... in den übrigen Foren wie z. B. dem Forum für µC? Oder ist das nur eine subjektive Empfindung?
Nein. Es gibt einfach wesentlich weniger Leute, die sich mit VHDL und programmierbarer Logik abplagen wollen... ;-) Aber bei den DSPs und bei den HF-Fuzzis ist noch weniger los. Vielleicht haben die auch weniger Probleme... :-/
Lothar Miller schrieb: > Es gibt einfach wesentlich weniger Leute, die sich mit VHDL und > programmierbarer Logik abplagen wollen... abplagen... ;.) macht doch Spass. Es muss ja nicht immer unbedingt was sinnvolles dabei herauskommen (s. LED-Blinker, das geht auch mit einem Schalter manuell ;-). Hauptsache schöner Zeitvertreib. Der Lerneffekt ist - zumindest bei mir - sicher irgendwann später wieder weg. Man hat ja nicht ständig oder berufl. damit zu tun. HF? Ist was für die OMs.
Wenn du sowieso grad mit der Tonerzeugung rumspielst: probier doch mal den legendären SAB0600 Gong ins CPLD reinzupacken... ;-)
Lothar Miller schrieb: > Wenn du sowieso grad mit der Tonerzeugung rumspielst: probier doch mal > den legendären SAB0600 Gong ins CPLD reinzupacken Ich kenn das Teil nicht, nicht das ich wüsste, würde es gern mal hören. Wenn ich das Datenblatt lese, komme ich erst mal ins Grübeln: Es ist ein 3-Klang-Gong. The sound pattern is created by three harmonically tuned frequencies which are switched in succession to a summing point and decay individually in amplitude. The three frequencies - 660 Hz, 550 Hz, and 440 Hz - are obtained by dividing the output of a 13.2 kHz oscillator. One of these three frequencies is divided again to obtain the time base for the tone-decay process. From this time base, 4-bit D/A converters (one for each tone) generate the decay voltage with which the three tones are successively activated and, overlapping each other, are attenuated. The basic frequency is determined by an external RC network (pin R and C). Mit Sicherheit reicht mein 95144 nicht. Da muss ich erst mal passen.
David ... schrieb: > http://www.youtube.com/watch?v=jME3aHkw0Lg Stark! Gefällt mir... ziemlich echt.
Karl-Heinz M. schrieb: > ziemlich echt. Naja, ist ja auch ein SAB0600. Und das Layout ist grauslig...
Hmm, wie würde ich den DingDangDong vom SAB0600 Chip mit CPLD/FPGA umsetzen ? Mir fallen auf Anhieb 2 Wege ein, einer speicherintensiv und einer logikintensiv. Die Speicherintensive wäre, den Sound digitalisieren, 44.1kHz, ca 6 Sekunden, das braucht bei 16 bit 512kB Speicher. Die Qualität kann man ja reduzieren, um Platz zu sparen. Anschliessend legt man die Samplewerte auf ein einzelnen PWM Ausgang mit der 10 fachen PWM Frequenz und voila, fertig. Ressourchen für 1 PWM, ein Zähler für die Adressgenerierung und externes RAM, fertig ist die Laube. Viel Speicher, wenig Logik. Interessanter wäre es, den Ton im Schaltkreis selbst zu generieren, 1 PWM für die Basisfequenz und 2 PWM für die Resonanzfrequenzen und ein wenig kB RAM für die Lautstärkenhüllkurve. Das CPLD Board von Karl-Heinz mit XC95144 plus dem Onboard SRAM sollte ausreichen, den Grundton und die Lautstärkenhüllkurve auszugeben, vielleicht auch mehr ... Gruß, dasrotemopped.
sorry, bin absolut damit überfordert. Ich hab noch viel zu lernen... Ich verstehe nur soviel, dass ich die 1. Möglichkeit nicht wirklich aufregend finde ;-)
Gast
#2881110
Karl-Heinz M. schrieb: > Mit Sicherheit reicht mein 95144 nicht. WAAAAAAS? Mit so einem mach ich nen ganzen Farbgrafik-Controller. Im Prinzip braucht man ja nur 3 Teiler, die aus einem gemeinsamen Takt die 3 Ausgangsfrequenzen erzeugen. Anschließend drei umfunktionierte R2R Netzwerke: Alle n Bits schalten gemeinsam mit dem jeweiligen Takt und zum Abklingen werden die Ausgänge beginnend vom höchstwertigen Bit abgeschaltet. Fertig. Das Mischen überlassen wir dann einem OpV und ein paar Widerständen. W.S.
