Forum: Offtopic "Innovation" im Jahre 2012


von Adler (Gast)


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http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article109203523/Der-Blitz-Stecker-schlaegt-im-Apple-Universum-ein.html

Lightning der "Blitz"-Stecker

" Auf die Frage, warum Apple seinen Stecker nach neun Jahren ändert und 
so potenziell Millionen Ladegeräte von Apple-Kunden und Zubehör von 
Hunderten Herstellern zu Alteisen macht, rechtfertigte Apples 
Marketingvorstand Phil Schiller sich mit Designzwängen."

Heißt wohl übersetzt, zu wenig Platz für den alten Stecker

"Die Chance zur Standardisierung mit anderen Herstellern hat Apple 
verpasst. Smartphones von Samsung und Nokia nutzen inzwischen - auch 
dank einer Initiative der Europäischen Union - den Micro-USB-Standard. "

Apples Eigenwurst. ;)

oder wie bindet man durch Spezialhardware die Kunden an den Konzern

" die acht Pins reichen nur noch für einen digitalen Datenanschluss 
sowie die Stromanbindung. Das könnte die günstige Anbindung an Zubehör 
zusätzlich erschweren: Bislang wurde etwa auf diversen Leitungen des 
alten Steckers ein analoges Audio- und Videosignal ausgegeben."

"Das ermöglicht eine billige analoge Übertragung von Musik und 
Bildmaterial an Fernseher, Stereoanlagen oder Boxen mit 
Apple-Dockingstation. Nun müssen Audiogeräte entweder über den 
Kopfhörerausgang angeschlossen werden (deswegen liegt der nun ebenfalls 
am iPhone-Gehäuseboden) – oder ein relativ teuer 
Digital-Analog-Konverter eingebaut werden."

Na dann :) Da wird die Kasse im Apple-Universum wohl auch bei den 
Zulieferern klingeln und Freund Kunde zahlt anscheinend gerne.

Mal sehen wenn das Ei-Phone 6 rauskommt, noch cooler, noch schlanker. 
Dann kommt "Lightning II" und es heißt wieder -> Tja, "Designzwänge"!!

Hauptsache die Zeitungen können berichten: " Er ist schmaler und 
schicker als der Vorgänger – der Kunde muss sich allerdings neues 
Zubehör kaufen "

:-))

von El Patron B. (bastihh)


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Lang lebe der Apple-Kunde der ne Gelddruckmaschine par excellence 
darstellt =D

von Michael K. (charles_b)


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Mir wird schon wieder richtig schlecht von diesem proprietären Rumgetue.

Mit Steve Jobs mag das vielleicht ne zeitlang gutgegangen sein. Ein 
neues Gerät rauszubringen, welches nur den Stecker anders hat wäre mir 
für die langfristigen Gewinnprognosen von Apple etwas dünn...

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo,

das schmerzliche daran muss ja für Dich sein, dass Leute wie ich das 
auch noch so wollen und gar nichts dagegen haben wenn ein neues 
Ladegerät mitgeliefert wird.

Generell scheint es in Deutschland, dem Land der 80 Millionen 
Bundestrainer, bzw. in diesem Forum, dem Forum der 800 Chefingenieure, 
ganz unüblich zu sein, einfach mal nachzudenken, ob es vielleicht doch 
einen vernünftigen Grund für eine Innovation geben könnte. Die 
Hauptsache scheint zu sein, einfach zu meckern und den Besserwisser zu 
geben.

Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt 
nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht, 
dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen. 
Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt.

Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden, ich 
aber sage einfach nur danke an unsere geniale Hardwareabteilung in 
Cupertino ;-), die einfach einen idiotensicheren Connector baut. Weiter 
so.

Und noch schlimmer: Ob ich für den Anschluss meines iGerätes auch ein 
Samsung-Kabel verwenden könnte interessiert mich nicht die Bohne, ist 
mir einfach schnurz. Aus der Produktpolitik Apples könnte man schließen, 
dass das wohl nicht nur bei mir so ist.

Hart was?

Viele Grüße

 Timm

von Adler (Gast)


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Timm Reinisch (treinisch) schrieb:

> das schmerzliche daran muss ja für Dich sein, dass Leute wie ich das
> auch noch so wollen

Ja bei Apple Kunden muss man wohl mit allem rechnen. :)

> einfach mal nachzudenken, ob es vielleicht doch
> einen vernünftigen Grund für eine Innovation geben könnte.

