Nulleiter Schalten

Gast #2853916
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Hallo Liebe Elektronik Freunde,

Ich möchte einen 230V Verbraucher über ein Relais ein/ausschalten. Der 
Schutzleiter ist dabei immer fix am Verbraucher angeschlossen! Das 
Problem ist aber, das je nachdem wie ich den Netzstecker in die 
Steckdose stecke, wird am Relais entweder N oder L weggeschaltet. Ist es 
denn zulässig oder schädlich wenn dabei der Nulleiter geschaltet wird 
und die Phase am Verbraucher anliegt? Weil es wird hier immer 
vorgeschlagen die Phase zu schalten.

Gruß
Daniel
#2853932
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Daniel schrieb:

> Das Problem ist aber, das je nachdem wie ich den Netzstecker in die
> Steckdose stecke, wird am Relais entweder N oder L weggeschaltet. Ist es
> denn zulässig oder schädlich wenn dabei der Nulleiter geschaltet wird

Kein Problem, wenn die ganze Schaltung gut isoliert ist. Vor dem
Öffnen des Gehäuses sollte dann natürlich der Netzstecker gezogen
werden.
Gruss
Harald
Gast #2853937
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Ja da hast du allerdings recht!
Ich verstehe dann aber nicht warum hier jeder sagt es soll zwingend die 
Phase geschaltet werden. Ich mein die müssen sich ja dabei was gedacht 
haben?
Schaltungstechnisch bin ich auch deiner Meinung, es ist doch egal ob ich 
N oder L schalte.
Gast #2853943
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Du meinst den Neutralleiter, den Nullleiter sollte man nicht schalten. 
Ich sehe da kein Problem.

> das problem ist, dass es nicht erlaubt ist!
> Ein Schalter dient dazu das Gerät auszuschalten *und es Spnnungfrei zu
> machen*
Wer sagt dir denn dass das Relais nicht klebt? Ich würde mich nie auf 
soetwas verlassen, immer den Stecker ziehen wenn man am Gerät arbeitet!
Gast #2853947
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Wie meinst du Schutzklasse beachten?
Ich hab hier ein Metallgehäuse.
Das heißt ich werde den Schutzleiter als Schutz mit dem Gehäuse 
verbinden.

Alexander Schmidt schrieb:
> Ist meines Wissens erlaubt, aber je nachdem was du schaltest, kann es
> besser sein, N und L zu trennen.

Meinst du es könnte Probleme mit induktiven Lasten geben?
Und darum besser L zu trennen.
#2853956
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Daniel schrieb:
> Ich verstehe dann aber nicht warum hier jeder sagt es soll zwingend die
> Phase geschaltet werden

um es Spannungsfrei zu machen, aber es kommt eben auf dein Gerät an. 
Wenn es nur darum geht es auszuschalten ist es egal was du schaltest.
Aber denke mal daran, dass du eine Lampe wechsen möchtest. Der Schalter 
ist aus, trotzdem kannst du relativ leicht an Spannungsführende teile 
langen. Daher wäre es in diesem Fall sinnvoll L und N zu schalten.
Gast #2853959
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Hunt Worker (hunt_work_er) schrieb:
> das problem ist, dass es nicht erlaubt ist!

Möchtest du das auch so halbwegs seriös belegen?

@Daniel
Die Sicherheit hängt vor allem vom konkreten Aufbau und den eingesetzten 
Komponenten ab.
Stell doch ein Bild ein, bevor das ganze ans Netz geht.
Gast #2853961
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Hunt Worker schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Ich verstehe dann aber nicht warum hier jeder sagt es soll zwingend die
>> Phase geschaltet werden
>
> um es Spannungsfrei zu machen, aber es kommt eben auf dein Gerät an.
> Wenn es nur darum geht es auszuschalten ist es egal was du schaltest.
> Aber denke mal daran, dass du eine Lampe wechsen möchtest. Der Schalter
> ist aus, trotzdem kannst du relativ leicht an Spannungsführende teile
> langen. Daher wäre es in diesem Fall sinnvoll L und N zu schalten.

Ja genau auf L ist ja Spannung drauf und auf N keine richtig?
Die Verbraucher werden bei mir über Bananenbuchsen angeschlossen.
Darin stecken Bananenstecker mit den Verbrauchern über Kabel. Das heißt 
es gibt eigentlich nie den Fall, dass da jemand die Phase an der 
Bananenbuchse berühren kann.
#2853963
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Daniel schrieb:
> Ich verstehe dann aber nicht warum hier jeder sagt es soll zwingend die
> Phase geschaltet werden

Zwingend ist das nicht, das ist einfach nur ein weiterer 
Sicherheitsaspekt. Jeder Elektriker, der eine Festinstallation macht, 
wird die Phase schalten, bei einer Lampe. Bei einem Stecker kann man das 
eben schlecht beeinflussen, welche Leitung geschalten wird, ob N oder L. 
Aber für gewöhnlich sollte da nix passieren, es würde auch bei einer 
Festinstallation nix passieren, wenn man den N schalten würde. Es ist 
einfach sicherer, etwas zu schalten, was mir als Mensch schaden könnte, 
auch wenn ich es nicht berühren kann. Hat also auch einen 
psychologischen Effekt.


MfG Dennis
Gast #2853967
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> Der einpoliger Schalter bei Lampen ist definitiv erlaubt.

Ja, aber ein Problem.

