http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article109203523/Der-Blitz-Stecker-schlaegt-im-Apple-Universum-ein.html Lightning der "Blitz"-Stecker " Auf die Frage, warum Apple seinen Stecker nach neun Jahren ändert und so potenziell Millionen Ladegeräte von Apple-Kunden und Zubehör von Hunderten Herstellern zu Alteisen macht, rechtfertigte Apples Marketingvorstand Phil Schiller sich mit Designzwängen." Heißt wohl übersetzt, zu wenig Platz für den alten Stecker "Die Chance zur Standardisierung mit anderen Herstellern hat Apple verpasst. Smartphones von Samsung und Nokia nutzen inzwischen - auch dank einer Initiative der Europäischen Union - den Micro-USB-Standard. " Apples Eigenwurst. ;) oder wie bindet man durch Spezialhardware die Kunden an den Konzern " die acht Pins reichen nur noch für einen digitalen Datenanschluss sowie die Stromanbindung. Das könnte die günstige Anbindung an Zubehör zusätzlich erschweren: Bislang wurde etwa auf diversen Leitungen des alten Steckers ein analoges Audio- und Videosignal ausgegeben." "Das ermöglicht eine billige analoge Übertragung von Musik und Bildmaterial an Fernseher, Stereoanlagen oder Boxen mit Apple-Dockingstation. Nun müssen Audiogeräte entweder über den Kopfhörerausgang angeschlossen werden (deswegen liegt der nun ebenfalls am iPhone-Gehäuseboden) – oder ein relativ teuer Digital-Analog-Konverter eingebaut werden." Na dann :) Da wird die Kasse im Apple-Universum wohl auch bei den Zulieferern klingeln und Freund Kunde zahlt anscheinend gerne. Mal sehen wenn das Ei-Phone 6 rauskommt, noch cooler, noch schlanker. Dann kommt "Lightning II" und es heißt wieder -> Tja, "Designzwänge"!! Hauptsache die Zeitungen können berichten: " Er ist schmaler und schicker als der Vorgänger – der Kunde muss sich allerdings neues Zubehör kaufen " :-))
Lang lebe der Apple-Kunde der ne Gelddruckmaschine par excellence darstellt =D
Mir wird schon wieder richtig schlecht von diesem proprietären Rumgetue. Mit Steve Jobs mag das vielleicht ne zeitlang gutgegangen sein. Ein neues Gerät rauszubringen, welches nur den Stecker anders hat wäre mir für die langfristigen Gewinnprognosen von Apple etwas dünn...
Hallo, das schmerzliche daran muss ja für Dich sein, dass Leute wie ich das auch noch so wollen und gar nichts dagegen haben wenn ein neues Ladegerät mitgeliefert wird. Generell scheint es in Deutschland, dem Land der 80 Millionen Bundestrainer, bzw. in diesem Forum, dem Forum der 800 Chefingenieure, ganz unüblich zu sein, einfach mal nachzudenken, ob es vielleicht doch einen vernünftigen Grund für eine Innovation geben könnte. Die Hauptsache scheint zu sein, einfach zu meckern und den Besserwisser zu geben. Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht, dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen. Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt. Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden, ich aber sage einfach nur danke an unsere geniale Hardwareabteilung in Cupertino ;-), die einfach einen idiotensicheren Connector baut. Weiter so. Und noch schlimmer: Ob ich für den Anschluss meines iGerätes auch ein Samsung-Kabel verwenden könnte interessiert mich nicht die Bohne, ist mir einfach schnurz. Aus der Produktpolitik Apples könnte man schließen, dass das wohl nicht nur bei mir so ist. Hart was? Viele Grüße Timm
Timm Reinisch (treinisch) schrieb: > das schmerzliche daran muss ja für Dich sein, dass Leute wie ich das > auch noch so wollen Ja bei Apple Kunden muss man wohl mit allem rechnen. :) > einfach mal nachzudenken, ob es vielleicht doch > einen vernünftigen Grund für eine Innovation geben könnte. Wenn's denn mal eine Innovation wäre. Ich glaube wir beide verstehen unter Innovation nicht ganz das gleiche. > Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt > nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht, > dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen. > Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt. Scheint wohl nur ein Problem der Apple Kundschaft zu sein. > Hart was? I wo. Apple kann seinen Jüngern halt alles schön und nützlich reden. :-)
Tja,... und wenn alle Konkurrenten zu Grunde verklagt wurden, wenn die halbe Welt zu FoxConn-Bedingungen arbeiten dürfen, wenn der größte Arbeitsgeber die Anwaltsabteilung von Apple ist, wenn selbst Hennen für ihr Eier Lizenzen bezahlen müssen, wenn alle Informationen durch Apples Datenbanken laufen und wenn es nur noch einen weltweiten Riesen-Monopolist gibt, dann werden wir ja alle sehen, wie weit es mit der Innovation in der Welt bestellt sein wird.... Ein Hoch auf Apple!