Du kennst Dich aus. Respekt. Kanntest Du Dich schon immer aus? Ich nicht... sorry. Ich geb zu, dass ich noch am Anfang steh und sicher noch viel lernen muss.
@Karl-Heinz Zum Einlesen vielleicht mal Hüllkurve als Begriff klären durch das Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/ADSR Als praktisches Experiment einen PWM ( Pulsweitenmodulator ) im CPLD implementieren, mit dem man auch die Lautstärke des Audiosignals regeln kann: Beispiel Testton 1kHz : Grundfrequenz des PWM : 200kHz Für ein 1kHz Signal den PWM für 0.5 ms einschalten und für 0.5ms ausschalten. Für die Lautstärkeregelung das Puls-Pausenverhältnis ändern. Damit der PWM Ausgang am CPLD an ein Lautsprecher oder Kopfhörer angeschlossen werden kann, muss noch ein Verstärker angeschlossen werden. Ein einfacher NPN Transistor und ein PC Speaker sollten für die ersten Experimente reichen. Wenn der erste Testton mit an- und abschwellender Lautstärke funktioniert gehts in die nächste Runde. Die erste Lösung ist bestimmt nicht so spannend, aber vordefinierte Werte aus Speicherzellen lesen ist etwas, das auch für die 2. Lösung am Ende gebraucht wird. Die Hüllkurve z.B. kann man so vordefinieren. Was ist noch unklar ? Gruß, dasrotemopped.
Ich habe mir jetzt mal 2 Stunden genommen und interessehalber den SAB0600 nachgebaut. Hört sich ein wenig "digitaler" an als das Original, aber einer, ders nicht weiß, wird das nicht unterscheiden können... ;-) Das Ding passt recht locker in einen 9572XL CPLD rein und braucht dabei 50 der 72 Flipflops. Davon fallen schon einige Register für den 50MHz Vorteiler an. Wenn man da mit einer entsprechend niedrigeren Frequenz ankäme, sähe das noch besser aus. Das verwenden eines Enable-Signals en440 statt des hz440 als Takt kostet 1 zusätzliches Flipflop.
Der SAE0800 ist neuer und im Datenblatt etwas ausführlicher erklärt: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/153922-da-01-en-IC_GONG_IC_SAE_800_DIP_8INF.pdf ich habe hier eine Hausklingel mit dem Chip, der leider ein Anschluß zum Klingeltrafo fehlt. Die erwarten doch ernsthaft, dass man seine Klingel mit 9V-Batterie betreibt.
Christoph Kessler (db1uq) schrieb: > Der SAE0800 ist neuer und im Datenblatt etwas ausführlicher erklärt: Richtig, ich habe da beim Original diese Nichtlinearität in der Hüllkurve rausgehört. Da muss ich ich wohl den Hüllkurvengenerator noch ein wenig aufbohren und überarbeiten... ;-) Und klar: den analogen Mischer hinten raus habe ich auf einem CPLD auch nicht... :-(
Gast
#2886933
Lothar Miller schrieb: > Ich habe mir jetzt mal 2 Stunden genommen und interessehalber den > SAB0600 nachgebaut. Bekommst Du mit dem CPLD auch den Standby-Strom von 1µA hin? ;-)
Bronco schrieb: > Bekommst Du mit dem CPLD auch den Standby-Strom von 1µA hin? Bin dran. Und die Versorgung mit 18V sehe ich mir auch noch mal genauer an... ;-)
Lothar Miller schrieb: > Bin dran. Und die Versorgung mit 18V sehe ich mir auch noch mal genauer > an... ;-) Bitte bei der Gelegenheit auch die Form des Chips an den SAB0600 anpassen ;-)
Gast
#2887083
Lothar Miller schrieb: > Bin dran. Und die Versorgung mit 18V sehe ich mir auch noch mal genauer > an... ;-) Im Ernst: Die Existenz des SABs ist ein echtes Ärgernis für mich! Wir haben vor 3 Jahren ein neues Haus gebaut und der Elektriker hat einen solchen SAB-Türgong mit 9V-Blockbatterie eingebaut. Dabei hat sich der Frechdachs die Leitung zum Sicherungskasten (für einen Klingeltrafo) gespart. Als ich dann auf eine "echte" Klingel umgerüstet hab, mußte ich wieder Batterien nehmen.
