Hallo allerseits, die Leute hier die bei Pollin bestellen und per Bankeinzug zahlen sollten mal ihre Kontoauszüge überprüfen. Bei mir hat Pollin jetzt bereits zwei mal mehr abgebucht als sich durch den Bestellwert ergibt. In einem Fall war die Gesamtsumme bei Bestellung 21,25 Euro, abgebucht haben die aber 21,28 Euro. In dem anderen Fall war die Gesamtsumme 25,90 Euro, abgebucht wurden 25,92 Euro. Das sind zwar "nur" Cent-Beträge, in der Masse aber kommt da sicherlich einiges zusammen. Habe die bereits angeschrieben und warte nun auf eine Antwort. Ich denke mal das andere Besteller dort das ebenfalls mal überprüfen sollten um zu sehen ob das bei denen Methode hat. Grüße, Chris
Lass dir ne Gutschrift geben. Anscheinend vertippt sich da wohl ein Sachbearbeiter, weil der ne neue Brille braucht. Steht auf der Rechnung der Name eines Sachbearbeiters? Dann würde ich gezielt den mal ansprechen.
Michael S. schrieb: > Anscheinend vertippt sich da wohl > ein Sachbearbeiter, weil der ne neue Brille braucht. Vertippen wird sich da niemand, weil das bei allen Firmen in der Größenordnung automatisch abläuft. Einzig das Packen läuft meistens noch (halb-) manuell (per Picker, der Anweisungen vom System bekommt). Auf die Erklärung von Pollin bin ich dennoch gespannt.
Manchmal gibt es solche Differenzen, weil im Shop anders gerundet wird als später in der Buchhaltung. Ist aber natürlich Pollins Problem :-)
>weil im Shop anders gerundet wird >als später in der Buchhaltung. das hat er aber nicht geschrieben er sagt was von "Bestellwert" vielleicht rundet da wer anderer falsch.. müsst man erstmal wissen, welche Summe jetzt auf der Rechnung steht.. (aber ja: wenn man im Endkundenshop Bruttopreise anzeigen muss, intern aber mit Nettopreisen rechnet, und die summe * 1.19 rechnet, wird das differenzen geben, ....allerdings in beide Richtungen: wäre also interessant ob er, wenn er zu wenig abgebucht bekommt, die 2 cent überweisen würde... )
Anbei mal Screenshot-Auszüge der jeweiligen Abbuchungen, Bestellbestätigungen sowie der Versandbestätigungen. Bei der Bestellbestätigung sieht man die Auftragsnummer und Gesamtwert, bei der Versandbestätigung dann den Zusammenhang zur Rechnugsnummer, und bei den Auszügen dann den abgebuchten Betrag der jeweiligen Rechnungsnummer. Wie gesagt, bisher ist das noch nie vorgekommen, der abgebuchte Betrag hat immer mit der Gesamtsumme lt. Bestellbestätigung übereingestimmt. Erst bei meinen Bestellungen in diesem Jahr ist der Fehler da. Ein Bekannter sagte mir gerade das bei ihm dieses Jahr im Juni auch alles gepasst hat. Keine Ahnung also ob das ein neuer Fehler ist der alle betrifft, oder nur mich. Klar, eine Rückzahlung ist das eine. Es geht hier aber auch um Vertrauen. Ich erteile denen Zugriff auf mein Konto und vertraue darauf das die alles richtig machen. Nun buchen die aber zuviel ab. Dabei ist es Egal ob es nur 2 oder 3 Cent sind, oder 100 Euro. Sowas sollte einfach nicht passieren, zumindest nicht zweimal hintereinander. Falls sich herausstellt das es auch noch anderen so ergeht wird die Situation ja noch schlimmer. Denn auch Centbeträge läppern sich zusammen wenn das oft genug vorkommt. An einen Rundungsfehler glaube ich nicht wirklich. Wenn es einer wäre, im Sub-Cent Bereich, wäre die Differenz ja maximal 1 Cent. Wenn es wegen der MwSt. wäre, dann müsste die differenz ja bei dem größeren Betrag größer sein, ist aber genau umgekehrt, bei den 21,nochwas sind es 3 Cent, bei den 25,nochwas nur 2 Cent. Irgendwas ist da faul bei denen. Naja, mal auf deren Antwort warten.... Grüße, Chris Edit: Und ja, auf den Papierrechnungen die dann mit den Lieferungen kommen ist ebenfalls der höhere Betrag. Allerdings muss man ja davon ausgehen das der Betrag, der bei der Bestellbestätigung angegeben wird auch stimmt, denn das ist ja der einzigste den man vorher, also bevor die Papierrechnung kommt, auch sehen kann. Und es stimmte ja bisher immer alles.
