Forum: Offtopic Neubau Eigenheim


von Mario K. (Gast)


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Hallo,

mal eine Frage hab ich da was in mein letzten VDE Seminar verpasst?
Mein Nachbar baut einen schönes Eigengheim Bodenplatte wurde erstellt 
wie folgt: Die Einfassung der Bodenplatte dann Folie, die Abstandshalter 
und nun der ganze Aufbau der Stahlarmierung und zum Schluss Beton rein 
und verdichtet. Vertig war die Bodenplatte. Bin ich Blöd oder wurde hier 
was vergessen. Ich sage das mit absicht nicht, weil das doch 
offensichtlich ist oder?

von Jeffrey L. (the_dude)


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naja, das Erdungsband kommt unter die Bodenplatte, nicht in die 
Bodenplatte. Hast Du es den gar nicht gesehen!?

Das Stichwort ist hier erdfeuchte Sauberkeitsschicht!

von Jeffrey L. (the_dude)


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hier habe ich nochmal was gefunden, drittunterster Absatz:
http://sinnvollbauen.de/index.php?page=article&artid=91

von Mario K. (Gast)


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Was UNTER DIE BODENPLATTE neee
dafür gibt es Vorschriften wie das zu erfolgen hat die 18014 beschreibt.
Das hat nicht nur was mit sicherheit zu tun, der bau des Erders, der ist 
auch Bestandteil der Elektrischen Anlage. Ich möchte wissen, was 
passiert wen der Elektriker kommt und sein Potentialausgleich abschraubt 
und von unten kommt der Banderder ( normalerweise) der ja nun nicht da 
ist.

von Jeffrey L. (the_dude)


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Wenn die Bodenplatte gedämt ist bringt aber ein Fundamenterder in der 
bodenplatte nicht sehr viel, stattdessen wird eben ein Ringerder aus VA 
um die Bodenplatte herumgelegt.
Ich kann dir leider keine DIN oder VDE-Normen um die Ohren schlagen, das 
ist aber soweit ich weiß gängige Praxis.

Das ist zunächst deutlich teurer, allerdings erlaubt es später mit 
geringerem Aufwand auch z.B. einen Blitzschutz nachzurüsten.

Ist nunmal der Nachteil wenn man die Bodenplatte vom Erdreich isoliert.

von Korax K. (korax)


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Nanu?

ich kenn das so:

Streifenfundament dort wo Wände stehen werden, Bodenplatte auf 
verfestigter Erde MIT Fundamenterder und Anschlussfahnen überall wo 
gebraucht (innen und aussen, für Blitzschutz)
DANN erst die Isolierung mit Schweissbahn.

Wände hochziehen.
(trittfestes) Styropor zur Wärmeisolierung auf den Boden (enthält auch 
Rohre,Kabel). Estrich.

Wozu die Bodenplatte isolieren?

von Michael B. (laberkopp)


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> Bin ich Blöd oder wurde hier was vergessen.

Die Wärmedämmung. Perliteschüttung oder Schaumglasschotter.

Ggf. der Keller. Wohin sonst mit all den gekauften Sachen ?

> Wozu die Bodenplatte isolieren?

Verbessert die Wärmeträgheit und damit das Wohnklima.
Erlaubt deutlich höhere Dämmwerte als Styropor unter Estrich.

von Mario K. (Gast)


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Welches Einfamilienhaus wird heutzutage mit Streifenfundamet gebaut?
Es kommt eine Folie unter dem Fundament und fertig. Worum es mir geht 
ist das hier doch offensichtlich der Erder vergessen wurde oder gibt es 
da eine Regelung, die im letzten halben Jahr geändert wurde?

von Jeffrey L. (the_dude)


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Fra Nk schrieb:
> Wozu die Bodenplatte isolieren?

Es ist eine Wärmeisolierung, also keine Isolierung im elekt. Sinn. 
Problem ist aber dass diese Wärmedämung eben auch elektrisch isoliert.