Bei den üblichen E27 Fassungen kann dann auch bei ausgeschalteter Lampe 
das Gewinde an 230V Phase liegen.

Es gibt sicher mehr als einen, der dann beim Lampenwechsel schon eine 
gewischt bekam.

Nun gibt es auch Lampensockel, die erst Kontakt ans Gewinde bringen, 
wenn die Lampe schon fast ganz eingeschraubt ist, und zu der Zeit das 
Gewinde schon durch einen Plastikkragen vor Berührung geschützt ist. Mit 
so einem Sockel sieht die Kombination einpoliger Ausschalter schon 
erträglicher aus.

Sicher, besondere Profis fassen mit dem Finger in die Lampenfassung wenn 
die Lampe herausgeschraubt ist und ziehen sich dort einen. Die haben die 
Lampe vorher aber auch absichtlich eingeschaltet, bei denen würde also 
auch ein 2-poliger Schalter nicht helfen.
Gast #2853973
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Ja ihr habt absolut recht und es ist sicherer die Phase spannungsfrei zu 
machen. Nur bei meiner Schaltung siehe Anhang kann ich dies nicht 
beeinflussen. Da ich ja nie weiß wie ich den Netzstecker eingesteckt 
habe.
An X14 kommt übrigens der Verbraucher.
Angehängte Dateien:
Gast #2853983
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Grundsätzlich:
Aus Sicht deines Gerätes ist unbekannt, welche der zwei 
Anschlussleitungen die Phase ist.
Der Stecker kann ja so herum oder um 180° gedreht gesteckt worden sein. 
Praktisch tauscht man dabei Phase und Null (von mir aus auch L und N). 
Dem Gerät selbst, ist das völlig egal, da der Input ja eine 
Wechselspannung ist.
Benutzt Du aber ein 2-Poliges Relais oder Schalter, so schaltest Du in 
jedem Falle das Gerät spannungsfrei (das ist Schlüsselwort). Bist 
sozusagen auf der sicheren Seite.
#2853989
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MaWin schrieb:
> Bei den üblichen E27 Fassungen kann dann auch bei ausgeschalteter Lampe
> das Gewinde an 230V Phase liegen.

Du hast vermutlich lange nicht mehr in eine Fassung hineingesehen. Das 
ist schon seit vielen Jahren nicht mehr üblich. Gewinde und Kontakt sind 
getrennt. Im Übrigen haben die wenigsten Leute derartige Wurstfinger, 
dass sie nicht an den Mittenkontakt kommen können.

Wer den Finger in eine Lampenfassung steckt, fordert das Schicksal 
heraus.
Gast #2853991
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Ihr könnt gerne einen kritischen Blick über meine Schaltung werfen.
Ist sie so in Ordnung oder gibts noch Verbesserungsvorschläge?
Das mit dem L oder N schalten werd ich einfach so jetzt machen.
Egal wie ich den Netzstecker drinnen hab.
Gast #2853994
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Im schlimmsten Fall habe ich an der Klemme X14-2 die Phase drauf.
Dann hätte ich die 230V auf der Bananenbuchse. Dann muss man aber erst 
mal da reingreifen. Das ist ja das gleiche wie wenn man in die Steckdose 
reingreifen müsste ;)
Persönliche Seite #2854002
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MaWin schrieb:
> Bei den üblichen E27 Fassungen kann dann auch bei ausgeschalteter Lampe
> das Gewinde an 230V Phase liegen.

Bist du da sicher?

Ich kenne es so: Bei einer fest verkabelten Lampe ist die Phase 
geschaltet und immer am Mittelkontakt. Am Gewinde liegt der 
Neutralleiter.

Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die 
Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.
Gast #2854009
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>Das mit dem L oder N schalten werd ich einfach so jetzt machen.
>Egal wie ich den Netzstecker drinnen hab.
Damit bist Du definitiv auf der sicheren Seite.

Früher gab es einen Unterschied bei der Installation: Das Stichwort 
hierbei lautete: "Festinstallation".
Wenn es keine, normale, Möglichkeit gibt, Phase und Null zu tauschen, so 
reicht es aus die Phase zu schalten. Ein normaler Lichtschalter ist 
hierfür ein gutes Beispiel. Manche Elektriker wissen sogar was sie tun. 
Die Tendenz ist aber stark rückläufig.
#2854010
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Daniel schrieb:
> Im schlimmsten Fall habe ich an der Klemme X14-2 die Phase drauf.
> Dann hätte ich die 230V auf der Bananenbuchse. Dann muss man aber erst
> mal da reingreifen. Das ist ja das gleiche wie wenn man in die Steckdose
> reingreifen müsste ;)

Gewöhnliche Bananenstecker sind nicht berührsicher. Wo liegt das 
Problem, ein zweipoliges Relais zu verwenden?
Gast #2854013
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> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet.

Das macht Sinn und würde das Problem verhindern.

> Du hast vermutlich lange nicht mehr in eine Fassung hineingesehen.

Wenn du weitergelesen hättest, hättest du die Beschreibung so einer 
Fassung gelesen und wüsstest, daß ich solche Fassungen kenne.
Gast #2854015
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Alexander Schmidt schrieb:
> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
> Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.

Was ist, wenn das Leuchtobst noch drin ist? Da ist nichts spannungsfrei.

