Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Siemens Logikbausteine vor 1980


von Siemensianer (Gast)


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Hallo, vor 1980 gab es von Siemens
eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis.

Der einzige an den ich mich erinnere: Ein 24 Volt-Leistungsausgang,
der bei Kurschluss abschaltete und alle x mS versuchte wieder 
einzuschalten.

Kann mir wer Stichworte für weitere Recherche geben?

von Harald W. (wilhelms)


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Siemensianer schrieb:

> Hallo, vor 1980 gab es von Siemens
> eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis.

Es gab LSL-Bausteine. Das heisst Langsame Störsichere Logik.
Sie waren m.W. unter anderen für die Steuerung von Zügen
gedacht, weil man da eine besonders sichere Schaltung wollte.
Ob die dann wirklich für diesen Zweck benutzt wurden, weiss
ich nicht.
Gruss
Harald

von Siemensianer (Gast)


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Nein, keine IC's. Das waren richtige Module.

von Harald W. (wilhelms)


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Siemensianer schrieb:
> Nein, keine IC's. Das waren richtige Module.

DTL oder RTL?
Gruss
Harald

von oLigaRch (Gast)


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Hallo!

Wenn ich mich richtig erinnere, wurden die erwähnten LSL auch 
vornehmlich in Signalanlagen (Ampelanlagen und Steuerungsrechnern für 
verschiedene AK stufen) eingesetzt. Damit warb Siemens in einem 
Papierflyer, habe ich schon mit Sicherheit entsorgt :-( Irgendwo habe 
ich auch noch die LSL 7400 und einen Zähler (749x)

Viele Grüße
Ramon

von Micha (Gast)


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Ohje, er hat doch nun schon geschrieben: keine ICs sondern Module mit 
24V-Leistungsausgnag

von hp-freund (Gast)


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@Siemensianer

Weisst Du noch wie die aussahen?
Wenn ja, versuch doch mal in der Bildersuche (muss nicht goolge sein) ob 
Du die wiedererkennst.

Stichwort z.B.: Siemens 24V

von Wilhelm F. (Gast)


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oLigaRch schrieb:

> Irgendwo habe
> ich auch noch die LSL 7400

Ich habe tatsächlich noch sowas wie 74L00. Das waren Low Power TTL, 
langsamer als TTL, energiesparsamer, kamen aber vom Energieverbrauch 
fast an MOS heran.

Für andere Spezialchips von Siemens aus der Zeit fand ich wiederum 
nichts mehr, stellte die auch schon mal hier ins Forum ein:

SAB80C382. Irgend ein Controller, DIP40.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe auch nur mehrere Unterlagen zu LSL, dazu noch ein Datenbuch von 
1972 über Dünn- und Dickschichtschaltungen. War es vielleicht so etwas?
In LSL gab es auch Monoflops, nachtriggerbar, aber keine oben 
beschriebene Schaltung mit "Aufprüfen".

von Tom (Gast)


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von Tom (Gast)


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von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


Angehängte Dateien:

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Digitale Schaltungen 1982/83

ja Simatic, nicht zu verwechseln mit Siwamat, das sind Waschmaschinen

von ancient creature (Gast)


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von Siemensianer (Gast)


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Tom hat mich auf sie Spur "Simatic Cx" gebracht. Ich merke aber gerade 
dass mir zuviel entfallen ist, kann mich leider überhaupt nicht mehr an 
das Aussehen erinnern, lediglich den Kurzschlussschutz wie oben 
beschrieben.
Das hatte mich damals tief beeindruckt wie "tricky" die sind.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Siemens hatte auch die FCHxxx Typen, war wohl DTL

von Wilhelm F. (Gast)


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ancient creature schrieb:

> Wilhelm Ferkes schrieb:
>
>> SAB80C382. Irgend ein Controller, DIP40.
>
> 8048 http://www.datasheetarchive.com/Q67100-H3199-datasheet.html

Genial. Vielen Dank. Ich staubte mal eine ganze Stange davon ab, und 
konnte sie bisher nicht zuordnen. Vor einem Jahr hatte ich hier auch mal 
eine Anfrage, ob jemand den Stein kennt. 8048, vielleicht mal für eine 
Retro-Sache. ;-)

von Flow (Gast)


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Habe für Selbststudium und Gruppenarbeit das Buch:
"Schaltkreissysteme SIMATIC N und SIMATIC NB"
1971 von Hildegard Kunze
Auch zu finden bei amazon, suche unter o.a. Überschrift.

von Bernhard R. (barnyhh)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Siemensianer schrieb:
>
>> Hallo, vor 1980 gab es von Siemens
>> eine art Logigbausteinserie auf Industriebasis.
>
> Es gab LSL-Bausteine. Das heisst Langsame Störsichere Logik.
> Sie waren m.W. unter anderen für die Steuerung von Zügen
> gedacht, weil man da eine besonders sichere Schaltung wollte.
> Ob die dann wirklich für diesen Zweck benutzt wurden, weiss
> ich nicht.
> Gruss
> Harald

Ich habe ca. 1970 bei Siemens Braunschweig (Eisenbahn- und 
Signaltechnik) als Werkstudent gearbeitet. Es gab eine Reihe 
integrierter Schaltungen im DIL-Gehäuse mit ca. folgenden Eigenschaften:
- Betriebsspannung 12V
- "eigensicher".

"Eigensicher" bedeutet:
Das Signal und das Komplement des Signals werden auf einem Chip 
bearbeitet. Ein Chip enthält z.B. ein 4-Input-NAND-Gatter und ein 
4-Input-NOR-Gatter, von denen jeweils eines für das Signal und sein 
Komplement verwendet werden. Am Ende der Verarbeitung erfolgt dann der 
Vergleich auf fehlerfreie Verarbeitung.

Diese Logikserie besaß die Zulassung der damaligen Deutschen Bundesbahn. 
Sie sollte eingesetzt werden als Ersatz für die damaligen 
relaisbetriebenen Stellwerksteuerungen.

Weitere Details sind mir nicht mehr bekannt.

Bernhard

von MiaPia (Gast)


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Im Buch Digitaltechnik vom Vogelverlag wir die LSL noch ausführlich 
beschrieben. Heute löst man das eher mit SPS oder?

von pdp11 (Gast)


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