ich mag zwar kein Red Bull, aber dieser Sprung ist Hardcore Live auf http://tvthek.orf.at/live
Live? Der Server scheint am Ende seiner Kräfte zu sein. Was ich mich frage: Wozu soll das eigentlich gut sein, außer um irgendwelche marketinggeilen Kleingeister als Herde zu formieren?
Ich denke, es handelt sich zu 90% um ein wissenschaftliches Projekt. In Zukunft werden vielleicht Raumfahrer diese Erkenntnisse bei einem Notausstieg nutzen.
Peter L. schrieb: > In Zukunft werden vielleicht Raumfahrer diese Erkenntnisse bei einem > Notausstieg nutzen. Kann ich mir nicht vorstellen. Ein Balon bewegt sich maximal mit der Geschwindigkeit der umgebenden Luft, während eine Rakete in der Höhe bereits mehrfache Schallgeschwindigkeit drauf hat. Ich halte das Projekt für pseudowissenschaftlich aufgemotzten reinen Unsinn.
Wenn man bedenkt, dass da vor 42(!) Jahren schon ein anderer aus über 30km Höhe aus dem Ballon gehüpft ist http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Kittinger und das mit den sehr bescheidenen technischen Mitteln der damaligen Zeit, erscheint mir dieser neue Versuch nicht sonderlich spektakulär. Trotzdem wird der Felix sicher viel Spaß bei dem Sprung haben, da es für ihn natürlich das erste Mal ist.
Yalu X. schrieb: > Wenn man bedenkt, dass da vor 42(!) Jahren schon ein anderer aus über > 30km Höhe aus dem Ballon gehüpft ist 2012 - 1960 = 52
Ralf G. schrieb: >> Wenn man bedenkt, dass da vor 42(!) Jahren schon ein anderer aus über >> 30km Höhe aus dem Ballon gehüpft ist > > 2012 - 1960 = 52 Stimmt! Dann ist der heutige Sprung ja erst recht Pipifax ;-)
Ich würde vermutlich nicht springen (zu viel Schiss und Höhenangst :-), aber: Die Aussicht dort oben muss einfach fantastisch sein. Das ist schon fast Weltraumfeeling - zumindest von der Sicht her. Wundert mich, dass so etwas noch niemand anbietet: Ballonfahrt nach oben. Eventuell könnte man das noch per Seil regeln - ansonsten müsste man so viel Helium komprimieren, dass man wieder absinkt. Immer das schöne Helium entweichen lassen fände ich zu schade. Dann noch eine Rundumpanoramascheibe und vielleicht noch einen zweiten Sitz für meine Frau ... Ich denke, dafür wäre ein Markt da - vermutlich eher als für die Parabelflüge mit Virgin, die ja offenbar auch gekauft werden. Dafür würde ich auch einiges bezahlen - wenn es denn schon nicht mit dem freien Schweben außerhalb der Raumkapsel klappen sollte, weil das Kleingeld fehlt ;-). Chris D.
Chris D. schrieb: > Eventuell könnte man das noch per Seil regeln Wenigstens 40.000 m Seil? Kann das überhaupt sein eigenes Gewicht tragen?
Man könnte auch einfach mit dem Weltraumaufzug hochfahren, wenn der nur endlich mal gebaut würde. http://de.wikipedia.org/wiki/Weltraumaufzug Uhu Uhuhu schrieb: > Wenigstens 40.000 m Seil? Kann das überhaupt sein eigenes Gewicht > tragen? Hier kannst du dir das passende Seilmaterial aussuchen: http://de.wikipedia.org/wiki/Rei%C3%9Fl%C3%A4nge#Beispiele Wenn das Seil einen variablen Queschnitt hat (oben dick, unten dünn), sind noch deutlich größere Längen möglich.
Uhu Uhuhu schrieb: > Chris D. schrieb: >> Eventuell könnte man das noch per Seil regeln > > Wenigstens 40.000 m Seil? Kann das überhaupt sein eigenes Gewicht > tragen? Ja, das sollte noch gehen - auch mit herkömmlichen Materialien, wenn man den diversen Überlegungen zum Weltraumfahrstuhl Glauben schenken darf. Allerdings wird das Gewicht wohl zu hoch sein -> sehr großer Ballon. Vermutlich ist es besser, soweit Gas zu komprimieren, dass man absinkt. Oder eventuell billigen Wasserstoff nutzen. Die Entzündungsgefahr wäre zwar da, aber die Gondel hätte ja eh einen Fallschirm, um nach Öffnen der Hülle eine sanfte Landung hinzulegen. Und wenn 50 Meter über einem der Wasserstoff abbrennt, sollte das einer Kapsel nicht viel ausmachen, zumal die sich ja rasch entfernt ;-) Was würde ich dafür ausgeben? Hmm, schwer zu sagen: 500 Euro? Die Betriebskosten wären ja gering, wenn man die Kapsel erst einmal hätte. Im Prinzip nur die Füllung. Und mit ein paar Sitzplätzen würde sich das entsprechend aufteilen. Chris D.
Yalu X. schrieb: > Wenn das Seil einen variablen Queschnitt hat (oben dick, unten dünn), > sind noch deutlich größere Längen möglich. Dazu kämen die Kräfte durch den Balon - das könnte trotz beeindruckender Reißlänge knapp werden. Chris D. schrieb: > Hmm, schwer zu sagen: 500 Euro? Dann wirds wohl noch ein paar Jährchen länger dauern, bis Ryanair sowas anbietet. > Allerdings wird das Gewicht wohl zu hoch sein -> sehr großer Ballon. Was wieder Auswirkungen auf das Seil hätte...
>Oder eventuell billigen Wasserstoff nutzen. Die Entzündungsgefahr wäre >zwar da, aber die Gondel hätte ja eh einen Fallschirm, um nach Öffnen Die Frage wäre, ob H2 bei diesem geringen Druck da oben überhaupt noch zündwillig ist.
