Hallo zusammen, Ende nächstes Jahr mache ich die Matur (schweizerische Abitur) und studiere schon seit etwa einem Jahr herum, was ich studieren soll. Lange war mir klar, dass ich Informatik wähle und so habe ich angefangen zu programmieren. Vor etwa einem Quartal habe ich aber auch begonnen, mich (aktiv) über Mikrocontroller schlau zu machen und mir kürzlich einen gekauft. An beidem habe ich sehr viel Spass und bin mir so gar nicht mehr sicher, was ich jetzt wählen soll. Da aber die beiden kleinen Ausschnitte, die ich bis jetzt gesehen habe viel zu wenig sind, um die beiden Studiengänge zu vergleichen bitte ich euch jetzt um Hilfe :). Könnt ihr mir irgendwelche Anhaltspunkte geben hinsichtlich dessen, was man im Studium und später im Beruf macht und welche Möglichkeiten man hat? (Das Studium wäre an der ETH, wäre also toll, wenn gerade diejenigen, die dort studiert haben nicht wegklicken würden.) Gruss
Und es ist mal wieder Zeit für eine Runde Inf.-Troll gegen Ing.-Troll. Täglich grüßt das Murmeltier. Was ich damit sagen will, es gibt nicht die ultimative Antwort darauf. Und grad aus den Gruppen hält sich jeder Sesselpubser für die Krone der Schöpfung weil er mal eine Laplacetransformierte zusammen gebracht hat oder Hibernate beherrscht. Der größte Faktor ist, was macht dir persönlich am meisten Spaß? Nimm das und werde mit Eifer richtig gut da drin, dann kannst du auf die Sprücheklopfer und Glaskugelweisheiten verzichten und hast so oder so gute Aussichten. Kaugummispruch: Wer sich gegen siene Neigungen entscheidet, entscheidet sich für die Mittelmäßigkeit. Darüberhinaus hilfts Modulhandbücher der favorisierten Studiengänge durchzuschauen und zu sehen was für einen interessanter klingt. Grüße vom Informatiker mit Dipl.-Ing. der in beiden Gewässern fischt ;)
Wobei solche Boxrunden eigentlich ins Irrenhaus gehören (Ausbildung & Beruf), nicht ins Offtopic.
A. K. schrieb: > Wobei solche Boxrunden eigentlich ins Irrenhaus gehören (Ausbildung & > Beruf), nicht ins Offtopic. Damit die anonymen Trolle sich wieder voll ausleben können ;) Wahrscheinlich hat der OP das schon bemerkt und extra hier gepostet.
D. I. schrieb: > Der größte Faktor ist, was macht dir persönlich am meisten Spaß? Nimm > das und werde mit Eifer richtig gut da drin, dann kannst du auf die > Sprücheklopfer und Glaskugelweisheiten verzichten und hast so oder so > gute Aussichten. Das war mir ja schon klar ;) mein Problem ist aber, dass es immer schwankt zwischen Informatik und Elektrotechnik... Hätte man mich gestern Morgen gefragt, hätte ich Elektrotechnik gewählt, hätte man mich am Abend gefragt hätte ich Informatik gewählt. Gerade deshalb komme ich nie auf einen grünen Zweig. D. I. schrieb: > Darüberhinaus hilfts Modulhandbücher der favorisierten Studiengänge > durchzuschauen und zu sehen was für einen interessanter klingt. Auf der Website habe ich nichts gefunden (weder von Hand noch mit Google), ich werde aber (nach meinen Ferien 8-)) meinen Lehrer oder jemanden von der ETH fragen.