Wenn's denn mal eine Innovation wäre. Ich glaube wir beide verstehen 
unter Innovation nicht ganz das gleiche.

> Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt
> nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht,
> dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen.
> Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt.

Scheint wohl nur ein Problem der Apple Kundschaft zu sein.

> Hart was?

I wo. Apple kann seinen Jüngern halt alles schön und nützlich reden.

:-)

von AppleRocks! (Gast)


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Tja,...


und
wenn alle Konkurrenten zu Grunde verklagt wurden,
wenn die halbe Welt zu FoxConn-Bedingungen arbeiten dürfen,
wenn der größte Arbeitsgeber die Anwaltsabteilung von Apple ist,
wenn selbst Hennen für ihr Eier Lizenzen bezahlen müssen,
wenn alle Informationen durch Apples Datenbanken laufen
und wenn es nur noch einen weltweiten Riesen-Monopolist gibt,

dann werden wir ja alle sehen, wie weit es mit der Innovation in der 
Welt bestellt sein wird....

Ein Hoch auf Apple!

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Wenn ihr das schon Innovation nennt, was ist dann "De-Gendering 
informatischer Artefakte"? ;)

von Adler (Gast)


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Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert) schrieb:

> Wenn ihr das schon Innovation nennt, was ist dann "De-Gendering
> informatischer Artefakte"? ;)

Die hat der Admin dir innovativ entsorgt. ;-)

(nimm's leicht)

von Steve J (Gast)


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Hallo,
geht halt mit Apple nicht so hart um, die Geschäftsidee ist doch prima.
Schuld sind eigentlich nur die Kunden:
Die würden auch ein iCar kaufen, welcher nur mit einem bestimmten 
Kraftstoff betankt werden kann, den es nur an Apple-Tankstellen gibt.
Es würde sie auch nicht stören, wenn man mit dem iCar nur zu von Apple 
vorgegebenen Zielen fahren könnte.
iCar-Kunden finden diese Ziele schön und es stört sie nicht, daß sie 
nach einem Jahr iCar-2 kaufen müssen.
Bei den alten iCar-1 können Batterie und Reifen nicht gewechselt werden.
Apple-Kunden werden den iCar-2 noch toller finden, weil der mit dem 
iPhone kommunizieren kann und sie damit rechtzeitig an den Kauf von 
iCar-3 erinnert werden.
Wenn sie nicht rechtzeitig bestellen, geht das iPhone kaputt.

von Apfelmann (Gast)


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Habt Ihr eins ?
Wenn nicht - warum juckt es Euch dann?

von Michael K. (charles_b)


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Timm Reinisch schrieb:

> Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt
> nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht,
> dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen.
> Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt.

Da sieht man, was für ein SCHROTT diese Geräte sind.

>
> Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden,

Nein, man könnte sagen, dass man Geräte kaufen sollte, wo so etwas gar 
nicht erst vorkommen kann. Sinnvoll konstruiert eben.

> Und noch schlimmer: Ob ich für den Anschluss meines iGerätes auch ein
> Samsung-Kabel verwenden könnte interessiert mich nicht die Bohne, ist
> mir einfach schnurz.

...weil du dich auf Gedeih und Verderb auf die eine Marke verlassen 
willst.
Das ist genau der Marketingansatz von Apple, dem du auf den Leim 
gegangen bist: Wir (Apple) versorgen dich von vorne bis hinten, du 
brauchst nichts anderes.

> Aus der Produktpolitik Apples könnte man schließen,
> dass das wohl nicht nur bei mir so ist.
>
> Hart was?

Nö, es zeigt nur, dass Apple auf eine wohl eher technikfeindliche 
Kundschaft abzielt, die erstens nicht in der Lage sind Stecker richtig 
reinzustecken und zweitens nicht schauen, wie filigran der Stecker denn 
schon im Neuzustand ist.

Aber Hauptsach man hat ein Gerät von Apple... Da kann man sich auch in 
Hong Kong ne gefälscht Rolex umbinden und beim Zeitsignal aus dem Radio 
stündlich die Zeiger nachdrehen...

von Adler (Gast)


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Apfelmann (Gast) schrieb:

> Habt Ihr eins ?

Ne, wäre mir viel zu teuer. ;)

> Wenn nicht - warum juckt es Euch dann?