Jens G. schrieb: >>Oder eventuell billigen Wasserstoff nutzen. Die Entzündungsgefahr wäre >>zwar da, aber die Gondel hätte ja eh einen Fallschirm, um nach Öffnen > > Die Frage wäre, ob H2 bei diesem geringen Druck da oben überhaupt noch > zündwillig ist. Dort oben wohl eher nicht, bei 1 mBar ist nicht mehr viel Sauerstoff für eine Verbrennung vorhanden. Mir ging es eher darum, dass beim Aufstieg etwas passiert. Vermutlich sind die ersten 200m die gefährlichsten - wenn der Ballon dann abfackelt, dürfte nicht mehr genug Zeit zur Entfaltung des Schirms vorhanden sein. Danach (und wohl auch davor) wäre das kein Drama. Chris D.
Uhu Uhuhu schrieb: > Was ich mich frage: Wozu soll das eigentlich gut sein, außer um > irgendwelche marketinggeilen Kleingeister als Herde zu formieren? Wozu soll das gut sein, wenn irgendwelche Typen auf den Mt. Everest latschen? Wofür soll das gut sein, wenn ich mit nem Fallschirm aus nem Flugzeug springe? Das könnte man wohl endlos so weiterführen. Wen es nicht interessiert, der brauchts nicht gucken. Und noch besser: wer will, dass das Extremegedöhns aufhört, kauft am besten kein Red Bull. Das das ganze durch Red Bull ne andere Note bekommt...ok, ist so. Der erste Sprung diente aber sehr wohl zur Gewinnung von wissenschaftlichen Daten, da man überhaupt nicht wusste, welchen Einfluss die Höhe auf den Körper hat.
A. B. schrieb: > Wozu soll das gut sein, wenn irgendwelche Typen auf den Mt. Everest > latschen? Vielleicht für den Heiratsmarkt, so ähnlich wie der Pfauenschwanz, der seinen Träger - außer bei der Damenwelt - auch nur behindert. > Der erste Sprung diente aber sehr wohl zur Gewinnung von > wissenschaftlichen Daten Da bin ich mit dir einig. Allein die Tatsache, daß sich der Wissensdurst in der Beziehung die vergangenen 52 Jahre stark in Grenzen hielt, zeigt, daß wichtige, neue Erkenntnisse nicht ernsthaft erwartet werden.
Als ich von dem Vorhaben hörte, bin ich aus allen Wolken gefallen! ;-) MfG Paul
Peter L. schrieb: > In Zukunft werden vielleicht Raumfahrer diese Erkenntnisse bei einem > Notausstieg nutzen. Die haben dann natürlich eine Unterhose mit Asbest-Einlagen, damit ihr Ars*h beim Übertritt in die Athmosphäre nicht verglüht.
Uhu Uhuhu schrieb: > Da bin ich mit dir einig. Allein die Tatsache, daß sich der Wissensdurst > in der Beziehung die vergangenen 52 Jahre stark in Grenzen hielt, zeigt, > daß wichtige, neue Erkenntnisse nicht ernsthaft erwartet werden. Das der aktuelle Sprung der absoluten Wissensvermehrung gilt, das glaube ich auch nicht.
Chris D. schrieb: > Allerdings wird das Gewicht wohl zu hoch sein -> sehr großer Ballon. Ballon? Standesgemäss endet so ein Weltraumaufzug natürlich im Orbitalgürtel :)
Chr. Messener schrieb: > Chris D. schrieb: >> Allerdings wird das Gewicht wohl zu hoch sein -> sehr großer Ballon. > > Ballon? > Standesgemäss endet so ein Weltraumaufzug natürlich im Orbitalgürtel :) Phhh! Hier ging es erstmal nur um meine Aussichtsplattform :-D
Chris D. schrieb: > Hier ging es erstmal nur um meine Aussichtsplattform :-D Machs so ähnlich wie Larry Walters: http://www.ballonfahrer-online.de/bo_geschichte/geschichte_larry.php Wenn Du statt des Stuhls eine Gartenbank nimmst, kann auch Deine Frau mitkommen. :)
A. B. schrieb: > Der > erste Sprung diente aber sehr wohl zur Gewinnung von wissenschaftlichen > Daten, da man überhaupt nicht wusste, welchen Einfluss die Höhe auf den > Körper hat. Kittinger und Simons haben das damals wirklich aus dem Grund gemacht - Fallschirmtechnik und Raumanzüge wurden damals für Mercury und später Gemini daraus entwickelt. Es gibt ein schönes Foto von Kittinger: "This is the highest step in the world" :-) http://en.wikipedia.org/wiki/Project_Excelsior
Matthias Sch. schrieb: > Kittinger und Simons haben das damals wirklich aus dem Grund gemacht - Ja klar. Nur sind ihre Erkenntnisse von damals nicht verloren gegangen und es gibt keinen vernünftien Grund, sowas jetzt nochmal zu machen und so zu tun, als würde damit der Menschheit ein riesen Erkenntnisgwinn beschert. Das Ganze ist ein spätpubertäre Spielerei, die lediglich den Vorzug hat, prächtig in die heutige Brot-und-Spiele-Ideologie zu passen.
Uhu Uhuhu schrieb: > Das Ganze ist ein spätpubertäre Spielerei, die lediglich den Vorzug hat, > prächtig in die heutige Brot-und-Spiele-Ideologie zu passen. Jo, das sehe ich genauso. Für die Wissenschaft kommmt da nichts neues raus. Diese ulkige Getränkefirma kocht alte Ideen auf, um einfach nur Mäuse mit zu machen. Den RB Flugtag fand ich ja noch lustig und die Flugzeugrennen - naja, wers braucht ;-) Die Ballonnummer ist jedenfalls in meinen Augen völlig unnütz und gehört in die Kategorie "Aus Hubschrauber mit Fallschirm und Skiern abspringen, um damit Lawinen auszulösen und die Natur zu zerstören." Überflüssig, Energieverschwendung und wir bezahlen die höheren Versicherungsprämien für die Spinner mit.
