Forum: Offtopic Juhu, das neue Geld ist da [fake]


von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ein gut gemachter Fake...

http://www.shomilshah.com/Deutsche-Mark-redesign

... Siehe "About".

Einen blöden Stuhl und ein Bauhaus werden die sicher nicht wagen zu 
drucken.

von c. m. (Gast)


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Markus Müller schrieb:

> Einen blöden Stuhl und ein Bauhaus werden die sicher nicht wagen zu
> drucken.

immer noch besser als "muttis raute der macht", "ihr wunderschöndes 
antlitz", "ihr üppiges dekollté"...

von Rick M. (rick-nrw)


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Das ist kein Fake, doch nur ein interessanter Vorschlag, wie die neue DM 
aussehen könnte.

Gefällt mir sogar etwas.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ihr seid euch aber schon über die komplexen Folgen eines solchen 
Schrittes im Klaren?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Was soll daran komplex sein?

- Euro wird entwertet und ist nichts mehr Wert
- Jeder bekommt eine 20-DM Tüte als "Start"-Geschenk

von Marek N. (Gast)


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Noch prügelt ihr auf dem Putin rum, weil er diese Punkerinnen hat 
inhaftieren lassen.
In spätestens 2 Jahren werdet ihr ihm dankbar sein, dass er euch vor dem 
Euro gerettet haben wird, wenn er die ganze EU für ein Taschengeld 
freikauft mit seinen Gasmilliarden!

von Icke ®. (49636b65)


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Marek N. schrieb:

> In spätestens 2 Jahren werdet ihr ihm dankbar sein, dass er euch vor dem
> Euro gerettet haben wird, wenn er die ganze EU für ein Taschengeld
> freikauft mit seinen Gasmilliarden!

Ersetze "freikauft" durch "einkauft". Ja, und dann wird in der Schule 
wieder russisch als Pflichtfach gelehrt.

von Mike M. (mikeii)


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Ja Moment, wird dann wieder alles doppelt so teuer, wenn die DM wieder 
da ist?
Oder wird es dann um die hälfte wieder günstiger?

von Timm T. (Gast)


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Was soll das auf dem 10DM-Schein sein? Eine Gulliotine?

von Johannes M. (johannesm)


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Timm Thaler schrieb:
> Was soll das auf dem 10DM-Schein sein? Eine Gulliotine?

Sieht eher nach einer Presse für den Buchdruck aus.

von Bernd T. (bastelmensch)


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Sieht aus wie Spielgeld und wäre auch genau so viel wert.

Träumen darf man weiter, kommen wird es nich t.

von Ulrich S. (voodoofrei)


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Timm Thaler schrieb:
> Was soll das auf dem 10DM-Schein sein? Eine Gulliotine?

Das zielt wohl eher auf einen gewissen Gutenberg ab, der hier den 
Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden haben soll und mit dem 
Nachdruck verfassungsfeindlicher Literatur berühmt wurde. ;)

von Timm T. (Gast)


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Ach, und der 500er ist dann die Hommage an die deutsche 
Automobilindustrie. ;-)

Ich würde ja statt des Stuhls - wenn wir schon die Reihe fortsetzen - 
die Erfindung des Herrn Gödel vorschlagen. Nochmal ;-)

von Icke ®. (49636b65)


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Johannes M. schrieb:
> Timm Thaler schrieb:
>> Was soll das auf dem 10DM-Schein sein? Eine Gulliotine?
>
> Sieht eher nach einer Presse für den Buchdruck aus.

Das sind die Geldpressen der Zentralbanken.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Timm Thaler schrieb:
> Ich würde ja statt des Stuhls - wenn wir schon die Reihe fortsetzen -
> die Erfindung des Herrn Gödel vorschlagen.

Welchen Gödel meinst du? Den österreichischen Mathematiker? Aber was hat
der denn erfunden (nicht ge-funden, das hat er vieles)?

von Jeffrey L. (the_dude)


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Yalu X. schrieb:
> Welchen Gödel meinst du? Den österreichischen Mathematiker? Aber
> was hat der denn erfunden (nicht ge-funden, das hat er vieles)?

Da haben wir ja dann auch schon das erste Problem warum er nicht auf dem 
50 Mark Schein kann!

Wir hatten schon einmal einen Österreicher auf einem deutschen 
Geldschein, Deutsches Geld war damals in unseren Nachbarländern dann 
sehr unbeliebt...

von Dave B. (gaston)


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Ist der kanadische Dollar nicht auch so kunterbunt?
Die hatten aber letztens auch Probleme als die neusten Exemplare mit 
einer Polymer-Beimischung hergestellt wurden, die war dann, wie 
unerwartet, nicht ganz so Temperatur-resistent/stabil wie erwünscht.

Edit: Doch wohl eine Übertreibung:
http://articles.marketwatch.com/2012-07-19/commentary/32731410_1_plastic-currency-plastic-bills-bank-notes

Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil

von Timm T. (Gast)


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Schei... LRS, sollte ein Göbel werden: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_G%C3%B6bel

von (prx) A. K. (prx)


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Yalu X. schrieb:
> Welchen Gödel meinst du? Den österreichischen Mathematiker? Aber was hat
> der denn erfunden (nicht ge-funden, das hat er vieles)?