Warum schreiben Zeitungen darüber? Man stolpert ja förmlich darüber, 
wenn man auch nur die Titelseiten überfliegt. Die i-Phonisierung der 
Konsumenten scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein ;)

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-5-wie-apple-erfolgreich-bleibt-a-855695.html

von Adler (Gast)


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Michael K-punkt (charles_b) schrieb:

> es zeigt nur, dass Apple auf eine wohl eher technikfeindliche
> Kundschaft abzielt, die erstens nicht in der Lage sind Stecker richtig
> reinzustecken und zweitens nicht schauen, wie filigran der Stecker denn
> schon im Neuzustand ist.

> Aber Hauptsach man hat ein Gerät von Apple...

Oder wie es so schön als Fazit im SPON-Artikel heißt

"Es ist, zumindest derzeit, ein Irrtum, dass Apple vor allem von seiner 
Innovationsfähigkeit lebt. Apple lebt davon, seine Produkte mit einem 
Nimbus des Begehrenswerten zu umgeben. Einem Nimbus, der sogar dann noch 
hält, wenn es schon wieder etwas neues Begehrenswertes aus dem eigenen 
Haus gibt."

von Michael K. (charles_b)


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Eben, der Mensch kauft nicht das was er braucht, sondern das was er 
WILL!

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Apropos Bildungsstand,

AppleRocks! schrieb:
> wenn die halbe Welt zu FoxConn-Bedingungen arbeiten dürfen,

Hausaufgabe: Zeichne ein, wo die Hälfte der Welt lebt
Alternativ: Ermittle das durchschnittliche Einkommen der 
geringverdienenden Hälfte der Welt.

Was glaubst Du denn, was die Leute für Arbeitsbedingungen haben, die 
Dein Samsung oder HTC zusammenschrauben?

Viele Grüße

 Timm

von Robert S. (razer) Benutzerseite


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Timm Reinisch schrieb:
> Was glaubst Du denn, was die Leute für Arbeitsbedingungen haben, die
> Dein Samsung oder HTC zusammenschrauben?

Zum Thema Samsung Arbeitsbedingungen: 
http://www.publiceye.ch/de/vote/samsung/

Auch Foxconn produziert nicht nur für Apple. Man darf dann auch keine HP 
Laptops, XBoxen, Playstations und sonstige Spielekonsolen mehr kaufen...

von vn nn (Gast)


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Robert S. schrieb:
> Zum Thema Samsung Arbeitsbedingungen:
> http://www.publiceye.ch/de/vote/samsung/

Ja, Samsung, der größte Zulieferer Apples. Womit auch geklärt wäre, von 
wem wahre Innovationen stammen.

von Das Ende der Welt (Gast)


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Ihr habt Probleme! Was zum Henker ist ein Ei-Phone??

von Falk B. (falk)


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@  Adler (Gast)

>> Habt Ihr eins ?

Hab auch keins, weil ich damit nach drei Tagen rumspielen nichts weiter 
machen würde als ab und an telephonieren und minimal SIMsen, so wie mit 
meinem jetzigen "breaks the floor" uralt NOKIA.

>http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-5-wi...

"Schon wieder keine Revolution"

"Unsere Smartphones sind heute längst Geschenke für Leute, die schon 
alles haben (auch ein Smartphone): im Zweifelsfall uns selbst."

Naja, damit sind wir mal wieder beim Dilema. Kann es "ewige Innovation, 
ewiges Wachstum" geben? Jaja, es wurde schon mal um 1900 festgestellt, 
"dass ja schon alles erfunden sei", ebenso anfang der 1980er Jahre "dass 
640kB RAM vollkommen ausreichen", und dennoch sind in den letzen 20 
Jahren in Verbindung mit dem Internet geradezu GIGANTISCHE Innovationen 
von statten gegangen. Die Frage bleibt aber. Wird es ewig die 
ultimativen Innovationen ala Iphone & Co geben. In eben auch dieser 
Geschwindigkeit? Sind wir darauf angewiesen? Können wir mit dem 
Ausbleiben dieser Innovationen oder auch nur deren Verlangsamung 
umgehen? (nein, nicht dieses dämliche neudeutsche Wort Entschleunigung!)
Wir leben in exponentiellen Zeiten und gieren nach noch mehr 
exponentiellem Wachstum. Es bleibt spannend.

http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY

Für die old school generation auch als reiner Text verfügbar.

http://www.albartlett.org/presentations/arithmetic_population_energy.html

http://www.albartlett.org/presentations/arithmetic_population_energy_transcript_english.html

P S Ich denke schon, dass es hier noch SEHR viel zu lernen und vor allem 
zu VERSTEHEN gibt. Und es gibt für die Menschheit noch SEHR VIEL zu tun. 
Aber nicht in der Richtung, in der es heute läuft.

von Karl H. (kbuchegg)


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Michael K-punkt schrieb:

>> Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden,
>
> Nein, man könnte sagen, dass man Geräte kaufen sollte, wo so etwas gar
> nicht erst vorkommen kann. Sinnvoll konstruiert eben.

