Es ist ja schon komisch, daß nichts nachgewiesen kann. Das war bestimmt nur ein Flashmob. Man sollte nicht das Essen, sondern die Handys und Facebook-Accounts der "erkrankten" Schüler überprüfen. Peter
Nee, das wäre schon aufgeflogen. Manche Kinder sind vielleicht so clever und halten dicht, aber nicht mehrere tausend.
flashmob hin oder her.. aber was da manche "Zeitung" so von sich gibt, ist ja haarsträubend... http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/die-wahrheit-ueber-die-schul-seuche-noro-virus-berlin,7169128,19918272.html wie kann man so einen stuss schreiben?? man kann ja produkte und hotels usw. im internet bewerten gibt es sowas nicht auch für (online)Zeitungen..
Robert L. schrieb: > man kann ja produkte und hotels usw. im internet bewerten > gibt es sowas nicht auch für (online)Zeitungen.. Nein, denn die sind sowieso unter jeder Kritik.
Robert L. schrieb: > aber was da manche "Zeitung" so von sich gibt, ist ja haarsträubend... > > http://www.berliner-kurier.de Du hast das Wort "Zeitung" aus gutem Grund in Anführungszeichen geschrieben. Das hier ist, genauso wie die korrespondierenden Kloblätter aus dem Springer-Verlag, keine Zeitung, sondern nur ein regelmäßig erscheinendes Druckerzeugnis.
Ich hatte mal den Fall das ich mir im Job zum Mittag an einem Kiosk einen Bohneneintopf gekauft hatte. Der ist mir dann in der Folgenacht auch nicht bekommen. Die Tupperdose in der das Menü verkauft wurde machte zwar einen hygienischen Eindruck, war aber wohl anscheinend schon mal gebraucht gewesen, so wie man das als Dauernutzgeschirr zu Hause auch hat und später immer wieder für die Wiedernutzung abspült. Der Eintopf war sehr heiß und daher nehme ich auch an das da keine Bakterien was mit den Folgen zu tun gehabt hatten. Ich vermute eher das der Eintopf eingefroren war und zum Verkauf dann in der Mikrowelle erhitzt wurde. Ich kann mir gut vorstellen das dabei Giftstoffe aus der Tupperdose ins Essen gelangte woran man sich dann daran vergiftete. Nicht jedes Behältnis ist auch Mikrowellengeeignet. Leider weiß ich nicht wie da die Lebensmittel bei Sodexo verarbeitet werden, aber etwas vergleichbares könnte auch bei dem Caterer passiert sein, wenn die Labore da keine biologischen Ursachen finden, denn zwei Tage später war ich auch wieder fit. War so gesehen genau das selbe Krankheitsbild.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Druckerzeugnis. Ich dachte, das wäre eine Bewertung von Menschen, die Drucksachen herstellen. :-) Gruss Harald
Ist es in diesem Fall auch, nur kommen die dabei nicht gut weg.
Harald Wilhelms schrieb: > Rufus Τ. Firefly schrieb: > >> Druckerzeugnis. > > Ich dachte, das wäre eine Bewertung von Menschen, die Drucksachen > herstellen. :-) > Gruss > Harald Druckerzeugnisse habe ich auch auf der Morgentoilette. Die Zeitung dürfte auf einem ähnlichen Niveau angesiedelt sein wie mein morgentliches Druckerzeugnis
Michael S. schrieb: > Ich hatte mal den Fall das ich mir im Job zum Mittag an einem Kiosk > einen Bohneneintopf gekauft hatte. Der ist mir dann in der Folgenacht > auch nicht bekommen. Wenn ein Eintopf alt wird, und zu lange zu warm steht, fängt er an zu gären, wird sauer. Nicht daß er dann übelst verdorben wäre, Schimmel ist da noch nicht dran. Aber evtl. zu viele Milchsäurebakterien, die den Verdauungstrakt ein Weilchen übernehmen. Zu viert am Bau, gingen mal drei Kollegen mittags in die benachbarte Pommesbude, Currywurst essen. Ich ging nicht mit, weil ich die Bude schon aus einem Erlebnis mit einer absolut nach nichts schmeckenden Wurst kannte. Mein Glück. Die drei Kollegen waren jeder eine Woche krank, das kommt den Betrieb dann auch noch an Ausfall teuer. Und die Baustelle, die etwas langsamer voran ging. Wir kamen erst nach der Genesung der Kollegen auf die Bude als Täter, weil sie alle jeder für sich nachts Probleme bekamen. Und andere, wie ich, oder andere Kollegen, die Einsatzleitung, deren Familien, alle nicht. Jetzt kann man sich vorstellen, daß so eine Bude an dem Tag von bestimmt 500 Personen besucht wurde. Halleluja. Da entsteht schon richtig ordentlicher volkswirtschaftlicher Schaden durch die Personalausfälle. Bei manchen darf man auch heute bei allen TV-Dokus und Medienberichten nach wie vor nicht hinter die Theke in die Küche schauen. Die Tupperdose, wenn es eine richtige ist, macht keine Probleme. In solchen Gefäßen nahm ich von zu Hause selbst gekochte Suppen und Eintöpfe mit auf die Arbeit, für die Mikrowelle. Auf Dauer wußte ich in meinem Bezirk, welche Bude gut oder schlecht war. Auf Dauer bleiben die guten im Gedächtnis, der Markt regelt das eigentlich normalerweise von alleine. Einmal war ich anwesend, als der Chef eine Angestellte zurecht machte, weil sie Abfall-Schnipsel von Pommes (was mit einer Pommes nichts mehr zu tun hatte) in die Mülltonne warf. Die Angestellte mußte die Schnipsel da wieder heraus nehmen, und die bekam bestimmt ein Nachfolgegast nach uns. So geil ist Geiz, wo Kartoffeln nun in großen Mengen eingekauft noch wirklich preisgünstig sind, daß man nicht noch die Schale sparen muß. Ein vorher eingefrorener Eintopf ist normalerweise auch tadellos. Es sei denn, jemand läßt den vor dem Einfrieren erst mal zwei Wochen auf dem Fensterbrett stehen, um Fliegen abzulenken. ;-) Mach dir über Giftstoffe der Tupperdose keine Gedanken. Wenn das so wäre, gäbe es die schon längst nicht mehr. Gammelfleischskandal gibts auch alle Tage wieder, das wär mal wieder fällig. Toi toi toi, ich hatte von Lebensmitteln bislang noch nie was eingefangen.
Soso, den Flashmob scheinen dann wohl die Erdbeeren veranstaltet zu haben. Ich sag nur: Mit ÄPFELN wär das nicht passiert. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/catering-firma-sodexo-will-patienten-mit-brechdurchfall-entschaedigen-a-859808.html Demnach: "Bereits nach Bekanntwerden der ersten Erkrankungen habe es bei firmeninterne Ermittlungen Indizien gegeben, dass Tiefkühlerdbeeren als mögliche Ursache in Betracht kommen... daraufhin vorsorglich und unverzüglich in allen Sodexo-Küchen "gesperrt" worden." haben die Drecksäcke bei Sodexo offenbar schon reltiv zeitig vermutet, was es sein könnte, trotzdem aber erstmal alles abgestritten und die Behörden eine Woche im Dreck stochern lassen. Kann man denen bitte mal die Lizenz entziehen.
