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Gast #2827819
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Hallo Leute,

im nächsten Monat fängt mein Elektrotechnikstudium an.
Schon lange interessiere ich mich für das Thema, bin aber wohl zu 
schnell in die Welt der µC abgerutscht.

Ohm, Kirchhoff, Widerstände, Kondensatoren, Transistoren, Induktivitäten 
und diese ganzen Sachen sagen mir zwar was, aber leider fehlte mir immer 
der Anwendungsbezug.
Ich würde gern tiefer in diesen Bereich einsteigen.
Im 'Hobbykeller' habe ich verschiedene aktive und passive Teile 
rumfliegen, hab da ein Oszilloskop stehen (noch nie mit gearbeitet), ein 
Lötkolben, Steckbrett und anderen Kleinkram.
Wenn ich mir aber hier im Forum eure Schaltungen anschaue ist es eher 
so:
Selbst wenn ich verstehe was genau da passiert, so könnte ich es selbst 
niemals umsetzen. Mir fehlt wohl beides; etwas mehr Theorie, viel mehr 
Praxis.

Habt ihr Ideen was ich so alles aufbauen könnte, um mich Schritt für 
Schritt in die Analogtechnik einzuarbeiten?

Liebe Grüße.
Gast #2827837
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//www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/index.htm


Schau dich da mal um. Was du brauchst ist Lust und Neugierde. 
Aha-Effekte und noch wichtiger ... Erfolgserlebnisse mit 
funktionierenden Schaltungen die man verstanden hat stellen sich dann 
schon ein.Fang klein an,große Brocken bleiben einem gerne im Halse 
stecken.;-)Es ist noch kein Genie vom Himmel gefallen.Alle die heute was 
wissen waren mal genau so weit wie du.Alle haben es von jemanden gelernt 
der das schon vorher von wieder einem anderen gesagt bekommen 
hat;-)Wissen lebt von der Überlieferung auch wenn vereinzelt welche tun 
als hätten sie Elektronik Wissen mit der Nabelschnur bekommen.Und...es 
ist keine Schande nicht alles zu wissen....das geht ja auch gar 
nicht.Viel Spass!
Gast #2829164
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Felix S. schrieb:
> Habt ihr Ideen...

Ja.

Such dir ein Thema, was dich wirklich interessiert.

Ich geb dir ein Beispiel: Als Bub vor (gefühlten) 100 Jahren hat mich 
das Empfangen von Radiosendern, zuerst auf LW später dann MW und KW 
interessiert und ich hab angefangen, vom einfachsten Detektor (so einer 
mit Fühldraht am Kristall) mich hochzuarbeiten. Meßgeräte gab's keine 
und ich begann, mir aus Formeln aus Büchern in der Stadtbibliothek die 
Wickelwerte der benötigten Spulen selbst auszurechnen. Ohne 
Taschenrechner. Bei den Drehkos war es etwas einfacher, da waren die 
Werte bekannt. Dazu dann auf die Bäume im Garten geklettert und 
Klingeldraht als Antenne gespannt. So fing das an - bei mir.

Wenn ich jedoch deinen Beitrag so lese, dann habe ich den Eindruck, daß 
es dich nicht wirklich interessiert, allenfalls so ein bissel lala. 
Sonst hätest du nämlich hier nicht gefragt, sondern schon längst mit 
irgendetwas begonnen.

W.S.
Gast #2830008
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zuerst brauchst Du ein Projekt.

Gehe in Dich und überlege was Du schon immer bauen wolltest.
- Rasenmähroboter
- Radioempfänger
- Teleskopsteuerung
- etc......

"Keiner spürt es so wie Du"


Dann teile das Projekt in kleine Teilbereiche.
Fang an kleine Teilprojekte zu bauen, die dir Wissen für das große 
Projekt bringen.

Dann wächst Du mit den Problemen/Herausforderungen.

"Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt"

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