.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Das obige Paradoxon lässt sich letztendlich nur mit
>> massiver Inzucht (im engeren wie im weiteren Sinn) erklären.
>
> Nicht unbedingt. Mit jeder Generation, die zwischen einem Individuum und
> einem Vorfahren liegt, nehmen dessen Gene im Genom des Individuums um
> die Hälfte ab. Irgendwann ist eben das Doppelte von fast nichts - das
> bei einem den Eltern des Individuums gemeinsamen Vorfahren ins Spiel
> kommt - auch nicht viel und man kann nicht mehr von Inzucht reden.

Also sozusagen wie bei der Homöopathie? ;-)

Diese "homöopathische" Inzucht meinte ich übrigens oben mit "Inzucht im
weiteren Sinn", die keum vermeidbar und auch nicht verwerflich ist.

von Uhu U. (uhu)


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Yalu X. schrieb:
> Also sozusagen wie bei der Homöopathie? ;-)

Im Prinzip ja, nur eben mit dem Verdünnungsfaktor 2.

> und auch nicht verwerflich ist.

Na ja, um Moral gehts dabei eigentlich nicht...

von Uwe R. (aisnmann)


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Malignes Melanom schrieb:
> Jeder Mensch hat einen Vater. Zwei Großväter. Vier Urgroßväter. Und so
> weiter. Die Zahl verdoppelt sich also mit jeder Generation.
>
> Wenn wir aber z.B. 32 Generationen zurückgehen (das sind nur knapp 800
> Jahre), dann hat jeder Mensch 2^32 Ur^32-Großväter. Das wären knapp 4,3
> Milliarden. Im Jahr 1200 gab es aber weltweit nur ca. 375 Millionen
> Menschen.
>
> Kennt jemand die Erklärung?

Das ist wohl der http://de.wikipedia.org/wiki/Ahnenverlust

bye uwe

von Uhu U. (uhu)


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Man muß nur das richtige Stichwort kennen...

Nach Lektüre des Artikels weiß ich jetzt, warum der Hochadel trotz 
schwerer geistiger Degeneration immer in der Lage ist, den Überblick 
über seine Ahnen zu behalten...

von Thomas S. (tsalzer)


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Der Uhuuuu..

lebt ja immer noch, und klugscheissert, wie man das kennt, aus google 
Wissen heraus.




guude
ts

von A. B. (funky)


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...während du nur scheisst %)

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