Wobei Gödel doch hauptsächlich umgekehrt herausgefunden hat, dass 
manches Heissersehnte niemals von jemandem gefunden oder erfunden werden 
kann.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Timm Thaler schrieb:
> Schei... LRS, sollte ein Göbel werden:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_G%C3%B6bel

Naja, wenn du den Artikel aufmerksam gelesen hast, wirst du bemerkt
haben, dass Göbels guter Ruf im Lauf der Zeit deutlich nachgelassen hat.

von Uhu U. (uhu)


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Yalu X. schrieb:
> dass Göbels guter Ruf im Lauf der Zeit deutlich nachgelassen hat.

Er war eben ein echter Vorreiter des Euros...

von Timm T. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Naja, wenn du den Artikel aufmerksam gelesen hast, wirst du bemerkt
> haben, dass Göbels guter Ruf im Lauf der Zeit deutlich nachgelassen hat.

Wenn Du den Artikel gelesen hast, wirst Du unten einen Absatz entdeckt 
haben, dass Glühlampen nur mit langer Wendel funktionieren. Ich werd mal 
meine NV-Halogenlampen wegwerfen, gehen eh nicht. Den rechtlichen Kram 
kann ich nicht prüfen, aber unbelegten Behauptungen, die ich als 
Schwachsinn einschätzen kann machen den Artikel insgesamt nicht 
vertrauenserweckender.

Du kannst ja mal einen Ami fragen, wer das Telefon auf dem 20DM-Schein 
erfunden hat.

Witzig finde ich, dass sich Geschichte doch wiederholt: Früher Göbel und 
Edison, heute Samsung und Apple. ;-)

von Mark B. (markbrandis)


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Find ich richtig gut gemacht, diese "D-Mark-Designstudie".

Dank der dämlichen EU-Bürokraten haben wir ja nichts Konkretes auf den 
Euro-Scheinen, sondern nur abstrakte Bauwerke die so direkt nirgends 
existieren. Schade drum.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Timm Thaler schrieb:
> Wenn Du den Artikel gelesen hast, wirst Du unten einen Absatz entdeckt
> haben, dass Glühlampen nur mit langer Wendel funktionieren. Ich werd mal
> meine NV-Halogenlampen wegwerfen, gehen eh nicht.

Haben deine Glühlampen tatsächlich noch einen Kohlefaden? Dann würde ich
sie nicht wegschmeißen, da sie sicher wertvoll sind ;-)

> Den rechtlichen Kram kann ich nicht prüfen, aber unbelegten
> Behauptungen, die ich als Schwachsinn einschätzen kann machen den
> Artikel insgesamt nicht vertrauenserweckender.

Den Artikel hast du ins Spiel gerbracht ;-)

Ich kann die Richtigkeit der im Artikel genannten Fakten auch nicht
einschätzen. Aber warum sollte man den Behauptungen eines Einzelnen
(Göbel) mehr Glauben schenken?

Falls er tatsächlich schon 25 Jahre vor Edison mit Kohlefadenlampen
herumexperimentiert hat, hat er eben den Fehler gemacht, sie niemandem
im Detail gezeigt zu haben (dann hätte es Zeugen gegeben) und alle seine
Prototypen weggeschmissen zu haben.

Aber letztendlich ist die Diskussion um Göbel/Edison ziemlich überflüs-
sig, da es dabei ja nicht um die Erfindung der Glühlampe an sich geht
(die gab es wohl nachweislich schon früher), sondern um eine spezielle
Ausprägung davon, nämlich die mit einem Kohlefaden aus Bambus im Vakuum,
die heute sowieso keine Bedeutung mehr hat.

Somit ist es natürlich genauso ein Unfug, Edison als den Erfinder der
Glühlampe darzustellen. Er hat sie aber immerhin marktreif gemacht, und
das bestreitet wohl kaum jemand.

> Du kannst ja mal einen Ami fragen, wer das Telefon auf dem 20DM-Schein
> erfunden hat.

Oder den Computer ...

Ja, ein Problem bei den ganzen Erfindungen ist folgendes:

Man kann jedem Erfinder des Geräts X seine Erfindung absprechen, indem
man X einfach so definiert, dass der Erfindung eine wichtige Eigenschaft
von X fehlt :)

von Bernd F. (metallfunk)


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Der Stuhl auf dem Fünfziger ist klasse.

Die Design-ikone von Thonet. Unglaublich oft gebaut und
nachgeahmt.

Ein Meilenstein der Möbelentwicklung.

von Timm T. (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Aber letztendlich ist die Diskussion um Göbel/Edison ziemlich überflüs-
> sig, da es dabei ja nicht um die Erfindung der Glühlampe

Der Witz dahinter ist doch, dass auf dem neuen DM-Schein eine Glühlampe 
drauf wäre. Glühlampe! EU! Alles klar?

von A. $. (mikronom)


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Winfried J. schrieb:
> Ihr seid euch aber schon über die komplexen Folgen eines solchen
> Schrittes im Klaren?

