Suche Literatur zur Elektroinstallation im Eigenheim. Theoretische
Kenntnisse aus meinem E-Technik Studium sind vorhanden. Habe auch schon
einige kleine Elektroinstallationen/Reparaturen durchgeführt. Möchte
aber mein Wissen vertiefen. Welche Literatur, die das wichtigste
abdeckt. ist da empfehlenswert? Es sollte vor allem sehr
praxisorientiert sein. Habe schon bei Amazon gestöbert. In den einzelnen
Bewertungen liest man, dass viele Bücher angeblich ziemlicher Murks und
die dortigen Empfehlungen sogar gefährlich sind. Ist das wirklich so,
oder sind das Erbsenzähler und Paragrafenreiter, die so etwas behaupten.
Wenn du hier die Suchefunktion mal bemühen würdest, fändest du
sicherlich etliche Threads von deiner Frage.
Da du aber wohl der Meinung bist, das alles selber machen zu
können/dürfen, du brauchst kein Buch, weil du bist doch schon Fachmann
in dem Bereich.
In Büchern stehen nur theoretische Fakten, die solltetst du schon intus
haben.
Das, worauf es ankommt ist Berufserfahrung und Praxiswissen, die bekommt
man nicht aus Büchern vermittelt. Oder meinst du ein guter E-Handwerker
schreibt dazu ein Buch.
Noch dazu sind die Autoren von Büchern mehr Sesselpupser als Praktiker.
Wenn du echte Fragen hast, dann stelle die hier offen klar und
verständlich, oder in einem anderen E-Praxis-Forum.
So allgemeine Probleme kann dir keiner an den paar Zeilen Text von oben
ablesen.
Als kleinen Tip, die Baustatik und Harmonie damit und den anderen
Gewerken ist der größte Wagnisfaktor, so. z.B. zu tiefe und breite
Schlitze in tragfähige Wände, die dann dies nicht mehr zulassen, und
statisch bedenkl. werden.
Elo schrieb:> Wenn du hier die Suchefunktion mal bemühen würdest, fändest du> sicherlich etliche Threads von deiner Frage.
Da findet man nichts verwertbares, außer belustigenden Lügenmärchen,
dass diese Arbeiten nur ausgebildete Elektromeister machen dürfen. Dass
diese dann teilweise meinen, ein mit 25A abgesicherter Stromkreis wäre
bei direkter Berührung für den Menschen gefährlicher als ein mit 10A
abgesicherter Stromkreis und auch sonst gravierende Verständnisdefizite
vorliegen, interessiert dabei nicht.
Elo schrieb:> Als kleinen Tip, die Baustatik und Harmonie damit und den anderen> Gewerken ist der größte Wagnisfaktor, so. z.B. zu tiefe und breite> Schlitze in tragfähige Wände, die dann dies nicht mehr zulassen, und> statisch bedenkl. werden.
Ja mit genügend Erbsenzählerei dürfte man gar nichts machen. Du kannst
mir aber durchaus gewisses technisches und physikalisches Verständnis
unterstellen.
> Suche Literatur zur Elektroinstallation im Eigenheim.
Herbert Schmolke: Elektroinstallation in Wohngebäuden.
Ich habe hier eine ältere Ausgabe und find es ganz gut.
Thomas
ing schrieb:> Suche Literatur zur Elektroinstallation im Eigenheim.
Vielleicht hilft Dir ein Fachkundebuch für angehende Elektro-
installateure. Solche Bücher findet man in speziellen Leih-
büchereien, die Berufsschulen angegliedert sind. Ein beson-
deres Problem sind da die VDE-Vorschriften. Die werden leider
in regelmäßigen Abständen geändert (nicht unbedingt immer
verbessert :-( ), müssen aber trotzdem angewendet werden.
Gruss
Harald
ing schrieb:> Schön zu hören, dass nicht alles so schlimm ist wie:> http://www.amazon.de/review/R1X6HF4ARR34JK/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=3772341187&channel=detail-glance&nodeID=299956&store=books
Hmm, insbesondere, wenn man in einer anderen Beurteilung diesen
Satz liest:
"Ich kann das Buch wirklich für jeden empfehlen, der wie ich keine
Ausbildung als Elektriker hat und vor allem bisher auch immer der
irrigen Meinung war, man dürfe eingentlich im Haushalt ohne
entsprechende Ausbildung gar keine Arbeiten im Stromnetz durchführen
(stimmt nicht) und so immer mit einem gewissen Unsicherheitsgefühl an
kleine Elektroarbeiten zuhause ran ging."