Ich will ja nicht nölen, aber: Ist es eine gute Idee, seinen Namen und seine Kundennummer zu veröffentlichen? MfG Paul
Paul Baumann schrieb: > Ich will ja nicht nölen, aber: Ist es eine gute Idee, seinen Namen und > seine Kundennummer zu veröffentlichen? Ich habe die Kundennummern mal rausradiert.
Christian Klippel schrieb: > Und ja, auf den Papierrechnungen die dann mit den Lieferungen > kommen ist ebenfalls der höhere Betrag. Dann solltest du doch aber auch die Einzelposten vergleichen können gegen die Bestellbestätigung.
Paul Baumann schrieb: > Ich will ja nicht nölen, aber: Ist es eine gute Idee, seinen Namen und > seine Kundennummer zu veröffentlichen? > > MfG Paul Naja, zum einen gebe ich ja nicht meine Zugangsdaten hier bekannt. Zum anderen: Wenn jemand für jemand anderen was bestellt, gibt man demjenigen ja normalerweise auch die Originalrechnung mit, wegen der Garantie etc. Und da hääte derjenige dan auch wieder die Kd.-Nr. Ich denke nicht das da jemand großartig Unfug mit machen kann. Und falls ja bekomme ich das ja mit und kann es stoppen. Hab auch grad gesehen das schon jemand das in den Bildern durchgestrichen hat, Danke! Grüße, Chris
Jörg Wunsch schrieb: > Christian Klippel schrieb: >> Und ja, auf den Papierrechnungen die dann mit den Lieferungen >> kommen ist ebenfalls der höhere Betrag. > > Dann solltest du doch aber auch die Einzelposten vergleichen können > gegen die Bestellbestätigung. Naja, da sind die Einzelposten ohne MwSt. drauf, im Shop und Bestellbestätigung sind sie mit MwSt. Und die passen dann nicht mehr zusammen wenn ich die MwSt. draufrechne. z.B. die Antistatik-Folienbeutel aus dem ...45 Auftrag. Im Shop und auf der Bestätigung mit 0,50 Euro pro Artikel, auf der Rechnung mit 0,42 Euro, kommt inkl. dann auf 0,4998 Euro. Das 2m Klinkenkabel ist 2,85 im Shop, auf der Rechnung 2,40, was dann aber auf 2,8560 inkl. MwSt. kommt. Irgendwie haben die da ihre Berechnungen nicht im Griff. Und mal im Ernst, ich bestelle zu den Preisen die im Shop angegeben sind. Bisher hatte das ja auch immer alles gepasst. Wie kommen diese Fehler dann jetzt auf einmal zustande. Aber wer weiss, vielleicht haben die ja ihre EDV "modernisiert" und benutzen jetzt olle Pentium's, die ja Rechenfehler ab Werk eingebaut haben ;) Grüße, Chris
Das spricht alles für eine dilletantisch zusammengestoppelte Shop-Software, die intern genauer rechenet, als sie anzeigt. Solche Probleme kann man nur dadurch umgehen, daß jedes Zwischenergebnis immer sofort auf zwei Stellen gerundet wird.