Wenn ihr das schon Innovation nennt, was ist dann "De-Gendering informatischer Artefakte"? ;)
Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert) schrieb: > Wenn ihr das schon Innovation nennt, was ist dann "De-Gendering > informatischer Artefakte"? ;) Die hat der Admin dir innovativ entsorgt. ;-) (nimm's leicht)
Hallo, geht halt mit Apple nicht so hart um, die Geschäftsidee ist doch prima. Schuld sind eigentlich nur die Kunden: Die würden auch ein iCar kaufen, welcher nur mit einem bestimmten Kraftstoff betankt werden kann, den es nur an Apple-Tankstellen gibt. Es würde sie auch nicht stören, wenn man mit dem iCar nur zu von Apple vorgegebenen Zielen fahren könnte. iCar-Kunden finden diese Ziele schön und es stört sie nicht, daß sie nach einem Jahr iCar-2 kaufen müssen. Bei den alten iCar-1 können Batterie und Reifen nicht gewechselt werden. Apple-Kunden werden den iCar-2 noch toller finden, weil der mit dem iPhone kommunizieren kann und sie damit rechtzeitig an den Kauf von iCar-3 erinnert werden. Wenn sie nicht rechtzeitig bestellen, geht das iPhone kaputt.
Timm Reinisch schrieb: > Wir haben einige hundert iPods im gewerblichen Einsatz und es kommt > nicht selten vor, dass deutsche Männer mit ihrem dummen passt nicht, > dann brauch ich Gewalt Ansatz den Connector verkehrt herum einpressen. > Was natürlich einem Totalschaden gleichkommt. Da sieht man, was für ein SCHROTT diese Geräte sind. > > Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden, Nein, man könnte sagen, dass man Geräte kaufen sollte, wo so etwas gar nicht erst vorkommen kann. Sinnvoll konstruiert eben. > Und noch schlimmer: Ob ich für den Anschluss meines iGerätes auch ein > Samsung-Kabel verwenden könnte interessiert mich nicht die Bohne, ist > mir einfach schnurz. ...weil du dich auf Gedeih und Verderb auf die eine Marke verlassen willst. Das ist genau der Marketingansatz von Apple, dem du auf den Leim gegangen bist: Wir (Apple) versorgen dich von vorne bis hinten, du brauchst nichts anderes. > Aus der Produktpolitik Apples könnte man schließen, > dass das wohl nicht nur bei mir so ist. > > Hart was? Nö, es zeigt nur, dass Apple auf eine wohl eher technikfeindliche Kundschaft abzielt, die erstens nicht in der Lage sind Stecker richtig reinzustecken und zweitens nicht schauen, wie filigran der Stecker denn schon im Neuzustand ist. Aber Hauptsach man hat ein Gerät von Apple... Da kann man sich auch in Hong Kong ne gefälscht Rolex umbinden und beim Zeitsignal aus dem Radio stündlich die Zeiger nachdrehen...