Da läuft es einem kalt den Rücken runter.
Gruss
Harald
Hey Du , also Ich (Gast)
Autor: Ich (Gast)
Datum: 14.10.2012 09:55
hast du vllt. eine langweile oder übele Nacht gehabt, dass dir zum Thema
rein gar Nichts einfiel?
@ Autor: ing (Gast) , Datum: 14.10.2012 09:59
bist du jetzt beleidigt, weil ich dir riet, was man prinzipiell in jedem
Forum erstmal rät, bevor man solche Grundsatzfragen zum zigsten Male
hier wieder aufwärmt?
Was soll so kompliziert an einer E-Installation in einem, sicherlich
EFHs sein?
Da kann man dir erstmal nur raten die aktuelle TAB deines VNB zu Rate zu
ziehen, dann sich mal einen Plan über die Ausstattung im und am Haus zu
machen, die finanz. Lage dagegenrechnen, also welchen Luxus sich man
leisten will und auch kann, und erst dann geht es los wie man das alles
am Besten realisiert.
Mit VDE-Richtlinien und sonstigen Büchern kannste hinterher überprüfen
ob dir Fehler, und wenn welche, unterlaufen sind.
Dir wird keiner in einem Buch schreiben, welche Maschinen genau du
brauchst, wo du welche Schlitze langlegst, oder welchen VT-Schrank du
nehmen mußt. Denn das sind grob gesagt die Posten die am meisten ins
Geld gehen, abgesehen von den am Ende verwendeten Schalterserien u.ä.
Schnickschnack.
Aber wenn du wirkl. glaubst, du brauchst dazu so viel Wissen (Fakten)
aus Büchern, dann ist wohl schon etwas Wahres dran, dass man dies nur
qualifizierten Fachkräften wie z.B. E-Mstrn. überlassen sollte.
Als abschließenden Tip, such dir ein Forum was zu deiner Fragestellung
passt, denn Praxistips sind die welche man wirklich braucht.
Nur findet man die seltenst in Büchern, wie ich oben schon mal anmerkte.
Oder hilf einem Bekannten bei seinem Vorhaben, oder mach mal Urlaub als
Praktikant (inkjognito) auf dem Bau als Elektriker (Helfer).
Da lernt man das Meiste in kürzester Zeit, allerdings auch den ganzen
Pfusch, der überall in Fachbetrieben regelmäßig praktiziert wird.
Und sieh nicht alle wirklichen Ratschläge als Miesmacherei an, sonst
hättest du deinen Beruf vllt. ein paar Etagen weiter unten an der
Realität (Praxis) suchen sollen.
[ZEILEN WEGEN BELEIDIGUNGEN VOM MODERATOR GELÖSCHT]
Wenn man hier per Suchfunktion nichts Richtiges oder nur Quark findet,
dann macht man halt für die selbe Banalität nochmal einen Thread auf?
[DAS STIMMT ALLERDINGS]
Wobei ich echt bezweifle, dass die Büchertips jemandem wie angebl. einem
ET-Ing. helfen könnten, oder haste dir schon mal ein paar lustige
Auszüge aus einem der Bücher hier angesehen?
> sowie den wichtigsten Vorschriften (deren bloße Existenz dem Ingenieur> schonmal nicht bekannt ist)
jetzt hast du mal Klartext geredet, genauso stelle ich mir die Typen
vor, die Anderen = nieder Qualifizierten vorschreiben, wie sie was zu
machen und zu lassen haben, mit 0-Ahnung von der Materie, oder nur von
Elektronenmodellen?
[ZEILEN WEGEN BELEIDIGUNGEN VOM MODERATOR GELÖSCHT]
> Wie soll ein Ingenieur, der wie üblich, noch nie etwas von VDE gehört> hat,
wie üblich noch nie was von VDE gehört hat, ja von was träumt er denn so
den ganzen Tag, oder ist er Ing. für elektr. Nähmaschinenantriebe? dann
sollte er bei seinem Bereich bleiben, und dort weiter rumwursteln
[ZEILEN WEGEN BELEIDIGUNGEN VOM MODERATOR GELÖSCHT]
Und als Krönung habe ich aus einem hier verlinkten "Fach"-Buch mal ein
paar Belustigungen abgelegt, damit das hier nicht zu einseitig mit dem
Humor wird!
