mikrocontroller.net

Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Python als Scilab Alternative?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Tobisa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

Ich bin heut mal wieder von Scilab enttäuscht worden => Absturz beim 
Exportieren von Plots. Sonst benutze ich es sehr gern.
Ich überlege umzusteigen auf:

A) Octave, oder

B) Python.

Wobei mich erst ein Kollege auf Python gebracht hat.
Habt ihr Erfahrungen mit Python im Bereich numerischer Berechnung 
gemacht? Ich finde es vor allem sinnvoll, wenn ich schnell und 
unkompliziert Kurven plotten und exportieren kann: Python wird das 
hergeben, die Frage ist nur wie kompliziert gestaltet sich das ??

Autor: treinisch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

hier sind ein paar Plots enthalten, vielleicht hilft Dir das ja weiter?

http://www.larssono.com/musings/matmatpy/index.html

vlg
 Timm

Autor: Andreas F. (andi00f)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Scilab ist für mich einfach ein graus. Wurde lange Jahre von meinen 
Kollegen verwendet bis ich ihnen Python beigebracht habe. Inzwischen 
sind alle auf Python umgestiegen.

Falls du unter Windows arbeitest ist pythonxy zu empfehlen.
http://code.google.com/p/pythonxy/wiki/Welcome
Enthält den Interpreter und alle wichtigen Bibliotheken für 
wissenschaftliches Arbeiten. Unter Linux sind normalerweise alle 
Bibliotheken in den aktuellen Distributionen enthalten.

Für gute Plots gibt es die Bibliotheken matplotlib oder guiqwt.

Außderdem ist Python halt eine richtige Programmiersprache. Vom 
einfachsten Script bis zum Anwendungsprogramm ist alles möglich.

Als matlab Ersatz bietet sich Spyder an oder wenn man richtig 
programmieren will eclipse als IDE.

Andi

Autor: Tobisa (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das hört sich ja viel versprechend an!

Ich sehe aber, man muss irgendwelche Dinge zusätzlich installieren. D.h. 
ich arbeite nicht direkt im interaktiven python interpreter ? Oder sind 
das nur alles module für python (zum importieren)?

Das ganze soll unter Debian/Linux (privat) und Windows (Arbeit) laufen.

Ich suche dann ein Tutorial, wie und was ich zu tun habe, von Null an. 
Z.B. wollte ich neulich einfach mal eine Vektor erstellen mit und 
elementweise verarbeiten. Das ging nicht auf die Weise wie in 
Matlab/Scilab.

Autor: Eule (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist denn mit der "Euler Math Toolbox"?! Geht in Richtung Maple.
Kann numerisch und, via integriertem "Maxima", symbolisch rechnen.

http://euler.rene-grothmann.de/

Autor: Trölf-Mionnnnnen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wichtige libs:
numpy: http://www.scipy.org/Tentative_NumPy_Tutorial
matplotlib: http://matplotlib.org/users/index.html

Als IDE nehm ich GVIM mit python-mode 
(https://github.com/klen/python-mode).
Python-Mode hilft dir sehr viel vor allem die Sachen aus PEP8 zu 
beachten.

Ich bin damit höchst zufrieden und komm damit auch immer schnell zu 
Ergebnissen.

Autor: Andreas F. (andi00f)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobisa schrieb:
> Ja, das hört sich ja viel versprechend an!
>
> Ich sehe aber, man muss irgendwelche Dinge zusätzlich installieren. D.h.
> ich arbeite nicht direkt im interaktiven python interpreter ? Oder sind
> das nur alles module für python (zum importieren)?

deswegen habe ich pythonxy empfohlen. Da ist alles in einem Installer

Bzgl. Interpreter oder Entwicklungsumgebung ist es leider wegen der 
vielen Möglichkeiten etwas schwierig. Man kann mi dem 
Konsoleninterpreter arbeiten, denn kann man auch mit z.B. IPython 
erweitern oder interaktive Tools wie Spyder verwenden.
Mit der Zeit findet man aber das richtige Tool für die eigene 
Arbeitsweise.

>
> Das ganze soll unter Debian/Linux (privat) und Windows (Arbeit) laufen.

Ist bei mir auch so und ein weiterer Voretil von Python. Normalerweise 
sind zwischen Win und Linux Code keine Anpassungen notwendig.

>
> Ich suche dann ein Tutorial, wie und was ich zu tun habe, von Null an.
> Z.B. wollte ich neulich einfach mal eine Vektor erstellen mit und
> elementweise verarbeiten. Das ging nicht auf die Weise wie in
> Matlab/Scilab.

Ist zwar kein 'Matlab' Tutorial aber eine gute Einführung was mit Python 
möglich ist.
http://openbook.galileocomputing.de/python
Und hier noch eine Gegenüberstellung von Matlab und Python
http://mathesaurus.sourceforge.net/matlab-numpy.html

Andi

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobisa schrieb:
> Ich überlege umzusteigen auf:
> A) Octave, oder
>
> B) Python.

Ich habe Hunger. Was soll ich essen: Spaghetti Bolognese, oder ein 
anderes Gemüse? ;-)

SCNR.

Autor: Pelkofer (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Frage ist so unberechtigt nicht. Python ist kein vollständiges 
Equivalent von Matlab oder Octave. Ich verwende beides.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.