Die Bodenplatte wird bei Niedrigenerighäusern bzw. bei 
Nullenergiehäusern gedämmt.
(Ja ich weiß, "Nullenergiehaus" ist ein fadenscheiniger Begriff!)

Gerade bei Nullenergiehäuser wird sehr viel Verlustwärme an die 
Bodenplatte abgegeben. Früher hat man die Kellerdecke isoliert, heute 
will man den Keller aber auch warm haben, deswegen wird nun die 
Bodenplatte isoliert damit die Wärmedämmung das komplette Haus umgibt.

von Jeffrey L. (the_dude)


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von Korax K. (korax)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Es ist eine Wärmeisolierung, also keine Isolierung im elekt. Sinn.

Ist mir klar. Ich meine: die Bodenplatte wird nicht isoliert, damit sie 
feucht bleibt und den Fundamenterder aufnehmen kann. Die Wärmeisolierung 
kommt auf die Wassersperrschicht(Schweissbahn).
Bodenplatte>Sperrschicht>Wärmedämmung>Estrich.

Streifenfundament, dort wo Wände hinsollen wird mehr Erde ausgebuddelt. 
Dann zusammen mit Bodenplatte betoniert.

von Mario K. (Gast)


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> Streifenfundament, dort wo Wände hinsollen wird mehr Erde ausgebuddelt.
> Dann zusammen mit Bodenplatte betoniert.

Ich habe schon einige Hausbauten mitgemacht aber das habe ich noch nicht 
gesehen. Hier scheint jeder zumachen was er will habe ich das gefühl.

von Michael S. (technicans)


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Die Verantwortung und Haftung liegt doch ohnehin beim Architekten.

von Michael B. (laberkopp)


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> Die Verantwortung und Haftung liegt doch ohnehin beim Architekten.

Der ist nach 5 Jahren aber fein raus, und bei Ausführungsmängeln 
sowieso, den interessiert also ncht, wenn nach 50 Jahren das 
Streifenfundamenthaus Risse bekommt, wie es üblich ist.

> Streifenfundament, dort wo Wände hinsollen wird mehr Erde ausgebuddelt.
> Dann zusammen mit Bodenplatte betoniert.

Das ist die 50 Jahre alte Billigbauweise.

Zwischen Streifenfundamenten ist keine Bodenplatte, sondern nur ein 
dünner Boden, meist Kellerfussboden ohne Isolierung und Estrich.

Mit Streifenfundamenten ist ein haus nicht eigenstabil, sondern bekommt 
Risse wenn sich der Untergrund bewegt, Und jeder Untegrriund bewegt sich 
eines Tages.

Häuser mit Keller in weisser Wanne, oder ohne Keller mit tragsfähiger 
Bodenplatte haben das Problem nicht, die kann man notfalls an einer Ecke 
anheben.

von Korax K. (korax)


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Michael Bertrandt schrieb:
> Zwischen Streifenfundamenten ist keine Bodenplatte, sondern nur ein
> dünner Boden, meist Kellerfussboden ohne Isolierung und Estrich.

Das meinte ich nicht.

Stell Dir das so vor: Streifenfundament+Bodenplatte in einem Stück 
betoniert, also als Ganzes

Sind da Probleme zu erwarten?

von Timm T. (Gast)


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Fra Nk schrieb:
> Stell Dir das so vor: Streifenfundament+Bodenplatte in einem Stück
> betoniert, also als Ganzes
>
> Sind da Probleme zu erwarten?

Bekommst Du heute auch nur genehmigt, wenn die Bopla 20cm dick mit 2 
Lagen Q-Matten drin ist. Dann ist das Streifenfundament nur eine 
Frostschürze und kann sinnvoll sein (haben wir gemacht), aber die 
eigentliche Lastverteilung übernimmt die Bopla. Da hast Du auch nur 
aussenrum Streifenfundament, nicht unter den Zwischenwänden.

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