> Wofür soll das gut sein, wenn ich mit nem Fallschirm aus nem > Flugzeug springe? Wenn eine Tragfläche abgebrochen ist und der Motor brennt fange ich vielleicht an, über sowas nachzudenken... ;) Problematisch ist nur, daß sowas als Rettung nur bei erdnahen Flügen funktioniert. Aus einem echten Orbit kommt man ohne Bremsmanöver nicht so einfach raus bzw. es kann schon mal 50-100 Jahre dauern bis man genug Fahrt verloren hat und dann beim Wiedereintritt trotzdem verglüht.
Andi $nachname schrieb: > Die haben dann natürlich eine Unterhose mit Asbest-Einlagen, damit ihr > Ars*h beim Übertritt in die Athmosphäre nicht verglüht. Die Wiedereintrittsgeschwindingkeit aus der Umlaufbahn, eines Raumfahrzeugs(Shuttle, Satellite, Kapsel etc.), dürfte ungleich höher (ca. 20fache Schallgeschwindigkeit) sein, als wenn von einem Ballon mit geringer Horizontalgeschwindigkeit aus, im freien Fall beschleunigt wird und ob da überhaupt Schallgeschwindigkeit erreicht wird, möchte ich mal bezweifeln(auch wenn es möglich ist). In den tieferen Luftschichten sicher nicht.
Das geht nur in dünner Luft, die Endgeschwindigkeit eines Menschen in den unteren Luftschichten beträgt etwa 180-200km/h, wenn keine besonders aerodynamischen Haltungen eingenommen werden. Wenn doch, dürfte vielleicht das doppelte drin sein, aber lange nicht Schallgeschwindigkeit.
Michael S. schrieb: > und ob da überhaupt Schallgeschwindigkeit erreicht wird Das ist ungefähr so wichtig, wie der taumelnde Reissack irgendwo in China...
Für Ihn aber einer der vier Rekorde, die er brechen will. 1. Höchster bemannter Ballonflug. 2. Freier Fall vom höchsten Punkt. 3. Erster Mensch, der im freien Fall die Schallgeschwindigkeit erreicht. 4. Längster freier Fall. Ich glaub nicht, dass die da wissenschaftliche Intentionen haben oder vorgeben. Ist halt genau so sinnvoll wie mit einem Ballon die Welt zu umfahren oder unnütz mit dem Auto durch die Stadt zu kurven.
Ich seh das auch nicht so kritisch. Obs was nützt? Ja mei...gibt so viel unnützes Zeug was getan wird. Ich find krass, dass er das versucht und würde seine Leistung nun auch nicht abwerten, nur weil das 50 Jahre vorher schon mal jemand gemacht hat. Und das so ziemlich letzte woran ich bei der Aktion denke, ist, ob deswegen nun meine Krankenkassenbeiträge steigen ;)
Wo ist eigentlich das Problem? Es behauptet ja gar niemand, dass es sich um eine Wissenschaftliche Mission handelt. Bei Tauchern wird auch nicht gefordert, dass es einen wissenschaftlichen Zweck erfüllen muss...
das braucht die Menschheit, vielleicht konnte er dabei noch ein wenig jonglieren oder so
Johnny B. schrieb: > Es behauptet ja gar niemand, dass es sich um eine Wissenschaftliche > Mission handelt. Das hab ich zumindest anders in Erinnerung. Es wurde sehr wohl über wissenschaftliche Erkenntnisse schwadroniert, die man damit gewinnen will.
Irgend ein doofer Sponsor muss doch dabei sein und wenns nur zu Werbezwecken ist.
Unabhängig vom wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Nutzen beneide ich den Felix um den Nervenkitzel. Er hat eben zur richtigen Zeit die richtigen Leute getroffen, die ihm sein extravagantes Hobby sponsern. Solange der Spaß nicht aus öffentlichen Geldern finanziert wird, habe ich keine Einwände.
Uhu Uhuhu schrieb: > Das hab ich zumindest anders in Erinnerung. Es wurde sehr wohl über > wissenschaftliche Erkenntnisse schwadroniert, die man damit gewinnen > will. Ja, das wird in diversen Fernsehsendungen immer wieder mal gesagt. Ich hab aber letztens ein Interview von ihm gehört, in dem er klar gestellt hat, das er es macht, weil er es machen will. Nicht mehr. Und wenn RB ihm den Spass zahlt, dann soll er es machen. Brauchen in dem Sinne tut das kein Mensch. Aber so gesehen braucht auch die Olympischen Spiele kein Mensch.
Matthias Sch. schrieb: > Die Ballonnummer ist jedenfalls in meinen Augen völlig unnütz und gehört > in die Kategorie "Aus Hubschrauber mit Fallschirm und Skiern abspringen, > um damit Lawinen auszulösen und die Natur zu zerstören." Was wird dabei zerstört? Und nein, es bringt nichts. Nennt man auch "Freizeitaktivität" (auch wenn er von Red Bull gut bezahlt wird) oder auch "Sport". Ja, der tiefere Sinn für die Allgemeinheit geht bei sowas i.A. gegen Null. Die einen gehen ins Kino, andere gehen Fallschirmspringen. So what? Matthias Sch. schrieb: > und wir bezahlen die höheren Versicherungsprämien > für die Spinner mit. Wage ich zu bezweifeln. Michael S. schrieb: > Irgend ein doofer Sponsor muss doch dabei sein und wenns > nur zu Werbezwecken ist. Und weil sie so doof sind, gehören Red Bull zu den Top 100 Marken weltweit, bei Marketingausgaben von einem Drittel des Umsatzes.
Dietrich Mateschitz könnte mit seinen Millionen auch ein paar Bilder von Mark Rothko kaufen. Ich finde es ist doch sinnvoller dieses Projekt mit zig Beteiligten zu finanzieren.
Peter L. schrieb: > Dietrich Mateschitz könnte mit seinen Millionen auch ein paar Bilder von > Mark Rothko kaufen. > Ich finde es ist doch sinnvoller dieses Projekt mit zig Beteiligten zu > finanzieren. Ja, für ein paar Banker und Politiker wäre so ein "Höhenflug" auch mal ne feine Sache!