Sag das nicht.
Mir ist es tatsächlich mal passiert, einen der alten VGA Stecker 
verkehrt rum in die Buchse zu nudeln. Die Pins waren verbogen und der 
Blechmatel komplett ausgedellt, aber er war drinnen. Und das beste: ich 
habs 10 Minuten nicht gemerkt. Seit dem hab ich ein etwas anderes 
Verhältnis zu den Dingen die passieren dürfen und die nicht passieren 
dürfen.
(Mann, hab ich mich danach geschämt)

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Ich habs auch schon mal geschafft, einen Firewire Stecker (die normalen 
großen) verkehrt herum reinzustecken.

Der PC war fest verschraubt und die Rückseite wegen anderem Kram rings 
herum nicht einsehbar, so dass man nur gerade so mit den Händen ran kam.
War auch nicht wirklich schwer den reinzubekommen ;)

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Apple hat es auch geschaft den eigentlich verpolsicheren 
http://de.wikipedia.org/wiki/DisplayPort durch eine durchaus verpoolbare 
mini Variante zu ersetzen ... zum Glück hat weder Monitor noch 
Grafikkarte dadurch schaden genommen (meine Grafikkarte hat nur MiniDP 
damit man auch ein verkürztes Slotblech montieren kann).

von A. $. (mikronom)


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Michael K-punkt schrieb:
> ...weil du dich auf Gedeih und Verderb auf die eine Marke verlassen
> willst.
> Das ist genau der Marketingansatz von Apple, dem du auf den Leim
> gegangen bist: Wir (Apple) versorgen dich von vorne bis hinten, du
> brauchst nichts anderes.

Irrtum! Man braucht sehr wohl etwas anderes, nämlich Geld, um es Apple 
zu geben. Konsumvieh halt, "Du sollst kaufen, keine Fragen stellen!"

Ist es wirklich so, dass man beim erstmaligen Einschalten des Eifons 
zuerst irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen muss, bevor man es 
nutzen kann?

von Jörg S. (joerg-s)


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Vlad Tepesch schrieb:
> Ich habs auch schon mal geschafft, einen Firewire Stecker (die normalen
> großen) verkehrt herum reinzustecken.
Es ist auch problemlos möglich einen USB-Mini-B Stecker in eine USB-A 
Buchse zu stecken ;)

von Timm T. (Gast)


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Was mich wundert: Was ist mit der EU-Vorgabe für einheitliche 
Ladestecker für Mobiltelefone? Gilt für Apple nicht?

Ich würd mich ja scheckig lachen, wenn die wegen ihres blöden Steckers 
ein Verkaufsverbot in der EU bekommen würden...

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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Appleprodukte sind schon immer Luxusprodukte. Leider kann man kein 
Smartphone konstruieren das über 900€ kostet und deswegen kann sich der 
Pöbel auch mal eins kaufen. Es regen sich jetzt nur die ohne Geld auf, 
aber für die wird das iPhone nicht vermarktet. Aber ist ja schön wenn 
wir uns alle über Luxusprobleme unterhalten können.

Die Umsatzrendite von 25% will eben erwirtschaftet werden. Kauft euch 
für 680€ (iP5, ohne Zubehör) Aktien von Apple und in ~4 Jahren bekommt 
ihr quasi ein Smartphone geschenkt.

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Lasst mich Arzt schrieb:

> Appleprodukte sind schon immer Luxusprodukte.