Bronco schrieb: > Als ich dann auf eine "echte" Klingel umgerüstet hab, mußte ich wieder > Batterien nehmen. Dann musst du an die Klingel schreiben: "1x kurz läuten!" ;-)
Funkstrom... ;-)
Gast
#2887457
Das Problem an dem elektromechanischen Gong ist, daß der Magnet solange bestromt wird, wie der Taster gedrückt wird. Deshalb plane ich, den Gong mit einem 74HC123 zu pimpen, so daß der Magnet automatisch wieder losgelassen wird... und das plane ich jetzt schon seit 3 Jahren, weil bisher die Batterien gehalten haben...
>Die erwarten doch ernsthaft, dass man seine Klingel mit 9V-Batterie >betreibt. Und das geht ziemlich gut. Meine Eltern haben so ein Teil 1992 eingebaut bekommen. Es läuft noch heute, macht genug Krach, Batterielebensdauer ca. 1x 9 V Block alle 2-3Jahre. Besonderes Feature welches in eurem CPLD evtl. noch fehlt: Geht die Batterie zur Neige fängt der Ton an zu "jaulen". Man merkt es deutlich und hat genug Zeit für Ersatz zu sorgen. Zum Eingangspost: Es gibt tatsächlich nicht so viele hier die sich mit CPLD, FPGA, VHDL und dem ganzen Kram auskennen. Ich stehe selbst vor dem Problem das ich ein Projekt im Hinterkopf habe bei dem mir die 32 PWM Kanäle des STM32 nicht reichen werden. Da die Hälfte der Signale redundant ist, bräuchte ich draussen nur ein CPLD das mir für jede Gruppe die korrekten PWM Signale ableitet, Totzeiten beachtet und noch ein paar kleine Schutzfunktionen übernimmt. Eigentlich nichts dramatisches, allein ich trau mich nicht dran weil ich den Zeitaufwand fürs einarbeiten nicht abschätzen kann. Bin ich sicher nicht der Einzige. viel Erfolg Hauspapa
S. K. schrieb: > Da die Hälfte der Signale redundant ist, bräuchte ich draussen nur ein > CPLD das mir für jede Gruppe die korrekten PWM Signale ableitet CPLDs sind wegen ihrer wenigen Flipflops mit sowas sehr schnell überfordert. Da nimmt amn dan ein FPGA mit CPLD-Feeling wie den Lattice MachXO. > Eigentlich nichts dramatisches, allein ich trau mich nicht dran weil ich > den Zeitaufwand fürs einarbeiten nicht abschätzen kann. Wenn du Hardware entwickelst, und ein gutes auge für Schaltungstechnik hast, dann kannst du die (zugegeben steile) Lernkurve locker schaffen. Und dann eben nicht gleich alles wollen (Ethernet, PCIe, USB), sondern sinnvoll wachsen... Sieh dir mal die Hallo-Welt-LED an: http://www.lothar-miller.de/s9y/archives/80-Hello-World!.html Das ist nicht mehr Aufwand, als du mit einem uC auch hättest... ;-)
Gast
#2887565
Lothar Miller schrieb: > Nein. Es gibt einfach wesentlich weniger Leute, die sich mit VHDL und > programmierbarer Logik abplagen wollen... ;-) Nur die harten kommen in den Garten... oder so ;) Wer baut schon freiwillig einen Zustandsautomaten, wenn es das schon fertig im (DIL)Gehäuse gibt. :-b
Gast
#2887568
S. K. schrieb: > Es gibt tatsächlich nicht so viele hier die sich mit CPLD, FPGA, VHDL > und dem ganzen Kram auskennen. Insgesamt dürfte es weniger Hardware-Leute als Softwerker geben, ganz naturgemäß. Dann resultieren die meisten Threads im uC-Forum aus falsch verstandenen aber leicht verfügbaren und meist auch nachvollziehbaren Informationen. Hier kann man mit ein wenig Erfahrung schon weiterhelfen, was dann auch viele tun. Wenn Hardware auf CPLDs oder FPGAs abgebildet wird, ist die Grundvoraussetzung eine ganz andere. Man muss das System, das abgebildet werden soll, komplett verstanden haben (ist umfangreicher als eine API zu studieren) und die Plattform kennen. Der erste Teil ist je nach Anforderung ungleich schwerer als der zweite Teil, also kommen automatisch weniger Fragen auf - entweder man scheitert schon an Punkt eins oder man ist kaum mehr auf Hilfe angewiesen. Einfach weil man gewohnt ist in der Tiefe zu arbeiten und man nicht wegen jedem Schatten im "Stollen" gleich wieder ans "Tageslicht" flüchten muss.