Timm Thaler schrieb: > Soso, den Flashmob scheinen dann wohl die Erdbeeren veranstaltet zu > haben. Ich sag nur: Mit ÄPFELN wär das nicht passiert. > > http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/catering-firma-sodexo-will-patienten-mit-brechdurchfall-entschaedigen-a-859808.html > > Demnach: "Bereits nach Bekanntwerden der ersten Erkrankungen habe es bei > firmeninterne Ermittlungen Indizien gegeben, dass Tiefkühlerdbeeren als > mögliche Ursache in Betracht kommen... daraufhin vorsorglich und > unverzüglich in allen Sodexo-Küchen "gesperrt" worden." haben die > Drecksäcke bei Sodexo offenbar schon reltiv zeitig vermutet, was es sein > könnte, trotzdem aber erstmal alles abgestritten und die Behörden eine > Woche im Dreck stochern lassen. Kann man denen bitte mal die Lizenz > entziehen. Du sagst es, sie haben VERMUTET, was es sein KÖNNTE. Tatsächlich gewusst haben sie es aber nach deinen Aussagen NICHT. Mit deiner Dreckschleuderei sorgst du nur dafür, dass man in Zukunft wohl erst gar keine Vermutung äußern wird - weil man ja nachher als Drecksack dasteht, falls die Vermutung richtig war. Im Nachhinein ist man immer schlauer - und das ist auch gut so.
Timm Thaler schrieb: > Drecksäcke bei Sodexo Timm Thaler schrieb: > Kann man denen bitte mal die Lizenz > entziehen. Ja ja, die achso pösen Lebensmittelhersteller. Du wünschst Dir wohl frühere Zeiten zurück, wo Essen noch ein echtes Abenteuer war, das viele nicht überlebt haben. Die hygenischen Verhältnisse sind mit denen von vor 100 Jahren nicht zu vergleichen. Essen ist heutzutage weitaus ungefährlicher, als die Straße zu überqueren. Und daß alles optimal ist, wird man nie erreichen können. Man sollte schon Augenmaß walten lassen und nicht immer mit gleich rumplärren. Jeder hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange ihm keine Verfehlung nachgewiesen wurde. D.h. selbst wenn es die Erdbeeren sind, muß der Versorger auch noch schuldhaft gehandelt haben. Früher sind viele Menschen an Brot gestorben, weil Mutterkorn drin war. Aber den Bauer, Müller, Bäcker traf keine Schuld, weil sie es nicht besser wußten. Peter
Michael K-punkt schrieb: > Du sagst es, sie haben VERMUTET, was es sein KÖNNTE. Tatsächlich gewusst > haben sie es aber nach deinen Aussagen NICHT. Wenn Du die Geschichte verfolgt hättest*, würdest Du wissen, dass Sodexo von Anfang an und bis gestern abgestritten hat, das es etwas mit ihrem Essen zu tun hat. Zur gleichen Zeit haben sie aber offenbar schon die Erdbeeren im Verdacht gehabt, sonst hätten sie ja kaum kurzfristig die weitere Verwendung eingestellt. Haben aber offenbar diesen Verdacht nicht an die Behörden weitergegeben, den die haben ja bis gestern anscheinend nichts von den Erdbeeren gewusst. Klar muss man sich nicht selbst belasten, aber ein Hinweis: "Überprüft doch mal die Erdbeeren" hätte vielleicht einigen tausend Eltern einige schlaflose Nächte erspart, die gern eher gewusst hätten, warum ihre Kinder kotzend im Bett liegen. *)Was ich habe, da ich 2 Kinder in Thüringen in KiGa und Schule habe. Zum Glück haben die nen lokalen Versorger. Peter Dannegger schrieb: > Die hygenischen Verhältnisse sind mit denen von vor 100 Jahren nicht zu > vergleichen. Ich muss das nicht mit vor 100 Jahren vergleichen, ich kann das mit vor 25 Jahren vergleichen. Da gabs auf den Milchreis Pflaumen, die waren eingekocht. Ich hab jahrelang in der Schule gegessen, bis auf den nervigen Lärm im Speisesaal war das in Ordnung, günstig und reichlich. Ja, es gab auch mal Salmonellenvergiftung, weil irgendwo rohe Eier drin waren (nicht an meiner Schule, sofern ich weiss). Aber da hat man keine Woche gebraucht, um immer noch nichts zu wissen. Und der Grund war nicht Profitgier, sondern Mangelversorgung. Peter Dannegger schrieb: > Aber den Bauer, Müller, Bäcker traf keine Schuld, weil sie es nicht > besser wußten. Aber jetzt wissen sie es besser, und tun es trotzdem. Nur dass Mutterkorn durch Pestizide, Gammelfleisch usw. ersetzt wird. Früher war es Unwissen, jetzt ist es Profitgier. Was ist wohl besser? Btw: Der Preis kann nicht der Grund sein, wenn ich für das Mittagessen an der Schule (Kinderportion) mehr bezahle als in der Kantine eines Ministeriums (Erwachsenportion mit Nachtisch).
@timm thaler, ist dir eigentlich aufgefallen, daß der Verdacht gegen die Erdbeeren als Auslöser, noch nicht einmal bestätigt ist? Bei dem EHEC-Fall im Sommer hat es auch einige "Fehlspekulationen" gegeben. Aber schön, daß du bereits alles weißt.
Kara Benemsi schrieb: > ist dir eigentlich aufgefallen, daß der Verdacht gegen die Erdbeeren als > Auslöser, noch nicht einmal bestätigt ist Was ist an "Die Catering-Firma Sodexo will Patienten entschädigen, die an der jüngsten Brechdurchfall-Welle erkrankt sind. Die Behörden gehen inzwischen davon aus, dass tiefgefrorene Erdbeeren, die auch in Sodexo-Großküchen verarbeitet wurden, den Erreger übertrugen." jetzt nicht zu verstehen? Da ich aufgrund der Informationsstruktur der Firma und der Behörden nicht mehr wissen darf, muss das reichen.
>Da ich aufgrund der Informationsstruktur der Firma >und der Behörden nicht mehr wissen darf, muss das reichen. SIE SIND ÜBERALL!!!!!
Timm Thaler schrieb: > Ich hab jahrelang in der Schule gegessen, bis auf den > nervigen Lärm im Speisesaal war das in Ordnung In meiner Schulzeit hat z.B. niemand vom Personal Einweghandschuhe getragen. Und die Kühlkette wurde auch nicht permanent überwacht und die Sachen standen draußen in der Sonne. Und Essen wurde schonmal zurück genommen und dem nächsten gegeben. Heute undenkbar. Wenn was eklig aussah oder roch, hat man es in die Tonne geschüttet und ist zum Bäcker. Es ist allerdings auch so, daß durch den Frischewahn die Probleme deutlich zunehmen. Deine eingekochten Pflaumen hätten sie heute wohl an die Wand geschmissen. Nein, es müssen ja frische Erdbeeren sein. Und auch letzes Jahr, die Sprossen. Diesen Frischewahn konnte man sich früher hygenisch einfach nicht leisten. Roh gabs nur Äpfel, Möhren und Weißkraut. Timm Thaler schrieb: > Aber jetzt wissen sie es besser, und tun es trotzdem. Nur dass > Mutterkorn durch Pestizide, Gammelfleisch usw. ersetzt wird. Es gibt immer schwarze Schafe und wird es immer geben. Deshalb kann man aber nicht gleich alle Köche verteufeln. Oder wäre es Dir lieber, daß es in der Schule garnichts mehr gibt und die Eltern das Essen mitgeben müssen? Es ist leicht lästern, wenn man nicht selber in der Branche tätig ist. Aber ich bin froh, daß es diese Leute gibt, damit ich es schön bequem habe. Peter
Naja, der Jahreszeit angepasst kann das Essen schon sein, damit kommt der Körper auch am besten zurecht. Im Moment ist einfach nicht die Zeit für Erdbeeren. Meine Nichte hat jedenfalls 3 Tage mit Bauchschmerzen im Bett gelegen, weil der Caterer ja unbedingt tiefgekühlte Erdbeeren aus China um die halbe Welt schippern musste, was ich für ausgemachten Blödsinn halte, genau wie z.B. Äpfel aus Neuseeland. Was soll das? Im Moment sind Äpfel, Birnen und Pflaumen das saisonale Obst, und das kann auch sehr lecker sein :-P
Timm Thaler schrieb: > "… Die Behörden gehen > inzwischen davon aus, dass tiefgefrorene Erdbeeren, die auch in > Sodexo-Großküchen verarbeitet wurden, den Erreger übertrugen." Das klingt aber so, als ob ein Lieferant von Sodexo die Schuld trägt. Und das Sodexo Waren, die noch nicht mal gegart werden, bei einem Verdacht auf Erreger in der Produktion, vorsorglich aus selbiger nimmt, bis die Herkunft geklärt ist, kannst Du ihnen ja schlecht anlasten. Was für ein Fass hättest Du wohl aufgemacht, wenn sie die weiter verkauft hätten?