Uhu Uhuhu schrieb: > Das spricht alles für eine dilletantisch zusammengestoppelte > Shop-Software, die intern genauer rechenet, als sie anzeigt. > > Solche Probleme kann man nur dadurch umgehen, daß jedes Zwischenergebnis > immer sofort auf zwei Stellen gerundet wird. Wobei das aber noch nicht wirklich erklärt warum es vorher immer gestimmt hat. Und auch sonst ist das komisch. Offensichtlich gehen die von Preisen inkl. MwSt. aus, daher sind die Shoppreise auch so schön "rund". Am Beispiel des Klinkenkabels, 2,85 Euro inkl. Steuer. Wenn ich da den Preis ohne Steuer ausrechne komme ich auf 2,3949579831932773109243697478991596639 Euro. Die haben also mit Sicherheit nicht die Grundpreise im Warenwirtschaftssystem oder Shop und rechnen danach erst die Steuer drauf. Sondern die haben wohl ide Endpreise, rechnen dann die MwSt. runter, runden das ganze und am Ende kommt dann wieder die MwSt. drauf. Wie auch immer, es passt einfach nicht mehr zusammen. Kann ja nicht angehen das ich zuerst Preis X angezeigt und bestätigt bekomme, und anschließend dann mehr zahlen soll/muss. Wenn die schon so schräg rechnen und den Grundpreis aus dem Endpreis ableiten, dann müssen sie zumindest 3 oder 4 Nachkommastellen benutzen, so wie es andere auch machen bei Preisen ohne MwSt. (RS z.B. gibt die Preise auf drei Nachkommastellen an). Grüße, Chris
Christian Klippel schrieb: > Wobei das aber noch nicht wirklich erklärt warum es vorher immer > gestimmt hat. Es soll ja zuweilen auch Verschlimmbesseungen geben... > Und auch sonst ist das komisch. Wierum die rechnen, kann man nicht sagen. Es kann so sein, wie du schreibst, es kann aber auch so sein, daß die Nettopreise von vorn herein so angesetzt werden, daß mit MwSt was "rundes" raus kommt. Auf jeden Fall haben sie wohl bei ihren letzten Änderungen irgendwo nicht gleich gerundet, das addiert sich dann so langsam zu den Abweichungen zusammen. Wenn der Programmierer dann auch nur triviale Testdatensätze benutzt, sieht er das nicht und es passiert das, was ihr da gerade seht.
Robert L. schrieb: > (aber ja: wenn man im Endkundenshop Bruttopreise anzeigen muss, intern > aber mit Nettopreisen rechnet, und die summe * 1.19 rechnet, wird das > differenzen geben, ....allerdings in beide Richtungen: wäre also > interessant ob er, wenn er zu wenig abgebucht bekommt, die 2 cent > überweisen würde... ) So wird es wohl sein. Die Shop-Software rechnet intern in auf Cent ge- rundeten Bruttobeträgen, die Abrechnungssoftware in auf Cent gerundeten Nettobeträgen. Hab's mal kurz nachgerechnet: Die Differenz zwischen 25,90 und 25,92 im zweiten Beispiel ist damit erklärbar. Im ersten Beispiel komme ich allerdings auf einen Rechnungsbetrag von 21,27 statt 21,28. Auf die 21,28 kommt man dann, wenn man für die 2,85 des Adapterkabels einen Nettopreis von 2,40 statt 2,39 veranschlagt. Der ungerundete Nettopreis wäre 2.39495798..., was sehr nahe an der Run- dungsschwelle liegt. Vielleicht wird da irgendwo noch ein zweites Mal gerundet. Solange nur diese Rundungsfehler die Ursache für die Diskrepanzen sind, entsteht für Pollin aber kein Vorteil, da sich alle Fehler über einen längeren Zeitraum ausmitteln. Vielleicht kann ja jemand davon berichten, dass ihm zu wenig Geld abgebucht worden ist. Auf jeden Fall sollte aber Pollin die Software so anpassen (lassen), dass intern immer nur entweder in Netto- oder in Bruttopreisen gerechnet wird, aber nicht beides vermischt. Da Pollin wahrscheinlich hauptsäch- lich Endverbraucher als Kunden hat und die Bruttopreise die Basis der Preisgestaltung zu sein scheinen ((fast) alle Preise sind Vielfache von 5 Cent), wären also die Bruttopreise diejenigen, mit denen intern ge- rechnet werden sollte, auch bei der Abrechnung.
Christian Klippel schrieb: > Ich denke mal das andere Besteller dort das ebenfalls mal überprüfen > sollten um zu sehen ob das bei denen Methode hat. Ich habe alle meine Bestellungen dieses Jahres mal verglichen. Der Betrag der Bestellbestätigung stimmt bei mir jeweils mit der Abbuchung überein.