Gast
#2887660
Und erreichen wollte ich folgendes: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=galWNVWbB4c
Gast
#2888099
>Warum ist hier weniger los als.
Vielleicht liegts auch daran, dass PLD/FPGA (insbes Lowend-Bereich)
letzte Jahre im Preis bei weitem nicht so gefallen sind wie uCs, oder
daran dass es da viel weniger (zu wenige?) Hersteller gibt.
War ja neugierig, was Lothar da in VHDL gezaubert hat. Verstehe den Code allerdings noch nicht bis ins letzte Detail, aber habe das ganze mal in mein Cyclone Eval Board reinprogrammiert. ( hat nen Audio Verstärker und Lautsprecher integriert ). Klingt schon ganz super. Verbraucht in meiner Konfiguration ein bisschen mehr Ressourcen, aber ist ja genug im FPGA vorhanden. Das macht mir wieder mehr Lust, wieder mehr Zeit mit FPGAs zu verbringen. Muss unbedingt mal wieder mein VHDL Buch zur Hand nehmen ! Gruß, dasrotemopped.
Lothar Miller schrieb: > Sieh dir mal die Hallo-Welt-LED an: > http://www.lothar-miller.de/s9y/archives/80-Hello-... > Das ist nicht mehr Aufwand, als du mit einem uC auch hättest... ;-) Mal ne Frage zu:
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Warum der Vergleich auf <24999999 und nicht in der Form?:
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kleiner Nachtrag : http://youtu.be/IRS_fZxTQ8M Hier noch mal alles live und in Farbe mit Ton. Gruß, dasrotemopped.
Ulrich S. schrieb: > Warum der Vergleich auf <24999999 und nicht in der Form?: Oder in der äquivalenten "Ungleich" Form:
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Ich habe das mal auf den SAB0600 angewendet, da sind ja einige Vergleich drin. Fazit ist, beim CPLD schenkt sich das wegen der mächtigen Produktterme nichts (die könnten noch viel mehr), aber bei einem S3 FPGA kommt das raus: "Ungleich": Number of Slice Flip Flops 48 Number of 4 input LUTs 71 "Gleich": Number of Slice Flip Flops 48 Number of 4 input LUTs 70 "Kleiner": Number of Slice Flip Flops 48 Number of 4 input LUTs 68 Also eine sichtbare Ersparnis bei der Logik. Das kommt daher, dass sich ein größer-kleiner Vergleich durchschnittlich besser optimieren lässt. Probiers mal auf dem Papier mit so einem Extrembeispiel: if cnt/="0x800" then oder if cnt="0x800" then oder if cnt<"0x800" then Da wird sofort klar, dass die dritte Variante garantiert die einfachste ist, weil nur auf das höchstwertige Bit geschaut werden muss. Und als "Abfallprodukt" habe ich mehr Sicherheit, denn wenn mal ein Bit umkippt, fängt sich der Zähler schneller wieder ein. Bei der gleich-ungleich Methode muss er zum Zurücksetzen ja genau passen... Markus Horbach schrieb: > Das macht mir wieder mehr Lust, wieder mehr Zeit mit FPGAs zu > verbringen. Das ist doch schon mal was... ;-)
Gast
#2888414
Lothar Miller schrieb: > Also eine sichtbare Ersparnis bei der Logik. Das kommt daher, dass sich > ein größer-kleiner Vergleich durchschnittlich besser optimieren lässt. Sehr interessant! Ich war bisher immer geneigt, auf "kleiner" zu vergleichen, weil das eben die Bitkippersicherheit hat, dachte aber, daß das bestimmt mehr Logik braucht als "gleich". So kann man sich irren.