Peter Dannegger schrieb: > In meiner Schulzeit hat z.B. niemand vom Personal Einweghandschuhe Und wir habens trotzdem überlebt, zumindest sah die Küche sauber aus. Aber da arbeiteten auch akzeptabel bezahlte Köchinnen und keine Aushilfskräfte einer Leiharbeitsfirma. > getragen. Und die Kühlkette wurde auch nicht permanent überwacht und die > Sachen standen draußen in der Sonne. Nicht in der Sonne, aber das Essen wurde auch vor Ort gekocht und nicht nur verteilt. > Und auch letzes > Jahr, die Sprossen. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/1769238/ "Gert Lindemann verteidigt seine Entscheidung:... Sie müssen sich die Situation damals vor Augen führen: es waren bereits vierzehn Tage lang sämtliche Kopfsalat-, Tomaten- und Gurkenlieferungen aus Niedersachsen blockiert und zwar weltweit! Wir hatten inzwischen Schäden in der Gemüse-Wirtschaft in Niedersachsen, die in die 50, 60 Millionen Euro reingingen." Ein Bauernopfer, denn: "Auf keiner einzigen der 1.000 Proben vom Bio-Hof wurde der EHEC-Erreger gefunden. Einen Beweis dafür, dass die Krise von hier ausging, gibt es bis heute nicht." Frank P. schrieb: > Und das Sodexo Waren, die noch nicht mal gegart werden, bei einem > Verdacht auf Erreger in der Produktion, vorsorglich aus selbiger nimmt, > bis die Herkunft geklärt ist, kannst Du ihnen ja schlecht anlasten. Wenn sie schon die Waren rausnehmen, hätten sie das gleich mit den Behörden klären müssen und die nicht erstmal eine Woche rumsuchen lassen und Alles abstreiten. Das ist doch der Punkt: Nicht dass es passiert ist, sondern dass man an einer Aufklärung kein Interesse hat. Frank P. schrieb: > Das klingt aber so, als ob ein Lieferant von Sodexo die Schuld trägt. Wenn eine Deiner Baugruppen beim Kunden abraucht, sagst Du auch: Kann ich nix für, ist der chinesische Zulieferer schuld. Und Dein Kunde sagt dann: Macht ja nichts, frag ich halt mal in China an. Oder bist nicht vielleicht doch Du in der Produkthaftung der erste Ansprechpartner?
>Und wir habens trotzdem überlebt,
Wieviele Todesfälle hat die Sodexo-Epedemie denn nach den dir
vorliegenden Informationen bisher gekostet?
http://de.sodexo.com/dede/newsundpresse/2012/artikel_121005.asp "Bereits nach Bekanntwerden der ersten Erkrankungen, wurden wir durch firmeninterne Ermittlungen darauf aufmerksam, dass Tiefkühl-Erdbeeren zusammen mit anderen Lebensmitteln als mögliche Ursache in Betracht kommen." passt mit http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/noroviren-oder-salmonellen-ursache-fuer-magen-darm-erkrankungen-unklar-a-858529.html "Sodexo-Sprecher Stephan Dürholt am Freitag. "Wir vermuten, dass es sich um eine Norovirus-Welle handelt, mit der wir nichts zu tun haben"" nicht ganz zusammen. Da waren die Erdbeeren schon 4 Tage verteilt.
Kara Benemsi schrieb: > Wieviele Todesfälle hat die Sodexo-Epedemie denn nach den dir > vorliegenden Informationen bisher gekostet? Zählt das nur, wenn es Tote gibt? Der Verdienstausfall des Selbständigen, der wegen der kranken Kinder nicht arbeiten kann und das nicht bezahlt bekommt? Der Schaden für die Unternehmen, wo Eltern wegen "Kind krank" zuhause bleiben und weiterbezahlt werden? Die Politik, die jetzt wieder "gute Argumente" gegen Ganztagsschulen und für die Hausfrau am Herd hat?
Timm Thaler schrieb: > Wenn eine Deiner Baugruppen beim Kunden abraucht, sagst Du auch: Kann > ich nix für, ist der chinesische Zulieferer schuld. Und Dein Kunde sagt > dann: Macht ja nichts, frag ich halt mal in China an. Oder bist nicht > vielleicht doch Du in der Produkthaftung der erste Ansprechpartner? Und wieder mal vergleichst du Äpfel mit Erdbee... äh Birnen. Während du als Ingenieur überprüfen solltest, ob die Baugruppe funktioniert, kann weder ein Gastwirt noch ein großer Lebensmittelverarbeiter all seine Rohstoffe auf jegliche Krankheitserreger prüfen. Und ja, wenn dir dein Zulieferer sagt, dass die Baugruppe funktionstüchtig und sicher ist und sie ist es nicht, wird selbstverständlich dein Rückgriffsrecht geltend.
>Zählt das nur, wenn es Tote gibt? Du hattest doch mit dem Überleben "früher war alles besser" argumentiert. >Autor: Timm Thaler (timm-thaler) >Datum: 06.10.2012 17:44 >Und wir habens trotzdem überlebt, Du kannst ja mal recherchieren, wieviele Tote es früher durch Lebensmittelvergiftungen gegeben hat. Das kam erst gar nicht in die Zeitungen, da lokal begrenzt. Magen- und Leberkrebs sind übrigens rückläufig, da heute im Gegenatz zu früher deutlich weniger verschimmelte Lebensmittel gegessen werden. >Die Politik, die jetzt wieder "gute Argumente" gegen Ganztagsschulen >und für die Hausfrau am Herd hat? Wie wäre es denn mit mehr Geld für das Schulessen und entsprechend mehr Qualität? Will aber auch keiner. War eine zugebenermaßen nicht repräsentative Umfrage im Heute-Journal vor einigen Tagen. Die befragten Eltern waren ernsthaft der Meinung, daß 2 Euro für ein Schulessen überteuert sind.