Apfelmann (Gast) schrieb: > Habt Ihr eins ? Ne, wäre mir viel zu teuer. ;) > Wenn nicht - warum juckt es Euch dann? Warum schreiben Zeitungen darüber? Man stolpert ja förmlich darüber, wenn man auch nur die Titelseiten überfliegt. Die i-Phonisierung der Konsumenten scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein ;) http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-5-wie-apple-erfolgreich-bleibt-a-855695.html
Michael K-punkt (charles_b) schrieb: > es zeigt nur, dass Apple auf eine wohl eher technikfeindliche > Kundschaft abzielt, die erstens nicht in der Lage sind Stecker richtig > reinzustecken und zweitens nicht schauen, wie filigran der Stecker denn > schon im Neuzustand ist. > Aber Hauptsach man hat ein Gerät von Apple... Oder wie es so schön als Fazit im SPON-Artikel heißt "Es ist, zumindest derzeit, ein Irrtum, dass Apple vor allem von seiner Innovationsfähigkeit lebt. Apple lebt davon, seine Produkte mit einem Nimbus des Begehrenswerten zu umgeben. Einem Nimbus, der sogar dann noch hält, wenn es schon wieder etwas neues Begehrenswertes aus dem eigenen Haus gibt."
Eben, der Mensch kauft nicht das was er braucht, sondern das was er WILL!
Apropos Bildungsstand, AppleRocks! schrieb: > wenn die halbe Welt zu FoxConn-Bedingungen arbeiten dürfen, Hausaufgabe: Zeichne ein, wo die Hälfte der Welt lebt Alternativ: Ermittle das durchschnittliche Einkommen der geringverdienenden Hälfte der Welt. Was glaubst Du denn, was die Leute für Arbeitsbedingungen haben, die Dein Samsung oder HTC zusammenschrauben? Viele Grüße Timm
Timm Reinisch schrieb: > Was glaubst Du denn, was die Leute für Arbeitsbedingungen haben, die > Dein Samsung oder HTC zusammenschrauben? Zum Thema Samsung Arbeitsbedingungen: http://www.publiceye.ch/de/vote/samsung/ Auch Foxconn produziert nicht nur für Apple. Man darf dann auch keine HP Laptops, XBoxen, Playstations und sonstige Spielekonsolen mehr kaufen...
Robert S. schrieb: > Zum Thema Samsung Arbeitsbedingungen: > http://www.publiceye.ch/de/vote/samsung/ Ja, Samsung, der größte Zulieferer Apples. Womit auch geklärt wäre, von wem wahre Innovationen stammen.
@ Adler (Gast) >> Habt Ihr eins ? Hab auch keins, weil ich damit nach drei Tagen rumspielen nichts weiter machen würde als ab und an telephonieren und minimal SIMsen, so wie mit meinem jetzigen "breaks the floor" uralt NOKIA. >http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iphone-5-wi... "Schon wieder keine Revolution" "Unsere Smartphones sind heute längst Geschenke für Leute, die schon alles haben (auch ein Smartphone): im Zweifelsfall uns selbst." Naja, damit sind wir mal wieder beim Dilema. Kann es "ewige Innovation, ewiges Wachstum" geben? Jaja, es wurde schon mal um 1900 festgestellt, "dass ja schon alles erfunden sei", ebenso anfang der 1980er Jahre "dass 640kB RAM vollkommen ausreichen", und dennoch sind in den letzen 20 Jahren in Verbindung mit dem Internet geradezu GIGANTISCHE Innovationen von statten gegangen. Die Frage bleibt aber. Wird es ewig die ultimativen Innovationen ala Iphone & Co geben. In eben auch dieser Geschwindigkeit? Sind wir darauf angewiesen? Können wir mit dem Ausbleiben dieser Innovationen oder auch nur deren Verlangsamung umgehen? (nein, nicht dieses dämliche neudeutsche Wort Entschleunigung!) Wir leben in exponentiellen Zeiten und gieren nach noch mehr exponentiellem Wachstum. Es bleibt spannend. http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY Für die old school generation auch als reiner Text verfügbar. http://www.albartlett.org/presentations/arithmetic_population_energy.html http://www.albartlett.org/presentations/arithmetic_population_energy_transcript_english.html P S Ich denke schon, dass es hier noch SEHR viel zu lernen und vor allem zu VERSTEHEN gibt. Und es gibt für die Menschheit noch SEHR VIEL zu tun. Aber nicht in der Richtung, in der es heute läuft.