Nicht jeder Elektriker hält sich an solche Logik. Das Gehäuse meiner 
Mikrowelle lag an der Phase nach dem Einzug in die neue Wohnung...
Gast #2854018
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Das Problem ist ich hab 15 Relaiskanäle.
Das heißt ich müsste dann 30 Relais verwenden.
Das ist mir eindeutig zu viel.
Naja Bananenbuchsen sind nicht berührungssicher.
Aber Steckdosen ja auch nicht oder?
Gast #2854026
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>> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet.

>Das macht Sinn und würde das Problem verhindern.

Woher weiß eigentlich der Lampenhersteller wie rum Du den Stecker in die 
Steckdose steckst?

Steckst Du den Stecker nämlich falsch herum in die Steckdose, so wird 
der Fußkontakt geschaltet und Du zum Spielverderber.
Gast #2854036
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vn nn (wefwef_s) schrieb:
> Gewöhnliche Bananenstecker sind nicht berührsicher. Wo liegt das
> Problem, ein zweipoliges Relais zu verwenden?

Diese Logik erschließt sich mir nicht ganz.
Unzulässige Komponenten ('gewöhnliche' Bananenstecker bzw. Polklemmen) 
werden auch bei zweipoliger Abschaltung nicht sicherer.

Mit den üblichen, auf Netzspannung ausgelegten und berührungsgeschützten 
Sicherheitssteckern und Buchsen sehe ich erst einmal kein Problem.
#2854038
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mhh schrieb:
> Was ist, wenn das Leuchtobst noch drin ist? Da ist nichts spannungsfrei.
>
> Nicht jeder Elektriker hält sich an solche Logik. Das Gehäuse meiner
> Mikrowelle lag an der Phase nach dem Einzug in die neue Wohnung...

Dann war entweder deine Mikrowelle defekt, oder es war ein Bastler am 
Werk, auf jedenfall kein Elektriker. Auch wenn die gern hier als dumm 
dargestellt werden so würde nichtmal der Lehrling im ersten Lehrjahr auf 
den Schutzkontakt in der Steckdose die Phase schrauben. Und wenn du in 
eine Wohnung mit klassischer Nullung eingezogen bist, auch dort hat man 
nicht die Phase auf den Schutzkontakt gebrückt.


MfG Dennis
Gast #2854044
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@mhh
Wenn der Elektriker nicht die Todsünde, Phase an Schutzleiter, begangen 
hat, so liegt der Fehler definitiv an/in der Mikrowelle.
Nochmal: Es DARF keinen Unterschied machen, wie herum Du den Stecker in 
die Steckdose steckst.
Spannung am Gehäuse, meist aus Metall, zeigt außerdem noch einen zweiten 
Fehler auf: Die Erdung ist im Eimer. Wäre diese nämlich in Ordnung, so 
hätte Deine Sicherung: "Tschüss" gesagt. Also Vorsicht, wenn Du Leute, 
die nicht spannungsfest sind, an Deine Mikrowelle lässt.
Gast #2854061
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@Dennis
>Überleg dir einfach nochmal, was du eigentlich schreibst, in der Lampe
>ist alles fest verdrahtet, es wird also immer die Leitung geschalten,
>die am Gewinde anliegt, egal, wie rum der Stecker drin steckt.

Stimmt. Außerdem ist der Mond aus Käse, wie die Farbe schon beweist!

P.S. Manchmal überlege ich mir was ich schreibe.
Gast #2854072
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> > > Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet.
> > Das macht Sinn und würde das Problem verhindern.
> Woher weiß eigentlich der Lampenhersteller wie rum Du den Stecker in die
> Steckdose steckst?

Braucht er nicht. Darauf bin ich aber erst mal auch nicht gekommen.

> und wenn ich den stecker andersrum reinstecke?

ist immer noch das Gewinde geschaltet, und Phase liegt am Fusskontakt.
Gast #2854074
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amateur schrieb:
> @mhh
> Wenn der Elektriker nicht die Todsünde, Phase an Schutzleiter, begangen
> hat, so liegt der Fehler definitiv an/in der Mikrowelle.

Doch, das hat er.

Erstbezug nach Voll-Reko. Mit sowas rechnet man da überhaupt nicht. Ob 
der Elektriker sich vom möglichen Gehörsturz erholt hat, weiß ich nicht. 
Ich bin jedenfalls die komplette Elektrik durchgegangen und behob noch 
einige "Unstimmigkeiten". Die Firma habe ich nicht rangelassen und das 
dem Vermieter auch begründen können.
#2854076
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Peter II schrieb:
> Alexander Schmidt schrieb:
>> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
>> Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.
>
> und wenn ich den stecker andersrum reinstecke?

Wird immer noch das Gewinde geschalten. Wir hatten schon weiter oben 
festgestellt, dass wenn man es mutwillig macht, jederzeit an den 
Fußkontakt rankommen kann, und dieser kann natürlich auch unter Spannung 
stehen. Um jedoch das unbeabsichtigte berühren eines spannungsführenden 
Teiles zu verhindern, wird einfach immer das Gewinde geschalten, somit 
kann definitiv ein unbeabsichtiges "gewischt" bekommen nicht passieren.