Kara Benemsi schrieb: > Die befragten Eltern waren ernsthaft der Meinung, daß > 2 Euro für ein Schulessen überteuert sind. Wenn ich für unter 2 Euro in einem Ministerium in der Kantine essen kann, da eine Erwachsenenportion mit Nachtisch erhalte und das in guter Qualität, können 2 Euro für ein Schulessen nicht zu wenig sein. Es sei denn, da subventionieren sich einige Volksvertreter ihr Essen auf Kosten der Steuerzahler, und das wollen wir doch nicht annehmen, oder? Ja, ich denke schon, dass man für 2 Eur ein vernünftiges Mittagessen hinbekommt. Ne Hausfrau schafft das vielleicht für weniger, für die Großküche kommt noch Logistik und vor allem Personalkosten hinzu, dafür bekommen sie die Waren günstiger. Du musst bedenken, dass da nicht wie in der Gastonomie auf Zuruf gekocht wird, sondern die Mengen vorher feststehen, die können also gut nach Bedarf einkaufen, in großen Mengen zubereiten. Wir zahlen für Schulessen 2 Euro, muss mal fragen, ob da noch Zuschuss von der Schule kommt. Kara Benemsi schrieb: > Wie wäre es denn mit mehr Geld für das Schulessen und entsprechend mehr > Qualität? Will aber auch keiner. Wäre die Frage, ob mehr Geld automatisch mehr Qualität heisst. Bei McDoof kostet ein Essen auch 6 Eur, aber ob das wirklich besser ist... vn nn schrieb: > Während du > als Ingenieur überprüfen solltest, ob die Baugruppe funktioniert, kann > weder ein Gastwirt noch ein großer Lebensmittelverarbeiter all seine > Rohstoffe auf jegliche Krankheitserreger prüfen. Ich kann die Baugruppe testen, der Lieferant kann sich die Pakete anschauen. Ob nicht im Dauerbetrieb ein paar Elkos den Deckel aufmachen oder Transis aufgeben, weils Fakes waren, kann ich auch nicht sehen. > Zulieferer sagt, dass die Baugruppe funktionstüchtig und sicher ist und > sie ist es nicht, wird selbstverständlich dein Rückgriffsrecht geltend. Auch Sodexo wird sich wohl am Lieferanten soweit wie möglich schadlos halten, aber das entbindet sie erstmal nicht von der Haftung für die von ihnen gelieferten Sachen. Oder warum sollten für die andere Regeln gelten als für mich?
>Ja, ich denke schon, dass man für 2 Eur ein vernünftiges Mittagessen >hinbekommt. Alles Klar. 2 Euro für hochqulitatives Essen incl. Material, Arbeitslohn, Abschreibungen etc. Arbeitst du eigentlich auch in dem Ministerium? Das würde Vieles erklären. >Du musst bedenken, dass da nicht wie in der Gastonomie auf Zuruf gekocht >wird, Da kostet das Essen aber auch ca. 20Euro, also 10mal soviel. >Es sei denn, da subventionieren sich einige Volksvertreter ihr Essen >auf Kosten der Steuerzahler, und das wollen wir doch nicht annehmen, oder? Wieso eigentlich nicht. Viel Betriebskantinen sind subventioniert. Wo wir gerade dabei sind, ich bezahle in unserer Kantine, die erwiesenermaßen nicht subventioniert wird, 5-10 Euro für ein Essen. >Wäre die Frage, ob mehr Geld automatisch mehr Qualität heisst. Bei >McDoof kostet ein Essen auch 6 Eur, aber ob das wirklich besser ist... Du bist alo auch einer von denen, die sich für 19,99 bei Aldi einen Bohrhammer kaufen und sich wundern, daß der beim ersten Bohrloch in Beton schlapp macht. >aber das entbindet sie erstmal nicht von der Haftung für die von >ihnen gelieferten Sachen. Wo lehnt Sodexo die haftung denn jetzt ab? Als Volkes Stimme bist du echt unschlagbar.
Kara Benemsi schrieb: > Da kostet das Essen aber auch ca. 20Euro, also 10mal soviel. Mach hier (nicht grad billigste Ecke von D) 7-10€ draus, wenn du dich am Tagesessen von Restaurants orientierst, die routinemässig Mittagverpflegung für die Umgebung bieten.
Timm Thaler schrieb: > Ich kann die Baugruppe testen, der Lieferant kann sich die Pakete > anschauen. Ob nicht im Dauerbetrieb ein paar Elkos den Deckel aufmachen > oder Transis aufgeben, weils Fakes waren, kann ich auch nicht sehen. Aber Eingangsprüfen ob die Bauteile der Herstellerspezifikation entsprechen. Außerdem kann man Baugruppen künstlich voraltern, z.B. mit einem Burn-in, dann ist die Zuverlässigkeit meist für die nächsten Jahre so gut wie sicher. Klar, im Kleinen geht das nur schwer, aber machbar ist es. Timm Thaler schrieb: > Auch Sodexo wird sich wohl am Lieferanten soweit wie möglich schadlos > halten, aber das entbindet sie erstmal nicht von der Haftung für die von > ihnen gelieferten Sachen. Oder warum sollten für die andere Regeln > gelten als für mich? Es gelten andere Regeln, denn im Rechtsverhältnis B2B sieht es anders aus als bei B2C wo man ja eine Gewährleistung hat. Wenn der B-Käufer von seinen B-Verkäufer Ware annimmt geht das Risiko auch auf den B-Käufer über, aber da braucht man sich keine Gedanken manchen weil Sodexo sicherlich Betriebshaftpflichtversichert ist. Da muss dann eben mal die Assekuranz eintreten und was den Schadenersatzaufruf von denen angeht, dürfte das vorrangig dazu dienen das wieder Ruhe einkehrt. Den chinesischen Lieferanten wird man da wohl kaum haftbar machen können. Die einzige Strafe wäre eben, das man bei denen nix mehr bestellt, aber wer weiß, wer da wirklich Schuld auf sich geladen hat. Sodexo wird wohl eher damit kämpfen müssen das jetzt ein Menge Kunden sich einen anderen Caterer gesucht haben oder suchen. Wenn das Vertrauen erst mal futsch ist und der Caterer dauernd in den Schlagzeilen steht dürfte das doch wohl nachvollziehbar sein. Was den Schadenersatz angeht, was für ein Schaden soll das denn sein, bzw. wie soll der denn beziffert werden? Ich vermute das da ein Schmerzensgeld im Raum steht, von vielleicht von 100Euro/Fall, könnte ich mir denken. Wären dann ca. 1,2Mio. die die sicher aus der Portokasse bezahlen könnten. Hauptsache raus aus den Schlagzahlen, das ist das wichtigste.
Peter Dannegger schrieb: > Es ist allerdings auch so, daß durch den Frischewahn die Probleme > deutlich zunehmen. So ist es. Kinder, die nur noch mit Sagrotan gewaschen werden, und sich nie dreckig machen dürfen, sind besonders gefährdet. In den Medien, z.B. meiner Tageszeitung, waren in jüngerer Zeit immer wieder Berichte, wie viel wir doch weg werfen, und daß man mit gesundem Menschenverstand auch mal abschätzen kann, ob ein vom Haltbarkeitsdatum her abgelaufenes Lebensmittel noch genießbar ist. So halte ich das für mich selbst, und es kommt auch mal ein Joghurt auf den Tisch, der eine Woche abgelaufen ist, und ich dran rieche. Allerdings vorher bis zum Verzehr gut gekühlt. Einen Quark mit 3 Wochen Verfall konnte ich nicht mehr essen. Es war kein Schimmel dran, aber er roch säuerlich. Das muß immer noch nicht schädlich sein, ist dann halt wie Sauermilch, nicht mehr so appetitlich. Es war eine Ausnahme, ich lag bei halber Kühlschrankfüllung plötzlich mal fast 2 Wochen im Krankenhaus. Sowas passiert. Trockenprodukte wie Reis, Nudeln, Zucker, alles auch kein Problem. Es ist höchst merkwürdig, daß ausgerechnet auf Salz ein Haltbarkeitsdatum drauf steht. Ist es doch Millionen Jahre alt, bevor es abgepackt wird.