Du hast da ein Stück weit recht. Nun gut, Luxus geht anders, klar gibt 
es Telefone jenseits der 900€ Marke, aber klar, Apple ist tatsächlich 
relativ rigoros was die Zielgruppe angeht und ich glaube auch, dass drei 
Viertel der Lamentierer einfach nur angepisst sind, weil sie nicht dazu 
gehören.

vlg

 Timm

von Jörg S. (joerg-s)


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Timm Thaler schrieb:
> Was mich wundert: Was ist mit der EU-Vorgabe für einheitliche
> Ladestecker für Mobiltelefone? Gilt für Apple nicht?
Es ist erlaubt einen Adapter auf Micro-USB (EU Standard) anzubieten oder 
zumindest ein Netzteil zu nutzen was eine USB-Buchse als Ausgang hat.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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das heißt sobald es für das fragliche Telefon einen Adapter prop.<->usb 
gibt ist man aus dem Schneider?
Super -.-

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der 
Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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von c. m. (Gast)


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Apfelmann schrieb:
> Habt Ihr eins ?
> Wenn nicht - warum juckt es Euch dann?

ehrlich gesagt ist es eine art fremdschämen. mich ekelt es gradezu an 
zur selben familie/gattung/art zu gehören wie apple konsumschafe.

da ich dagegen aber nichts machen kann - scheiß drauf! :)

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo,

c. m. schrieb:
> ehrlich gesagt ist es eine art fremdschämen. mich ekelt es gradezu an
> zur selben familie/gattung/art zu gehören wie apple konsumschafe.

ist bei mir genauso. Nur, dass es bei mir halt Fremdschämen für die 
Ichweissallesambestenundalleanderensindoofschafe ist.

Naja und, klar, auch Fremschämen für Leute die einen rostigen 
Überseecontainer für ein Telefon halten.

Vlg

 Timm

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Läubi .. schrieb:
> Apple hat es auch geschaft den eigentlich verpolsicheren
> http://de.wikipedia.org/wiki/DisplayPort durch eine durchaus verpoolbare
> mini Variante zu ersetzen

Wie --außer mit roher Gewalt-- schaffst Du das?

von Jörg S. (joerg-s)


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Lasst mich Arzt schrieb:
> So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der
> Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot.
Find ich nicht. Das macht auch so durchaus sinn. Es wurde ja nicht 
darauf abgezielt alle Handys gleich zu machen, sondern die Netzteile.

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite


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Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem 
geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was 
richtig.

von Michael D. (etzen_michi)


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Wollte ja erst nichts zu diesem Thread schreiben, muss es aber nun doch 
machen.


Ich als Nicht Apfel Fan habe mir auch mal das Video angeschaut:

Design völlig überarbeitet: Sehe ich nicht .. naja.


Als dann aber der Teil mit dem Stecker kahm war ich wirklich überrascht 
das die was wirklich sinnvolles eingebaut haben.

------------------------
Bis hierhin sahe ich es nicht für nötig zu antworten.

Dann habe ich mir aber den Artikel durchgelesen und dies hat mich ja 
wirklich verwundert:

"Wer sein altes Zubehör weiter verwenden möchte, kann bei Apple einen 
Adapterstecker kaufen. Der kostet satte 30 Euro,"

Was ist an 30€ soooooo schlimm????
Die ganzen Idioten (Nicht Persönlich gemeint :Þ) zahlen (soweite ich 
weiß) irgendwass um 800€ für das Handy und regen sich dann über 30€ für 
einen Adapter auf???

Wie cool ist es alleine schon, das Apple von Anfang an einen Adapter zum 
weiterverwenden der alten Hardware anbietet, und das sogar für gerademal 
30€!

--------------------------
Ich denke mal es wird viele geben die mir zustimmen.

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo,

Andreas Schwarz schrieb:
> Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem
> geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was
> richtig.

mist, dass dieser Kommentar nicht von mir ist. So ist das!

Vlg
 Timm

von A. $. (mikronom)


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Lasst mich Arzt schrieb:
> So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der
> Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot.

Vergiss nicht die Traktorensitzvorschriften und die Mistgabelnormen.

von Vn N. (wefwef_s)


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Falk Brunner schrieb:
> Wird es ewig die
> ultimativen Innovationen ala Iphone & Co geben. In eben auch dieser
> Geschwindigkeit? Sind wir darauf angewiesen? Können wir mit dem
> Ausbleiben dieser Innovationen oder auch nur deren Verlangsamung
> umgehen?

Innovationen beim iPhone waren schon immer rar, von da her...
Innovativ ist höchstens, dass man gar Multitouch (nicht etwa eine 
konkrete Implementerung, sondern generell) patentiert hat, obwohl Apples 
Pioniergeist da eher umstritten ist. Gut, man hat als erster Hersteller 
das von Samsung produzierte hochauflösende Display verbaut.