Michael K-punkt schrieb: >> Jetzt könnte man sagen, dann such dir halt intelligentere Kunden, > > Nein, man könnte sagen, dass man Geräte kaufen sollte, wo so etwas gar > nicht erst vorkommen kann. Sinnvoll konstruiert eben. Sag das nicht. Mir ist es tatsächlich mal passiert, einen der alten VGA Stecker verkehrt rum in die Buchse zu nudeln. Die Pins waren verbogen und der Blechmatel komplett ausgedellt, aber er war drinnen. Und das beste: ich habs 10 Minuten nicht gemerkt. Seit dem hab ich ein etwas anderes Verhältnis zu den Dingen die passieren dürfen und die nicht passieren dürfen. (Mann, hab ich mich danach geschämt)
Ich habs auch schon mal geschafft, einen Firewire Stecker (die normalen großen) verkehrt herum reinzustecken. Der PC war fest verschraubt und die Rückseite wegen anderem Kram rings herum nicht einsehbar, so dass man nur gerade so mit den Händen ran kam. War auch nicht wirklich schwer den reinzubekommen ;)
Apple hat es auch geschaft den eigentlich verpolsicheren http://de.wikipedia.org/wiki/DisplayPort durch eine durchaus verpoolbare mini Variante zu ersetzen ... zum Glück hat weder Monitor noch Grafikkarte dadurch schaden genommen (meine Grafikkarte hat nur MiniDP damit man auch ein verkürztes Slotblech montieren kann).
Michael K-punkt schrieb: > ...weil du dich auf Gedeih und Verderb auf die eine Marke verlassen > willst. > Das ist genau der Marketingansatz von Apple, dem du auf den Leim > gegangen bist: Wir (Apple) versorgen dich von vorne bis hinten, du > brauchst nichts anderes. Irrtum! Man braucht sehr wohl etwas anderes, nämlich Geld, um es Apple zu geben. Konsumvieh halt, "Du sollst kaufen, keine Fragen stellen!" Ist es wirklich so, dass man beim erstmaligen Einschalten des Eifons zuerst irgendwelchen Nutzungsbedingungen zustimmen muss, bevor man es nutzen kann?
Vlad Tepesch schrieb: > Ich habs auch schon mal geschafft, einen Firewire Stecker (die normalen > großen) verkehrt herum reinzustecken. Es ist auch problemlos möglich einen USB-Mini-B Stecker in eine USB-A Buchse zu stecken ;)
Was mich wundert: Was ist mit der EU-Vorgabe für einheitliche Ladestecker für Mobiltelefone? Gilt für Apple nicht? Ich würd mich ja scheckig lachen, wenn die wegen ihres blöden Steckers ein Verkaufsverbot in der EU bekommen würden...
Appleprodukte sind schon immer Luxusprodukte. Leider kann man kein Smartphone konstruieren das über 900€ kostet und deswegen kann sich der Pöbel auch mal eins kaufen. Es regen sich jetzt nur die ohne Geld auf, aber für die wird das iPhone nicht vermarktet. Aber ist ja schön wenn wir uns alle über Luxusprobleme unterhalten können. Die Umsatzrendite von 25% will eben erwirtschaftet werden. Kauft euch für 680€ (iP5, ohne Zubehör) Aktien von Apple und in ~4 Jahren bekommt ihr quasi ein Smartphone geschenkt.
Lasst mich Arzt schrieb: > Appleprodukte sind schon immer Luxusprodukte. Du hast da ein Stück weit recht. Nun gut, Luxus geht anders, klar gibt es Telefone jenseits der 900€ Marke, aber klar, Apple ist tatsächlich relativ rigoros was die Zielgruppe angeht und ich glaube auch, dass drei Viertel der Lamentierer einfach nur angepisst sind, weil sie nicht dazu gehören. vlg Timm
Timm Thaler schrieb: > Was mich wundert: Was ist mit der EU-Vorgabe für einheitliche > Ladestecker für Mobiltelefone? Gilt für Apple nicht? Es ist erlaubt einen Adapter auf Micro-USB (EU Standard) anzubieten oder zumindest ein Netzteil zu nutzen was eine USB-Buchse als Ausgang hat.
das heißt sobald es für das fragliche Telefon einen Adapter prop.<->usb gibt ist man aus dem Schneider? Super -.-
So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot.