Wilhelm Ferkes schrieb: > und es kommt auch mal ein Joghurt auf > den Tisch, der eine Woche abgelaufen ist Joghurt verdirbt auch nicht besonders schnell, wenn er in ungeöffneter Verpackung bei vernünftiger Temperatur aufbewahrt wird. Da sind durchaus mehrere Wochen drin -- bei Joghurt mit Beimengungen ("Fruchtjoghurt") wird das allerdings anders aussehen. Mit Eiern oder Fleischprodukten aber ist sehr vorsichtig umzugehen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Mit Eiern oder Fleischprodukten aber ist sehr vorsichtig umzugehen. Das stimmt. Rohes Ei probierte ich auch 2-3 mal, aber nur aus bekannter Quelle, und sehr sehr frisch. Ist aber nicht empfehlenswert, nicht nachahmen, man braucht es, glaube ich, nicht wirklich. Bei den Milchprodukten habe ich keine großen Befürchtungen. Die Mutter stellte früher in den 1960-ern immer Frischmilch ein paar Tage aufs Fensterbrett, um Dickmilch zu machen. Wobei die Milch direkt vom Bauern nebenan stammte, also nicht irgendwie noch behandelt war. Weiter verarbeitete Milchprodukte wie Joghurt gab es gar nicht, nicht im Dorfladen. Das kam erst ab ca. 1975. Auch den Rahm für aufs Butterbrot gab es direkt vom Bauern. Der Nachbar hatte ein Faß frische Kuhmilch in einer dunklen kühlen Scheune stehen, wo sich der Rahm von selbst oben absetzt. Und tagelang, keine Kühlautomaten. Mann, was ein wirklich leckerer Brotaufstrich. So was leckeres habe ich bis heute aus Industrieproduktion nie mehr gesehen, ich hätte dafür 5 Sterne vergeben, der Bio-Laden ist da auch keinen Schlag besser.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > vernünftiger Temperatur Ist nur die Frage was eine "vernünftige Temperatur" ist. Im Kühlschrank kann es auch passieren das dein Joghurt sich plötzlich warm anzieht(Pelz). Hängt nämlich davon ab wie viele Keime sich darin niederlassen und wie schnell (oder langsam) die wachsen. Wilhelm Ferkes schrieb: > Es war eine Ausnahme, ich lag bei halber Kühlschrankfüllung plötzlich > mal fast 2 Wochen im Krankenhaus. Sowas passiert. Hast du nicht kürzlich gepostet, das dir das noch nicht passiert ist? Wilhelm Ferkes schrieb: > Es ist höchst merkwürdig, daß ausgerechnet auf Salz ein > Haltbarkeitsdatum drauf steht. Ist es doch Millionen Jahre alt, > bevor es abgepackt wird. Im Salzstock ist das ja auch steril. Gewöhnlich wird sich im sauren Milieu auch kaum was bilden aber Gewürze können schon schimmelig werden und man merkt es nicht. Da wird man wohl auf Nummer sicher gehen. Eine Möglichkeit könnte sein das sich die Haltbarkeit auf die hygroskopischen Eigenschaften beziehen, denn ein Stoff der Wasser zieht, zieht auch gleich unerwünschtes mit an, so die Theorie. Wilhelm Ferkes schrieb: >> Es ist allerdings auch so, daß durch den Frischewahn die Probleme >> deutlich zunehmen. > > So ist es. Da mache ich mir mehr sorgen um Antibiotika in tierischen Lebensmitteln. Wenn sich da Restmengen bei uns anreichern weil der Fütterwahn der Züchter keine Grenzen kennt, dann wird uns irgend wann mal der Teufel holen. Wilhelm Ferkes schrieb: > So was > leckeres habe ich bis heute aus Industrieproduktion nie mehr gesehen, Ist das nicht Rahm-Frischkäse?
Michael S. schrieb: > Im Salzstock ist das ja auch steril. NaCl ist ja an sich schon fast ein Desinfektionsmittel. Weiß nicht, wie andere Menschen es lagern. Bei mir steht es artgerecht trocken. > Da mache ich mir mehr sorgen um Antibiotika in tierischen Lebensmitteln. Ja, da gebe ich dir Recht. Der Whisky-Bill, Bauernknecht, den ich schon mal nannte, berichtete mir von Antibiotika-Beständen auf dem Hof, wo jede Apotheke von träumt. Manchmal gab er sich da aus dem Bestand Selbstmedikation, dann war er einen Tag platt. Mit der Viehspritze! Krankenversichert war er ja auch nicht, und wollte sein bestes da tun, nur nicht ausfallen.
Michael S. schrieb: > Ist das nicht Rahm-Frischkäse? Das, was du aus dem Laden kennst, wie immer es heißt, kannst du gegen die von mir genannten Dinge voll vergessen. Wirklich! Leider habe ich heute auch keine Bezugsquellen mehr, es ist eben alles durchweg industrialisiert. Ich würde auch eine krumme Salatgurke kaufen, die noch drei Spiralen hat, total unförmig aus sieht, und ein paar braune Flecken, was weiß ich. Wenn sie denn besser schmeckt. Vor ein paar Jahren hatte ich aus Mutterns Garten eine 4kg-Zucchini. So groß wie ein Neugeborenes. Das war aber die Obergrenze, konnte ich wiederum vernichten. Mit unendlich Kernen nur noch als Saatgut zu gebrauchen. Bis 2kg geht es gut. Im Laden auch nicht erhältlich. Nur Normgrößen mit Normfarben, Norm-Aussehen, und sicherlich Norm-Geschmack.
Kara Benemsi schrieb: >>Ja, ich denke schon, dass man für 2 Eur ein vernünftiges Mittagessen >>hinbekommt. > > Alles Klar. 2 Euro für hochqulitatives Essen incl. Material, > Arbeitslohn, Abschreibungen etc. Arbeitst du eigentlich auch in dem > Ministerium? Das würde Vieles erklären. Die Mahlzeiten in einem Ministerium sind stark subventioniert. So stark, dass derjenige, der dort isst, fast schon einen geldwerten Vorteil zu versteuern hat. An der 2€-Kalkulation sieht man, wie wenig Ahnung die im Ministerium von Kostenkalkulation haben. Vielleicht hat dieses Ministerium auch die Kosten für den Berliner Flughafen ausgerechnet... > Wieso eigentlich nicht. Viel Betriebskantinen sind subventioniert. > Wo wir gerade dabei sind, ich bezahle in unserer Kantine, die > erwiesenermaßen nicht subventioniert wird, 5-10 Euro für ein Essen. SO sind die wahren Kostenstrukturen. Über die Zustände und "was-wäre-wenn" wird nachher gerne immer stammtischgeredet. Ähnlich war es doch mit der Vogelgrippe (oder war es was anderes?), wo für viel Geld Impfstoffe gekauft wurden und für die Bundestagsabgeordneten sogar noch mal ne Extra-Charge bestellt wurde - was WAR das für ein Geschrei, und alle wollten den BESSEREN Impfstoff haben und so weiter und so weiter.... Dann blieb die große Katastrophe aus (zum Glück) und dann wurde geschimpft, dass man so teuren Impfstoff in der Menge etc. etc. Die Schimpfer werden sicherlich 2 Packungen als Reserve im Keller liegen haben, man weiß ja nie... Ich kann auch am Lebensende über meine BU-Versicherung herziehen und jammern, dass ich so viel bezahlt habe, aber NIE einen Pfennig rausbekommen habe....