Das ist so typisch deutsch: Bedenkenträger. Nichts wagen, nur Vollkasko.

von El Patron B. (bastihh)


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Andi $nachname schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ihr seid euch aber schon über die komplexen Folgen eines solchen
>> Schrittes im Klaren?
>
> Das ist so typisch deutsch: Bedenkenträger. Nichts wagen, nur Vollkasko.

Willkommen in Deutschland - Dem Land der Überversicherungen und 
Fahrradhelmen...

von A. $. (mikronom)


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Basti Benassi schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Winfried J. schrieb:
>>> Ihr seid euch aber schon über die komplexen Folgen eines solchen
>>> Schrittes im Klaren?
>>
>> Das ist so typisch deutsch: Bedenkenträger. Nichts wagen, nur Vollkasko.
>
> Willkommen in Deutschland - Dem Land der Überversicherungen und
> Fahrradhelmen...

Und Steuergesetze! Bei den Versicherungen und Steuergesetzen sind wir 
Weltmeister. Bei den Fahrradhelmen weiß ich es nicht, aber es wäre 
wirklich naheliegend.

"Das ist verboten!"

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich war eher nicht auf der Vollkaskoschiene sondern habe die 
außenpolitischen Perspektive Deutschlands für den Fall eines 
Alleinganges im Auge gehabt. Aber bitte wer ein isolitiertes Deutschland 
im Zentrum Europas für das Allheilmittel hält ...

Man könnte ja schon mal die zu erwartenden Entwicklungen ausmalen.
ein Blick in die Vergangenheit kann da helfen. Sicherlich, es gibt neue 
Aspekte, aber auch alte Konstellationen sind deutlich absehbar.


Ich machs mal kurz. Für mich ist H.K. nie ein Sympathieträger gewesen, 
aber mit seiner Politik der festen Verankerung Deutschlands innerhalb 
Europas und dem Vorantreiben innereuropäischer zusammenarbeit hat er für 
seine Zeit bis auf den heutigen Tag dafür sorge getragen, dass es für 
Deutschland keinen notwendigkeit militärischen Auseinandersetzungen mit 
seinen näheren und ferneren Nachbarn gab.  Die gemeinsame Währung war 
ein Preis den zu zahlen Ddeutschland vor einer tiefgreifenden Rrezession 
durch Isolation schon vor 15 Jahren bewahrte. Die Versäumnisse 
(notwendigen Dämpfungen) bei nicht durchsetzbaren bzw ungewollten 
sozialen Flankierungsmaßnahmen  fallen uns heute in Form einer 
überschwingenden Sprungantwort, konkret Währungseinbruch und 
Zerfallstendenz auf die Zehen und stärken die ewig gestrigen 
Europagegener, welche ihr nationalistisches Süpple köcheln wollen.

Richtiger wäre nachzuholen was dazumal versäumt wurde. Die Fehler der 
Wiedervereinigung Deutschlands wurden 1 zu 1 kopiert und schlagen 
proportional zu Buche, in des Wortes wahrstem Sinn.

Hier gilt es den Hebel anzusetzen und nicht die Uhr zurückzudrehen. Aber 
das erforderte etwas mehr Mut als von der CSU u Co. zu erwarten ist 
entsprechend kleinlich deren Forderungen nach der Rückkehr zur DM.

Soviel zu Vollkasko und Mut zur Veränderung


Namaste

von Uhu U. (uhu)


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Winfried J. schrieb:
> und dem Vorantreiben innereuropäischer zusammenarbeit hat er für
> seine Zeit bis auf den heutigen Tag dafür sorge getragen, dass es für
> Deutschland keinen notwendigkeit militärischen Auseinandersetzungen mit
> seinen näheren und ferneren Nachbarn gab.

Das haben Schröder/Fischer/Scharping auch ohne Notwendigkeit geändert - 
schon vergessen?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Das ist das bekannte SPD-Dillema. Schon der alte Ebert war so drauf.

von A. $. (mikronom)


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Winfried J. schrieb:
> Ich war eher nicht auf der Vollkaskoschiene

Bist du aber. Das liest man auch aus allen deinen weiteren Argumenten.

> sondern habe die
> außenpolitischen Perspektive Deutschlands für den Fall eines
> Alleinganges im Auge gehabt.

Es gibt noch andere EU-Mitglieder, die keinen Euro haben. Das scheint 
dir noch nicht aufgefallen zu sein! Es ist dir wohl auch entgangen, dass 
es Länder gibt, die nicht in der EU sind und die trotzdem höhere 
BNE-Zuwachsraten, geringere Arbeitslosigkeit, höheres pro-Kopf-Einkommen 
als wir haben.

> Aber bitte wer ein isolitiertes Deutschland
> im Zentrum Europas für das Allheilmittel hält ...

Dann ist die Schweiz auch schwer isoliert im Zentrum Europas.

> Man könnte ja schon mal die zu erwartenden Entwicklungen ausmalen.

Bedenkenträger!

> ein Blick in die Vergangenheit kann da helfen.