Zum Sinn der Aktion Jeo Kittinger sagte "Er Testet eine Neugeneration Raumanzug." und an ihn persönlich gab er vorab den Rat "Verbringe soviel Zeit in dem Anzug, bis du ihn liebst." Namaste
Noch lustiger, als das Balzgetue dieses Herrn Baumgartner finde ich das hier: http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a25723/l13/l0/F.html#featuredEntry Ich sprach gerade mit Emma, meiner Blindschleiche über das Thema. Sie findet es als Blindschleiche und Frau einfach nur diskriminierend, daß ihr keiner die Möglichkeit zum durchbrechen der Schallmauer gibt. Ich hab sie mit einem Regenwurm getröstet...
23km Gibts eine ungefähre Abschätzung der Ausstiegszeit? Müsste zwischendurch mal zu Abend essen... Kann er den Ballon eigentlich steuern, über Ballast? Hab nur gelesen, dass er doppelt so schnell steigt wie geplant.
Timm Thaler schrieb: > Müsste zwischendurch > mal zu Abend essen... Nutze doch die Werbepause (n-tv) :-) Bis 20 Uhr sollte die Aktion abgeschlossen sein. Echt faszinierend
Und was passiert wenn er einschläft oder ohnmächtig wird und den Absprung verpasst?
wie schafft Youtube eigentlich 10*10^6*1Mbit/s=>10Tbit oder 1.25TB/s (10M User mit 480p (1Mbit/s) wenn er abspringt, 30Tbit wenn alle mit 1080 schauen), mit gleichzeitig mit Daten zu versorgen? Sind schliesslich 10000Gbit Ethernet-Leitungen parallel. Falls da einer Ahnung von hat, würde mich einfach so nebenher mal interessieren
Michael S. schrieb: > Und was passiert wenn er einschläft oder ohnmächtig wird > und den Absprung verpasst? Dann bekommt er eine Ladung Red Bull direkt in die Venen, sollte doch klar sein. ;-) Wenn das nicht klappt hat die Kapsel selbst hat auch einen Fallschirm, die Landung wird aber etwas unsanft.
Stell Dir vor, der traut sich nicht zu springen. Das gäbe ne Blamage... ;-)
ein_troll schrieb: > wie schafft Youtube eigentlich 10*10^6*1Mbit/s=>10Tbit oder 1.25TB/s > (10M User mit 480p (1Mbit/s) wenn er abspringt, 30Tbit wenn alle mit > 1080 schauen), mit gleichzeitig mit Daten zu versorgen? Weltweit verteilte Server: http://de.wikipedia.org/wiki/Content_Delivery_Network
Daniel K. schrieb: > Dann bekommt er eine Ladung Red Bull direkt in die Venen, sollte doch > klar sein. ;-) Nee, er kriegt einen Einlauf damit.
Jetzt muß er nur noch einen 39 km hohen Bogen pinkeln, dann ist er unschlagbare Rätselstadt...
geschafft ^^ als er anfing kurz zu trudeln hab ich schon ein mulmiges Gefühl bekommen.
Timm schrob:
>Müsste zwischendurch mal zu Abend essen...
Das kann er doch unten dann in Ruhe machen....
;-)
mfG Paul
Wie ist das eigentlich, die Geschwindigkeit über Grund war ja auch in der extremen Höhe zu vernachlässigen. Haben wir es mit einer geostationären Bahn zu tun gehabt?
Was sagt es dir, wenn man am Ballon hängt? Das es noch Athmosphäre gibt, wenn auch nicht viel. Und die dreht sich bekanntlich mit. Gegenfrage: Wenn sie es nicht täte, welche Windstärke hätten wir dann im Mittel? ;-)
A. K. schrieb: > Was sagt es dir, wenn man am Ballon hängt? Das es noch Athmosphäre gibt, > wenn auch nicht viel. Und die dreht sich bekanntlich mit. > > Gegenfrage: Wenn sie es nicht täte, welche Windstärke hätten wir dann im > Mittel? ;-) Ich meine nur, für Satelliten wird für die geostationäre Bahn ja eine große Halbachse (Radius) von 42 km ausgerechnet. Abzüglich des Erdradius ist dies eine Höhe von 36 km über Grund. Da war der Ballon doch schon weit drüber. Zusammen mit einer Geschwindigkeit über Grund von quasi Null ergäben sich doch dann, dass die Gravitationskraft geringer ist als die Zentripetalkraft, oder?
Michael K-punkt schrieb: > Ich meine nur, für Satelliten wird für die geostationäre Bahn ja eine > große Halbachse (Radius) von 42 km ausgerechnet. Abzüglich des Erdradius > ist dies eine Höhe von 36 km über Grund. Heute schon zu viel gefeiert? Nullen sind nur dann zu vernachlässigen, wenn die vorne stehen (und leider auch nur in Mathe). Drei Stück hinten wegzulassen ist im Stellenwertsystem nicht ratsam.
A. K. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Ich meine nur, für Satelliten wird für die geostationäre Bahn ja eine >> große Halbachse (Radius) von 42 km ausgerechnet. Abzüglich des Erdradius >> ist dies eine Höhe von 36 km über Grund. > > Nullen sind nur dann zu vernachlässigen, wenn die vorne stehen. Drei > Stück hinten wegzulassen ist im Stellenwertsystem nicht ratsam. Oh, jetzt seh ichs - dann hat sich alles erledigt. Danke!
Michael K-punkt schrieb: > Ich meine nur, für Satelliten wird für die geostationäre Bahn ja eine > große Halbachse (Radius) von 42 km ausgerechnet. Abzüglich des Erdradius > ist dies eine Höhe von 36 km über Grund. Knapp daneben ist auch vorbei - Dir fehlen 3 Zehnerpotenzen in der Rechnung
von Weltraum spricht man auch erst ab 100km. Er war also noch weit davon weg.
Mach 1,24 wenn ich das gerade richtig verstanden habe. Müsste der nicht nen Stoß gespürt haben als er durch die Schallmauer gebrochen ist? Auch wenn da natürlich die Atmosphäre dünn ist. Dann müsste er doch selbst mit Sicherheit sagen können ob er die Schallmauer durchbrochen hat oder nicht.