Apfelmann schrieb: > Habt Ihr eins ? > Wenn nicht - warum juckt es Euch dann? ehrlich gesagt ist es eine art fremdschämen. mich ekelt es gradezu an zur selben familie/gattung/art zu gehören wie apple konsumschafe. da ich dagegen aber nichts machen kann - scheiß drauf! :)
Hallo, c. m. schrieb: > ehrlich gesagt ist es eine art fremdschämen. mich ekelt es gradezu an > zur selben familie/gattung/art zu gehören wie apple konsumschafe. ist bei mir genauso. Nur, dass es bei mir halt Fremdschämen für die Ichweissallesambestenundalleanderensindoofschafe ist. Naja und, klar, auch Fremschämen für Leute die einen rostigen Überseecontainer für ein Telefon halten. Vlg Timm
Läubi .. schrieb: > Apple hat es auch geschaft den eigentlich verpolsicheren > http://de.wikipedia.org/wiki/DisplayPort durch eine durchaus verpoolbare > mini Variante zu ersetzen Wie --außer mit roher Gewalt-- schaffst Du das?
Lasst mich Arzt schrieb: > So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der > Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot. Find ich nicht. Das macht auch so durchaus sinn. Es wurde ja nicht darauf abgezielt alle Handys gleich zu machen, sondern die Netzteile.
Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was richtig.
Wollte ja erst nichts zu diesem Thread schreiben, muss es aber nun doch machen. Ich als Nicht Apfel Fan habe mir auch mal das Video angeschaut: Design völlig überarbeitet: Sehe ich nicht .. naja. Als dann aber der Teil mit dem Stecker kahm war ich wirklich überrascht das die was wirklich sinnvolles eingebaut haben. ------------------------ Bis hierhin sahe ich es nicht für nötig zu antworten. Dann habe ich mir aber den Artikel durchgelesen und dies hat mich ja wirklich verwundert: "Wer sein altes Zubehör weiter verwenden möchte, kann bei Apple einen Adapterstecker kaufen. Der kostet satte 30 Euro," Was ist an 30€ soooooo schlimm???? Die ganzen Idioten (Nicht Persönlich gemeint :Þ) zahlen (soweite ich weiß) irgendwass um 800€ für das Handy und regen sich dann über 30€ für einen Adapter auf??? Wie cool ist es alleine schon, das Apple von Anfang an einen Adapter zum weiterverwenden der alten Hardware anbietet, und das sogar für gerademal 30€! -------------------------- Ich denke mal es wird viele geben die mir zustimmen.
Hallo, Andreas Schwarz schrieb: > Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem > geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was > richtig. mist, dass dieser Kommentar nicht von mir ist. So ist das! Vlg Timm
Lasst mich Arzt schrieb: > So ist es. Ja es ist wirklich ein glorreicher Standard ähnlich der > Bananenkrümmungsverordnung und dem Glühlampenverbot. Vergiss nicht die Traktorensitzvorschriften und die Mistgabelnormen.
