Hi,
ich habe ca. 6 Millionen Messwerte mit Semikolon getrennt in einer .txt
gespeichert werden.
Wenn ich dann mit Excel die Datei öffnen will, fragt er nach
Formatierung.
Leider wird es nur in die erste Zeile reingeschrieben.
Sodass er also auf eine große Spaltenanzahl angewiesen ist.
Dazu habe ich 2 Fragen:
1.Besteht die Möglichkeit, irgendwelche Einstellungen in Excel
vorzunehmen, damit er die Daten nur in Spalte 1 schreibt?
(Excel kann ja mehr Zeilen als Spalten.)
2.Kann man irgendwelche Einstellungen vornehmen um die Spaltenanzahl zu
vergrößern?
Excel ist bezüglich der Anzahl Felder begrenzt. Für solche Datenmengen
verwende ich ein pythonscript, mit dem man mittels libs auf
Tabellendaten zugreifen kann. Alternativen wären auch teapot oder
Datenauswerteprogramme.
Gruss
Robert
Joachim Drechsel schrieb:> Excel macht eh bei 65535 Zeilen dicht, vergiß Excel.
schön das die leute ihr wissen nicht mal updaten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Excel
[...]
Seit Excel 2007 kann ein Tabellenblatt 1.048.576 Zeilen und 16.384
Spalten (A bis XFD), also 17.179.869.184 Zellen umfassen. Davor war die
Größe auf 65.536 Zeilen und 256 Spalten (A bis IV), also 16.777.216
Zellen, begrenzt. Ist in jedem dieser Felder eine Ziffer eingetragen, so
hat eine Datei in Office 2003 eine Größe von 227 MB.
[...]
> Nimm eine Datenbank.
richtig, soetwas macht man nicht mit Excel
tex schrieb:> Joachim> Das ist auch gar nicht nötig, denn Openoffice und Libreoffice gibt es> umsonst.
und damit kann man also excel datein mit mit so vielen zeilen erzeugen -
das will ich sehen?
@Peter
Und was hält Dich davon ab, es zu sehen oder auszuprobieren?
Die Unfähigkeit 6Mio Mal eine Zufallszahl produzieren und in die jeweils
nächste Zeile schreiben zu lassen oder die Unkenntnis der
Tastenfunktionen Strg + C, STRG + V, STRG + Cursortaste
tex schrieb:> Und was hält Dich davon ab, es zu sehen oder auszuprobieren?
wenn das Excel-Datei-Format nicht mehr als 65535/1.048.576 zeilen
speichern kann, dann braucht ich es nicht auzuprobieren.
Norbert schrieb:> Peter II schrieb:>> und damit kann man also excel datein mit mit so vielen zeilen erzeugen ->> das will ich sehen?>> Gern!
das ist aber keine Excel-Datei.
Wenn Du einen homogenen Datenblock einliest, versucht Excel natürlich
diesen in eine Zeile zu packen - und bekommt dicke Backen.
Wenn Du also unbedingt diesen Brocken einlesen willst, so musst Du, am
Besten mit einem kleinen Script, alle (z.B.) 500 Werte das Semikolon
durch einen Zeilenumbruch ersetzen.
Den Block kannst Du dann über die Importfilter einlesen. Ob sich so
etwas allerdings vernünftig in Excel bearbeiten lässt, ist eine andere
Frage.
Peter II schrieb:> Norbert schrieb:>> Peter II schrieb:>>> und damit kann man also excel datein mit mit so vielen zeilen erzeugen ->>> das will ich sehen?>>>> Gern!>> das ist aber keine Excel-Datei.
Das stimmt, das ist ein Bild. ;-)
'Speichern unter' bietet mir einen ganzen Sack voller Excel Formate an:
Excel 5.0 95 97 2000 XP 2003 2007 und Pocket
Norbert schrieb:> 'Speichern unter' bietet mir einen ganzen Sack voller Excel Formate an:> Excel 5.0 95 97 2000 XP 2003 2007 und Pocket
dann speicher doch mal 6Mil zeilen in einem Excel format.
Peter II schrieb:> tex schrieb:>> Joachim>> Das ist auch gar nicht nötig, denn Openoffice und Libreoffice gibt es>> umsonst.> und damit kann man also excel datein mit mit so vielen zeilen erzeugen -> das will ich sehen?