Du bist halt ein ewig Gestriger! Ich schau nach vorn und ziehe nicht 
dauernd Vergleiche mit der Vergangenheit.

> Sicherlich, es gibt neue
> Aspekte, aber auch alte Konstellationen sind deutlich absehbar.

Bedenkenträger!

> Ich machs mal kurz. Für mich ist H.K. nie ein Sympathieträger gewesen,
> aber mit seiner Politik der festen Verankerung Deutschlands innerhalb
> Europas und dem Vorantreiben innereuropäischer zusammenarbeit hat er für
> seine Zeit bis auf den heutigen Tag dafür sorge getragen, dass es für
> Deutschland keinen notwendigkeit militärischen Auseinandersetzungen mit
> seinen näheren und ferneren Nachbarn gab.

Die Schweiz hatte auch keine militärischen Auseinandersetzungen, hat das 
der Kohl wohl auch erreicht?

Wenn ich deutscher König wäre würde ich aus sämtlichen weltlichen 
Vereinigungen austreten, NATO, EU, Euro-Währung, alles weg. Totale 
(politische) Unabhängigkeit. Sämtliche fremden Militärs würde ich aus 
dem Land verweisen und die Buntewehr aus sämtlichen Ländern abziehen 
(und sie dann auch verkleinern). Deutschland gehört für mich 
uneingeschränkt neutral.

> Die gemeinsame Währung war
> ein Preis den zu zahlen Ddeutschland vor einer tiefgreifenden Rrezession
> durch Isolation schon vor 15 Jahren bewahrte.

Hast du Fieber?

> Die Versäumnisse
> (notwendigen Dämpfungen) bei nicht durchsetzbaren bzw ungewollten
> sozialen Flankierungsmaßnahmen  fallen uns heute in Form einer
> überschwingenden Sprungantwort, konkret Währungseinbruch und
> Zerfallstendenz auf die Zehen

Hat irgendein Leser in dem Thread das verstanden?

> und stärken die ewig gestrigen
> Europagegener, welche ihr nationalistisches Süpple köcheln wollen.

Klar, Beispiel Schweiz und Liechtenstein. Die bösen Europagegner mit 
ihren nationalen Alleingangsüppchen.

> Soviel zu Vollkasko und Mut zur Veränderung

Du hast deine Position tapfer verteidigt, alter Mann.

von Chr. M. (snowfly)


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Winfried J. schrieb:
> Man könnte ja schon mal die zu erwartenden Entwicklungen ausmalen.
> ein Blick in die Vergangenheit kann da helfen.

Und beim Blick in die Vergangenheit sieht mann dass sich
alle Vielvölkerstaaten prächtig entwickelt haben und
alle friedlich und glücklich miteinander leben..

wie in Ex Jugoslawien und UDSSR?


>bis auf den heutigen Tag dafür sorge getragen, dass es für
>Deutschland keinen notwendigkeit militärischen Auseinandersetzungen mit
>seinen näheren und ferneren Nachbarn gab.

Ähh.. in wievielen Kriegen haben wir seitdem mitgemischt?
und in wievielen vorher?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Nur mal so am Rande; In der Schweiz bin ich fast täglich unterwegs und 
hin und wieder im FL.  (15 min mit dem Auto) bis zur "Grenze" ich weiss 
also ziemlich gut in beiden Ländern Bescheid und wenn ich über den Rhy 
fahre 5 min von mir entfernt, dann fahre ich in "Meine kleine DDR" 
(etwas eigen und kontrollwütig).

Und die Schweizer sind alles andere als glücklich über die 
Stützungskäufe der Schweizer Notenbank mit denen sich die Schweizer 
gegen einen zu starken Franken wehren müssen, wollen sie noch etwas 
exportieren oder im eigenen Land produziertes sich noch leisten können. 
Denn im Moment spekuliert die Halbe Welt darauf, dass sie es aufgeben 
und der Franken den Euro fallen lässt. So sind sie im Dilemma. Die 
Stützung des Euro kostet sie Unsummen. Sie aufzugeben ein Vielfaches.

Das übrige Gezeter kommentiere ich mal nicht, ist mir zu dumm.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Andi $nachname schrieb:
> Deutschland gehört für mich uneingeschränkt neutral.

Hier stimmen wir überein was das Militärische angeht. aber 
wirtschaftlich kann d. sich das schlicht nicht leisten. wie auch die 
schweiz es sich nicht leisten kann.

FL ist ein ganz anderes Thema der Fürst und sein Sohn  haben gerade dem 
Volk klargemacht, dass sie ihre sieben sachen Packen und Li verlassen 
würden, mit allen Konsequenzen, für den Statshaushalt (der Fürst 
finanziert die Kommunen und das Land zum grösten teil mit Zuschüssen zu 
deren Haushalt da nur 4 % Quellensteuer erhoben werden) würde eine 
Volksentscheid sein Vetorecht beschneiden.
Die Wähler waren diesmal klug genug ihm die Stange zu halten und den 
Querulanten eine gehörige Abfuhr zu erteilen. Immerhin ist das 
Fürstenhaus der Welt grösster Reisproduzent und es gibt kaum ein 
größeres Unternehmen in der näheren und weiteren Umgbung in welchem 
nicht Fürstengeld steckt.
Der Fürst leistet sich ein Volk, welches seiner Hoheit international 
Immunität garantiert.