So, habe soeben einen Anruf von Pollin bekommen. Es ist so das die zwei Accounttypen haben, Privatkunden die halt die Bruttopreise (=Shoppreise) auf der Rechnung haben, und solche die auf der Rechnung die Nettopreise angezeigt bekommen. Intern arbeiten die wohl nur mit Bruttopreisen. Dann wird die Steuer abgezogen und der Betrag dann auf der Rechnung ausgewiesen. Die Dame wollte mir allen Ernstes erzählen das das völlig OK und korrekt sei. Auf meinen Hinweis das sie mir da grade Unsinn erzählt meinte sie das ja die Buchhaltung auch sagen würde das es so OK ist. Habe dann mehrmals versucht ihr zu erklären das es so nicht sein kann. Wenn schon Unterscheidung zwischen Kunden mit/ohne MwSt. in den Einzelpreisen auf der Rechnung, dann muss das auch im Shop so sein. Immerhin sehe ich ja immer nur die Shoppreise, und die sind bei beiden Account-Arten immer inkl. MwSt. Dann noch ein wenig Ausflüchte und die Bemerkung das sie nächstes Jahr dann wohl ein neues System bekommen würden. Also, es betrifft schonmal keine Privatkunden, sondern nur "Geschäftskunden". Habe jetzt meinen Account umstellen lassen (wundere mich sowieso warum die mich da als GK eingestuft haben....). Alle anderen müssen wohl erstmal damit leben das es da Diskrepanzen gibt von denen Pollin meint das das ja alles so OK wäre.... Naja ... Grüße, Chris
>Im ersten Beispiel komme ich allerdings auf einen Rechnungsbetrag von >21,27 ja, ich hab auch nur das 1 nachgerechnet, und bin auch auf das gekommen, woher der 2. cent kommt ist mir nicht klar..
Christian Klippel schrieb: > So, habe soeben einen Anruf von Pollin bekommen. Es ist so das die zwei > Accounttypen haben, Privatkunden die halt die Bruttopreise (=Shoppreise) > auf der Rechnung haben, und solche die auf der Rechnung die Nettopreise > angezeigt bekommen. Intern arbeiten die wohl nur mit Bruttopreisen. Dann > wird die Steuer abgezogen und der Betrag dann auf der Rechnung > ausgewiesen. Na, das ist ja lustig :-) Welches Unternehmen arbeitet denn umhimmelswillen intern mit Bruttopreisen? Wenn das wirklich so ist (was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann), dann bestätigt das mein Gefühl, dass Pollin ein liebenswerter, aber auch etwas chaotischer Laden ist. Ok ist das so auf keinen Fall. Rundungsfehler lassen sich nicht vermeiden, aber Shop und Buchhaltung sollten schon auf dasselbe Ergebnis kommen. Komischerweise klappt das bei uns reibungslos - und das mit einer selbstbeschriebenen Shopsoftware/Buchhaltung ;-) Chris D.
Chris D. schrieb: > Komischerweise klappt das bei uns reibungslos - und das mit einer > selbstbeschriebenen Shopsoftware/Buchhaltung ;-) Man muß sich nur eisern an die Regel halten, nie genauer zu rechnen, als man anzeigt...
Das ganze Lastschriftsystem ist doch totaler Irrsinn. Mann muss sich mal vor Augen halten: jeder kann jederzeit, allein unter Angabe der Kontonummer und der BLZ, Geld von einem Konto abbuchen! Deswegen bezahle ich nur noch mit PayPal. Was Pollin übrigens anbietet. Ausserdem hat man damit ein SEHR gutes Druckmittel bei Rücksendungen o.ä. Alleine die Andeutung einer möglichen PayPal-Beschwerde erhöht die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei den allermeisten Firmen dramatisch.
Malignes Melanom schrieb: > Das ganze Lastschriftsystem ist doch totaler Irrsinn. Ja, ist es. Dafür wiederum funktioniert es erstaunlich gut. > Mann muss sich mal > vor Augen halten: jeder kann jederzeit, allein unter Angabe der > Kontonummer und der BLZ, Geld von einem Konto abbuchen! Genau. Und jeder, von dessen Konto etwas abgebucht worden ist, darf der Abbuchung schlagartig widersprechen, ohne gegenüber der Bank Gründe nachweisen zu müssen (im Gegensatz bspw. zu einer Kreditkartenbelastung, deren Widerruf muss man begründen). Da aber im Falle der Lastschriftrückgabe derjenige, der eine Lastschrift unbegründet eingereicht hat, auf den Kosten sitzen bleibt und außerdem noch riskiert, künftig nicht mehr am Lastschriftverfahren teilnehmen zu dürfen, hält sich der Missbrauch sehr stark in Grenzen. > Deswegen bezahle ich nur noch mit PayPal. http://www.paypalsucks.com/ ...hört sich, verglichen mit dem, was man vom Lastschriftsystem an Klagen hört, wie die Hölle an. > Ausserdem hat man damit ein SEHR gutes Druckmittel bei Rücksendungen > o.ä. Alleine die Andeutung einer möglichen PayPal-Beschwerde erhöht die > Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei den allermeisten Firmen > dramatisch. Mit dir möchte ich kein Geschäft machen. Pollin ist übrigens für außerordentlich freundliche und kulante Behandlung von Rücksendungen bekannt, ganz ohne irgendwelche Droh- gebärden und Druckmittel. Selbst, wenn ein Artikel nur unter "gefällt nicht" fällt (weil man sich halt unter dem Sortiment was ganz anderes vorgestellt hatte nach der Beschreibung), kann man es entweder versandkostenfrei zurücksenden oder darf es gleich selbst in den Müll werfen (und bekommt das Geld zumindest gut geschrieben).