MfG Dennis
Gast #2854086
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@Daniel

>Ist eigentlich richtig das wenn ich an den Nullleiter greife nix
>passiert weil dort keine Spannung drauf ist? Bei der Phase jedoch schon

Im Prinzip ja, aber nur wenn Du weißt, welches der Nullleiter ist. Das 
ist in diesem Forum, von Anfang an der Knackpunkt. Bedingt durch die 
Symmetrie des Steckers, können Phase und Nullleiter ihre Position 
wechseln.
Was tatsächlich Sache ist kannst Du nur durch Messung oder Ene-Mene-Muh 
feststellen.
Persönliche Seite #2854087
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Aus Neugier habe ich gerade eine Lampe der Schutzklasse II geöffnet und 
nachgemessen. Der Mittelkontakt (M) ist geschaltet.
Allerdings ergibt sich durch die Ausführung des Gewindes (G) ein 
gewisser Berührschutz.


ich schrieb:
> Schalten des Neutralleiters ist nach DIN VDE 0100-460 Abschnitt 465.1.2
> nicht erlaubt "ein einpoliges Schaltgerät darf nicht in den
> Neutralleiter eingesetzt werden"

Das gilt m.M.n. nur bei Ortsfesten Geräten. Bei einem Schukostecker kann 
man nie wissen welcher Leiter N und L ist.
Gast #2854097
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ich schrieb:
> Ich versteh die Diskussion nicht. Schalten des Neutralleiters ist nach
> DIN VDE 0100-460 Abschnitt 465.1.2 nicht erlaubt
> "ein einpoliges Schaltgerät darf nicht in den Neutralleiter eingesetz
> werden"

Wie jetzt darf ich den Neutralleiter doch nicht schalten?
Verwirrt bin :(
Gast #2854129
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Bereits kurz vor 19 Uhr hat Dennis das Stichwort: "Festinstallation" in 
die Diskussion eingebracht.

Die hier zitierte "DIN VDE 0100-460" ist in Bezug auf bewegliche Geräte 
schlicht und einfach Blödsinn.
Oder kann mir (in diesem Falle aus Sicht des Konstrukteure) mal jemand 
erklären, wie ich vor der Benützung erkennen kann, wie herum der 
Benutzer einen Stecker reinsteckt? Ich muss ja dann ja den Schalter in 
SEINE PHASE einbauen und dann zusätzlich einen großen Warnhinweis 
anbringen (in 15 Sprachen und mit 12 Piktogrammen) wie herum der Stecker 
in die Dose muss.
Wie der Anwender dann feststellt auf welchem Stift nun tatsächlich die 
Phase liegt, bleibt natürlich offen.
Man kann es allerdings mit einer handelsüblichen Stricknadel leicht 
feststellen.
Das geschieht dann allerdings eher nach DIN 08/15.
Gast #2854139
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Daniel schrieb:
> Das Problem ist ich hab 15 Relaiskanäle.
> Das heißt ich müsste dann 30 Relais verwenden.
> Das ist mir eindeutig zu viel.

Deshalb wurden Relais erfunden, die zwei Kontakte auf einmal schalten 
können.

> Naja Bananenbuchsen sind nicht berührungssicher.

Die Buchsen schon, aber die Stecker nicht.

Peter II schrieb:
> Alexander Schmidt schrieb:
>> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
>> Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.
>
> und wenn ich den stecker andersrum reinstecke?

Da sich dabei sich die Kabel innerhalb der Lampe in der Regel nicht auf 
magische Weise ebenfalls umpolen, ist es dann immer noch so.
Gast #2854146
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Daniel (Gast) schrieb:
> Das Problem ist ich hab 15 Relaiskanäle.
> Das heißt ich müsste dann 30 Relais verwenden.
Es gibt auch 2-polige Relais. Macht aber evtl. das Layout aufwändiger.
Luft- und Kriechstrecken aber auch Leiterbahnbreiten sind dir ein 
Begriff?
Ansonsten gibts hier im Forum genügend Beiträge dazu.

> Naja Bananenbuchsen sind nicht berührungssicher.
Auch solche gibt es. z.B. Hirschmann SEB 2600

>Aber Steckdosen ja auch nicht oder?
Wie kommst du darauf? Schau dir mal eine Steckdose an und vergleiche mit 
z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart

Stell das Layout und eine Stückliste hier ein.
Dann kann man etwas darüber schreiben ohne sich in Grundsatzdiskussionen 
zu verlieren.
Gast #2854154
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>Die Buchsen schon, aber die Stecker nicht.

Mittlerweile gibt es für die Leute, denen man auch erklären muss, 
welches Ende eines Lötkolbens zum Anfassen ist, auch Stecker die 
isoliert sind. Angeblich bis 1000V. Passend zu den Buchsen. Schrecklich 
teuer, sehr empfindlich und schnell wieder in der Schublade und gegen 
die alten ausgetauscht. Sind glaube ich in der Schule vorgeschrieben.
Gast #2855554
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nullerl schrieb:
> Diese Logik erschließt sich mir nicht ganz.
> Unzulässige Komponenten ('gewöhnliche' Bananenstecker bzw. Polklemmen)
> werden auch bei zweipoliger Abschaltung nicht sicherer.

Bezieht sich, wie eigentlich jeder sehen sollte, auf die feststellung, 
dass ja Bananenbuchsen eh berührungssicher sind.

Daniel schrieb:
> Im schlimmsten Fall habe ich an der Klemme X14-2 die Phase drauf.
> Dann hätte ich die 230V auf der Bananenbuchse. Dann muss man aber erst
> mal da reingreifen. Das ist ja das gleiche wie wenn man in die Steckdose
> reingreifen müsste ;)
#2855740
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Klugschnacker schrieb:
> Dennis H. schrieb:
>> wird einfach immer das Gewinde geschalten, somit
>> kann definitiv ein unbeabsichtiges "gewischt" bekommen nicht passieren.
>
> Und "geschalten" wird schon mal gar nichts! Wenn, dann wird
> "geschaltet".

