Es ist grundsätzlich problematisch Spannungsquellen parallel zu
schalten. Dabei ist es egal ob el. Netzteile, Batterien oder
wie-auch-immer aufgebaute Akkus im Gespräch sind.
Der Grund hierfür sind einfach die natürlichen Toleranzen. Eine
konstruktionsgegebene Differenz in der Ausgangsspannung hat zur Folge,
dass sich die Spannungsquellen gegenseitig belasten. Dies ist der Fall,
bis der Ausgleich geschaffen wurde. "Endlosquellen" wie z.B. Netzteile
heizen sich dabei gegenseitig auf, Batterien entladen sich gegenseitig
und Akkus versuchen sich gegenseitig auszugleichen.
Vernünftig lässt sich das auch nicht mit Dioden verhindern. Vor allem
die Verluste bei der Verwendung von chemischen Elementen sind viel zu
groß.
Schließt Du also zwei, möglichst weit entladene, Akkus zusammen,
bekommst Du in der Summe nur einen minimal größeren Gesamtakku, hast
aber alle Nachteile wie: Doppelte Kosten, doppeltes Gewicht und, und,
und...
Was auch noch passieren kann, ist dass die Endstufentransistoren deiner
Ladeschaltung aus der Platine springen.
Was helfen könnte wäre ein mehrpoliger Umschalter mit den Stellungen:
A) Trenne Akku 2 und verbinde ihn mit der Ladeschaltung und Verbinde
Akku 1 mit deinem Dingsbums.
B) Sicherheitshalber alles neutral.
C) Trenne Akku 1 und verbinde ihn mit der Ladeschaltung und Verbinde
Akku 2 mit deinem Dingsbums.
Mit einigem Aufwand kann man dieses Problem auch mittels Elektronik und
Relais hin bekommen.