http://www.ethz.ch/prospectives/programmes/infk/bachelor http://www.ethz.ch/prospectives/programmes/etit/bachelor Von da aus kannst du dich weiter durchklicken. Korrektes und zielführendes googlen solltest du für beide Studiengänge lernen ;) Im Endeffekt reduziert sich die Frage welche Art von Mathematik du gerne lieber hättest ;) Kampfrechnen gibts in E-Technik bis zum Abwinken, Knobelspiele und abstrakter Shit mehr in der Informatik. (Auch wenn das jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt ist ;) )
Ich weiss nicht, ob es so etwas Ähnliches in der Schweiz gibt, aber ich habe damals Informatik auf Diplom studiert und als Nebenfach Elektrotechnik gewählt. Bei den Nebenfächern waren dann auch die üblichen Verdächtigen dabei: E-technik 1 und 2, Theorie der Wechselströme, Signal- und Systemtheorie, Theoretische E-Technik usw. Im Hauptstudium konnte man sich dann nach Herzenslust austoben ;-) Für genug Wissen im Nebenfach ist also gesorgt. Von der Mathematik her geben sich beide Studiengänge nicht viel - Info ist etwas abstrakter (mehr Algebra), aber für E-Technik reicht's allemal ;-) Chris D.
Chris D. schrieb: > Von der Mathematik her geben sich beide Studiengänge nicht viel - Info > ist etwas abstrakter (mehr Algebra), aber für E-Technik reicht's allemal > ;-) Ohwowow, gieß halt noch Öl ins Feuer ;)
D. I. schrieb: > http://www.ethz.ch/prospectives/programmes/infk/bachelor > http://www.ethz.ch/prospectives/programmes/etit/bachelor > > Von da aus kannst du dich weiter durchklicken. Korrektes und > zielführendes googlen solltest du für beide Studiengänge lernen ;) Googlen könnte ich auch eigentlich, aber die Zeit hab ich mir nicht genommen weil ich noch was anderes tun muss... hüstel http://www.ee.ethz.ch/de/unser-angebot/lehre/bachelor-studiengang.html http://www.inf.ethz.ch/education/bachelor/index_DE Ist schon hilfreich, aber was hat man dann als Informatiker für Berufe?
Ich würde es daran festmachen was man später lieber machen möchte. Ich studiere gerade E-Technik im letzten Sem. und weiß schon ganz sicher das ich keinen Arbeitsplatz möchte der sich nur am PC befindet. Wenigsten 20% der Zeit möchte ich in einem Labor und mit praktischer Arbeit verbringen. Daher habe ich mich für E-Technik entschieden. Ich kann nur vermuten das die Arbeit eines Informatikers zu 100% am PC oder im Büro statt findet. Wem das spaß macht kann gerne Informatik studieren. Und sonst schließe ich mich D. I. an, man sollte das tun was einem an meisten freude bereitet. An meiner Hochschule gab es damals die möglichkeit in den Herbstferin ein Studium auf Probe zu machen und sich die einzelnen Vorlesungen mal anzuhören. Auch sowas kann ich zur Meinungsfindung nur empfehlen. Grüße Paul
Hehe... Softwareentwicklung (Architektur und Hardwarenahes) oder Hardwareentwicklung (Prozessoren und solches Geschmeus oder vollwertige elektronische Geräte) würden für mich in Frage kommen. :S
Cyrill B. schrieb: > Googlen könnte ich auch eigentlich, aber die Zeit hab ich mir nicht > genommen weil ich noch was anderes tun muss... hüstel Und du meinst studieren ist das Richtige für dich, wenn du dir keine Zeit nehmen willst um für elementare Lebensentscheidungen zu recherchieren?
D. I. schrieb: > Und du meinst studieren ist das Richtige für dich, wenn du dir keine > Zeit nehmen willst um für elementare Lebensentscheidungen zu > recherchieren? Oh mein Gott, du hast ja so recht. Wie soll ich nur jemals ein Studium absolvieren können, wenn ich bevor ich einen Haufen Zeit am PC aufwende meine Arbeit mache... Man kann doch nicht nur anhand dessen entscheiden, ob jemand zur Universität zugelassen wird oder nicht ;)
D. I. schrieb: > Chris D. schrieb: >> Von der Mathematik her geben sich beide Studiengänge nicht viel - Info >> ist etwas abstrakter (mehr Algebra), aber für E-Technik reicht's allemal >> ;-) > > Ohwowow, gieß halt noch Öl ins Feuer ;) ;-) Nein, das war nicht abschätzig gemeint. Es sollte nur heißen: "wenn man die Mathematik in Informatik versteht, dann packt man auch die für E-Technik." Und umgekehrt :-) Chris D.
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