Der deutsche Kaiser und seine Nachfahren und Vasallen jedoch 
konnten/können und wollten/wollen sich einen derart großzügigen Umgang 
mit dem dt. Volk nicht leisten. Weshalb seit Bismark und schon zuvor die 
Dinge gelaufen sind wie sie liefen.


Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Wenn ich deutscher König wäre würde ich aus sämtlichen weltlichen
> Vereinigungen austreten, NATO, EU, Euro-Währung, alles weg. Totale
> (politische) Unabhängigkeit.

Von Gegnern umringt zu sein ist auf Dauer nicht gut fürs Geschäft. Die 
Schweiz ist da kein Vergleich, weil klein und harmlos. Deutschland 
hingegen ist der dickste Brocken in Europa und ohne Einbindung in etwas 
wie die EU würden sich etliche Nachbarn vor allem in einer Sache einig 
sein: gegen die Deutschen.

Dass diese klassisch nachbarlichen Reflexe in den letzten Jahrzehnten 
kaum eine Rolle spielten ist primär der EU und anderen internationalen 
Integrationen wie der NATO zu verdanken. Selbstverständlich ist diese 
Situation keineswegs, wie sich anno 1990 deutlich zeigte, als Mitterand 
kurzzeitig die historische Allianz Frankreich-Polen gegen Deutschland 
wiederaufleben lassen wollte, bis Bush Senior die Situation klärte.

Um solche Sorgen und Allianzen zu vermeiden müsstest du dein Deutschland 
wieder in die vorpreussische Zeit zurück führen, in der es so viele 
unabhängige Deutschlands gab, dass man vor denen keine Angst haben 
musste.

Der Kleine hat Angst vor dem Grossen, mag den irgendwie nicht so recht. 
Das ist schwer zu vermeiden. Da kannst der Grosse sich noch so friedlich 
gebärden, der Kleinere wird dahinter finstere Motive erblicken.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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ach  ja.

 ich mag Liechtenstein, mehr als D. und gegen das fürstehaus Habe ich 
auch nichts, ist doch die Prinzessin eine von Bayern. Sind ganz nette 
Leute soweit ich von meiner Liebsten erfuhr.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=DZLP_hjhS64

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Chr. Messener schrieb:
> wie in Ex Jugoslawien und UDSSR?

Der Ton macht die Musik.

Namaste

von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Deutschland gehört für mich uneingeschränkt neutral.

Mit dieser Maxime vor gut 2 Jahrzehnten hätten wir wohl heute noch 
alliierte Vorbehaltsrechte in Deutschland. Soviel zur Unabhängigkeit.

von A. $. (mikronom)


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A. K. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Deutschland gehört für mich uneingeschränkt neutral.
>
> Mit dieser Maxime vor gut 2 Jahrzehnten hätten wir wohl heute noch
> alliierte Vorbehaltsrechte in Deutschland. Soviel zur Unabhängigkeit.

Ich vermute, dass es die "Vorbehaltsrechte" nur deshalb gab, damit wir 
weder der einen noch der anderen Seite als signifikante 
Kriegsunterstützung dienen. Wenn man aber alles neutral gestaltet, die 
Buntewehr deutlich reduziert, man sich aus allen militärischen Dingen 
raushält, wovon sollten uns dann Vorbehaltsrechte abhalten?

von A. $. (mikronom)


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A. K. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Wenn ich deutscher König wäre würde ich aus sämtlichen weltlichen
>> Vereinigungen austreten, NATO, EU, Euro-Währung, alles weg. Totale
>> (politische) Unabhängigkeit.
>
> Von Gegnern

Klar, alles Gegner!

> Die
> Schweiz ist da kein Vergleich, weil klein und harmlos.

So harmlos, dass sich der deutsche Staat vom schweizerischen 
Finanzsystem geschädigt fühlt.

> Deutschland
> hingegen ist der dickste Brocken in Europa und ohne Einbindung in etwas
> wie die EU würden sich etliche Nachbarn vor allem in einer Sache einig
> sein: gegen die Deutschen.

Du meinst dann fallen Polen, Österreich, Frankreich und Co. in einem 
gemeinsamen Krieg in Deutschland ein?

Gerade weil wir die Dicksten sind müssten wir einen guten Ausgleichspart 
zum Rest in Europa sein können. Neutral im Zentrum, für niemanden vor 
den Karren zu spannen.

> Dass diese klassisch nachbarlichen Reflexe in den letzten Jahrzehnten
> kaum eine Rolle spielten ist primär der EU und anderen internationalen
> Integrationen wie der NATO zu verdanken.

Du kennst den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität nicht.

> Selbstverständlich ist diese
> Situation keineswegs, wie sich anno 1990 deutlich zeigte, als Mitterand
> kurzzeitig die historische Allianz Frankreich-Polen gegen Deutschland
> wiederaufleben lassen wollte, bis Bush Senior die Situation klärte.