Herzlichen Glückwunsch. Sie haben doch etwas gefunden, was man noch 
bemängeln kann. Sie dürfen sich dafür vor der entfalteten µC.net-Fahne 
fotografieren lassen.


MfG Dennis
Gast #2855761
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Als Antwort auf Daniels 'Eingriff' in die Steckdose, vn nn (Gast) 
schrieb:
> Gewöhnliche Bananenstecker sind nicht berührsicher. Wo liegt das
> Problem, ein zweipoliges Relais zu verwenden?

Ich habe das so interpretiert, als würdest du die zweipolige Abschaltung 
als Allheilmittel gegen nicht berührsichere Bananas anpreisen. Kann man 
natürlich auch anders lesen. Aber egal - ich denke, dieser Thread 
mutiert sowieso immer mehr zur Trollwiese.

Ansonsten würd ich vom TE noch gerne wissen, warum unbedingt ein 80VA 
Trafo mit 2x24V zur Versorgung von 15 Relais (12V lt. Plan) + LED mit 
ca. 10W eingesetzt werden soll. Aber auch die finale Verwendung dieser 
Schaltung wäre interessant. Welche Teile muß man überhaupt mit 
4mm-Laborsteckern anschließen?
Gast #2857181
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Die finale Verwendung dieser Schaltung ist eine 15 Kanal Relaisplatine.
Wieso LED mit ca. 10W? Die hat ja jeweils 1kOhm Vorwiderstand.
Angesteckt werden 12V oder 24V Türschlösser oder auch 230V Verbraucher, 
je nachdem welcher Relaiskanal verwendet wird.
Gast #2857229
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Daniel (Gast) schrieb:

> Wieso LED mit ca. 10W?

Mit den 10W waren nicht die LED gemeint, sondern die gesamte Schaltung.
Die Omron G5L - abgesehen davon, dass ich sie wegen der Anschlußbelegung 
nicht für die beste Wahl halte - gibt es mit Spulenleistung 700mW oder 
400mW, + 10mA für die LED * 15 ergibt im Mittel ~10W.
Das steht in krassem Missverhältnis zu den 80VA des Trafos, der mit der 
Polyfuse VR016K dann sowieso auf ca. 40VA limitiert wird. So denn nicht 
gleich beim Einschalten F1 ihr Leben aushaucht.
Ich würde F1 und R36 durch einen Temperaturschalter ersetzen und hinter 
F2 anklemmen. Passende Sicherung(en) dann auf die sek. Seite - 
besonders, wenn du da extern etwas anklemmen willst.
Und wenn wir schon beim Trafo sind. Woher nimmst du die 12V?

> Angesteckt werden 12V oder 24V Türschlösser oder auch 230V Verbraucher,
> je nachdem welcher Relaiskanal verwendet wird.

Ach ja, wird das eine Prüfeinrichtung oder so eine Art Patchpanel oder 
warum sollten es ausgerechnet Bananenbuchsen sein?

Ich würde 2x8 Kanal daraus machen - einmal für 12/24V und einmal für 
230V. Intern sauber getrennt und auf unverwechselbare Buchsen 
herausgeführt. Alles andere wäre grob fahrlässig, wie man so schön sagt.

Als Steckverbinder für 230V wären z.B. Einbausteckdosen [1] oder 
spezielle Steckverbinder [2] ganz sicher besser geeignet. Damit erübrigt 
sich dann auch die Diskussion über eventuelle 
Schutzleiterunterbrechungen.

[1] Reichelt SK 105-B oder S KEB1
[2] Neutrik Powercon...
Gast #2857881
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Das Relais hat 360mW @ 12V --> x 15 ergibt 5,4W + 2W für die LEDs = 7,4W
Es sind jedoch immer höchstens eins oder zwei Relais gleichzeitig 
eingeschalten. Den PTC nehme ich um den Einschaltstrom des 
Ringkerntrafos zu begrenzen. Wenn ich im worst case Fall 1,5A @ 24V 
sekundär ziehe, habe ich 36W. Das macht einen Primärstrom von 
36W/230V=157mA bei den 230V.
Deshalb eine 200mA Sicherung und einen PTC der bei 370mA schaltet.
Die Sicherung fliegt erst wenn sekundär 46W gezogen werden. 
(46W/230V=200mA)
So viel benötige ich jedoch nie.
Die Rechnung stimmt doch so?
Zusätzlich könnte ich sekundär noch eine PTC Sicherung einbauen die bei 
1,5A anspricht (1,5A*24V=36W). 
http://at.farnell.com/te-connectivity-raychem/smd075f-60/polyswitch-smd-0-75a/dp/1345968RL
Ist so eine Sicherung sekundär sinnvoll oder reicht die 
Primärabsicherung?
Wenn dann würde ich so eine rückstellbare Sicherung sekundär vorziehen.

Gruß
Daniel
Gast #2858437
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> Den PTC nehme ich um den Einschaltstrom des Ringkerntrafos zu begrenzen.
Hmmpf - üblicherweise wird dazu ein NTC verwendet. Bei 80VA sehe ich das 
aber als unnötig an.
Du hast allerdings sehr große(*) C auf der Sekundärseite -> die 200mA 
Sicherung wird's nicht freuen.