Die Daten liegen laut OP in einer txt-Datei und dass sie unbedingt in
eine xls(x)-Datei landen müssen, kann ich nirgends sehen.
conchulio schrieb:> Egal in welchem Excel Datenformat.> Nur wichtig ist, dass ich alle 6Millionen Werte in separaten Zellen, am> liebsten in einer Spalte abspeichern kann.
Aus deinem Post ging leider nicht hervor welches OS du verwendest.
Sollte es etwas Linux-ähnliches sein, so kannst du die Quelldatei sehr
einfach per Kommandozeile umformen und zB 600.000 Zeile je 10 Werte
anordnen. Diese Datei könntest du problemlos importieren.
Bei Win kann ich dir leider nicht helfen.
Mir wäre schon sehr geholfen, wenn jemand ne Möglichkeit wüsste, wie ich
Excel dazu beweg es in Spalte 1 zu schreiben, anstatt in Zeile 1.
Hinter jedem Wert steht ein Semikolon wie schon erwähnt.
Hier nochmal als Bild:
Wenn die oben gemachte Angabe von maximal 1.048.576 Zeilen pro
Excel-Sheet stimmen, Du unter Windoof und Excel arbeiten willst oder
musst, bleibt Dir nur die Umformung übrig.
Kleb' Dir doch einfach ein einfachst Basic-, Pascal- oder C-Programm
zusammen und brech die Datei so um, dass Du unter den maximalen
Zeilenanzahl bleibst.
Natürlich gibt es 'nen Haufen Programme die das alles viel Besser
können, aber ich unterstelle mal das Du dich mit Excel auskennst und da
wäre das erlernen eines anderen Programms echt übertrieben. Immer
vorausgesetzt, Du kannst Excel und das Ganze ist eine einmalige
Angelegenheit.
amateur schrieb:> Wenn die oben gemachte Angabe von maximal 1.048.576 Zeilen pro> Excel-Sheet stimmen, Du unter Windoof und Excel arbeiten willst oder> musst, bleibt Dir nur die Umformung übrig.
Wobei man bei der Umformung schon ein wenig weiter denken sollte, weil
man die Werte ja ueblicherweise nicht nur "in Excel haben" will, sondern
mit Ecxel damit weitere Berechnungen machen.
Also sollte man die als erstes so umformen, wie es spaeter die
gewuenschten Berechnungen erleichtert.
Wenn allerdings zu jedem Wert zwei weitere berechnete hinzukommen, dann
ist mit Excel schon wieder Ende. (3*6 Mio = 18 Mio groesser:
Peter II schrieb:> also 17.179.869.184 Zellen
fonsana
Excel kann .csv importieren.
Leider BESITZT der TS conchulio nur Excel2000 wodurch bei 65535 Zeilen
Feierabend ist. Also besser DB benutzen oder mühsam 6 Millionen Daten
Häppchenweise a 65000 je Tabelle zuerstückeln und anschließend auf eine
Tabelle verdichten falls schöne Grafik gebraucht wird?
Oder http://www.openoffice.org/de/doc/faq/
>Mir wäre schon sehr geholfen, wenn jemand ne
Versuch mal beim Import NICHT das Semikolon an Trenner anzugeben. Ich
weiß allerdings nicht, ab wann EINE Zelle "dicke" Backen bekommt. Du
versuchst ja schließlich Megabytes in eine zu packen.
Noch eine verwegene Idee:
Wenn ich mir die Messwerte so ansehe, bleiben diese immer für eine
Anzahl die Gleichen.
Schreib doch ein kleines script das den Wert in der ersten Spalte und
dessen Wiederholung in der zweiten angibt.
Also z.B.:
013;013;013;013;013;013;013;013;013;013;239;239;239;239;239;239;239;...
zu:
>Noch eine verwegene Idee
Unser Freund scheint eine nicht zu überwindende Allergie gegen "ein
kleines Script" zu haben, sonst hätte er sein Problem schon längst
gelöst.
oszi40 schrieb:> Excel kann .csv importieren.>> Leider BESITZT der TS conchulio nur Excel2000 wodurch bei 65535 Zeilen> Feierabend ist. Also besser DB benutzen oder mühsam 6 Millionen Daten
Ich hatte bis jetzt meine Excelversion noch nicht erwähnt.