Quelle? (ich möchte sowas selber lesen und nicht von Laien gewertet udn 
gewichtet bekommen)

> Um solche Sorgen und Allianzen zu vermeiden müsstest du dein Deutschland
> wieder in die vorpreussische Zeit zurück führen, in der es so viele
> unabhängige Deutschlands gab, dass man vor denen keine Angst haben
> musste.

Schon wieder so ein gestern-Vergleicher.

von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Ich vermute, dass es die "Vorbehaltsrechte" nur deshalb gab, damit wir
> weder der einen noch der anderen Seite als signifikante
> Kriegsunterstützung dienen.

Die gab es, weil niemand den Deutschen über den Weg traute. Egal wie 
demokratisch geläutert sie daherkamen.

Eine Politik, wie sie dir vorschwebt, würde die Ängste über einen 
deutschen Sonderweg mit unabsehbaren Konsequenzen automatisch wieder 
aufleben lassen.

> Wenn man aber alles neutral gestaltet, die
> Buntewehr deutlich reduziert, man sich aus allen militärischen Dingen
> raushält, wovon sollten uns dann Vorbehaltsrechte abhalten?

Der Umstand, dass Sachverhalte von aussen mitunter anders aussehen als 
von innen. Einige würden das beispielsweise als Vorstufe zu einer 
näheren Anlehnung an Russland ansehen, ganz egal für wie absurd du 
selbst als Deutscher das halten solltest.

von A. $. (mikronom)


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Winfried J. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Deutschland gehört für mich uneingeschränkt neutral.
>
> Hier stimmen wir überein was das Militärische angeht. aber
> wirtschaftlich kann d. sich das schlicht nicht leisten.

Aber Billionenzahlungen an sanierungsbedürftige EU-Mitgleider können wir 
uns leisten?

In meinem laienhaften VWL-Verständnis profitiert die deutsche 
Exportindustrie extrem vom Euro, da Deutschland alles nur kein 
ausgeglichenes Außenhandelsgleichgewicht hat. Der (innereuropäische) 
Ausgleich kann nicht über die Währung erfolgen. Stattdessen muss der 
Steuerzahler für Absteiger wie Griechenland zahlen. Würden wir uns den 
Luxus des Euro nicht leisten (dann würde die DM härter werden) könnten 
wir das Geld auch direkt an unsere Exportindustrie zahlen, leider lässt 
sich das von der Politik und den Lobbyisten schlechter 
argumentieren/begründen. Deshalb wundert es mich auch überhaupt nicht, 
dass man in der Politik wie bescheuert am Euro festhält und ihn anbetet.

> wie auch die
> schweiz es sich nicht leisten kann.

Die braucht sich nichts zu leisten, die müssen auch nichts an 
Griechenland abdrücken!

> Immerhin ist das
> Fürstenhaus der Welt grösster Reisproduzent

In der Liste 
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157871/umfrage/wichtigste-reisproduzenten-weltweit-2008/ 
fehlt Liechtenstein. Du kannst mir das sicher erklären.

von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Klar, alles Gegner!

Um das in deinem Stil auszudrücken: Du kennst den Unterschied zwischen 
Gegenwart und Zukunft nicht.

> Du meinst dann fallen Polen, Österreich, Frankreich und Co. in einem
> gemeinsamen Krieg in Deutschland ein?

Mit schlechten Beziehungen exportiert es sich schlecht.

> Schon wieder so ein gestern-Vergleicher.

"Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu 
wiederholen."

von A. $. (mikronom)


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A. K. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Ich vermute, dass es die "Vorbehaltsrechte" nur deshalb gab, damit wir
>> weder der einen noch der anderen Seite als signifikante
>> Kriegsunterstützung dienen.
>
> Die gab es, weil niemand den Deutschen über den Weg traute. Egal wie
> demokratisch geläutert sie daherkamen.

Was spricht gegen abrüsten des deutschen Militärs? Eurofighter? Brauchen 
wir nicht! U-Boote? Brauchen wir nicht! Leopard? Brauchen wir nicht!

Für wen stellt eine Buntewehr ein Risiko dar, wenn sie quasi minimal ist 
und über keinerlei schwere Kampfkraft verfügt?

> Eine Politik, wie sie dir vorschwebt, würde die Ängste über einen
> deutschen Sonderweg mit unabsehbaren Konsequenzen automatisch wieder
> aufleben lassen.

Bedenkenträger!

>> Wenn man aber alles neutral gestaltet, die
>> Buntewehr deutlich reduziert, man sich aus allen militärischen Dingen
>> raushält, wovon sollten uns dann Vorbehaltsrechte abhalten?
>
> Der Umstand, dass Sachverhalte von aussen mitunter anders aussehen als
> von innen. Einige würden das beispielsweise als Vorstufe zu einer
> näheren Anlehnung an Russland ansehen,

Uhhhh. Der Kommunismus droht! Das ist die Hauptallergie in der 
westlichen Welt.

BTW: Bedenkenträger!

> ganz egal für wie absurd du
> selbst als Deutscher das halten solltest.