Nachtrag und Erklärung zu den beiden Seiten,
das hat der Helmut glaube ich schon ganz gut erkannt, mit dem Gruselbuch
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum: 14.10.2012 12:53
Hier kann man in dem Gruselbuch weiterlesen:
http://books.google.de/books?id=9k-wW-vVyi0C&print...
Der Troll Elo hat sicher noch nie ein Fachbuch in Händen gehalten.
Sondern nur solch populärwissenschaftlichen Murks wie oben erwähntes
"Elektrik im Haus" und solches aus dem Europa-Verlag. Deshalb kennt er
auch nicht den Wert von richtigen Fachbüchern.
Für die Elektroinstallation empfehle ich das praxisorientierte Buch
Hösl, A. ; Ayx, R. ; Busch, H., Die vorschriftsmäßige
Elektroinstallation
Elo schrieb im Beitrag #2874275:
> Blockwarte haben wir hier als Mods, da ist eure Funktion nur als Meinung> angebracht.> Und wir leben hier in DE, da herrscht Meinungsfreiheit
Blöderweise geht es in absolut keinster Weise um dieses Thema! Es geht
hier um Literatur zur Elektroinstallation. Ich habe den Saustall jetzt
mal aufgeräumt, und alles, was nicht mit Literatur zu tun hat, gelöscht.
Vielleicht sollte der TO mal genauer schreiben, was er will:
A) Ein Buch erwerben, in welchem die Vorschriften stehen etc.
B) In Kürze die Elektroinstallation (s)eines Hauses machen
Die VDE Bücher kann ich auch empfehlen.
Für den Zählerschrank braucht man noch die VDE-AR-N 4101:2011-08.
Für prakitsche Arbeiten ist noch geeignete Messtechnik erforderlich
(Iso, Schleife, RCD, ...)
Wenn du den Zähler selbst beantragst, Neuerrichtungen und wesentliche
Änderungen vornimmst, auch noch einen Eintrag im
Installateurverzeichnis, das ist als Ing aber kein Problem.
e.Ich , wenn dem so wäre, wie du im 2. Abschnitt vorschlägst, gäbe es
hier diesen Thread ganz wahrscheinlich Nicht.
Zu den VDE-Büchern, kannste mal welche mit Link posten, wo man darin
einen kleinen Einblick bekommt?
e.Ich schrieb:> Wenn du den Zähler selbst beantragst, Neuerrichtungen und wesentliche> Änderungen vornimmst, auch noch einen Eintrag im> Installateurverzeichnis, das ist als Ing aber kein Problem.
Wie geht das vor sich? Wie beantragt man das als Ingenieur, welche
Voraussetzungen gibt es dafür und welche Literatur (vom VDE-Verlag?)
sollte man im eigenen Interesse gelesen haben?
e.Ich schrieb:> Wenn du den Zähler selbst beantragst, Neuerrichtungen und wesentliche> Änderungen vornimmst, auch noch einen Eintrag im> Installateurverzeichnis, das ist als Ing aber kein Problem.
So einfach ist das in Deutschland leider nicht, denn da zählt ein
Ingenieur nicht viel:
http://www.diesteckdose.net/forum/showthread.php?t=2846
> Der Link enthält einen Forenbeitrag aus 2006 !!!!
Spielt das irgend eine Rolle? Hat sich seit dem etwa etwas zugunsten der
Elektroingenieure verbessert?
BTW: Du plenkst und deine Tastatur prellt.
Ing schrieb:> und welche Literatur (vom VDE-Verlag?)> sollte man im eigenen Interesse gelesen haben?
Wenn du als Ingenieur zwei Bücher zum Thema Elektroinstallation aus dem
VDE-Verlag gelesen und verstanden hast, weißt du ganz sicher mehr als
95% der gelernten Elektromeister.
Elo schrieb:> e.Ich , wenn dem so wäre, wie du im 2. Abschnitt vorschlägst, gäbe es> hier diesen Thread ganz wahrscheinlich Nicht.
Ohne die Nummer gibt es keinen Zähler.