Gast
#2888431
Markus Horbach schrieb: > War ja neugierig, was Lothar da in VHDL gezaubert hat. Ok, ist ja verständlich. Die Klingel war aber nicht das eröffnende Thema dieses Threads. Ich halte den Übergang zur Diskussion des (echt unwichtigen) Geräuschbausteins nicht für besonders höflich, aber das kennt man ja aus dem uC-Forum. Hier wird es bald nicht anders sein - war das etwas die Intention des Threads?
@Edson
>war das etwas die Intention des Threads?
Nicht die Intention des Threads am Anfang, aber der TO Karl-Heinz hat
mich auf das Gong Thema aufmerksam gemacht und ob ich auch etwas dazu
sagen kann. Bin seinem Wunsch nachgekommen. Ist das im Sinne des Forums
?
Gruß,
dasrotemopped.
Gast
#2888480
Markus Horbach schrieb: > Ist das im Sinne des Forums ? Mehr oder weniger. Eher weniger denn ein Thread namens "SAB0600 im CPLD" würde leichter gefunden und sagt bereits im Betreff aus um was es geht. Ich wollte dir keinen Vorwurf machen, es fällt einfach immer mehr auf dass Themen vermischt werden anstatt neue zu eröffnen.
Edson schrieb: > Eher weniger denn ein Thread namens "SAB0600 im CPLD" > würde leichter gefunden Es ist kein Problem, mit der Forumssuche den SAB0600 hier zu finden: https://www.mikrocontroller.net/search?query=sab0600&forums[]=9 Und auch mit Google klappt das tedellos: https://www.google.de/search?q=sab0600+vhdl Aber zur besseren Übersicht passe ich den Threadtitel mal an... Edson schrieb: > Ok, ist ja verständlich. Die Klingel war aber nicht das eröffnende Thema > dieses Threads. Ich halte den Übergang zur Diskussion des (echt > unwichtigen) Geräuschbausteins nicht für besonders höflich Wenn dieser "echt unwichtige" Geräuschgenerator dazu beiträgt, dass hier mehr los ist, dann finde ich das toll. > Ich halte den Übergang zur Diskussion des (echt unwichtigen) > Geräuschbausteins nicht für besonders höflich Zur ursprünglichen Frage war eigentlich alles gesagt. > nicht für besonders höflich Es ist einfach passiert. Wer konnte schon vermuten, dass das so ausartet...
Gast
#2888681
Lothar Miller schrieb: > Wenn dieser "echt unwichtige" Geräuschgenerator dazu beiträgt, dass hier > mehr los ist, dann finde ich das toll. Gerade im uC+Elektronik Forum sieht man doch ganz gut, dass "viel Los" nicht unbedingt die Qualität hebt. Das "echt unwichtig" hätte ich mir sparen können, das sehe ich ein - wollte niemandem zu nahe treten. >> nicht für besonders höflich > Es ist einfach passiert. Wer konnte schon vermuten, dass das so > ausartet... Heh, gleich drei mal zitiert, habe ich da einen Nerv getroffen? Mir ist übrigens auch aufgefallen dass meine letzten Beiträge den höchsten OT-Anteil in diesem Thread haben, wofür ich mich entschuldigen möchte. Ausgeartet ist es ja nicht, gerade deshalb hatte ich das Gefühl dass eine kritische Anmerkung dann auch gehört wird.
