ArnoR schrieb:
> Eine bessere Schaltung bezieht die Spannung am Transistor in die
> Strombegrenzung ein. Die Stromgrenze wird bei steigender Spannung
> abgesenkt. So eine SOA-Schutzschaltung kann bei richtiger
> Dimensionierung die Transistoren schützen. Sowas ist z.B. in
> integrierten Verstärkern und Spannungsreglern drin.
Das kann ich so bestätigen. Jedoch bedenke man was passieren kann wenn
der Verstärker eine Induktive Last, Lautsprecher, treiben muss. Hierbei
kommt es bei, gewissen meist tiefen Frequenzen zu einer
Phasenverschiebung von Spannung und Strom. Bezieht die Schutzschaltung
dann auch die Spannung über dem Leistungstransistor mit ein, so kann es
passieren dass die Schutzschaltung in dem Moment eingreift wo Spannung
und Strom am Transistor SOA mäßig ungünstig sind (ist eine Frage der
Dimensionierung der Schutzschaltung). Dies hat zur Folge, dass die
induktive Last nicht mehr mit Strom aus den Endtransistoren versorgt
wird. Die induktive lasst hat dummerweise die Eigenschaft den Strom aber
mit aller Gewalt weiter treiben zu wollen. Dies führt zu gewaltigen,
energiereichen Spannungsspitzen welche die Endtransistoren zerstören
können. Darum gehören bei der von ArnoR beschriebenen Methode auch noch
Bypass-Dioden parallel zu den Ausgangstransistoren gegen
Versorgungsspannung geschaltet.
Bleibt aber noch die Frage offen wie schädlich diese Spannungsspitzen
für die Hochtöner sind.