Lasst mich Arzt schrieb:
> Es regen sich jetzt nur die ohne Geld auf,
> aber für die wird das iPhone nicht vermarktet.

Timm Reinisch schrieb:
> aber klar, Apple ist tatsächlich
> relativ rigoros was die Zielgruppe angeht und ich glaube auch, dass drei
> Viertel der Lamentierer einfach nur angepisst sind, weil sie nicht dazu
> gehören.

Aber natürlich. Apple ist rigoros bei der Zielgruppe (deswegen läuft 
auch jeder Prolo mit einem eifon auf Pump herum) und diejenigen, die für 
einen Bruchteil des Preises die selbe Leistung haben, sind nur neidisch.
Meins hat sogar echtes Multitasking, Flash, ich darf ohne Jailbreak jede 
beliebige App installieren, nicht nur das, was dem Hersteller 
gefällt,...

Andreas Schwarz schrieb:
> Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem
> geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was
> richtig.

Aufregen tut mich eher, dass sowas als Innovation verkauft wird. Und die 
Leute fressen aus der Hand und die Medien spielen munter mit, so wie 
jedes Jahr.

Michael D. schrieb:
> Ich denke mal es wird viele geben die mir zustimmen.

Ich hätte standardisierte Stecker genommen wie jeder andere Hersteller 
auch. USB, Klinke, Mini-HDMI...
Aber dann könnte Apple keine Adapter von iPad auf USB oder von Dock alt 
auf Dock neu verkaufen, und auch beim überteuerten Rest wäre es 
schwerer.

Lasst mich Arzt schrieb:
> Bananenkrümmungsverordnung

Gibt es nicht. Es gibt eine Verordnung, die die Qualitätsstandards bei 
Bananen beschreibt, die Krümmung kommt darin nicht vor. Du meinst die 
Gurkenverordnung. Und die beschreibt auch eher die Einteilung in 
Güterklassen und ist unter Händlern immer noch als Handelsnorm 
verbreitet, obwohl sie gekippt wurde, was einiges über die angebliche 
Sinnlosigkeit sagen sollte. Aber das interessiert den deutschen Michel 
meist nicht, wenn er sich mit möglichst unpassenden "Fakten" zur 
EU-Bürokratie lächerlich machen will. Eingeführt wurde sie übrigens auch 
auf drängen des Handels, damit Gurken der Klasse 1 auch wirklich Gurken 
der Klasse 1 sind.

von Timm T. (Gast)


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vn nn schrieb:
> Innovativ ist höchstens, dass man gar Multitouch (nicht etwa eine
> konkrete Implementerung, sondern generell) patentiert hat, obwohl Apples
> Pioniergeist da eher umstritten ist.

Selbst da liegt die Innovation in einem Touchpad, was ausreichend 
aufgelöst Multitouch detektieren kann, und nicht im Einbau dieses Pads 
in ein Gerät.

von Michael K. (charles_b)


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Apple-Nutzer sind eben aus einer ganz anderen Welt und haben ne ganz 
andere Denkweise.

Bestimmte Bevölkerungkreise kaufen sich ja auch neue Schuhe, weil statt 
"hellbraun" plötzlich "khaki" die neue Modefarbe ist.

Ähnlich ist es z. B. in Schulen mit Modetaschen für Schülerinnen. Die 
schleppen die unförmigsten Oma-Monster mit sich rum - wenn die Tasche 
nur von Vuitton ist. Da zu noch ein paar Ohrringe, die als Landplätze 
für Kanarienvögel herhalten können und ein erhebliches Verletzungsrisiko 
darstellen.

Da kommt man mit logischen Sichtweisen nicht hinterher.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wie --außer mit roher Gewalt-- schaffst Du das?

Da braucht man keine Rohe Gewalt für, es ist nur etwas schwergängiger, 
mag aber auch vom konkretem Stecker/Buchse abhängen, wenn man dann noch 
hinter dem PC mit wenig Sicht rumkriechen muss...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Läubi .. schrieb:
> mag aber auch vom konkretem Stecker/Buchse abhängen

Na gut; bei meinem MBP "unterstützt" das Gehäuse durch eine 
entsprechende Ausfräsung das korrekte Einführen des Steckers. Wenn die 
Buchse mit ihren Weichblechkragen das ganze alleine erledigen muss, kann 
ich mir das Problem schon eher vorstellen.

