Bossi schrieb:
> Auf diese Weise, "über ein paar GigaOhm Nebenschluß" ein wenig
> "galvanischen Geruch" von GND aufnehmen zu dürfen, hat schon so manchem
> renitenten Simulator erfolgreich auf die Sprünge geholfen...
So ist es.
Für die meisten Simulatoren ist es eine Grundbedingung, daß alle
Bauteile irgend eine galvanische Verbindung zur Masse haben. Wie will
der denn sonst die Knotenpotentiale an frei schwebenden Bauteilen
berechnen? Kurzschlüsse sind eben so zu vermeiden, z.B. eine ideale
Induktivität, die keinen ohmschen Anteil hat, parallel zur
Spannungsquelle. Da arbeitet man dann wieder mit Femto-Ohm.
Bei mir tun es die 1000TOhm meistens, das stört nun wirklich nicht mehr.
Auf jeden Fall mehrere Zehnerpotenzen von den betreffenden
Schaltungsimpedanzen entfernt. Es ist ausschließlich nur für den
Simulator alleine wichtig, in einer realen Schaltung kann man die
Hilfsmittel wieder entfernen.
Netzwerke aus Kondensatoren, wo es an irgend einem Punkt keine
galvanische Koppelung gibt, mögen die Dinger auch nicht so. Das kann
z.B. schon passieren, wenn man einen bipolaren Elko aus zwei einzelnen
Elkos zusammen strickt.