Falk Brunner schrieb: > Wird es ewig die > ultimativen Innovationen ala Iphone & Co geben. In eben auch dieser > Geschwindigkeit? Sind wir darauf angewiesen? Können wir mit dem > Ausbleiben dieser Innovationen oder auch nur deren Verlangsamung > umgehen? Innovationen beim iPhone waren schon immer rar, von da her... Innovativ ist höchstens, dass man gar Multitouch (nicht etwa eine konkrete Implementerung, sondern generell) patentiert hat, obwohl Apples Pioniergeist da eher umstritten ist. Gut, man hat als erster Hersteller das von Samsung produzierte hochauflösende Display verbaut. Lasst mich Arzt schrieb: > Es regen sich jetzt nur die ohne Geld auf, > aber für die wird das iPhone nicht vermarktet. Timm Reinisch schrieb: > aber klar, Apple ist tatsächlich > relativ rigoros was die Zielgruppe angeht und ich glaube auch, dass drei > Viertel der Lamentierer einfach nur angepisst sind, weil sie nicht dazu > gehören. Aber natürlich. Apple ist rigoros bei der Zielgruppe (deswegen läuft auch jeder Prolo mit einem eifon auf Pump herum) und diejenigen, die für einen Bruchteil des Preises die selbe Leistung haben, sind nur neidisch. Meins hat sogar echtes Multitasking, Flash, ich darf ohne Jailbreak jede beliebige App installieren, nicht nur das, was dem Hersteller gefällt,... Andreas Schwarz schrieb: > Wenn eine Firma es schafft, dass Nicht-Kunden sich wegen einem > geänderten Stecker öffentlich aufregen, dann macht sie wohl irgend was > richtig. Aufregen tut mich eher, dass sowas als Innovation verkauft wird. Und die Leute fressen aus der Hand und die Medien spielen munter mit, so wie jedes Jahr. Michael D. schrieb: > Ich denke mal es wird viele geben die mir zustimmen. Ich hätte standardisierte Stecker genommen wie jeder andere Hersteller auch. USB, Klinke, Mini-HDMI... Aber dann könnte Apple keine Adapter von iPad auf USB oder von Dock alt auf Dock neu verkaufen, und auch beim überteuerten Rest wäre es schwerer. Lasst mich Arzt schrieb: > Bananenkrümmungsverordnung Gibt es nicht. Es gibt eine Verordnung, die die Qualitätsstandards bei Bananen beschreibt, die Krümmung kommt darin nicht vor. Du meinst die Gurkenverordnung. Und die beschreibt auch eher die Einteilung in Güterklassen und ist unter Händlern immer noch als Handelsnorm verbreitet, obwohl sie gekippt wurde, was einiges über die angebliche Sinnlosigkeit sagen sollte. Aber das interessiert den deutschen Michel meist nicht, wenn er sich mit möglichst unpassenden "Fakten" zur EU-Bürokratie lächerlich machen will. Eingeführt wurde sie übrigens auch auf drängen des Handels, damit Gurken der Klasse 1 auch wirklich Gurken der Klasse 1 sind.
vn nn schrieb: > Innovativ ist höchstens, dass man gar Multitouch (nicht etwa eine > konkrete Implementerung, sondern generell) patentiert hat, obwohl Apples > Pioniergeist da eher umstritten ist. Selbst da liegt die Innovation in einem Touchpad, was ausreichend aufgelöst Multitouch detektieren kann, und nicht im Einbau dieses Pads in ein Gerät.
Apple-Nutzer sind eben aus einer ganz anderen Welt und haben ne ganz andere Denkweise. Bestimmte Bevölkerungkreise kaufen sich ja auch neue Schuhe, weil statt "hellbraun" plötzlich "khaki" die neue Modefarbe ist. Ähnlich ist es z. B. in Schulen mit Modetaschen für Schülerinnen. Die schleppen die unförmigsten Oma-Monster mit sich rum - wenn die Tasche nur von Vuitton ist. Da zu noch ein paar Ohrringe, die als Landplätze für Kanarienvögel herhalten können und ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellen. Da kommt man mit logischen Sichtweisen nicht hinterher.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wie --außer mit roher Gewalt-- schaffst Du das? Da braucht man keine Rohe Gewalt für, es ist nur etwas schwergängiger, mag aber auch vom konkretem Stecker/Buchse abhängen, wenn man dann noch hinter dem PC mit wenig Sicht rumkriechen muss...