Stephan S. schrieb: > Mach 1,24 wenn ich das gerade richtig verstanden habe. Müsste der nicht > nen Stoß gespürt haben als er durch die Schallmauer gebrochen ist? Bei einem Luftdruck von ein paar Pa? Da ist doch nix mehr, was den Schall leiten könnte.
Naja, also wenn ich überlege was passiert wenn ein Überschallflieger dicht über ner Stadt fliegt, dann sollte weniger als 1% der Energie reichen um den Kopf abzureißen. Wenn man davon ausgehen würde dass man auch in 40 km Höhe noch die 9,81 m/s² hat, dann müsste er schon komplett ohne Luftreibung über 7 km frei fallen bis er die Geschwindigkeit erreicht hat. Vermutlich war er noch ein ganzes Stück weiter unten.
Das Ganze war eine sinnlose Verschlunzerei von kostbarem Helium. Das Helium ist weg, und bleibt weg. Neben seinem Eigengewicht gabs noch viel Kapselgewicht zu heben... Er haette wenigstens Wasserstoff nehmen koennen.
Drei von Vier schrieb: > Das Ganze war eine sinnlose Verschlunzerei von kostbarem Helium. Was war das im Vergleich zu einem Ironman für ein erbärmliches Affentheater...
Drei von Vier schrieb: > Das Ganze war eine sinnlose Verschlunzerei von kostbarem Helium. Ach was, Linde hat davon so viel, dass die das sogar verkaufen müssen.
>Ach was, Linde hat davon so viel, dass die das sogar verkaufen müssen.
Wenn das Erdöl und damit das eingelagerte Helium als Heliumquelle zu
Ende ist, wird Helium richtig teuer, He3 ist jetzt schon extrem teuer.
He braucht man schliesslich auch bei anderen Dingen wie Supraleitern, wo
es noch keinen Ersatz gibt.
Er hätte IMHO wirklich H2 nehmen können, wenn die Typen beim Start
darauf geachtet hätten, dass es sich nicht mit der Luft mischt und
dadurch gefährlich wird. Schliesslich hatte der Herr Baumgartner 3
Fallschirme dabei (2 dabei und einer an der Kapsel) und die Kapsel war
weit vom Ballon weg, sodass ein allfälliger H2-Brand nicht gross
tragisch gewesen wäre, ausser dass jetzt x-Tonnen Helium in der
Atmosphäre und bald im Weltraum verloren sind.
Ich bin schrieb: > tragisch gewesen wäre, ausser dass jetzt x-Tonnen Helium in der > Atmosphäre und bald im Weltraum verloren sind. ...gut, dass es immer wieder Leute gibt, die im Sessel sitzen nachher immer alles besser wissen!
Das bisschen Helium wird wohl etwa dem Wochenverbrauch der WIG-Schweißereien entsprechen. Ich hätte aber vermutlich auch Wasserstoff genommen - einfach um noch weiter rauf zu kommen - und billiger wäre es auch :-) Zur Wissenschaftlichkeit: von Seiten Baumgartners war da nie die Rede von. Wenn man etwas finden will, wäre das Durchbrechen der Schallmauer vielleicht interessant. Es scheint einem Menschen jedenfalls nichts auszumachen. Was mich wundert, ist die meiner Meinung nach doch sehr große Masse der Kapsel - da sind 1,3 Tonnen in den Medien. Nur für etwas Hülle und einen Fallschirm erscheint mir das sehr viel. Aber auf jeden Fall: tolle Sache - da wär ich gern mitgeflogen (aber nicht gesprungen ;-) Chris D.
Chris D. schrieb: > Das bisschen Helium wird wohl etwa dem Wochenverbrauch der > WIG-Schweißereien entsprechen. Glaubt man den Wiki-Einträgen, also daß ein m³ Helium 179g wiegt und daß der Ballon mit 850000m³ davon gefüllt wurde, ergibt sich eine Füllmenge von 152t, in Worten -Einhundertzweiundfünfzig Tonnen-. Dies entspräche ca. 3,4% der Weltjahresproduktion. http://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_Stratos#Technik http://de.wikipedia.org/wiki/Helium#Im_gasf.C3.B6rmigen_Zustand http://www.uniterra.de/rutherford/ele002.htm#verwendung
Icke ®. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Das bisschen Helium wird wohl etwa dem Wochenverbrauch der >> WIG-Schweißereien entsprechen. > > Glaubt man den Wiki-Einträgen, also daß ein m³ Helium 179g wiegt und daß > der Ballon mit 850000m³ davon gefüllt wurde, ergibt sich eine Füllmenge > von 152t, in Worten -Einhundertzweiundfünfzig Tonnen-. Dies entspräche > ca. 3,4% der Weltjahresproduktion. Jo, das ist schon was. Allerdings steigt die Gewinnung von Helium stark an und die Zahlen schwanken extrem. Beim CERN waren 120t im Jahr 2008 1% der Weltjahresproduktion. Wie gesagt: das meiste wird wohl beim Schweißen rausgeblasen (z.B. auch hier ;-) Chris D.
Nee. Beim Schweissen bringt Helium gar nichts, das wuerde grad hochgehen, an die Decke. Zum Schweissen benutzt man Argon.
Icke ®. schrieb: > Glaubt man den Wiki-Einträgen, also daß ein m³ Helium 179g wiegt und daß > der Ballon mit 850000m³ davon gefüllt wurde Und glaubt man Wolfram Alpha, hat eine Kugel mit 120m Durchmesser ein Volumen von 900.000m³. Das ist allerdings das Volumen in 36km Höhe. Am Boden hat der Ballon weit weniger Volumen.
Timm Thaler schrieb: > Und glaubt man Wolfram Alpha, hat eine Kugel mit 120m Durchmesser ein > Volumen von 900.000m³. > > Das ist allerdings das Volumen in 36km Höhe. Am Boden hat der Ballon > weit weniger Volumen. Ich denke auch, daß sich die bei Wiki genannte Zahl von 850000m³ auf das Endvolumen bezieht, d.h. wenn sich der Ballon da oben voll ausgedehnt hat, und nicht auf die eingefüllte Menge an Helium. In diesem Video sieht man bei 3:21 den Tankwagen stehen: http://www.youtube.com/watch?v=GfbB051gMe8 Da sind garantiert keine 150t drin, eher geschätzt vielleicht 20 bis max. 30t. Auch fiel während der Übertragung die Zahl 70000 Dollar als Kosten für die Füllung. Ich finde jetzt keine Großhandelspreise, aber gemessen und hoch- bzw. runtergerechnet von den Kleinabnehmerpreisen dürfte eine Menge zwischen 10 und 20 Tonnen realistisch sein, was in Bezug auf die Tankwagengröße auch plausibel erscheint.