Andererseits kann man einen Trafo problemlos überlasten, solange die 
zulässige Temperatur der Wicklungsisolation nicht überschritten wird.
Daher primärseitig Temperaturschalter oder -sicherung, am besten in die 
Wicklung integriert oder eben mit möglichst niedriger Auslösetemperatur 
= Überlastsicherung. Zuätzliche Feinsicherung, die bei einem 
sekundärseitigen Kurzschluß gerade noch sicher auslöst.
Sekundärseitig dann eine an die Last angepasste Sicherung - kann auch 
ein PTC sein (Imax beachten).

Und nochmal - woher kommen die 12V?

(*) Hast du das tatsächlich gerechnet oder nur geraten? So nach dem 
Motto "Viel hilft viel".
Nach dem Beitrag "Re: Nulleiter Schalten" zu 
schließen, wohl eher zweiteres. Dann könnten auch die gewünschten, 
unstabilisierten 24V überaschend hoch ausfallen.
Siehe http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9
Wobei du keinen Regler füttern mußt und für Relais der Spannungripple 
ziemlich unkritisch ist. Das dürfte auch für elektromechanische 
Türöffner gelten.
Gast #4481719
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Um die eigentlich Frage des Erstellers zu beantworten:

Wenn man die Lastanschlüsse des Relais in die festvorhandene 
Installation einbaut muss man gem. VDE 0100-460 dafür Sorge tragen dass 
allpolig keine Stromführenden Leitungen vorhanden sind. Relais die z.B. 
in Leuchtenauslassdosen eingesetzt werden MÜSSEN die Phase oder Allpolig 
trennen.

Verwendet man ein selbstgebautes Gehäuse was dann in die Steckdose 
gesteckt wird ist die DIN VDE 0100-200 ausschlaggebend.

Bei Nachtischleuchten ist dies (bei billigen Nachtischleuchten o.ä.) 
über einen Einpoligen Schalter realisiert. JEDOCH wird dann auf den 
Berührungsschutz Schutzklasse 2 (Platikgehäuse) oder auf die 
Schutzklasse 1 (Schutzleiter Anschluss) geachtet. Zusätzlich schreibt 
jeder Hersteller in Beizettel, dass diese Geräte nur durch Fachpersonal 
geöffnet und angebracht werden dürfen.

Teurere Produkte bieten meist einen allpoligen Schalter (L und N) sowie 
die Absicherung durch die Schutzklassen.

Bei festverbauten Lampenhalterungen mit Schraubgewinde ist die Phase (L) 
IMMER an den Fusskontakt anzuschließen.

Entgegen der gängigen Praxis ist gerade bei Elektroschaltungen und 
Bauteilen IMMER das Datenblatt zu verwenden und aufzubewahren. Es gibt 
verschiedene Ausführungen von Bananensteckern (richtig: Federstecker). 
Es gibt speziell für Ausbildungsbetriebe wie Schulen o.ä. Stecker die 
einen berührungschutz sogar bei 230V bieten. Die Stecker und die 
Telefonbuchsen die in den normalen Laboren Verwendung finden sind meist 
nur bis 50V ausgelegt. Für 230V gibt es spezielle Stecker und Buchsen 
die für den Berührungsschutz sorgen. Des weiteren sind diese 
Steckverbindungen nur für Niederspannung und für geringem bis mittleren 
elektrischen Strom (meist bis 16 A)  zu verwenden.



--- Just my 2 Cent ---
#4481792
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Hallo,

wie ist es dann mit den handelsüblichen Funksteckdosen? Einpolig 
geschaltet und keiner weiß, was da rangesteckt wird.

Natürlich kann man eine Kiste bauen, 20 Relais rein und hinten dran 20 
Steckdosen einpolig schalten, Absicherung, Gehäuse, Schutzleiter usw. 
jetzt mal ordentlich passend angenommen.

Die anzuschließenden Geräte müssen ohnehin genauso sicher sein, als wenn 
ich sie ohne die Kiste in eine Steckdose stecke.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #4481821
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1. Der TE wird sein Problem, in den letzten Jahren, gelöst haben
2. Das Problem ist so alt, wie unsere Steckdosen.

Verbreitete Lösungen:
1. Wenn irgend möglich, Phase schalten
2. 2 phasig schalten
3. Problem ignorieren
Gast #4484474
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Cool wie lange diese Diskussion anhält.

Ich würd zur Problemlösung zwischen Ausschalten und freischalten 
unterscheiden (beides muss auf eine sichere Weise möglich sein).

Wenn ich das hier so lese würde wahrscheinlich auch jeder von euch den 
Lichtschalter ausschalten bevor Ihr die Glühlampe herausschraubt.

("mh. war der Lichtschalter nach oben oder unten aus? Verdammt, ich 
schraub nochmal die Glühlampe rein, dann sehe ich es ja.. Autsch, wahr 
wohl doch nicht freigeschaltet." Bevor jetzt Jemand behauptet, es gäbe 
dafür eine Regelung, es gibt Wechselschaltungen.)

Sollte es eine Qualifizierte Antwort geben, würde die mich auch 
interessieren. Ich habe schon viele Maschinen angeschlossen und je nach 
Hersteller-Unternehmen und Kunden habe ich beides gesehen. Ein 
sicherheitsrelevanter Grund ergab sich mir bisher nicht, da der Schutz 
vor elektrischem Schlag durch Erdung und Isolation immer gegeben sein 
muss. Andernfalls ist ein Elektroniker zu engagieren, der mittels 5 
Sicherheitsregeln Sicherheit gewährleistet (Egal wie vorschriftsmäßig 
die Anlage/ Das Gerät ist).