Läubi .. schrieb: > mag aber auch vom konkretem Stecker/Buchse abhängen Na gut; bei meinem MBP "unterstützt" das Gehäuse durch eine entsprechende Ausfräsung das korrekte Einführen des Steckers. Wenn die Buchse mit ihren Weichblechkragen das ganze alleine erledigen muss, kann ich mir das Problem schon eher vorstellen. Man mag Apple ja gerne das eine oder andere vorwerfen; der Grund für den Mini-DP war tatsächlich der reduzierte Platzbedarf. Wenn ich mir den im o.g. MBP vorhandenen Platz ansehe, wäre die Alternative der Verzicht auf einen der anderen Anschlüsse gewesen, denn die sind so eng plaziert, daß wirklich kein Platz mehr vorhanden ist. Will man auf FW/Ethernet/USB/Audio oder den ExpressCard-Slot verzichten? An anderer Stelle ist kein Platz wegen des großen Akkus bzw. des optischen Laufwerks. Der "Lightning"-Stecker ist natürlich erstmal ein Ärgernis, aber andererseits auch ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Ärgernis ist er für alle, die bestehende Infrastruktur weiterverwenden wollen, und da ist der klobige Adapter reiner Hohn. Ein Schritt in die richtige Richtung aber ist er auch, da er bipolar ist (es ist wurscht, wie herum der Stecker gesteckt wird, man kann nicht durch grobmotorisches Überwinden von Verpolungsschutzen Dinge beschädigen, und er scheint mir auch mechanisch deutlich stabiler als Micro-USB zu sein. Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte in der Buchse nur von einer filigranen Plastikzunge gehalten, und das Weichblechgehäuse, das den Verpolungsschutz gewährleisten soll, ist auch eher ... optimistisch ausgelegt. Schicker als "Lightning" wäre ein MagSafe-Stecker gewesen, wie er bei Apple-Notebooks zur Stromversorgung verwendet wird. Dann aber hätten wohl zuwenig Kontakte zur Verfügung gestanden, und ein starker Permanentmagnet in einem in der Tasche getragenen Telephon ist wohl auch keine blendende Idee, wenn man bedenkt, was sonst noch so in der Tasche ist (Karten mit Magnetstreifen ...).
Als, angesichts der ganzen schon verkaufen Mikro-Altare sprich Docking-Stationen für das Allerheilgste des Menschen, das Sankt Eifon, freut es mich gerade zu, dass jetzt alle Docking-Stationen für die neuen Geräte wertlos geworden sind.
Zum Thema "standardisierte" USB-Buchsen: ich habe ein Nokia-Handy und zwei Kameras, deren Buchsen auf den ersten Blick identisch scheinen, die aber jeweils ein anderes Kabel brauchen. Für die Kamera wollte ich mal im Urlaub ein Kabel kaufen; im Laden hat es gepasst, aber es hat nicht funktioniert. Bei genauerem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, dass die Pin-Anzahl unterschiedlich ist. Für iPhone, iPad und iPod braucht man dagegen seit 10 Jahren (!) nur ein "Apple-Kabel". Ok, demnächst dann eben ein "schmales Apple-Kabel".
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Na gut; bei meinem MBP "unterstützt" das Gehäuse durch eine > entsprechende Ausfräsung das korrekte Einführen des Steckers Hier: http://cache1.willhaben.apa.net/mmo/3/456/618/53_-578428780.jpg unterstützt leider garnix :-( Die Dinger sehen ab Werk schon nahezu "Bipolar" aus... Bei DP haben die sich echt mal Gedanken gemacht und sogar einen Verriegelung vorgesehene, warum man das bei der MiniDP Variante wieder so sch**** geplant hat ist mir schleierhaft glücklicherweise Steck ich nun nicht ständig meine Monitore um, trotzdem ärgert mich so etwas. Rufus Τ. Firefly schrieb: > Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte Find ich auch nicht so dolle, aber es geht, das Problem ist vermutlich nicht die Technische Machbarkeit, sondern der Preis. Ich habe "früher" mal eine UW-SCSI Platte gehabt, das Datenkabel ließ sich wunderbar abziehen und aufstecken, war verpolsicher und hielt im Betrieb... Bei dem IDE Mist hatte man meist die Wahl sich die Hand zu quetschen, das Kabel abzureißen/zu verbiegen oder beim Laufwerk irgendwas abzubrechen...