Ich habe es gefunden: http://www.redbull.com/cs/Satellite/en_INT/Article/Red-Bull-Stratos-The-largest-manned-balloon-ever-021243269595978 Die Füllmenge beträgt 5097m³ Helium. In der Wiki-Diskussion wurde der Fehler inzwischen auch schon bemeckert.
Drei von Vier schrieb: > Nee. Beim Schweissen bringt Helium gar nichts, das wuerde grad > hochgehen, an die Decke. Zuersteinmal landet es durch den Druck dort, wo es gebraucht wird, nämlich auf dem Schweißbad und seiner Umgebung. > Zum Schweissen benutzt man Argon. Auch, ja. Selbstverständlich bringt Helium beim Schweißen etwas - und zwar richtig viel. Helium ist das Gas mit der höchsten Wärmeleitfähigkeit und sehr hoher Wärmekapazität. Helium wird in Reinform oder als Zumischung als Inertgas eingesetzt. Mit Helium lässt sich die Einbrenntiefe und die Schweißgeschwindigkeit deutlich erhöhen und es spritzt deutlich weniger. Das merkst Du besonders bei Edelstählen, Titan, Alu und unseren Nioblegierungen. Teilweise (z.B. Niob und auch Titan) kann man die nur mit Helium überhaupt vernünftig schweißen, weil sonst der Wärmeeintrag nicht stimmt. Chris D. P.S.: 5000m³ - na, dann kommt das mit den WIG-Schweißern ja fast hin, bezieht sich dann aber wohl nur auf eine mittlere deutsche Großstadt ;-) Und man sieht mal wieder: Wikipedia ist mit großer Vorsicht zu genießen ...
Auf jeden Fall haben die roten Rindviecher einen schönen PR-Gag gelandet. Mit Sport hat die ganze Chose ungefähr so viel zu tun, wie Rad-"Sport". Nur daß das Doping in Form von Hardware daher kam. Dagegen ist der Mountainbiker mit E-Motor, der durch die Schwarzwaldvorberge brettert, geradezu eine Sportskanone. Aber Red Bull hat wohl auch eher mit Doping für kleine Buben zu tun, als mit Sport...
39 Kilometern Höhe, Höchstgeschwindigkeit von 1342,8 Kilometern je Stunde erreicht... Millionen Menschen verfolgten ihn live. Während der wissenschaftliche Nutzen eher gering sein dürfte, hat sich das Projekt für den Sponsor Red Bull damit wohl trotz der hohen Kosten gelohnt: Das Unternehmen hatte rund 50 Millionen Euro investiert. (quelle:http://www.n-tv.de/panorama/Baumgartner-erreicht-Zielhoehe-article7464551.html) 50 Mille für ein PR Gag ^^
Genau, was hätte man mit dem Geld alles Sinnvolles machen können. Ein paar Tage Krieg wäre da bestimmt drin gewesen. Oder eine halbe Stunde Spielen an der Börse... Was mich wunderte: Im Youtube-Stream und auch so steht RB zwar im Hintergrund, aber die haben erfreulich wenig bis gar keine aktive Werbung gemacht.
>Helium wird in Reinform oder als Zumischung als Inertgas eingesetzt. Mit
Helium lässt sich die Einbrenntiefe und die Schweißgeschwindigkeit
deutlich erhöhen und es spritzt deutlich weniger.
Hilfe. Die verschlunzen auch noch Helium ... Schade.
Timm Thaler schrieb: > aber die haben erfreulich wenig bis gar keine aktive Werbung gemacht. Da waren Experten am Werk. Die wissen, daß mit Aufdringlichkeit kein Blumentopf zu gewinnen ist. Hinter dem Berg gehalten haben sie mit der Werbebotschaft aber auch nicht - sie war nur geschickt mit pseudo-wissenschftlich und -sportlichem Gedöns drappiert. Ich denke, in die Kategorie gehört auch Helium, statt Wasserstoff. Das soll Ernsthaftigkeit und Solidität suggerieren.
Drei von Vier schrieb: > Hilfe. Die verschlunzen auch noch Helium ... Schade. Warum "auch noch"? Argon bleibt in der Atmosphäre und kann beliebig oft rückgewonnen werden. Chris D.
Uhu Uhuhu schrieb: > Da waren Experten am Werk. Die wissen, daß mit Aufdringlichkeit kein > Blumentopf zu gewinnen ist. > > Hinter dem Berg gehalten haben sie mit der Werbebotschaft aber auch > nicht - sie war nur geschickt mit pseudo-wissenschftlich und > -sportlichem Gedöns drappiert. > > Ich denke, in die Kategorie gehört auch Helium, statt Wasserstoff. Das > soll Ernsthaftigkeit und Solidität suggerieren. Das Leben muss dir übel mitgespielt haben dass du so einen Hass auf alles was dir neu ist, dich nicht interessiert oder du nicht verstehst hast. Du armer, verbitterter alter Mann.
Hans K. schrieb: > 50 Mille für ein PR Gag ^^ Sind doch Peanuts für Red Bull. Zum Vergleich, das F1-Team hat ein geschätztes Budget von 200 Mio pro Jahr. Und der ebenfalls Mateschitz gehörende "Zweitstall" Toro Rosso nochmal ca. 60 Mio. Unglaublich, wieviele Leute sich die Gummibären-Brause reinziehen müssen, um das zu finanzieren.
Wie ist das eigentlich? Der Typ hat doch während des Aufstiegs Flüssigkeit zu sich genommen.... ob er RED BULL trinken musste? P.S. Ne Zeitlang gab es mal flying horse, was mir sehr gut geschmeckt hat. Das ist nicht mehr aufzutreiben.