Malignes Melanom schrieb: > Das ganze Lastschriftsystem ist doch totaler Irrsinn. Mann muss sich mal > vor Augen halten: jeder kann jederzeit, allein unter Angabe der > Kontonummer und der BLZ, Geld von einem Konto abbuchen! Ja, dass man das zumindest nicht komplett für ein Konto sperren kann, ist unverständlich. Ansonsten ist es aber nicht so dramatisch: einfach zurückbuchen lassen. > Deswegen bezahle ich nur noch mit PayPal. Was Pollin übrigens anbietet. > Ausserdem hat man damit ein SEHR gutes Druckmittel bei Rücksendungen > o.ä. Alleine die Andeutung einer möglichen PayPal-Beschwerde erhöht die > Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei den allermeisten Firmen > dramatisch. Das ist aber eine trügerische Sicherheit - PayPal unternimmt in vielen Fällen einfach nichts und sitzt es aus. Dazu kommen noch saftige Gebühren, die letztendlich der Kunde zahlt. Fairerweise drücken mittlerweile viele Firmen diese auch wirklich nur denen auf, die per PayPal bezahlen wollen. Mit Vorkasse hatte ich bei Unternehmen noch nie ein Problem - im Gegenteil: ich frage immer explizit danach, auch wenn die auf offene Rechnung liefern. Da gibt es dann gerne mal 4% anstatt 2% Skonto :-) Uhu Uhuhu schrieb: > Man muß sich nur eisern an die Regel halten, nie genauer zu rechnen, als > man anzeigt... Zumindest wenn man auch Gewerbliche beliefert und die Katalogpreise netto angegeben sind, muss man genauer rechnen. Sonst passen die Katalogpreise nachher nicht mehr zur Rechnung, gerade bei preiswerten Dingen. Aber es ist nicht wirklich schwer, Shop und Buchhaltung gleich rechnen zu lassen ... Chris D.
Malignes Melanom schrieb: > Deswegen bezahle ich nur noch mit PayPal. Satire bitte entsprechend kennzeichnen.
Chris D. schrieb: > Komischerweise klappt das bei uns reibungslos - und das mit einer > selbstbeschriebenen Shopsoftware/Buchhaltung ;-) Verkaufst du Sachen an Endverbraucher? Solange du nur mit anderen Firmen Geschäften machst, ist das alles kein Problem. Wenn Geschäfte sowohl mit Firmen als auch mit Endverbrauchern gemacht werden, stellt sich das Problem, dass es zu jedem Artikel zwei Preise gibt, nämliche den Netto- und den Bruttopreis. Beide werden im Katalog (oder Webshop oder wo auch immer) auf Cent gerundet abgedruckt. Durch die Rundung ist das Verhältnis der beiden zueinander in den seltensten Fällen exakt 1,19, wie es eigentlich sein sollte. Also wird fast immer einer der beiden Preise relativ zum anderen etwas teurer sein. Mal ist es der Nettopreis (dann hat der Firmenkunde Pech gehabt), mal der Bruttopreis (dann liegt das Pech beim Endkunden). Nur ist es normalerweise so, dass der Endverbraucher nicht nachrechnet, was ihn seine Bestellung als Firma gekostet hätte, und umgekehrt. Sonst gäbe es auch hier Gejammer. Zum Glück liegt der Aufwand für das Nach- rechnen meist deutlich höher als der evtl. zuviel bezahlte Geldbetrag :) Bei Christian war es nun unglücklicherweise so, dass er (ohne es zu wissen) als Geschäftskunde bestellt hat, allerdings von einer Webseite, die für Endverbraucher bestimmt ist, und deswegen nur die