Timm Thaler schrieb: > Ja, ich denke schon, dass man für 2 Eur ein vernünftiges Mittagessen > hinbekommt. Und da erwartest du Qualität? Im Ministerium bist du in guter Gesellschaft. Timm Thaler schrieb: > Ob nicht im Dauerbetrieb ein paar Elkos den Deckel aufmachen > oder Transis aufgeben, weils Fakes waren, kann ich auch nicht sehen. Dann kommst du hoffentlich auch auf die Idee, deinen Zulieferer zur Verantwortung zu ziehen. Michael K-punkt schrieb: > SO sind die wahren Kostenstrukturen. Und selbst dabei sind die Lebensmittelpreise bedeutend zu Niedrig, damit Bauern vernünftig wirtschaften können ohne dass die Qualität leidet.
Michael K-punkt schrieb: > Die Mahlzeiten in einem Ministerium sind stark subventioniert. Das Essen, was ich als Azubi in der Betriebskantine haben konnte, war vielleicht auch subventioniert. Oder auch nicht, weiß ich nicht ganz genau. Man sparte eine DM pro Essen, wenn man Essensmarken hatte, am Montag morgen Essensmarken für die Woche kaufte. Sonst zahlte man die 1DM drauf, wie auch unvorhergesehene Gäste. Das hatte aber auch eine gewisse Regelungsfunktion, Planbarkeit für den Kantinenbetrieb. Die möchten ja nicht nachmittags das halbe per Glaskugel gekochte Essen in die Tonne kloppen.
vn nn schrieb: > Dann kommst du hoffentlich auch auf die Idee, deinen Zulieferer zur > Verantwortung zu ziehen. Trotzdem bin ich für meinen Kunden der Ansprechpartner, und nicht mein Zulieferer. Und meinem Kunden ist ziemlich egal, wie ich das mit meinem Zulieferer regele, der will die Gewährleistung von mir. Ist das so schwer zu verstehen?
Sache ist, dass sich viele Eltern mit schmalem Budget aufregen, wenn es z. B. ein Schulessen gibt, was natürlich auch subventioniert ist, dafür die Kinder aber auch wenigstens EINE warme Mahlzeit zu sich nehmen. Aber es kostet halt erstmal Geld. Ob die Eltern statt dessen zuhause etwas ähnliches kochen würden ist dann eher eine Vermutung - viele dürften dann in den Nachmittagsstunden zum McD geschickt werden.
Michael K-punkt schrieb: > Ob die Eltern statt dessen zuhause etwas ähnliches kochen würden ist > dann eher eine Vermutung Das ist doch eh illusorisch. In der ersten Klasse haben sie hier bis 12:25 Unterricht, dann noch der Schulbus, sind sie nicht vor 14:00 zu Hause. Wie soll das später gehen, wenn sie bis 14:00 oder 15:30 Unterricht haben wie wir auf dem Gumminasium. Essen die dann um 17:00 Mittag? Schön für die, die mal schnell zwischendurch zu Mama nach Hause springen können und Mittag essen. Das geht halt nicht überall, und ein warmes Mittagessen läßt in dem Alter auch nicht durch paar Brote mehr ersetzen.
Timm Thaler schrieb: > Essen die dann um 17:00 Mittag? Klar, warum nicht? Früher gabs so eine breitflächige Catererversorgung nicht, da gabs dann einfach keine andere Möglichkeit abends ein warme Mahlzeit zu bekommen und ne Mikrowelle gabs damals auch noch nicht um etwas aufzuwärmen.
Michael S. schrieb: > Klar, warum nicht? > Früher gabs so eine breitflächige Catererversorgung nicht, Früher gab es aber auch keine Ganztagsschulen, und früher war Mama Hausfrau und hat Mittagessen gekocht. Früher hatten wir auch noch einen Kaiser.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Früher gab es aber auch keine Ganztagsschulen, und früher war Mama > Hausfrau und hat Mittagessen gekocht. Das stimmt aber nur zum Teil, zumindest nicht überall in Deutschland. Schulessen, Betriebsessen und werktätige Mütter waren in einem Teil Deutschlands sehr wohl eine Selbstverständlichkeit, genauso wie Schulhort (Nachmittagsbetreuung der Kinder der Klassen 1 bis 4), Kinderkrippe und Kindergarten. Es war nämlich nicht alles schlecht, wie ein Schweizer Wetterfrosch immer zu sagen pflegte... ...
Uhu Uhuhu schrieb: > Außer, sie stammen vom Pferd. Wie, die vom Pferd tu ich immer an die Erdbeeren? Womit wir wieder beim Thema wären. Michael S. schrieb: > Früher gabs so eine breitflächige Catererversorgung nicht, > da gabs dann einfach keine andere Möglichkeit Ich weiss ja nicht, wie es bei Deinem Früher war, aber bei meinem Früher gabs wie bereits erwähnt eine durchaus akzeptable, reichliche (Nachschlag ohne Aufpreis) und regelmäßige Versorgung. Die war auch preiswert, weil staatlich subventioniert. Ich weiss auch nicht, was an staatlich subventionierten Schulessen so schlimm sein soll. Der Staat behält sich die Hoheit über das Schulsystem vor und verpflichtet dazu, dann muss er auch für das entsprechende Umfeld sorgen. Und vielleicht gehört dazu neben regendichten Schuldächern und benutzbaren Toiletten (auch keine Selbstversändlichkeit in manchen Schulen) auch eine Verpflegung. Michael S. schrieb: >> Essen die dann um 17:00 Mittag? > Klar, warum nicht? Aber sonst gehts noch? Da möcht ich mal die Herren Gewerkschafter sehen, wenn es heisst: Firmenkantine brauchen wir nicht, die Angestellten können abends zuhause warm essen, mittags sollen sie gefälligst Stullen mitbringen. Aber sind ja nur Kinder, die brauchen das nicht, leisten ja schließlich nix.
Timm Thaler schrieb: > Die war auch preiswert, weil staatlich subventioniert. Wo warst du? DDR? Dann war das dort erheblich besser als an westlichen Schulen, wo es überhaupt nichts gab. In der Frühstückspause um 9:30 konnte man für 10Pf ein trockenes Weißbrötchen kaufen. Die Kinder besser situierter Eltern konnten sich noch einen Saft leisten, ich nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Michael S. schrieb: >> Klar, warum nicht? >> Früher gabs so eine breitflächige Catererversorgung nicht, > > Früher gab es aber auch keine Ganztagsschulen, und früher war Mama > Hausfrau und hat Mittagessen gekocht. Früher hatten wir auch noch einen > Kaiser. Früher sagte man, nach 6 Stunden ist genug mit dem Sch..., erst mal ab nach Hause. Heute hängen die Schüler rund um die Uhr im Schulhaus rum, können nix richtiges anfangen, nur weil zur 9. Stunde nochmal Latein angesagt ist. Den ganzen Tag ist der Schule ist das, aber keine Ganztagsschule. Und um 17 Uhr Mittagessen? Da liegen dann viele Stunden davor, die einfach für die Katz waren.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Früher hatten wir auch noch einen Kaiser. Der wird sich wohl damals das leisten können jeden Tag fürstlich zu dinieren aber so weit zurück dachte ich eigentlich nicht. Mehr so Mitte der 60er bis 70er Jahre. Gut, das war auch keine Ganztagsschule, sondern nur Halbtags. Ich erinnere mich noch, das der Hausmeister da eine Ausgabe an abgepackter Milch oder Kakao hatte, später waren da wohl auch mal belegte Brote oder Backwaren dabei aber richtiges Schulessen gabs da nie. War halt ne kleine Standrandschule. Getränke konnte ich mir da nicht leisten weil meine Eltern nicht so ein hohes Einkommen hatten.