Dabei hat RB noch nicht mal die Zulassung in China, müsste aber bald kommen, also Aktien kaufen!
Zulassung wofür? Die sehen dort nur anders aus und haben keine Kohlensäure, echt widerlich das Zeug... http://www.format.at/articles/1207/img/319400_i.jpg?1329475394
Stephan S. schrieb: > Zulassung wofür? Die sehen dort nur anders aus und haben keine > Kohlensäure, echt widerlich das Zeug... > > http://www.format.at/articles/1207/img/319400_i.jpg?1329475394 Vielleicht stellt sich ja heraus, dass Lance Armstron und Jan Ullrich sich mit dem Zeugs gedopt haben. Und die Shavan wird beim Schreiben ihrer Diss auch davon genippt haben.
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/salzburg/1298462/75-Millionen-fuer-den-Red-BullChef Sorgen um RB muss man sich auch ohne China nicht machen.
le x. schrieb: > Das Leben muss dir übel mitgespielt haben dass du so einen Hass auf > alles was dir neu ist, dich nicht interessiert oder du nicht verstehst > hast. > > Du armer, verbitterter alter Mann. Damit beschreibst du die Meckerer in den Weiten des Internets äußerst treffend. Icke ®. schrieb: >> 50 Mille für ein PR Gag ^^ > > Sind doch Peanuts für Red Bull. Zum Vergleich, das F1-Team hat ein > geschätztes Budget von 200 Mio pro Jahr. Und der ebenfalls Mateschitz > gehörende "Zweitstall" Toro Rosso nochmal ca. 60 Mio. Unglaublich, > wieviele Leute sich die Gummibären-Brause reinziehen müssen, um das zu > finanzieren. Eben. Das Marketingbudget von Red Bull betrug im Jahr 2010 ganze 1,4 Mrd. Euro. Davon entfällt ein Großteil auf Sponsoring.
Das meint der Deutschlandfunk dazu: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/10/15/dlf_20121015_1912_cf41d64c.mp3
>Das meint der Deutschlandfunk dazu:
Dem Beitrag fehlt aber irgendwie deine moralinsaure Komponente.
Kara Benemsi schrieb: > Dem Beitrag fehlt aber irgendwie deine moralinsaure Komponente. Ich sehe das als das, was es ist: eine große Kinderei. Was ist daran moralinsauer?
>Selbstverständlich bringt Helium beim Schweißen etwas - und zwar richtig >viel. Helium ist das Gas mit der höchsten Wärmeleitfähigkeit und sehr >hoher Wärmekapazität. >Helium wird in Reinform oder als Zumischung als Inertgas eingesetzt. Mit >Helium lässt sich die Einbrenntiefe und die Schweißgeschwindigkeit >deutlich erhöhen und es spritzt deutlich weniger. > >Das merkst Du besonders bei Edelstählen, Titan, Alu und unseren >Nioblegierungen. >Teilweise (z.B. Niob und auch Titan) kann man die nur mit Helium >überhaupt vernünftig schweißen, weil sonst der Wärmeeintrag nicht >stimmt. Seid ihr sicher, dass ihr das richtig begriffen habt ? Wenn ich also ein Werkstueck mit einem Lichtbogen aufheize und mit einem immer besser leidenden (kalten) Gas, immer hoeherer Waermekapazitaet drauf blase, kuehle ich einfach mehr. Denselben Kuehleffekt kriegt man auch mit viel hoeheren Stroemungsgeschwindigkeiten eines anderen Gases hin. Wobei der Waermeuebertrag auf ein Gas nicht trivial ist. Wenn die Stroemungverhaeltnisse unguenstig sind, kann man einen gluehenden Draht von Gas umstroemt haben, und das Gas bleibt kalt. Es gibt einfach eine Grenzschicht.
Geht Red Bull über Leichen? http://www.blick.ch/news/schweiz/geht-red-bull-ueber-leichen-id36291.html
Drei von Vier schrieb: > Wobei der Waermeuebertrag auf ein Gas nicht trivial ist. Mit einem Lichtbogen dürfte das kein Problem sein.
>Geht Red Bull über Leichen? >http://www.blick.ch/news/schweiz/geht-red-bull-ueb... Ahh, bitte nicht auf das Niveau der schweizer Bildzeitung sinken...
Drei von Vier schrieb: > Denselben Kuehleffekt kriegt man > auch mit viel hoeheren Stroemungsgeschwindigkeiten eines anderen Gases > hin. Du hast aber zum Beispiel beim Laserschneiden nicht so viel Platz für viel Gas mit hoher Strömungsgeschindigkeit. Da wird das Gas mit durch die Fokuseinheit des Lasers geführt, muss gleichzeitig die Linse freihalten, dünne Bleche effektiv kühlen aber dabei nicht wegblasen. Ich glaub, wir haben das im Praktikum (Laserstrahlschneiden) mit Sauerstoff, Stickstoff und Helium gemacht, ist aber schon lange her...
Ich bin schrieb: > Ahh, bitte nicht auf das Niveau der schweizer Bildzeitung sinken... Das RB diese Veranstaltung gesponsert hat, kam vorhin im Deutschlandfunk. Du kannst dir sicher per Suchmaschine auch noch andere Quellen dazu suchen. Eine weitere ist das hier: http://www.kleinezeitung.at/sport/mehrsport/2205260/wenn-red-bull-dead-bull.story
"Der Unfall ist eine Folge der Perversionen des Event-Marketings" Und was ist dann Formel 1? Vielleicht machen wir das doch lieber nur noch mit Lego-Männchen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=yFU774q6eVM
Icke ®. schrieb: > Glaubt man den Wiki-Einträgen, also daß ein m³ Helium 179g wiegt und daß > der Ballon mit 850000m³ davon gefüllt wurde, ergibt sich eine Füllmenge > von 152t, in Worten -Einhundertzweiundfünfzig Tonnen-. Dies entspräche > ca. 3,4% der Weltjahresproduktion. Icke ®. schrieb: > Ich habe es gefunden: > > http://www.redbull.com/cs/Satellite/en_INT/Article/Red-Bull-Stratos-The-largest-manned-balloon-ever-021243269595978 > > Die Füllmenge beträgt 5097m³ Helium. > > In der Wiki-Diskussion wurde der Fehler inzwischen auch schon bemeckert. Dazu kommt noch, dass laut der in Wikipedia genannten Referenz*, die ich überprüft habe, weil ich
für eine seltsame Einheit halte, Helium nur 0,1785 kg/m³ wiegt. Wir kommen also auf knapp 910 Kg Helium. * http://gestis.itrust.de/nxt/gateway.dll/gestis_de/007020.xml?f=templates$fn=default.htm$3.0
Bei Gasen variiert das Volumen mit dem Druck, das Gewicht invert proportional. Auf 39km Hoehe ist der Druck um die 5-10mBar. Also aufpassen was man womit verrechnet...