Man mag Apple ja gerne das eine oder andere vorwerfen; der Grund für den 
Mini-DP war tatsächlich der reduzierte Platzbedarf. Wenn ich mir den im 
o.g. MBP vorhandenen Platz ansehe, wäre die Alternative der Verzicht auf 
einen der anderen Anschlüsse gewesen, denn die sind so eng plaziert, daß 
wirklich kein Platz mehr vorhanden ist. Will man auf 
FW/Ethernet/USB/Audio oder den ExpressCard-Slot verzichten? An anderer 
Stelle ist kein Platz wegen des großen Akkus bzw. des optischen 
Laufwerks.

Der "Lightning"-Stecker ist natürlich erstmal ein Ärgernis, aber 
andererseits auch ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Ärgernis ist 
er für alle, die bestehende Infrastruktur weiterverwenden wollen, und da 
ist der klobige Adapter reiner Hohn.
Ein Schritt in die richtige Richtung aber ist er auch, da er bipolar ist 
(es ist wurscht, wie herum der Stecker gesteckt wird, man kann nicht 
durch grobmotorisches Überwinden von Verpolungsschutzen Dinge 
beschädigen, und er scheint mir auch mechanisch deutlich stabiler als 
Micro-USB zu sein. Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte in 
der Buchse nur von einer filigranen Plastikzunge gehalten, und das 
Weichblechgehäuse, das den Verpolungsschutz gewährleisten soll, ist auch 
eher ... optimistisch ausgelegt.

Schicker als "Lightning" wäre ein MagSafe-Stecker gewesen, wie er bei 
Apple-Notebooks zur Stromversorgung verwendet wird. Dann aber hätten 
wohl zuwenig Kontakte zur Verfügung gestanden, und ein starker 
Permanentmagnet in einem in der Tasche getragenen Telephon ist wohl auch 
keine blendende Idee, wenn man bedenkt, was sonst noch so in der Tasche 
ist (Karten mit Magnetstreifen ...).

von Michael K. (charles_b)


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Als, angesichts der ganzen schon verkaufen Mikro-Altare sprich 
Docking-Stationen für das Allerheilgste des Menschen, das Sankt Eifon, 
freut es mich gerade zu, dass jetzt alle Docking-Stationen für die neuen 
Geräte wertlos geworden sind.

von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite


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Zum Thema "standardisierte" USB-Buchsen: ich habe ein Nokia-Handy und 
zwei Kameras, deren Buchsen auf den ersten Blick identisch scheinen, die 
aber jeweils ein anderes Kabel brauchen. Für die Kamera wollte ich mal 
im Urlaub ein Kabel kaufen; im Laden hat es gepasst, aber es hat nicht 
funktioniert. Bei genauerem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, dass 
die Pin-Anzahl unterschiedlich ist. Für iPhone, iPad und iPod braucht 
man dagegen seit 10 Jahren (!) nur ein "Apple-Kabel". Ok, demnächst dann 
eben ein "schmales Apple-Kabel".

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Na gut; bei meinem MBP "unterstützt" das Gehäuse durch eine
> entsprechende Ausfräsung das korrekte Einführen des Steckers

Hier:
http://cache1.willhaben.apa.net/mmo/3/456/618/53_-578428780.jpg
unterstützt leider garnix :-(
Die Dinger sehen ab Werk schon nahezu "Bipolar" aus... Bei DP haben die 
sich echt mal Gedanken gemacht und sogar einen Verriegelung vorgesehene, 
warum man das bei der MiniDP Variante wieder so sch**** geplant hat ist 
mir schleierhaft glücklicherweise Steck ich nun nicht ständig meine 
Monitore um, trotzdem ärgert mich so etwas.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte

Find ich auch nicht so dolle, aber es geht, das Problem ist vermutlich 
nicht die Technische Machbarkeit, sondern der Preis. Ich habe "früher" 
mal eine UW-SCSI Platte gehabt, das Datenkabel ließ sich wunderbar 
abziehen und aufstecken, war verpolsicher und hielt im Betrieb... Bei 
dem IDE Mist hatte man meist die Wahl sich die Hand zu quetschen, das 
Kabel abzureißen/zu verbiegen oder beim Laufwerk irgendwas 
abzubrechen...

von Vn N. (wefwef_s)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> (es ist wurscht, wie herum der Stecker gesteckt wird, man kann nicht
> durch grobmotorisches Überwinden von Verpolungsschutzen Dinge
> beschädigen, und er scheint mir auch mechanisch deutlich stabiler als
> Micro-USB zu sein. Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte in
> der Buchse nur von einer filigranen Plastikzunge gehalten, und das
> Weichblechgehäuse, das den Verpolungsschutz gewährleisten soll, ist auch
> eher ... optimistisch ausgelegt.