>> Zu den VDE-Büchern, kannste mal welche mit Link posten, wo man darin> einen kleinen Einblick bekommt?
Die wurden zuvor schon genannt.
Schmolke
Hösl
Ing schrieb:> e.Ich schrieb:>> Wenn du den Zähler selbst beantragst, Neuerrichtungen und wesentliche>> Änderungen vornimmst, auch noch einen Eintrag im>> Installateurverzeichnis, das ist als Ing aber kein Problem.>> Wie geht das vor sich? Wie beantragt man das als Ingenieur, welche> Voraussetzungen gibt es dafür und welche Literatur (vom VDE-Verlag?)> sollte man im eigenen Interesse gelesen haben?
TREI Schein machen (Meister light, die einzige geistige Herausforderung)
Gewerbeanmeldung
Handwerkskammer
Betriebshaftpflicht
E-Werkstatt Ausrüstung mit VDE Abo
Lohnt aber nur, wenn man damit Geld verdienen möchte. Die Kosten
übertreffen selbst die gehobene E-Installation (ohne KNX) eines EFH.
e.Ich schrieb:>> Wie geht das vor sich? Wie beantragt man das als Ingenieur, welche>> Voraussetzungen gibt es dafür und welche Literatur (vom VDE-Verlag?)>> sollte man im eigenen Interesse gelesen haben?>> TREI Schein machen (Meister light, die einzige geistige Herausforderung)
Da erzählt aber auch jeder was anderes. Neulich las ich in einem Forum
(nicht hier im Forum, es war irgendein Elektrikerforum), dass ein
Elektroingenieur keinen TREI-Schein braucht. Die Rechtslage scheint da
ziemlich uneindeutig zu sein, weil noch niemand geklagt hat. Es geht da
wohl nur um Lobbyismus und um die Sicherung von Pfründen.
Aber auch hier im Forum scheint es da mehr Meinungen als Elektriker zu
geben.
Beitrag "Re: Master Elektrotechnik Berechtigung mit höheren Spannungen zu arbeiten"
Und da ich schon zu oft erlebt habe, welche Flachpfeifen sich Meister
nennen, lasse ich keinen in mein Haus. Bei Hauptsicherung und
Zählerkasten muss ich dann wohl in den sauren Apfel beißen. Da wollen
die Versorger wohl aus Angst vor Stromklau nicht jeden ran lassen. Wobei
auch da unklar ist, wieso ein Meister vertrauenswürdiger sein soll als
ein Ingenieur.
nixwisser schrieb:> e.Ich schrieb:>>> Wie geht das vor sich? Wie beantragt man das als Ingenieur, welche>>> Voraussetzungen gibt es dafür und welche Literatur (vom VDE-Verlag?)>>> sollte man im eigenen Interesse gelesen haben?>>>> TREI Schein machen (Meister light, die einzige geistige Herausforderung)>> Da erzählt aber auch jeder was anderes. Neulich las ich in einem Forum> (nicht hier im Forum, es war irgendein Elektrikerforum), dass ein> Elektroingenieur keinen TREI-Schein braucht.
Nur, wenn der auch noch Elektromeister im Handwerk (z.B. als Meister
ohne Abi studiert hat) ist und den Sicherheitsschein hat.
Alle anderen, auch die Industriemeister und Techniker brauchen nen TREI
Schein fürs Installateurverzeichnis.
Nen Elektrobetrieb kann der Ing ohne den TREI Schein aufmachen, nur ist
dann nix mit Installationen am Netz.
e.Ich schrieb:> Nen Elektrobetrieb kann der Ing ohne den TREI Schein aufmachen, nur ist> dann nix mit Installationen am Netz.
Solange man die Finger von Hauptsicherung und Zählerkasten läßt, braucht
man keinen TREI Schein.
nixwisser schrieb:> Wobei auch da unklar ist, wieso ein Meister vertrauenswürdiger sein soll> als ein Ingenieur.
Weil beim Meister i.A. wahrscheinlich der Beruf dran hängt, während der
Ing. sein Geld mit anderen Dingen verdient.
Ein Buch mit vielen Rechenbeispielen, 283 Seiten.
VDE Verlag Band 148, 7.Auflage 2012
Titel:
Projektierungshilfe elektrischer Anlagen in Gebäuden
ISBN 978-3-8007-3454-2
Preis: 36,00 Euro