Bruttopreise anzeigt. Wahrscheinlich waren in der Rechnung die Nettopreise aufgelis- tet. Damit sind sowohl die Bestellung als auch die Rechnung jeweils in sich konsistent, nur zueinander passen sie nicht, was natürlich Pollin anzulasten ist. Theoretisch sollte es so sein, dass ein Geschäftskunde auf der Webseite und auf der Auftragbestätigung die Nettopreise angezeigt bekommt. Das ändert zwar nichts an der Tatsache, dass er im Endeffekt einen leicht abweichenden Preis bezahlt, aber zumindest sind dann Auftrag und Rech- nung zueineinander konsistent, und er weiß schon vorher, welchen Gesamt- preis ihm berechnet werden wird. Ich weiß nicht, ob Pollin tatsächlich einen Webshop für Firmenkunden hat, der die Nettopreise anzeigt (Conrad bspw. hat einen). Wenn nicht, sollte Pollin einfach die Unterscheidung nach Firmen- und Endkunden aufgeben und sowohl im Webshop, in der Auftragsbestätigung als auch in der Abrechnung alle Einzelpreise als Bruttopreise anzeigen. Nur der Gesamtpreis wird als Brutto und Netto angeben. Damit wären alle Verwirrungen beseitigt. Uhu Uhuhu schrieb: > Man muß sich nur eisern an die Regel halten, nie genauer zu rechnen, als > man anzeigt... Genau das hat ja Pollin offensichtlich gemacht. Das Problem liegt aber woanders (s. diesen und meinen letzten Beitrag).
Christoph Budelmann schrieb: > Vertippen wird sich da niemand, weil das bei allen Firmen in der > Größenordnung automatisch abläuft. Das würde ich mal nicht so stehen lassen, weil so ein System auch mal kaputt gehen kann und wenn dann mal kein Supporter sofort verfügbar ist, was machen die dann, dicht? Meine Vermutung wird auch dadurch gestützt, das die Rechnung grauenhaft formatiert ist. Die Spalten sind nicht richtig eingerückt und das macht so ein Warenwirtschaftssystem gewöhnlich nicht, es sei denn ein Mensch ist dieses System. Christian Klippel schrieb: > Dann noch ein wenig Ausflüchte und die Bemerkung das sie nächstes Jahr > dann wohl ein neues System bekommen würden. Das es nächstes Jahr ein neues Warenwirtschaftssystem gibt, lässt zumindest erahnen das es bei Pollin ziemliche Probleme zu geben scheint. Malignes Melanom schrieb: > Das ganze Lastschriftsystem ist doch totaler Irrsinn. Mann muss sich mal > vor Augen halten: jeder kann jederzeit, allein unter Angabe der > Kontonummer und der BLZ, Geld von einem Konto abbuchen! Na und? Dafür haste hier aber die Möglichkeit der Rückbuchung. > Deswegen bezahle ich nur noch mit PayPal. Was Pollin übrigens anbietet. > Ausserdem hat man damit ein SEHR gutes Druckmittel bei Rücksendungen > o.ä. Alleine die Andeutung einer möglichen PayPal-Beschwerde erhöht die > Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei den allermeisten Firmen > dramatisch. Hat aber auch den Nachteil das Paypal plausible Beweise für den Rückerstattungsanspruch verlangt. Kann dadurch auch nachteilig sein wenn die das ganz anders sehen als du und dann? Versucht man hier selbst eine Rückbuchung stellt dir Paypal für diese Dreistigkeit 5 Euro in Rechnung und ziehen das auch ein, egal ob dein Konto dann im Minus ist oder nicht.