Man sollte es einfach tun statt jegliche Veränderung totzureden. Aber 
ich sags ja, alles Bedenkenträger und Vollkaskomentailtät.

von A. $. (mikronom)


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A. K. schrieb:
>> Du meinst dann fallen Polen, Österreich, Frankreich und Co. in einem
>> gemeinsamen Krieg in Deutschland ein?
>
> Mit schlechten Beziehungen exportiert es sich schlecht.

Das ist ein gutes Arguement! Dann würde sich die Industrie auch endlich 
mal wieder um den Binnenmarkt kümmern und nicht nur exportgeil sein. Bin 
ich dafür!

Außerdem: Die Schweiz exportiert ja auch nichts, wegen ihrer 
Unabhängigkeit ist sie böse und bei allen anderen Ländern verhasst.

>> Schon wieder so ein gestern-Vergleicher.
>
> "Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu
> wiederholen."

Bedenkenträger!

von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Die braucht sich nichts zu leisten, die müssen auch nichts an
> Griechenland abdrücken!

Um den Kurs zu halten besitzt die Schweizer Nationalbank im Verhältnis 
zum Bruttoinlandsprodukt enorme Devisen in Euros. Diese Geschäfte 
produzieren jährlich Milliardenverluste. Und wenn der Euro platzen 
sollte, dann sieht die SNB ziemlich alt aus.

von (prx) A. K. (prx)


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Andi $nachname schrieb:
> Bedenkenträger!

Wenn dir dazu nichts sachlicheres einfällt ...

> Uhhhh. Der Kommunismus droht! Das ist die Hauptallergie in der
> westlichen Welt.

Winnes Sprungantwort lässt Grüssen. ;-)

von Rene B. (themason) Benutzerseite


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> "Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu
> wiederholen."

Tut sie doch gerade. Deutschland ist wieder an allem Schuld, obwohl wir 
für die Schulden der halben EU aufkommen und unabhängig davon ob 
Deutschland das gut tut oder nicht sind wir die bösen, weil wir möchten 
das die Länder dann auch sparen, weshalb Merkel ja schonmal öfter Ziel 
irgendwelcher (tlw böser) Karikaturen im Ausland ist obwohl wir denen 
helfen. Da sag ich doch "Danke schön !!".
Deutschland hat sich zum Euro zwingen lassen (siehe Kohl und seine 
Zusage die (alte) DM auzugeben zugunsten einer Einheitswährung damit 
Deutschland sich wiedervereinigen kann), soll für alle aufkommen und ist 
dennoch der Böse. Aber Deutschland profitiert ja sooooo extrem. Ich 
kanns noch gar nicht fassen, aber was wäre gewesen wenn Deutschland 
schon seit 1949 den Euro gehabt hätten ? Wir würden heute zum Mond 
exportieren oder wie ?
Mal ehrlich, das Geschwurbel das Deutschland so extrem vom Euro 
profitiert hat ist nicht mehr als heiße Luft. Deutschland ist 
Wirtschaftlich stark weil es gute, innovative, langlebige Produkte 
herstellt, und nicht weil es einer Kunstwährung angehört, die politisch 
zudem noch fragwürdig ist. Das Label "Made in Germany" kommt nicht durch 
den Euro bzw die DM !! Klar ist das angenehm ohne Wechseleien in zig 
verschiedene Länder auf diesem Kontinent bezahlen zu können. Aber das 
ist nicht das was Deutschland Wirtschaftlich stark gemacht hat. Und vllt 
das wir ein wenig davon profitiert haben, aber der große Nutznießer sind 
wir nicht. Und seien wir mal ehrlich : Eine gemeinsame Währung ohne (!!) 
eine gemeinsame Politik, Amtssprache, Gesetzgebung (und leute die sich 
daran halten), das nennt sich biblisch glaub ich Turmbau zu Babel. Jeder 
macht sein eigenes Ding, und alle zahlen mit dem gleichen Geld. Wo ist 
da der große Schritt Richtung vereintes Europa, wenn es nciht mal 
Gesetze gibt nach denen Modalitäten und Zahlungen (einheitlich) geregelt 
werden. Mal ganz abgesehen von der schwachsinnigen Tatsache das es den 
Euro auch für Länder gilt die Wirtschaftlich nicht annähernd die 
Kapazitäten haben wie Deutschland. Eine Euro-Währung wäre bestenfalls 
für Länder sinnig die in etwa die gleiche Leistungsfähigkeit haben wie 
D-Land. Dazu kann man dann ruhig die BeNeLux-Staaten, Frankreich, 
ÖSterreich, Skandinavien, England, Spanien und Italien zählen. Danach 
hörts aber rapide auf.
Um mal auf das eigentliche Thema zu kommen. Neue DM statt Euro ? Klingt 
erstmal verlockend, funktioniert aber nur wenn wir ne gescheite 
Regierung hätten. Ansonsten ist es nichts weiter als ne Währungsreform 
in einer Krise. Und das Währungsreformen keine Langfristige Lösung sind 
wenn die Kacke am Dampfen ist dürfte man an der hyperinflation der 
1920'er Jahre gesehen haben. Und unserer Regierung ist ja alles zu 
zutrauen, nur nicht das die gescheite Entscheidungen treffen.
Und jeder der mir erzählt "Deutschland ist doch außenpolitisch sooo 
isoliert" .... Wenn man etwas gegen ein Land hat (meist ist es Neid 
darauf das das betreffende Wirtschaftlich stark ist, Militärisch 
überlegen oder sonstwas), dann lässt sich das auch nicht beheben wenn 
dieses Land immer nur kuscht und sich selbst aufopfert. Und genau das 
tun wir gerade.