Edson schrieb: > Ok, ist ja verständlich. Die Klingel war aber nicht das eröffnende Thema > dieses Threads. Vom Sinn her schon. Wie ich ziemlich erfreut sehe, hat es Ansporn gegeben, auch das wollte ich provokativ erreichen. Mir ist daher jedes neue Thema dazu recht; es passt immer zum Thread! Und sei es nur, um zu zeigen, auch hier ist was los... Leider hab ich selbst momentan nur wenig Zeit, ändert sich aber wieder. Ich bin auch schon sehr gespannt und will selbst mal den Gong hören. Suche: Gibte es hier im Forum doch und man findet nicht nur in Überschriften das Gesuchte. Ausserdem hat Google auch ziemlich schnell die Foren hier neu indiziert. Dauert ca. 1 Tag, wenn ichs richtig erkannt hab, so dass es auch damit gut klappt.
Lothar Miller schrieb: > Das Ding passt recht locker in einen 9572XL CPLD rein und braucht dabei > 50 der 72 Flipflops. Habs gerade ausprobiert, kein Problem, läuft einwandfrei auf dem CPLD-Evalboard von embedded projects mit einem 9572. Erst recht auf dem Pollin-CPLD-Board mit einem 95144XL. Bin begeistert! :-)
bei 50MHz hat Lothar Miller schrieb: > braucht dabei > 50 der 72 Flipflops. Davon fallen schon einige Register für den 50MHz > Vorteiler an. Wenn man da mit einer entsprechend niedrigeren Frequenz > ankäme, sähe das noch besser aus. Bei mir sind es 60 von 72 Registern des 9572 bei 50Mc. Erst bei 1Mc sind es 50.
Karl-Heinz M. schrieb: > Bei mir sind es 60 von 72 Registern des 9572 bei 50Mc. Erst bei 1Mc sind > es 50. Ich ich hatte den XL eingestellt. Evtl. macht das einen Unterschied...
Lothar Miller schrieb: >> ziemlich echt. > Naja, ist ja auch ein SAB0600. Und das Layout ist grauslig... Dann geniesse es mal im sehr ausführlichem Detail, ganze Seite ansehen... ;-) http://320volt.com/sab0600-ile-elektronik-zil-devresi-uclu-gong-sesi/
Markus Horbach schrieb: > Verstehe den Code allerdings noch nicht bis ins letzte Detail, @Lothar: Ich hab den Code mal versucht zu verstehen / nachzuvollziehen und Kommentare eingefügt. Ich würd mich drüber freuen, wenn Du mal reinschauen könntest und Dir den Rotstift schnappst ;-) und meine Kommentare auf Richtigkeit checkst. Auch habe ich leichte Änderungen vorgenommen anhand des SAE800 Datenblatts (z. B. ADSR-Start des nächsten Tons ab 11, nicht ab 10). Gesucht habe ich auch nach einer Tonunterdrückung nach dem Einschalten, doch bin ich nicht fündig geworden. Das Teil legt bei mir nach dem Einschalten gleich undefiniert los, beruhigt sich aber nach ein, zwei Sekunden und ist dann einsatzbereit. Ich musste auch den Starttaster ändern, da meiner low-active ist.