Jörg Wunsch schrieb: > Genau. Und jeder, von dessen Konto etwas abgebucht worden ist, > darf der Abbuchung schlagartig widersprechen, ohne gegenüber der > Bank Gründe nachweisen zu müssen (im Gegensatz bspw. zu einer > Kreditkartenbelastung, deren Widerruf muss man begründen). Jaha, dazu muss man es aber erstmal bemerken. Wenn man gerade im Urlaub ist, oder im Krankenhaus, oder die Abbuchung vielleicht übersieht, dann hat man Pech gehabt. Jörg Wunsch schrieb: > http://www.paypalsucks.com/ > > ...hört sich, verglichen mit dem, was man vom Lastschriftsystem an > Klagen hört, wie die Hölle an. Schon mal gelesen die Seite? Die da jammern sind VERKÄUFER. PayPal ist da sehr hart, klar. Wenn man als Verkäufer Kunden abzockt, dann kommt PayPal mit dem Hammer. Mir als Kunde ist das aber gerade recht. Als Verkäufer mache ich aber wenn ich PayPal anbiete klar: ich will meine Kunden zufriedenstellen. Jörg Wunsch schrieb: > Mit dir möchte ich kein Geschäft machen. Ich wette du hast auch gar nichts was ich will :D Aber mal im Ernst: der PayPal Grundsatz ist: der Kunde ist König. Das finde ich als Kunde gut. Andererseits bin ich als Verkäufer kulant. Bei eBay was verkauft, kam kaputt an, mit einem Klick PayPal Rückzahlung gebucht, fertig und gegessen (bei der Rückzahlung werden übrigens die Gebühren erstattet). Kleinliche Verkäufer finde ich schlimmer als kleinliche Kunden. Ein unangenehmer Verkäufer kann tausende Kunden vergraulen, da schiebt PayPal einen Riegel vor. Chris D. schrieb: > Dazu kommen noch saftige Gebühren, die letztendlich der Kunde zahlt. Boah, ganze 2%! Weisst du was Kreditkartenfirmen verlangen? Oder was die Miete für ein EC-Karten Terminal kostet? Oder auch mal nur ein Lastschriftrückgang bei ungedecktem Konto?
Chris D. schrieb: > Zumindest wenn man auch Gewerbliche beliefert und die Katalogpreise > netto angegeben sind, muss man genauer rechnen. Sonst passen die > Katalogpreise nachher nicht mehr zur Rechnung, gerade bei preiswerten > Dingen. Ich habe mich jahrelang mit dem Thema amüsiert und dabei gelernt, daß es den wenigsten Ärger gibt, wenn man die genannte Regel eisen durchhält. Zudem ist es im gewerblichen Bereich ziemlich unüblich, Artikel, bei deren Preis die Musik hauptsächlich hinter der 2. Nachkommastelle spielt, einzeln zu verkaufen. Für große Mengen werden Staffelpreise angeboten, die sich auf ganze Gebinde beziehen. Wenn trotzdem im Katalog Preise auf mehr als zwei Nachommastellen ausgewiesen sind, dann tut man als Programmierer gut daran, auch diese Breite in der Rechnung auszuweisen und die Regel zu befolgen - anderenfalls wird der Test nämlich ziemlich unübersichtlich und mühsam, weil es sehr aufwendig ist, nachzuvollziehen, wie irgend welche krummen Beträge zustande kommen; man sieht denen nämlich nicht an, ob sich dahinter eine korrekte Rechnung, oder irgend ein kleiner Bug verbirgt, den zu finden sehr aufwendig sein kann. Mein Stabdardtest in solchen Fällen ist es, 1, 2 Stellen von hinten nachzurechnen - wenn die stimmen, ist es schonmal ein gutes Zeichen. Wenn nicht, rückt der Feierabend in mehr oder weniger weite Ferne. Eine Rundung ganz am Schluß bringt den Kleckerbetrag dann wieder auf die kleinste Einheit der Währung.