Ich Schätze der Grund fürs allpolige Abschalten liegt darin zu 
verhindern, dass ein, in einer Anlage verbauter, RCD im ausgeschaltetem 
Zustand auslöst. Einen RCD gibt es in Lampen allerdings meines Wissens 
nicht.
Gast #4484649
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> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
> Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.

Wie willst du das garantieren wenn man den Netzstecker beliebig 
einstecken kann?





P.S. Nur um den Uraltthread etwas am Leben zu erhalten.
Gast #4485703
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>>  Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
>> Lampe aus
(geschaltet)
>> ist, das Gewinde spannungsfrei.

> Wie willst du das garantieren wenn man den Netzstecker beliebig
> einstecken kann?

Die Einsteck-Richtung des Netzsteckers beeinflusst nicht die interne 
Lampenschaltung ...
Gast #4489484
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Ich kann es nicht fassen. Ich denke hier sind Elektriker anwesend.

Es ist doch klar daß die ganzen Probleme nicht enstehen wenn man das 
Haus aus korrekt verkabelt. Damit sind dann die Steckdosen richtig 
beschaltet und es gibt keine Frage, wo nun was anliegt.

Richtig angeschlossen wird eine Steckdose wie folgt:

L-Leiter links in die Dose (daher L)
N-Leiter nebendran (daher N!)

Heute wird scheinbar nichts mehr gelehrt in der Ausbildung!
Gast #4489535
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U. C. schrieb:
> Und du hast deine ganzen Stecker alle mit N und L (sorry, mit L und N)
> beschriftet?
Natürlich nicht, das ist ja blöde.

Ich habe nur gewinkelte Stecker, und da geht das Kabel dann immer nach 
unten. Das steckt man automatisch richtig ein (wer steckt schon so daß 
das Kabel nach oben geht?)
#4489824
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Bob schrieb:
> Heute wird scheinbar nichts mehr gelehrt in der Ausbildung!

Eben. Echt schrecklich. Wo warst du, als die Ausbildung stattfand ?

Nicht gelernt, daß es um Wechselstrom geht und es dort keinen Pluspol 
und Minuspol gibt und es dementsprechend egal ist welche Leitung wo 
angeschlossen wird, weil der Elektronenstrom immer wieder bloss kurz hin 
und dann wieder her fliesst ?

Oder glaubst du, daß es irgendeinen Vorteil hätte, wenn ein bestimmter 
Anschluss an N liegt. Da nicht definiert ist, ob zuerst der L oder N 
Kontakt in der Steckdose berührt wird, liegt auch N ggf. kurz an L, oder 
bei Leitungsbruch oder defekter Steckdose die N gar nicht verbindet 
liegt das ganze Gerät und alle intern mit der Netzspannung verbundenen 
Stellen dann eben an L.

Wer auch nur bei den allereinfachsten Grundlagen aufgepasst hat, weiss, 
daß es sinnlos ist, eine bestimmte Anordnung von L und N in einer 
Steckdose einzuhalten. Du warst bei den allereinfachsten Grundlagen 
offensichtlich nicht dabei.
#4489833
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Füllen Sie dieses Feld aus schrieb:
>> Bei Lampen mit Stecker ist das Gewinde geschaltet. Somit ist, wenn die
>> Lampe aus ist, das Gewinde spannungsfrei.
>
> Wie willst du das garantieren wenn man den Netzstecker beliebig
> einstecken kann?
>
> P.S. Nur um den Uraltthread etwas am Leben zu erhalten.

Du hättest in der Zwischenzeit lieber nachdenken können.

Mit minimalem Nachdenken weiss man, warum auch ein 1-poliger Ausschalter 
das Gewinde spannungsfrei schalten kann. Aber dafür scheint die Zeit 
nicht gereicht zu haben.

1
    Schalter
2
        /
3
  o---o/ o---~~~~ Gewinde
4
230V~
5
  o----------) Mittelkontakt
6

7
             ~~~~
Gast #4489850
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Georg G. schrieb:
> Bei mir gibt es diverse Steckdosen, bei denen die Pole übereinander
> liegen. Was nun?
Ich bin mir ziemlich sicher daß das nach VDE so nicht zulässig ist.

Michael B. schrieb:
> Nicht gelernt, daß es um Wechselstrom geht und es dort keinen Pluspol
> und Minuspol gibt und es dementsprechend egal ist welche Leitung wo
> angeschlossen wird, weil der Elektronenstrom immer wieder bloss kurz hin
> und dann wieder her fliesst ?
Tja, dann gäbe es ja auch keinen Grund die Leiter mittels L und N zu 
unterscheiden. Dann kann man zB den FI ja auch an N klemmen.
Wenn Du schon trollen willst, dann doch bitte richtig.
Gast #4489915
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Harald W. schrieb:
> Das Gewinde einer Fassung war bei ausgedrehter Lampe
> schon immer spannungsfrei. M.E. ist bei ausgedrehter
> Lampe die Gefahr, an den Mittenkontakt zu kommen
> wesentlich grösser als die Berührung des Seitenkontaktes.

Nöö...
Heute ja, da ist das Gewinde meist aus Plaste oder Keramik. Und eine 
kleine Zunge, an der Seite, macht den Kontakt.