Michael K-punkt schrieb: > Heute hängen die Schüler rund um die Uhr im Schulhaus rum, können nix > richtiges anfangen, nur weil zur 9. Stunde nochmal Latein angesagt ist. > > Den ganzen Tag ist der Schule ist das, aber keine Ganztagsschule. Mein Bruder ist gerade über das Schulsystem stinksauer, und kaufte dem Sohnemann ein Moped, damit er tagsüber, wo es eine Lücke von 3 Stunden im Unterricht gibt, über die ca. 8km nach Hause kommen kann. Es ist einfach ein Unterrichtsausfall nach der Mittagspause von einer Doppelstunde mitten am Tag. Schulverpflegung gibts da auch nicht. Die anderen Kinder aus 30km Entfernung müssen da die 3 Stunden abhängen, rum gammeln, können nicht zwischendurch nach Hause.
Das kann ich aber überhaupt nicht verstehen -wo doch das jetzige Schulsystem das Nonplusultra ist. Schließlich werden die Kinder für die Anforderungen des globalisierten Arbeitsmarktes fit gemacht. Wer braucht denn da noch ein regelmäßiges, warmes Mittagessen oder eine Flasche Milch zur "großen Pause"? (Wer in diesem Text Zynismus findet, kann ihn sich glanzverzinken lassen) :-(( mfG Paul
Paul Baumann schrieb: > Schließlich werden die Kinder für > die Anforderungen des globalisierten Arbeitsmarktes fit gemacht. Die werden darin fit gemacht, wie man in der Zukunft schon mal Entbehrungen erträgt. > (Wer in diesem Text Zynismus findet, kann ihn sich glanzverzinken > lassen) > :-(( Da ist was dran. ;-)
Wilhelm Ferkes schrieb: > Mein Bruder ist gerade über das Schulsystem stinksauer, und kaufte dem > Sohnemann ein Moped, damit er tagsüber, wo es eine Lücke von 3 Stunden > im Unterricht gibt, über die ca. 8km nach Hause kommen kann. Es ist > einfach ein Unterrichtsausfall nach der Mittagspause von einer > Doppelstunde mitten am Tag. > > Schulverpflegung gibts da auch nicht. > > Die anderen Kinder aus 30km Entfernung müssen da die 3 Stunden abhängen, > rum gammeln, können nicht zwischendurch nach Hause. So was ist einfach ne Sauerei, anders kann man das nicht sagen. Bildung ist wichtig? Wichtig ist nur, dass es nix kostet! Diese Lochstunden entstehen automatisch, wenn es zu viele Schüler für zu wenig Klassenzimmer und zu wenig Lehrer gibt. Dann muss der Physiksaal eben bis in die Abendstunden betrieben werden.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Das hier ist, genauso wie die korrespondierenden Kloblätter > aus dem Springer-Verlag, ... Du sollst nicht den Springer-Verlag mit dem Axel-Springer-Verlag vertauschen!
Andi $nachname schrieb: > Du sollst nicht den Springer-Verlag mit dem Axel-Springer-Verlag > vertauschen! http://de.wikipedia.org/wiki/Springer-Verlag
1 | Als Springer-Verlag werden folgende Unternehmen bezeichnet: |
2 | |
3 | Verlag Axel Springer, ein börsennotiertes deutsches Medienunternehmen, |
4 | siehe Axel Springer AG |
5 | Springer Science+Business Media, ein unabhängiger deutsch-luxemburgischer |
6 | Wissenschaftsverlag |
7 | Druckerei und Verlag Springer in Trossingen, ein seit 1927 inhabergeführtes |
8 | Familienunternehmen |
9 | Springer-Verlag (Wien und New York), ein auf Fachliteratur spezialisierter |
10 | Verlag |
Uhu Uhuhu schrieb: > Andi $nachname schrieb: >> Du sollst nicht den Springer-Verlag mit dem Axel-Springer-Verlag >> vertauschen! > > http://de.wikipedia.org/wiki/Springer-Verlag >
1 | > ... |
2 | > |
Du liest noch mal nach, wer von den vieren "Springer-Verlag" heißt! Das ist auch für Personen mit deinem Niveau ganz einfach, es steht nämlich da! Man muss es nur lesen (was impliziert, dass man lesen kann)!
Erst Mumpitz verzapfen und wenns auffällt, ausfällig werden. So kennt man dich.
Puhh, mit dem Moped in der Ausfallstunde nach hause ist aber auch nicht das wahre. Da streiken gern mal Versicherungen von wegen Schulweg und zwischendurch weg. Auch kanns dann wegen Aufsichtspflicht irgendwelche Querelen geben. Aber wer alt genug ist Moped zu fahren, sollte auch zwischenzeitlich auf sich alleine aufpassen können. Ich weiß gar nicht mehr wie das bei uns war, aber zwischenzeitlich war wohl Verlassen des Schulgeländes nur nach Unterrichtsende. Bis einschliesslich zur Grundschule gabs ja immer noch zubereitetes Essen bzw. kann es auch schon teilweise vorgekocht gewesen sein von größeren Küchen (Schulen, Kantinen oder VEB-Restbetrieben?). Auf jeden Fall gabs Essen aus größeren Töpfen (lecker Suppen und Milchnudeln). Nach der Grundschule wurde das dann irgendwann zum Asietten-Essen (oder wie auch immer der Begriff dafür lautet) vereinheitlicht, da wurde dann jedem nur noch seine Portion ausgegeben.
Dave B. schrieb: > irgendwann zum Asietten-Essen (oder > wie auch immer der Begriff dafür lautet) Was meinst du? > vereinheitlicht, da wurde dann > jedem nur noch seine Portion ausgegeben. Der Kapitalismus lässt grüßen. Man könnte ja einfach mal das Schulessen in staatlicher Hand lassen, aber das wäre ja wie in der DDR ("Hilfe, Kommunismus!") und das muss unter allen Umständen vermieden werden, ganz egal ob es sinnvoll ist. Mich kotzt das (west)deutsche Schulsystem einfach nur noch an.
Durchfallopfer sollen Buchgutscheine erhalten http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brechdurchfall-sodexo-will-kinder-mit-buchgutscheinen-entschaedigen-a-860278.html Werden jetzt extra Bücher auf Klopapier gedruckt?
Andi $nachname schrieb: > Mich kotzt das (west)deutsche Schulsystem einfach nur noch an. Nun ja, für US-Colleges gibt es z. B. den SAT-Test als "Eingangsprüfung". Was dort verlangt wird, entspricht in etwa der 10. Klasse Gym. Ziemlich dürftig. Ableitung? Integral? Fehlanzeige! Meine Tochter war zum Schüleraustausch in Frankreich, Ganztagesschule. Kommentar: Die latschen den Stoff halt so weit aus, dass sie den ganzen Tag mit jeder Menge Pipifax beschäftigt sind und die Eltern am Nachmittag nicht die Kids am Hals haben. Also auch nicht so pralle. Problem ist, dass alle Veränderungsbemühungen im Bildungssystem aktuell nur darauf zielen, Geld zu sparen. Ein paar Veränderungen in Richtung Qualität und Wettbewerbsfähigkeit von D in 20 Jahren - Fehlanzeige.