Yalu X. schrieb: > Genau das hat ja Pollin offensichtlich gemacht. Das Problem liegt aber > woanders (s. diesen und meinen letzten Beitrag). Sie haben die Regel nich in ihrem ganzen System - incl. Datenaustausch mit der Buchhaltung - durchgehalten
>Welches Unternehmen arbeitet denn umhimmelswillen intern mit >Bruttopreisen? wenn jeder Artikel mit ,99€ angeboten werden "muss" also 1,99€ 2,99€ 3,99€ bleibt dir nix anderes übrig ;-)
Malignes Melanom schrieb: > Jaha, dazu muss man es aber erstmal bemerken. Wenn man gerade im Urlaub > ist, oder im Krankenhaus, oder die Abbuchung vielleicht übersieht, dann > hat man Pech gehabt. Wie oft ist dir das schon passiert? Ich kann mich in 20 Jahren an 2 Fälle erinnern. In einem war der Vertrag gekündigt worden und zeitgleich die Einzugsermächtigung widerrufen. Im Prinzip bestand die Forderung der Gegenseite zwar zurecht, aber da ich das nicht sofort überschaut hatte und der Abbuchung explizit vorab widersprochen hatte, habe ich es zurückbuchen lassen. Der zweite Fall war eine so stolze Summe durch einen grandiosen Rechenfehler eines großen Wohnungsvermieters, dass man sie nicht übersehen konnte. ;-) War zwar in dem Moment ärgerlich, aber in kurzer Zeit rückstandsfrei entsorgt, mit einer dicken Entschuldigung des Vermieters. >> http://www.paypalsucks.com/ > Schon mal gelesen die Seite? Die da jammern sind VERKÄUFER. Nicht nur, aber überwiegend. Auch Verkäufer benötigen aber eine Rechtssicherheit. Wenn sie nur als melkende Kuh herhalten sollen, werden sie mit dir keine Geschäfte mehr machen wollen. Paypal ist offensichtlich an einer Rechtssicherheit absolut nichts gelegen. Sie berufen sich kurzerhand darauf, keine Bank sein zu wollen, obwohl sie letztlich wie eine solche agieren und auch vergleichbare Geldmengen schaufeln. Nur wenn es um Sorgfaltspflichten geht, wollen sie nichts mehr davon hören. Der Verdacht, dass Paypal insbesondere mit dem zurückgehaltenen Geld Zinsen einheimsen will, liegt dabei mehr als nahe. Bei anderen würde man derartige Geschäftgebahren wohl "Betrug" nennen.
Malignes Melanom schrieb: > Jaha, dazu muss man es aber erstmal bemerken. Wenn man gerade im Urlaub > ist, oder im Krankenhaus, Dann bucht man halt zurück, wenn man wieder daheim ist. > der die Abbuchung vielleicht übersieht, dann > hat man Pech gehabt. Wo ist da der Unterschied zu Paypal? Auch dort gab es schon unberechtigte Abbuchungen, welche man vielleicht übersehen könnte.
Malignes Melanom schrieb: > Oder auch mal nur ein > Lastschriftrückgang bei ungedecktem Konto? 5 Euro. Da das dazu auch noch sehr selten vorkommt, ist die Lastschrift für uns Unternehmen erheblich günstiger als PayPal. Und eine einfache Online-Überweisung bei Vorkasse kostet - genau: gar nix :-) PayPal ist praktisch, wenn es um EU-grenzüberschreitende Zahlungen geht. Da ist es dann bis zu gewissen Beträgen wirklich günstiger. Aber wie Jörg schon schrieb: PayPal hat ein befremdendes Geschäftsgebahren - sperrt auch gerne mal Konten (auch von Nichthändlern). Seriös geht anders. Chris D.
Jörg schrob: exakt meine Gedanken nieder... ;-) MfG Paul
Apropos Paypal, wie sieht das eigentlich beim Kauf von Messgeräten z.B. via ebay aus. In den ABGs steht z.B., das "Industrielle Maschinen, die in der verarbeitenden Industrie verwendet werden" vom Käuferschutz ausgeschlossen sind. Ist der gebrauchte Messsender, der genauso im Labor, der Forschung, o.ä. einesetzt wird, dann auch davon betroffen ? Die echten ABGs scheinen mir ja auch mehr als schwammig... vg Maik
Malignes Melanom schrieb: > Jaha, dazu muss man es aber erstmal bemerken. Wenn man gerade im Urlaub > ist, oder im Krankenhaus, oder die Abbuchung vielleicht übersieht, dann > hat man Pech gehabt. Du scheinst ein Freund äusserst langer Urlaube zu sein, denn für Rückbuchung einer ungenehmigten Lastschrift hast du im bisherigen Verfahren wie auch bei SEPA 13 Monate Zeit. Und auch bei einer genehmigten Lastschrift sind es immerhin 6 Wochen ab Rechnungsabschluss bzw. bei SEPA 8 Wochen ab Buchung.
er ist aber eine Firma (zumindest hat ihn Pollin so eingestuft ;-) damit könnte es (theoretisch) auch Abbuchungsverfahren bzw. SEPA B2B mit eher "kurzer" Frist sein..
Aber jene, die an solchen B2B Lastschriftverfahren teilnehmen, machen keinen Urlaub und werden auch nicht krank, zumindest ist das die Grundannahme. Ausserdem gelten dafür andere Regeln, d.h. die beteiligten Banken haben eine deutlich weiter gehende Kontrollpflicht.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.