Es ist 2010, sodass also:
Peter II schrieb:> 1.048.576 Zeilen und 16.384> Spalten (A bis XFD), also 17.179.869.184 Zellen umfassen
zur Verfügung stehen.
Ich habe kein Problem damit wenn ich die 6Millionen Werte auf 6 Excel
Dateien verteilen müsste.
Es bleibt aber immer noch das Problem, dass Excel beim öffnen der
geposteten .txt mir nur Spaltenweise darstellen anbietet.
conchulio schrieb:> Es bleibt aber immer noch das Problem, dass Excel beim öffnen der> geposteten .txt mir nur Spaltenweise darstellen anbietet.
öffne die Datei mit einem Editor -> suche/ersetze ";" durch [ENTER]
kann doch wohl nicht so schwer sein.
Wenn Du versuchst die Datei via Öffnen->"Als Textdatei" reinzukriegen,
wirst Du mit Sicherheit nicht glücklich. Ich habe hier nur eine
Excel-Antiquität und kann es deshalb nicht "vormachen", aber Du solltest
zumindest den Versuch machen die Datei zu "Importieren".
Was soll denn mit den Daten geschehen, nachdem sie im Excel-Format —
möglicherweise auf mehrere Dateien verteilt — gespeichert worden sind?
Selbst wenn du das mit irgendwelchen Tricks schaffst, ist ja noch lange
nicht gesagt, dass Excel diese große Datenmenge in akzeptabler Zeit zu
irgendetwas weiterverarbeiten kann.
Excel ist eben ein Spreadsheet-Programm und kein Datenanalyse-Tool.
Yalu X. schrieb:> Was soll denn mit den Daten geschehen, nachdem sie im Excel-Format —> möglicherweise auf mehrere Dateien verteilt — gespeichert worden sind?>> Selbst wenn du das mit irgendwelchen Tricks schaffst, ist ja noch lange> nicht gesagt, dass Excel diese große Datenmenge in akzeptabler Zeit zu> irgendetwas weiterverarbeiten kann.>> Excel ist eben ein Spreadsheet-Programm und kein Datenanalyse-Tool.
Ich wollte die Daten graphisch darstellen und 1x noch umrechnen.
conchulio schrieb:> Ich wollte die Daten graphisch darstellen und 1x noch umrechnen.
Wenn du mit irgendeiner Tabellenkalkulation eine Grafik aus 6*10^6
Daten generieren willst ohne sie vorher angemessen zu reduzieren,
so solltest du den Rechner besser für mehrere Monate in die Kammer
stellen.
Und am Ende sind die Daten ein Temperaturverlauf der in 1ms Abständen
mit 16 Bit erfasst wurde. Wenn ein Wert x erreicht wurde soll eine Lampe
angehen...
Sag doch mal an was das für Daten sind und was du damit vorhast. Dann
sagen dir die Leute hier wie das gehen könnte.
So etwas kann man auch erstmal mit einem Teil der Daten testen.
amateur schrieb:> Kleb' Dir doch einfach ein einfachst Basic-, Pascal- oder C-Programm>> zusammen und brech die Datei so um, dass Du unter den maximalen>> Zeilenanzahl bleibst.
Das mache ich immer mit notepad++ und "suchen / Ersetzen"
Wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, ergeben 6Mio Messwerte bei
einem pro 1/10 mm eine Diagrammlänge von 600m.
Wie soll das Ergebnis den überhaupt dargestellt werden?
hp-freund schrieb:> Wie soll das Ergebnis den überhaupt dargestellt werden?
Rauhfaserdrucker (bei 50m Rollen sind das gerade mal lächerliche 12
Rollen).
Noch verwegener:
das Ganze erinnert mich an die Wave Darstellung von Audacity. Da kannst
Du zoomen, kopieren, ausschneiden und sogar noch reinhören....
Mach doch eine wav Datei aus den Messwerten, oder nimm gleich die Klänge
deines shakers auf ;-)
lies die .csv mit Matlab ein, ist zur Weiterverarbeitung sicher besser
geeignet, als Excel. Mittlerweile nutze ich viel öfter Matlab als Excel,
wenn ich mit Tabellen arbeiten möchte, abgesehen vielelicht von BOMs.