"Lothar Miller baut ein SAB0600 in einem PALCE nach und hat noch Platz für 2 extra Töne" :) (I couldn't resist) :)
Karl-Heinz M. schrieb: > Gesucht habe ich auch nach einer Tonunterdrückung nach dem Einschalten, > doch bin ich nicht fündig geworden. Probiers doch mal an dem Initialisierungseck da:
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Als Tipp: Was bedeutet "aus" aund was "voll laut"? Karl-Heinz M. schrieb: > Ich würd mich drüber freuen, wenn Du mal > reinschauen könntest und Dir den Rotstift schnappst ;-) > und meine Kommentare auf Richtigkeit checkst. Passt schon, du hast hauptsächtlich erst mal die Zahlenwerte ausgerechnet. Ich hätte aber wegen des Wiedererkennungswerts zum Datenblatt z.B. geschrieben:
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> Auch habe ich leichte Änderungen vorgenommen anhand des SAE800 > Datenblatts (z. B. ADSR-Start des nächsten Tons ab 11, nicht ab 10). Jeder wie er es mag... ;-) Bei einer Kompatibilität zum SAE800 müsstest du den ADSR aber auch bei einer unterschiedlichen Amplitude starten und unterschiedlich schnell abklingen lassen. Dazu wäre eine Entkopplung von der Zeit oder eine Tabelle sinnvoll... BTW: das hier ist "doppelt gemoppelt":
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Denn en440 ist genau dann für 1 Takt aktiv, wenn eine Flanke vom hz440 auftritt:
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Ich hatte das en440 nur zum Test zusammen mit dem rising_edge(clk) drin. Für dich sollte also das wait until rising_edge(hz440) ausreichen. Das en440 kannst du kicken. Und AUA: jetzt habe ich auch den Fehler gesehen, der bei mir auf dem FPGA mit dem en400 aufgetreten ist. Da ist irgendwie alles doppelt so schnell als erwartet in der Hüllkurvenecke, weil ja das en440 bei jeder Flanke des hz440 und damit eigentlich mit 880 Hz kommt... :-/ Alejandro P. schrieb: > PALCE Ach neee... :-D
Lothar Miller schrieb: > Alejandro P. schrieb: >> PALCE > Ach neee... :-D Du meinst, ein normales PAL16R4 reicht aus? Ein großes PALCE wäre Verschwendung? Im PALCE könnte man doch noch einen Taschenrechner mit Uhr unterbringen.
Andreas Schweigstill schrieb: > Im PALCE könnte man doch noch einen Taschenrechner mit Uhr > unterbringen. Logisch. Mit automatischer Schaltjahrberechnung und Stoppuhr. Und ich überlege noch, was man mit den übrigen FFs sinnvolles tun könnte... ;-)
Lothar Miller schrieb: > Logisch. Mit automatischer Schaltjahrberechnung und Stoppuhr. Und ich > überlege noch, was man mit den übrigen FFs sinnvolles tun könnte... ;-) Cool! Ich bin schon gespannt auf Deine Lösung. :-)
Gast
#3862871
Frank Petelka schrieb: > Macht das Sinn, ein PAL in VHDL zu programmieren? Also gut: war nur ein Scherz... ;-) > Macht das Sinn, ein PAL in VHDL zu programmieren? Nein, denn es gibt gar keinen Synthesizer dafür. Oder?
Gast
#3862958
Lothar Miller schrieb: > Frank Petelka schrieb: >> Macht das Sinn, ein PAL in VHDL zu programmieren? > Also gut: war nur ein Scherz... ;-) > >> Macht das Sinn, ein PAL in VHDL zu programmieren? > Nein, denn es gibt gar keinen Synthesizer dafür. Oder? GALs eventuell mit Synplify, müsste man mit ispLever Classic probieren.
Lothar Miller schrieb: >> Macht das Sinn, ein PAL in VHDL zu programmieren? > Nein, denn es gibt gar keinen Synthesizer dafür. Oder? Mit einem kleinen TCL-/Perl-/Python-Skript lässt sich ein Virtex-Bitstream ganz einfach in eine JEDEC-Datei für die PAL-Programmierung konvertieren. Zumindest sind die Erfolgsaussichten ähnlich hoch wie bei der PAL-Implementierung des Türgongs mit Taschenrechner und Uhr.
Andreas Schweigstill schrieb: > konvertieren Müsste das nicht eher "komprimieren" heißen?
Lothar Miller schrieb: > Andreas Schweigstill schrieb: >> konvertieren > Müsste das nicht eher "komprimieren" heißen? Betrachtet man das im Zusammenhang mit dem Begriff Andreas Schweigstill schrieb: > Erfolgsaussichten, ist es ziemlich egal, ob man komprimiert, konvertiert, korrigiert, kommuniziert, kommutiert oder komsonstwasiert.
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