Rufus Τ. Firefly schrieb: > (es ist wurscht, wie herum der Stecker gesteckt wird, man kann nicht > durch grobmotorisches Überwinden von Verpolungsschutzen Dinge > beschädigen, und er scheint mir auch mechanisch deutlich stabiler als > Micro-USB zu sein. Bei Micro-USB sind die fitzeligwinzigen Kontakte in > der Buchse nur von einer filigranen Plastikzunge gehalten, und das > Weichblechgehäuse, das den Verpolungsschutz gewährleisten soll, ist auch > eher ... optimistisch ausgelegt. Wobei du damit nicht gerade ein gutes Licht auf Applekunden wirfst. Am richtigen Einstecken von Micro-USB (nicht Mini) sollte wirklich keiner scheitern, das setzt ja schon Vorsatz voraus, die Dinger sind äußerst robust. Andreas Schwarz schrieb: > Zum Thema "standardisierte" USB-Buchsen: ich habe ein Nokia-Handy und > zwei Kameras, deren Buchsen auf den ersten Blick identisch scheinen, die > aber jeweils ein anderes Kabel brauchen. Für die Kamera wollte ich mal > im Urlaub ein Kabel kaufen; im Laden hat es gepasst, aber es hat nicht > funktioniert. Bei genauerem Hinsehen hat sich dann herausgestellt, dass > die Pin-Anzahl unterschiedlich ist. Für iPhone, iPad und iPod braucht > man dagegen seit 10 Jahren (!) nur ein "Apple-Kabel". Ok, demnächst dann > eben ein "schmales Apple-Kabel". Äpfel und Birnen. Genau die Tatsache, dass diverse Hersteller ihre eigenen Süppchen mit Mini-USB-Abwandlungen u.ä. kochten, führte ja zur Einigung auf Micro-USB. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Micro-_und_Mini-USB
Das ist mal 'ne echte Innovation, die mir aus der Seele spricht: http://winfuture.de/news,72053.html Kauf ich!!
Icke ®. schrieb: > Das ist mal 'ne echte Innovation, die mir aus der Seele spricht: > > http://winfuture.de/news,72053.html > > Kauf ich!! Dass man nen Hammer auch noch patentieren kann - wer hätte das gedacht. Demnächst wollen sie noch für jedes volle Glas Wasser Lizenzgebühren - man könnte das Handy da ja reinwerfen um Ruhe zu haben...
P.S. Vielleicht gibts für PKW bald so was als Einparkhilfe: Ein Vorschlaghammer, welcher entweder den eigenen Wagen verkleinert oder die Parklücke vergrößert.
Bzgl. "Innovation" sind folgende Links ganz interresant. Zum Thema Multitouch und Gesten: http://www.billbuxton.com/multitouchOverview.html Wenn man mal bedenkt warum Touch-Interfaces überhaupt geschaffen wurden, dann muss sich schon fragen ob diese Patent-Prüfer ihr ganzes leben lang unter einem Stein verbracht haben. Slide-to-unlock? -> http://www.riegel-shop24.de/catalog/index.php/cPath/33 Man beachte auch das "Simon" von IBM/Bell South. Oder die Idee das Display selber auch als Sensor zu benutzen, wie es Toshiba in 2004 gemacht hat. Über UI Design-/Bedienungs-Aspekte: http://archive.org/details/AlanKeyD1987 http://archive.org/details/AlanKeyD1987_2 Da sieht man mal das vieles das heute als das neueste gepriesen wird eigentlich auch schon alte Ideen sind. Sogar Gestenerkennung war schon vorhanden. Lediglich die Hardware hat sich geändert, so das vieles davon jetzt in klein und praktikabel implementiert werden kann. Auch die Idee eines Tablet-Rechners sieht man dort. Und natürlich "The mother of all demos" (Man beachte das Jahr): http://www.dougengelbart.org/firsts/dougs-1968-demo.html Und auch hier sieht man (sprichwörtlich) alte Bekannte wieder. Arbeiten an Dokumenten mit mehreren Leuten gleichzeitig. Dabei dann auch noch eine Videokonferenz. Die Maus. Hyperlinks. Grüße, Chris
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