Hallo, vor 1980 gab es von Siemens eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis. Der einzige an den ich mich erinnere: Ein 24 Volt-Leistungsausgang, der bei Kurschluss abschaltete und alle x mS versuchte wieder einzuschalten. Kann mir wer Stichworte für weitere Recherche geben?
Siemensianer schrieb: > Hallo, vor 1980 gab es von Siemens > eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis. Es gab LSL-Bausteine. Das heisst Langsame Störsichere Logik. Sie waren m.W. unter anderen für die Steuerung von Zügen gedacht, weil man da eine besonders sichere Schaltung wollte. Ob die dann wirklich für diesen Zweck benutzt wurden, weiss ich nicht. Gruss Harald
Hallo! Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die erwähnten LSL auch vornehmlich in Signalanlagen (Ampelanlagen und Steuerungsrechnern für verschiedene AK stufen) eingesetzt. Damit warb Siemens in einem Papierflyer, habe ich schon mit Sicherheit entsorgt :-( Irgendwo habe ich auch noch die LSL 7400 und einen Zähler (749x) Viele Grüße Ramon
Ohje, er hat doch nun schon geschrieben: keine ICs sondern Module mit 24V-Leistungsausgnag
@Siemensianer Weisst Du noch wie die aussahen? Wenn ja, versuch doch mal in der Bildersuche (muss nicht goolge sein) ob Du die wiedererkennst. Stichwort z.B.: Siemens 24V
oLigaRch schrieb: > Irgendwo habe > ich auch noch die LSL 7400 Ich habe tatsächlich noch sowas wie 74L00. Das waren Low Power TTL, langsamer als TTL, energiesparsamer, kamen aber vom Energieverbrauch fast an MOS heran. Für andere Spezialchips von Siemens aus der Zeit fand ich wiederum nichts mehr, stellte die auch schon mal hier ins Forum ein: SAB80C382. Irgend ein Controller, DIP40.
Ich habe auch nur mehrere Unterlagen zu LSL, dazu noch ein Datenbuch von 1972 über Dünn- und Dickschichtschaltungen. War es vielleicht so etwas? In LSL gab es auch Monoflops, nachtriggerbar, aber keine oben beschriebene Schaltung mit "Aufprüfen".
Meinst du die Simatic G? Danach kam die Simatic S3. http://www.siemens.com/innovation/de/publikationen/zeitschriften_pictures_of_the_future/pof_fruehjahr_2005/innovation_mit_langem_atem.htm
passendes Bild: http://www.siemens.com/press/de/pressebilder/?press=/de/pressebilder/2008/corporate_technology/in20080706-03.htm
Digitale Schaltungen 1982/83 ja Simatic, nicht zu verwechseln mit Siwamat, das sind Waschmaschinen
Wilhelm Ferkes schrieb: > SAB80C382. Irgend ein Controller, DIP40. 8048 http://www.datasheetarchive.com/Q67100-H3199-datasheet.html
Tom hat mich auf sie Spur "Simatic Cx" gebracht. Ich merke aber gerade dass mir zuviel entfallen ist, kann mich leider überhaupt nicht mehr an das Aussehen erinnern, lediglich den Kurzschlussschutz wie oben beschrieben. Das hatte mich damals tief beeindruckt wie "tricky" die sind.
ancient creature schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: > >> SAB80C382. Irgend ein Controller, DIP40. > > 8048 http://www.datasheetarchive.com/Q67100-H3199-datasheet.html Genial. Vielen Dank. Ich staubte mal eine ganze Stange davon ab, und konnte sie bisher nicht zuordnen. Vor einem Jahr hatte ich hier auch mal eine Anfrage, ob jemand den Stein kennt. 8048, vielleicht mal für eine Retro-Sache. ;-)
Habe für Selbststudium und Gruppenarbeit das Buch: "Schaltkreissysteme SIMATIC N und SIMATIC NB" 1971 von Hildegard Kunze Auch zu finden bei amazon, suche unter o.a. Überschrift.
Harald Wilhelms schrieb: > Siemensianer schrieb: > >> Hallo, vor 1980 gab es von Siemens >> eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis. > > Es gab LSL-Bausteine. Das heisst Langsame Störsichere Logik. > Sie waren m.W. unter anderen für die Steuerung von Zügen > gedacht, weil man da eine besonders sichere Schaltung wollte. > Ob die dann wirklich für diesen Zweck benutzt wurden, weiss > ich nicht. > Gruss > Harald Ich habe ca. 1970 bei Siemens Braunschweig (Eisenbahn- und Signaltechnik) als Werkstudent gearbeitet. Es gab eine Reihe integrierter Schaltungen im DIL-Gehäuse mit ca. folgenden Eigenschaften: - Betriebsspannung 12V - "eigensicher". "Eigensicher" bedeutet: Das Signal und das Komplement des Signals werden auf einem Chip bearbeitet. Ein Chip enthält z.B. ein 4-Input-NAND-Gatter und ein 4-Input-NOR-Gatter, von denen jeweils eines für das Signal und sein Komplement verwendet werden. Am Ende der Verarbeitung erfolgt dann der Vergleich auf fehlerfreie Verarbeitung. Diese Logikserie besaß die Zulassung der damaligen Deutschen Bundesbahn. Sie sollte eingesetzt werden als Ersatz für die damaligen relaisbetriebenen Stellwerksteuerungen. Weitere Details sind mir nicht mehr bekannt. Bernhard
Im Buch Digitaltechnik vom Vogelverlag wir die LSL noch ausführlich beschrieben. Heute löst man das eher mit SPS oder?
Das war die Baureihe Simatic C1. Kenne noch Montageautomaten mit diesn Bausteinen. https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=DqzVw6aX&id=82EE9CC18FD0C6E3B84D9B658478634EC1E6E676&thid=OIP.DqzVw6aX6NP5PZ-75NCS4wHaFj&mediaurl=http%3a%2f%2fassets.suredone.com%2f1716%2fmedia-photos%2fip2998-siemens-simatic-c1-6ec1-655-3a-vierfach-block-6.jpg&exph=960&expw=1280&q=simatic+c1&simid=608006645296663684&selectedIndex=9&qpvt=simatic+c1&ajaxhist=0
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