Uhu Uhuhu schrieb: > Durchfallopfer sollen Buchgutscheine erhalten > http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brechdurchfall-sodexo-will-kinder-mit-buchgutscheinen-entschaedigen-a-860278.html > > Werden jetzt extra Bücher auf Klopapier gedruckt? Besondere Rabatte gibt es denn auch für jenes Werk der Buchdruckerkunst: http://www.amazon.de/Gesundheit-durch-Entschlackung-Schlackenl%C3%B6sung-Neutralisierung/dp/3933874335/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1349802476&sr=8-1
Uhu Uhuhu schrieb: > Durchfallopfer sollen Buchgutscheine erhalten Das ist aber auch was! Wie Weihnachten. So wie früher, als man der Hausfrau zu Weihnachten einen neuen Kochtopf schenkte. ;-)
Andi $nachname schrieb: > Dave B. schrieb: >> irgendwann zum Asietten-Essen (oder >> wie auch immer der Begriff dafür lautet) > > Was meinst du? Dieses vorportionierte Mittagessen in gepressten Alu(folien)formen. Wie es so einige Lieferkantinen/Partyservice/Catering lieferen. Die vereinfachte Form gibts beim Fast-Food-Asiaten. Fällt mir irgendwie nur dieser Name ein. Okay wiki hilft: heißt wohl Assiette http://de.wikipedia.org/wiki/Assiette und Bild davon: http://www.gastro-leinefelde.de/Seite/images/3er_Assiette.jpg Also vorgekochtes, warmgehaltenes Essen, im vorraus in portionierte Formen verpackt (spart Geschirr), zum sofortigen Verzehr geeignet. Für Kindergärten, Schulspeisungen und Firmen etc. ohne Kantine oder Imbiss.
Ich bin der Ansicht, die Nummer mit den Erdbeeren ist ein herbeigezogener Sündenbock. Ist ja auch schön bequem, China ist weit weg. Meine Frau ist Lehrerin - sie und ihre Kollegin haben das Kompott zum Milchreis gegessen und es ist Nichts passiert. Zwei andere Kolleginnen haben ein anderes Gericht ohne Kompott gegessen und die wurden krank. Alles Lug und Trug ...
Frank Esselbach schrieb: > Meine Frau ist Lehrerin - sie und ihre Kollegin haben das Kompott zum > Milchreis gegessen und es ist Nichts passiert. Noroviren sind hoch infektiös, es reichen ein paar wenige Exemplare, um die Krankheit auszulösen. Wenn die Gerichte - was anzunehmen ist - insgesamt nur mit geringen Mengen von Viren belastet waren, dann trifft es nicht alle, die davon gegessen haben. > Zwei andere Kolleginnen > haben ein anderes Gericht ohne Kompott gegessen und die wurden krank. Eine Garantie, daß deren Essen nicht mit infizierten Kompott in Berührung kam - es reichen Spritzer mit Virenlast -, gibt es nicht. Die verursachenden Zutaten zu finden, ist eine Detektivarbeit, die schon dadurch nicht einfacher wird, daß oft nur ein sehr kleiner Teil infiziert ist - nämlich z.B. die Erdbeeren, die mit Noro-Dünnschiß gedüngt worden waren. > Alles Lug und Trug ... Der Fraß kam von besagter Firma und die ist damit verantwortlich. Wenn tatsächlich Erdbeeren aus China die Quelle sind, dann fällt es viel schlimmer auf den Laden zurück, als wenn irgend ein einheimischer Bauer geferkelt hätte.
Uhu Uhuhu schrieb: > Eine Garantie, daß deren Essen nicht mit infizierten Kompott in > Berührung kam - es reichen Spritzer mit Virenlast -, gibt es nicht. Aber nicht um über 10000 Esser zu infizieren. Viren sind auch nur Genstränge in einer Eiweißhülle, die sich nicht einfach so vermehren können. Da ist dann schon ein Wirtszelle nötig und ob eine Infektion so einfach Oral möglich ist, würde ich mal sehr infrage stellen. Eher werden da Bakterien die Ursache sein. Bloß weil bei den Erdbeeren die noch nicht verarbeitet waren nichts signifikantes gefunden wurde, heißt das nicht das die Chargen vorher okay waren. Wenn das alles so einfach zu ermitteln wäre, hätten die das schon längst verlauten lassen. Aber da herrscht noch viel Unsicherheit. Wilhelm Ferkes schrieb: >> Durchfallopfer sollen Buchgutscheine erhalten Also ich hab was von 50Euro pro Nase gehört. Ist ja lächerlich. Sodexo muss sich erst mal Gedanken machen wie die sich gegenüber der Staatsanwaltschaft verantworten wollen. Die geht nämlich von Körperverletzung aus. Da wird dann wohl ein Sündenbock seinen Kopf für hinhalten müssen und das sicherlich kein Chinese sein. Frank Esselbach schrieb: > Zwei andere Kolleginnen > haben ein anderes Gericht ohne Kompott gegessen und die wurden krank. Bei Lehrern muss man eh vorsichtig sein weil die eh sehr krankheitsanfällig sind wie alle die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind. Das hat ja schon Tradition.
Michael S. schrieb: > Da ist dann schon ein Wirtszelle nötig und ob eine Infektion > so einfach Oral möglich ist, würde ich mal sehr infrage stellen. Mensch ist nicht gleich Mensch. Vergangene Woche bekam ich mal ganz plötzlich beim Arzt nebenbei eine Grippeschutzimpfung. Der Arzt erläuterte mir ganz genau, warum das für mich besser wäre, nämlich, weil mein Immunsystem im Augenblick durch die anderen Geschichten nicht so ganz einwandfrei ist, und ich ein besonderes Risiko hätte. Erst im April lag ich ja schon im Krankenhaus. Mein Arzt weiß das auch. Das Tüpfelchen auf dem i war wahrscheinlich eine Erkältung, die mich mitsamt dem anderen Kram dann um warf. Beide Dinge alleine für sich hätten mir wahrscheinlich weniger geschadet. Ja, und so ist es auch mit den Menschen, die das Schulessen nicht vertragen. Wer anderweitig nicht voll gesund ist, den trifft es eben als ersten.
Michael S. schrieb: > Da ist dann schon ein Wirtszelle nötig und ob eine Infektion > so einfach Oral möglich ist, würde ich mal sehr infrage stellen. Das kannst du gerne, aber das ist den Viren egal.
1 | Mit einer minimalen Infektionsdosis von nur 10 bis 100 Viruspartikeln |
2 | ist die Kontagiosität der Noroviren außerordentlich hoch. |
Weitere Details hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Humane_Noroviren > Bei Lehrern muss man eh vorsichtig sein weil die eh sehr > krankheitsanfällig sind wie alle die im öffentlichen Dienst beschäftigt > sind. Au weia... Keine Ahnung, aber wenigstens ein ordentlich fest gefügtes Weltbild...
Michael S. schrieb: > Sodexo muss sich erst mal Gedanken machen wie die sich gegenüber der > Staatsanwaltschaft verantworten wollen. Wie die sich gegebenfalls verantworten müssen, sagt ihnen dann schon der Richter ;-) > Die geht nämlich von Körperverletzung aus. Dann muss die Staatsanwaltschaft Vorsatz oder Fahrlässigkeit nachweisen. > Da wird dann wohl ein Sündenbock seinen Kopf > für hinhalten müssen und das sicherlich kein Chinese sein. Nur falls der Nachweis gelingt, sonst brauchen sie keinen. Schadenersatz ist natürlich noch eine andere Geschichte, aber da hilft auch kein Sündenbock ;-)
Michael S. schrieb: > Bei Lehrern muss man eh vorsichtig sein weil die eh sehr > krankheitsanfällig sind wie alle die im öffentlichen Dienst beschäftigt > sind. Das hat ja schon Tradition. Kann ich jetzt nicht bestätigen. Viele sind eher pflichtbewusst, erscheinen halbfiebrig zum Unterricht udn kurieren sich dann in den Ferien aus - was bei einem "normalen" Arbeitnehmer zu einem neuen Urlaubsanspruch führen würde.
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