Wobei du damit nicht gerade ein gutes Licht auf Applekunden wirfst. Am 
richtigen Einstecken von Micro-USB (nicht Mini) sollte wirklich keiner 
scheitern, das setzt ja schon Vorsatz voraus, die Dinger sind äußerst 
robust.

Andreas Schwarz schrieb:
> Zum Thema "standardisierte" USB-Buchsen: ich habe ein Nokia-Handy und
> zwei Kameras, deren Buchsen auf den ersten Blick identisch scheinen, die
> aber jeweils ein anderes Kabel brauchen. Für die Kamera wollte ich mal
> im Urlaub ein Kabel kaufen; im Laden hat es gepasst, aber es hat nicht
> funktioniert. Bei genauerem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, dass
> die Pin-Anzahl unterschiedlich ist. Für iPhone, iPad und iPod braucht
> man dagegen seit 10 Jahren (!) nur ein "Apple-Kabel". Ok, demnächst dann
> eben ein "schmales Apple-Kabel".

Äpfel und Birnen. Genau die Tatsache, dass diverse Hersteller ihre 
eigenen Süppchen mit Mini-USB-Abwandlungen u.ä. kochten, führte ja zur 
Einigung auf Micro-USB.

Siehe auch 
http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Micro-_und_Mini-USB

von Icke ®. (49636b65)


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Das ist mal 'ne echte Innovation, die mir aus der Seele spricht:

http://winfuture.de/news,72053.html

Kauf ich!!

von Michael K. (charles_b)


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Icke ®. schrieb:
> Das ist mal 'ne echte Innovation, die mir aus der Seele spricht:
>
> http://winfuture.de/news,72053.html
>
> Kauf ich!!

Dass man nen Hammer auch noch patentieren kann - wer hätte das gedacht.

Demnächst wollen sie noch für jedes volle Glas Wasser Lizenzgebühren - 
man könnte das Handy da ja reinwerfen um Ruhe zu haben...

von Michael K. (charles_b)


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P.S. Vielleicht gibts für PKW bald so was als Einparkhilfe: Ein 
Vorschlaghammer, welcher entweder den eigenen Wagen verkleinert oder die 
Parklücke vergrößert.

von Christian K. (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)


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Bzgl. "Innovation" sind folgende Links ganz interresant.

Zum Thema Multitouch und Gesten:
http://www.billbuxton.com/multitouchOverview.html

Wenn man mal bedenkt warum Touch-Interfaces überhaupt geschaffen wurden, 
dann muss sich schon fragen ob diese Patent-Prüfer ihr ganzes leben lang 
unter einem Stein verbracht haben. Slide-to-unlock? -> 
http://www.riegel-shop24.de/catalog/index.php/cPath/33

Man beachte auch das "Simon" von IBM/Bell South. Oder die Idee das 
Display selber auch als Sensor zu benutzen, wie es Toshiba in 2004 
gemacht hat.


Über UI Design-/Bedienungs-Aspekte:
http://archive.org/details/AlanKeyD1987
http://archive.org/details/AlanKeyD1987_2

Da sieht man mal das vieles das heute als das neueste gepriesen wird 
eigentlich auch schon alte Ideen sind. Sogar Gestenerkennung war schon 
vorhanden. Lediglich die Hardware hat sich geändert, so das vieles davon 
jetzt in klein und praktikabel implementiert werden kann. Auch die Idee 
eines Tablet-Rechners sieht man dort.


Und natürlich "The mother of all demos" (Man beachte das Jahr):
http://www.dougengelbart.org/firsts/dougs-1968-demo.html

Und auch hier sieht man (sprichwörtlich) alte Bekannte wieder. Arbeiten 
an Dokumenten mit mehreren Leuten gleichzeitig. Dabei dann auch noch 
eine Videokonferenz. Die Maus. Hyperlinks.

Grüße,

Chris

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