Ich will meine Schaltung mit einem Li-Ion Akku versorgen. Ich mache aus
der Spannung des Akkus mit einem LT1304-5 5V. Der IC hat einen
Low-Battery Detector, den ich gerne nutzen möchte. Bei welcher
Akkuspannung sollte der IC abschalten?
Akku: http://www.ebay.de/itm/190690530855
Immanuel Cunt schrieb:> PS Die Akkus in der Auktion haben höchstens zusammengenommen 4200mAh.
Sind PMPO-Werte. :-)
Andererseits ist der Preis nicht schlecht.
Bei den verlinkten Akkus, handelt es sich umgeschützte Zellen, die haben
also schon entsprechende Schutzelektronik verbaut. Solch ein Modul, wie
das von Conrad, steckt da bereits drin.
KTS schrieb:> Bei den verlinkten Akkus, handelt es sich umgeschützte Zellen, die haben> also schon entsprechende Schutzelektronik verbaut. Solch ein Modul, wie> das von Conrad, steckt da bereits drin.
Aha, ist das tatsächlich so? Was bedeutet umgeschützt? umschützt,
ungeschützt oder schreibfehler?
Ich lass das erstmal so stehen, glauben mag ich es nicht so ohne
weiteres.
Aber Zitat: Wer nichts weiß, muss alles glauben ("Marie von
Ebner-Eschenbach")
@TO
Hast Du ein Datenblatt vom Akku? Da muss das drinnen stehen. Sonst sind
3.0V aber ein übicher Wert.
Axelr.
umgeschützte -> um_geschützte
Jetzt habe ich es auch gelesen. :)
Sind es tatsächlich geschützte Zellen? Wo steht das? Gibt sicher KEIN
Link zu einem Datenblatt, oder?
http://www.talonairgun.com/forum/viewtopic.php?t=21120
hier steht, das die 18650er Zellen bis 2.75V entladen werden können. Das
sie aber in Verbindung mit Taschenlampen XYZ 8 nicht genau nachgelesen 8
nicht taugen und schnell heiß werden. Sind auch Entladekenlinien
veröffentlicht. Kapazität 2600 bis max 3000mAh und KEINE 4500mAh!
Viele Grüße
Axelr.
Diese Zellen sollten eigensicher sein. Ich habe hier welche die ab ca.
15A Entladestrom hochohmig werden. Nach abkühlung bzw niedrigerer
stromentnahme werden sie wieder
Niederohmiger.
Gruss,Jörg
Es sollte natürlich "um geschützte" heißen. Der entsprechende Hinweis
steht in der Artikelbeschreibung unten unter Features:
"18650 protected rechargeable li-ion lithium battery."
Im Gegensatz zu den ungeschützten Zellen, sind diese Exemplare minimal
Länger und haben an einem Pol zusätzliche Schutzelektronik verbaut.
Diese soll in erster Linie eine Explosion bei Kurzschluss und Verpolung
verhindern, sichert aber auch Überladung und Tiefentladung ab. So habe
ich es zumindest schon mehrfach gelesen.
Ich habe hier vergleichbare Zellen liegen und kann bestätigen, dass
zumindest der Kurzschlussschutz funktioniert. Die Elektronik unterbricht
zuverlässig und es fließt dementsprechend kein Strom.
Auf meine Frage nach dem Datenblatt hat der Verkaufer geantwortet:
>sry, i'm a little confused,>it's a battery, you just need to pay attention to the + & -.>could you check it again?/emma
Ich habe ihm dann geschrieben, dass ich die Entladeschlussspannung
wissen will.
Was willst du eigentlich? Entweder es sind protected Akkus. Dann
brauchst du dich um nix kümmern. Oder sie sind unprotected, dann
schaltest du bei 3,0V ab. Was ist hier unklar?
Guten Abend zusammen !
Ich kann nur raten "Finger weg von diesen 4200mAh Akkus"
Die Fa. Ultrafire stellt keine Akkus in diesem Kapazitätsbereich her.
Das sind Fake-China-Ware mit einer maximalen verfügbaren Kapazität von
1200mAh.
Bin leider selber drauf reingefallen und auf Anfrage bei Ultrafire war
mir dann alles klar.
Lg,
Stefan
axelr schrieb:> hier steht, das die 18650er Zellen bis 2.75V entladen werden können.
Wobei es relativ egal ist, ob man 2,75 oder 3 V als Entladeschluss-
spannung benutzt. Der Kapazitätsunterschied zwischen beiden Werten
beträgt nur wenige Prozent, weil die Entladekurve dann schon recht
steil abfällt.
Immanuel Cunt schrieb:> Entweder es sind protected Akkus. Dann> brauchst du dich um nix kümmern.
Die Aussage ist ungefähr so sinnvoll wie:
> Mein Auto hat einen Airbag, darum brauche ich mich um das> Bremspedal nicht kümmern.
Such dir das Datenblatt zum Protection-Circuit und das Datenblatt zur
Zelle Raus, und schau beim Zellen-Hersteller nach Ladeanweisungen.
Typischerweise(*) findest du sowas:
* Laden nach CC-CV-Verfahren. CV= 4.20 V
* Ladeende wenn Ladestrom < X% des CC-Ladestroms
* Ladeende wenn Ladestrom nach Y Stunden nicht unter X% gefallen ist (=>
End-Of-Life der Zelle)
* Entladeende bei 3.00V für max. Lebensdauer (Nokia verwendete früher
3.25V, für mehr Lebensdauer)
Dagegen macht die Schutzbeschaltung:
* Spannungsbegrenzung bei 4.35 V (manche bessere: 4.25V)
* Keine Ladeschlusserkennung
* Keine End-Of-Life-Erkennung
* Entladeende bei 2.75V.
d.H. der Protection-Circuit verhindert das Schlimmste, ersetzt aber
kein Ladegerät.
*) Das "Typischerweise" schrieb ich, weil jetzt im Anschluss sicher
einige Posts kommen von wegen:
> "Mit dem speziell selektierten Akku X vom Hersteller Y in Verbindung mit> dem gesondert abgeglichenen Schutzchip Z funktioniert es aber doch,> wenn man auf die Hälfte der Lebensdauer verzichtet".
Mag sein.
Der TE hat kein Datenblatt, auf ihn trifft das nicht zu.
Gibt es eine Möglichkeit zu messen welche Kapazität die Akkus ungefähr
haben? Es muss nicht genau sein, ich will nur wissen, ob die 1000, 2000
oder 3000 mAh haben.
Ja, hol dir den Turnigy Accucell 6.
http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=7028
Damit machst du einen Lade- und dann einen Entladezyklus. Die mAh stehen
auf dem Display.
Du kannst das Teil auch an den PC anschliessen und dir die
Lade/Entladekurven ansehen und speichern.
Εrnst B✶ schrieb:> d.H. der Protection-Circuit verhindert das Schlimmste, ersetzt aber> kein Ladegerät.
Ja, Schlaumeier, es ging aber um die ENTLADUNG. Und da braucht man keine
Abschaltung, da der Protection-Circuit die Tiefentladung verhindert.