Nur mal meine 2 Pfennig dazu ....

von Weingut P. (weinbauer)


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Zum Einen ist Europa nicht Euro ... dieses Gefasel
"scheitert der Euro dann scheitert Europa" is auch nix anderes
als "Volk ans Gewehr" ... Durchhalteparolen.
Nein, scheitert der Euro dann scheitern Banken, die Massen
an toxischen Papieren halten, die dann auf Null abgeschrieben
werden müssen, sonst nix.
Papiere, die Zinsen erbringen sollen und in der Vergangenheit 
erbrachten.
Aber das passt der Bankenlobby natürlich nicht ins Konzept.

Es gab eine Zeit vor dem Euro, da funktionierte die Wirtschaft auch 
wunderbar, ja, der Außenhandel war damals schwächer, dabei muss man aber 
auch sehen, unser Außenhandelsüberschuss ist anderer Leute 
Außenhandelsdefizit, wir leben parasitär, gerade von den Eurostaaten.
Wir verordnen den Nachbarn Schulden und saugen sie mit den 
Zinsforderungen aus ... ist das eine friedliche Nachbarschaft?

Über die Summen, die in TARGET hängen und was aus denen mal werden wird 
lass ich mich jetzt nicht aus.

Der Euro wird zunehmend ein Keiltreiber, eine Gefahr für die innere 
Sicherheit der Eurozone. Schaut Euch doch mal an was da abgeht ... 
Griechische Ärzte behandeln zum Teil nur noch gegen Bargeld, weil die 
Krankenversicherung pleite ist. Tausende staatsbedienstete werden 
abgebaut, dann dazu tausende Flüchtlinge die illegal zuwandern ...
Leute, da braucht es nur nen Funken und das Pulverfass geht hoch und was 
haben wir dann? ???

Nee, das Trauerspiel beenden, besser jetzt als später. Ja mir ist schon 
klar, das das im ersten Moment ne harte Kur würde ... Schengen müsste 
wahrscheinlich ne Weile ausgesetzt werden, humanitäre Hilfen müssten 
erbracht werden (Nahrungsmittel und Krankenversorgung muss gewährleistet 
bleiben).

Wenn andere Euroländer aber mit in den Abgrund gezogen werden wird der 
Aufschlag am Boden nur noch härter. Finnland hat ja eh schon keinen Bock 
mehr auf Eurorettung.

von Rene B. (themason) Benutzerseite


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>Zum Einen ist Europa nicht Euro ... dieses Gefasel
>"scheitert der Euro dann scheitert Europa" is auch nix anderes
>als "Volk ans Gewehr" ... Durchhalteparolen.

Ganz richtig !!

>Der Euro wird zunehmend ein Keiltreiber, eine Gefahr für die innere
>Sicherheit der Eurozone.

Das sehe ich genauso. Das was uns als "notwendiges" Element für Frieden, 
Stabilität und Wohlstand in Europa verkauft wird, hat sich mittlerweile 
zum Gegenteil dessen entwickelt wofür es stehen soll. Fragt mal den 
einen oder anderen Griechen was die über Deutschland denken.
Da wäre es besser gewesen früher aus dem Euro auszusteigen (bzw gar 
nicht erst einsteigen) als das noch weiterzuführen und nachher 
wohlmöglich doch wieder der Böse zu sein weil man ja sooo egoistisch 
ist.

>Finnland hat ja eh schon keinen Bock mehr auf Eurorettung.

Da werden, wenn die Krise noch länger dauert (und das wird sie) noch 
andere folgen. Und auch noch ganz andere Töne angeschlagen werden.

von Rene B. (themason) Benutzerseite


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> Uhhhh. Der Kommunismus droht! Das ist die Hauptallergie in der
> westlichen Welt.

Na wie gut das wir mit der Regelungs- und Verordnungswut der lieben 
abgehobenen Eurokraten in Brüssel nur noch wenig tun müssen bis wir 
kollektiv in der Planwirtschaft angekommen sind.
Aber kommunistische Tendenzen gibts ja nirgendwo in Europa. Jeder der 
das denkt ist doch .... ach egal. Ich sag lieber nix mehr.
Bin jedenfalls mal gespannt wie dieses Theater zuende geht. Nen 
positiven Ausgang erwarte ich allerdings nicht mehr.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Da sich die Argumente gerade beginnen, im Kreise zu drehen und zum
ursprünglichen Thema ohnehin alles nötige geschrieben worden ist,
beenden wir die Diskussion an dieser Stelle mal unter Hinweis auf
das "Politikverbot".

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