Philipp K. schrieb: > Helium nur 0,1785 kg/m³ wiegt. mmkay, das weicht jetzt nicht sehr stark von den bei Wiki genannten 179g/m³ (bei 0°C und 1 Bar) ab ;) > Wir kommen also auf knapp 910 Kg Helium. Richtig.
Drei von Vier schrieb: >>Teilweise (z.B. Niob und auch Titan) kann man die nur mit Helium >>überhaupt vernünftig schweißen, weil sonst der Wärmeeintrag nicht >>stimmt. > > > Seid ihr sicher, dass ihr das richtig begriffen habt ? Durchaus - wir und andere schweißen ja regelmäßig damit und die Ergebnisse sind eindeutig :-) > Wenn ich also ein Werkstueck mit einem Lichtbogen aufheize und mit einem > immer besser leidenden (kalten) Gas, immer hoeherer Waermekapazitaet > drauf blase, kuehle ich einfach mehr. Denselben Kuehleffekt kriegt man > auch mit viel hoeheren Stroemungsgeschwindigkeiten eines anderen Gases > hin. Nicht wirklich. Der Gasstrom korreliert immer mit der entsprechenden Stromstärke - ich kann also nicht einfach den Gasfluss verdoppeln und den Strom konstant halten. Das geht nur in gewissen Grenzen, insbesondere, wenn die Schweißnaht eine hohe Qualität haben soll. Helium heizt das Schweißbad viel stärker auf, eben weil es die Rekombinationswärme dort rascher abgeben kann. Die Einbrenntiefe ist deutlich höher. > Wobei der Waermeuebertrag auf ein Gas nicht trivial ist. Eben. > Wenn die > Stroemungverhaeltnisse unguenstig sind, kann man einen gluehenden Draht > von Gas umstroemt haben, und das Gas bleibt kalt. Es gibt einfach eine > Grenzschicht. Bei WIG ist es nochmal komplizierter, weil das Gas als Plasma vorliegt. Glaub es einfach denjenigen, die damit in der Praxis zu tun haben: für Helium gibt es bei manchen Legierungen keinen wirklichen Ersatz. Oder schweiß einfach mal damit - Grau ist eben alle Theorie :-) Chris D.
Aha. Danke. Helium ist das am schwersten zu inoisierende Gas. 26eV. Zumindest waere ein Recycling angebracht. Ich arbeite mit supaleitenden Magneten und Tieftemperatur, und wir recyclen. Sonst wuerde es 15 Euro pro Liter kosten. Fluessig. Glaub ich mich zu erinnern.
Drei von Vier schrieb: > Aha. Danke. Helium ist das am schwersten zu inoisierende Gas. 26eV. > > Zumindest waere ein Recycling angebracht. Ich arbeite mit supaleitenden > Magneten und Tieftemperatur, und wir recyclen. Sonst wuerde es 15 Euro > pro Liter kosten. Fluessig. Glaub ich mich zu erinnern. Ja, Recycling betreiben wir soweit wie möglich - weniger ob des Preises (Helium ist mMn immer noch sehr günstig) sondern weil mir das selbst nicht behagt: das Helium, das entweicht, ist eben für immer verloren. Wir haben uns eine alte Sandstrahlkabine so umgebaut, dass wir die Teile über eine kleine Schleuse ein- und ausbringen. In der Kabine ist reine Heliumatmosphäre. Wir müssen also nur die kleine Schleuse (mit 15 Litern) fluten und können dann in Ruhe in der Kabine schweißen, da dort das Helium wieder abgesaugt und dem Brenner zugeführt wird. Ob das für große Schweißereien praktikabel ist, weiss ich nicht - wir haben ja nur wenige, kleine Sachen, die geschweißt werden müssen. Aber: so eine Kabine hat auch den Vorteil, dass man keinerlei Formiergas benötigt, da das Schutzgas ja überall ist. Und Titan versprödet so auch nicht :-) Chris D.
Technische Frage: Hätte man nicht einen Teil des Heliums aus dem Ballon ablassen und dann Ballon mit Kapsel wieder runterholen können, anstatt die Kapsel am Fallschirm zu landen? Oder ist das nicht beherrschbar?
Hätte Zusatzaufwand für die Kontrolle der Vertikalgeschwindigkeit gekostet, und dieser Zusatzaufwand hätte Zusatzgewicht bedeutet, also mehr Helium und einen grösseren Ballon. Das Helium hätte man anschliessend an Boden wahrscheinlich in die Luft abgelassen, weil recht aufwendig wieder aus der Hülle rauszufischen.
Etwas im Ton vergriffen, oder? RedBull ist Sponsor, nicht Veranstalter oder Arbeitgeber. Du denkst doch nicht dass BaseJumper ihre Sprünge sein lassen, wenn sie keinen Sponsor haben. JEDER BaseJumper springt zuerst illegal ohne Sponsor. Wenn er dann verunglückt sagen die meisten "selbst schuld", aber später dann soll der Sponsor schuld sein? Ein Extremsportler weiß (oder sollte wissen...) worauf er sich einlässt, leid tut es mir um unschuldige die bei solchen Unfällen in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich bin von Baumgartners Sprung fasziniert, aber ich hätte nicht um ihn getrauert!
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