Dreheisenmesswerk Shunt

Gast #2876075
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Drei von Vier schreib:
> Mit Dreheisen kann man Gleichstrom messen. Mit einem Shunt.

Aber nur, wenn man keinen besonderen Wert auf die Genauigkeit legt.
Damit baut man eine Parallelschaltung eines konstanten Shunts mit dem 
niedrigen Spulenwiderstand des Dreheisengerätes der aus reinem Cu 
besteht und sich durch den Meßstrom erwärmt. Die Folgen darfst du dir 
selber ausrechnen.

Bei hochohmigen Spannungsmesswerken ist das nicht so gravierend, da der 
Meßstrom gering ist; bei Amperemetern ist, wie schon in der ersten 
Antwort geschrieben wurde, ein Meßwandler die korrekte Lösung.
#2876539
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grmbl schrieb:

>> Mit Dreheisen kann man Gleichstrom messen. Mit einem Shunt.

> Aber nur, wenn man keinen besonderen Wert auf die Genauigkeit legt.
> Damit baut man eine Parallelschaltung eines konstanten Shunts mit dem
> niedrigen Spulenwiderstand des Dreheisengerätes der aus reinem Cu
> besteht und sich durch den Meßstrom erwärmt. Die Folgen darfst du dir
> selber ausrechnen.

Ja, bei obiger Konstruktion komme ich auf höchstens 5 x 10E-5
pro Grad. Ein Wert, den man problemlos vernachlässigen kann.
Gruss
Harald
Gast #2877337
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эл супертролль schrieb:
> Dreheisen [...] zieht daher nicht allzu viel Strom.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dreheisenmesswerk

Harald Wilhelms schrieb:
> komme ich auf höchstens 5 x 10E-5

Wenn ihr Thomase mir oder diversen Lehrbüchern über Messtechnik schon 
keinen Glauben schenkt, wie wäre es, einfach selber einmal 
nachzurechnen?

Weigel EQ96K 50/5A
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/120865-da-01-de-Dreheisengeraet_EQ96K_50_5A.pdf
Eigenverbrauch 0.5VA -> Ri=20mOhm, Rs=2.22mOhm
(unter Vernachlässigung der magnetischen Verluste)

Temperaturkoeffizient aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturkoeffizient

Abgesehen von den Problemen mit der praktischen Ausführung des Shunts, 
zeigt sich ein nicht zu vernachlässigender Temperaturgang der Messwerte.
Angehängte Dateien:
Gast #2877455
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Nur noch zwei Korrekturen, dann darf der Thread von mir aus sanft 
entschlummern.

1) Ich hatte vergessen, die Bezugstemperatur in LTspice von 27°C auf 
20°C zu setzen, was aber am grundsätzlichen Problem nichts ändert, 
sondern die Kurve nur etwas nach links verschiebt.

2) Michael Roek schrieb:
> durch drei teilen und als SHunt parallel schalten.

Eigentlich fast richtig - wenn man 20A als Imax anstrebt.

Ich komme im Falle des TO (40/5A) mit Rs=Ri/((Imax/Inenn)-1) auf Ri/7.
Angehängte Dateien:
#2877629
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grmbl schrieb:
> Aber nur, wenn man keinen besonderen Wert auf die Genauigkeit legt.
>
> Damit baut man eine Parallelschaltung eines konstanten Shunts mit dem
>
> niedrigen Spulenwiderstand des Dreheisengerätes der aus reinem Cu
>
> besteht und sich durch den Meßstrom erwärmt. Die Folgen darfst du dir
>
> selber ausrechnen.


Temperaturproblematik: Kann man leicht umgehen indem man den Shunt aus 
Cu baut.

Also ganz banal ein "stück Kupferdraht" parallel schalten.

So aus der Praxis: Dies Verfahren ist zwar unüblich (siehe Kommntar von 
Dieter), aber funktioniert überraschend gut für Messbereichsänderungen 
um den Faktor 2...3.


für die vom TE gewünschten 40 A zu 5A: Faktor 8, ist wenig 
erfolgversprechend, ist Frickelkram.

Sinnvoll ist da nur AC Messbereichserweiterung mit Stromwandler.
Also: Wenn auch DC gewünshct, dann geeignetes Messgerät neu beschaffen.

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