Olle Dinger habe noch richtig hübsche Messig Blech Gewinde.
Gast #4490953
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Achim H. schrieb:
> Gunvald Larson schrieb:
>> Ich warte auf die Erfindung des einpoligen FI-Schutzschalters...
>
> Ich auch ... ersthaft ... für Installationen mit klassischer Nullung.

Der FI tuts auch prächtig, wenn alle Gehäuseteile auf Null, statt auf PE 
geklemmt sind.
Voraussetzung: Das Gehäuse muss VOR dem FI auf Null geklemmt werden.

Es spricht also nichts gegen den Einsatz eines normalen FI an der 
Stelle.

Nachweis:
PE und Null sind am Trafohäuschen sowieso auf eine gemeinsame Schiene 
geklemmt. Und das stört die Haushalts FIs auch nicht.


Davon abgesehen, MUSS jeder FI min. 2 Polig sein.
Wie sollte er sonst eine Differenz auswiegen?
#4490966
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U. C. schrieb:
> Der FI tuts auch prächtig, wenn alle Gehäuseteile auf Null, statt auf PE
> geklemmt sind.
> Voraussetzung: Das Gehäuse muss VOR dem FI auf Null geklemmt werden.

?!?

Vor dem FI ist PEN zusammen, erst nach dem FI sind PE und N getrennt zu 
führen und unterschiedlich zu verstehen.

Einpolige FI kann es nicht geben, weil die ja die Differenz der Ströme 
bilden. Dreipolige hingegen schon.

Harald W. schrieb:
>> Olle Dinger habe noch richtig hübsche Messig Blech Gewinde.
>
> Die stehen aber erst unter Spannung, wenn die Lampe eingedreht ist.

Nicht unbedingt.

> Und diesen Aufbau gibt es seit mindestens 60 Jahren.

Was nicht heisst, daß seit 60 Jahren alle so gebaut sind (wie alt die 
sind, die ich hier habe, weiss ich nicht, auf jeden Fall habe ich an E27 
Glühlampenfassungen am Metallgewinde der halb eingedrehten Glühbirne 
schon mal eine gewischt bekommen).
Gast #4490994
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Ich konnt's mir gestern Nacht mit dem Kabel nicht verkneifen.

Aber wenn ich ehrlich sein will, geh ich auch mal mit dem Phasenprüfer 
ran, wenn ich einen einpoligen Schalter habe (grade bei ollen 
Steckdosenleisten gab's die früher, und da brauch man ja nur den Stecker 
der Leiste drehen und alles passt).

Hatte vor Jahren mal was gelesen, das es nicht gut ist, wenn nicht P 
geschaltet wird, grade bei Netzteilen. Keine Ahnung ob was dran ist, 
aber grade bei LED Retrofit Lampen merkt man auch, wenn P noch da ist, 
dann leuchten die auch mal beim Anfassen kapazitiv leicht auf, oder die 
Weihnachtsbaum LED-Kette leuchtet leicht im Dunkeln (Zeitschaltuhr die 
nur einen Kontakt schaltet). Muss ja nicht sein. Also guck ich, wenn 
möglich, und steck den Stecker richtig rum rein.

Gilt natürlich nicht für laufend ein und ausgesteckte Sachen, sondern 
wenn es eher stationär ist.

bastel
#4492063
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U. C. schrieb:
> Und dann tuts auch der FI wie gewohnt!
> Kein Bedarf für unmögliche, 1 polige, FI.

Ich meine so etwas:

zweipolig verbunden, einpolig schaltend
1
vor dem FI        nach dem FI
2
           +--------+
3
L   -------|--./ .--|--- L
4
           |        |
5
PEN ---+---|--------|--- N
6
           +--------+
7
           FI

Wie gesagt, es geht um größere Bereiche (Wohnunge) mit klassischer 
Nullung und nur zwei-poliger Leitungsführung.
Gast #4492694
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Deine Badewanne ist auf Null geklemmt.
Badewanne voll machen.
Und jetzt wirfst du den laufenden Fön da rein.

Die Summe aller Ströme im FI bleibt Null.
Keine Differenz, weil keine Erde irgendwas ableitet.

Resultat: Der FI bleibt drin.

bitte nicht ausprobieren
#4493231
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U. C. schrieb:
> Deine Badewanne ist auf Null geklemmt.

Die Badewanne wird, wenn, dann auf PE geklemmt und nicht auf Null. Was 
dennoch nur noch in sehr wenigen Fällen der Fall sein dürfte. Die 
aktuellen Installationen haben wegen Kunststoff Wasserrohren und 
Kunststoffbadewannen mit Kunststoff Abflussrohren keine Möglichkeit / 
Notwendigkeit mehr an PE Angeschlossen zu werden.
Gast #4493243
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Christian B. schrieb:
> Die Badewanne wird, wenn, dann auf PE geklemmt und nicht auf Null.
Normaler weise, modern ja..
Und nix anderes würde ich empfehlen.

Aber:
Der Mann hast sowas nach eigener Aussage nicht im Haus.
Und darum gibts für ihn auch keinen funktionierenden FI.

Aber was solls.
Für Privathaushalte ist das sowieso ein kranke Installation.
Ich empfehle eine Renovierung der elektrischen Anlage.

Und jetzt dürft ihr weiter, ohne mich, über 1 Polige FIs quatschen...

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