Anzahl COM Ports unter linux

Gast #2855786
Lesenswert?
• ▲
▼
less /usr/src/linux/Documentation/devices.txt
1
  4 char        TTY devices
2
                  0 = /dev/tty0         Current virtual console
3

4
                  1 = /dev/tty1         First virtual console
5
                    ...
6
                 63 = /dev/tty63        63rd virtual console
7
                 64 = /dev/ttyS0        First UART serial port
8
                    ...
9
                255 = /dev/ttyS191      192nd UART serial port
10

11
                UART serial ports refer to 8250/16450/16550 series devices.

scheint auf den ersten blick 192 "com" devices ist max.
Gast #2855866
Lesenswert?
• ▲
▼
c. m. schrieb:
>                 UART serial ports refer to 8250/16450/16550 series devices.
>
> scheint auf den ersten blick 192 "com" devices ist max.

Das sind aber erstmal nur die klassischen "COM"-Ports. Dazu kommen noch 
andere, wie z.B. per USB angebundene RS232-Schnittstellen.
Gast #2855913
Lesenswert?
• ▲
▼
Die Beschränkung auf 8-bit (256) MAJOR und MINOR Nummern bei den Devices 
ist schon seit Linux 2.6 nicht mehr aktuell. MAJOR-Nummern sind aktuell 
12-bit (4096), die MINOR-Nummern 20-bit (1048576) lang.

Thorsten
Gast #2856942
Lesenswert?
• ▲
▼
/dev ist kein Interface, /dev ist lediglich eine Konvention. Nahezu alle 
Unix-artigen legen ihre Geräteeinträge dort ab, was aber weder einen 
technischen Grund hat noch Zwang ist.

Und natürlich sind das serielle Ports, wenn dem Geräteeintrag eine 
entsprechende Hardware zugeordnet ist. Dateizugriff auf /dev/ttyS0 
stellt eben die Programmierschnittstelle des seriellen Ports dar. So wie 
unter DOS eben Dateizugriff auf COM1:, die beiden sind sich viel 
ähnlicher als du denkst.

Auch unter DOS könnte sich ein serieller Gerätetreiber GNA7: nennen, 
wenn er das wollte, und dennoch serielle Hardware zur Verfügung stellen. 
Mit den /dev-Einträgen geht die Flexibilität eben noch einen Schritt 
weiter und erzwingt nicht einmal einen bestimmten "magischen" 
Dateinamen.

Ob es sich bei einem Eintrag in /dev um einen seriellen Port handelt, 
ist freilich nicht verlässlich herauszufinden, daher auch die 
Namenskonvention "/dev/ttyIRGENDWAS<n>", damit das etwas vorhersagbar 
wird. Ist unter DOS nicht grundsätzlich anders, ausser das halt alle 
Treiberhersteller freiwillig ihre seriellen Ports COM<n> nennen.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 14 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.