Ich finde ja den Artikel http://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/220.000-Fledermaeuse-sterben-jaehrlich-an-Windraedern mal wieder interessant: eine Person, der scheinbar viel an einer funktionierenden Umwelt liegt, plädiert dafür, Windräder abzuschalten, während Fledermäuse unterwegs sind. Das ist laut ihr im Sommer die Nachtzeit, also eine Zeit, in der durch Abkühlung Winde entstehen. Jetzt frage ich mich so langsam, wie wir elektrische Energie generieren sollen, denn: Atomkraftwerke strahlen und explodieren Kohlekraftwerke stoßen CO2 aus und stinken Erdgas ist beschränkt verfügbar und stößt CO2 aus Erdöl stößt CO2 aus und nimmt dem Verkehr seine Energiequelle Windräder schreddern Vögel und Fledermäuse und verschandeln die Landschaft Solarzellen benötigen giftige Stoffe in der Herstellung Stauwerke überschwemmt große Landflächen Biomasse entzieht dem Boden Nährstoffe, die wir für unsere Nahrung brauchen Geothermie sprengt die Erde auf und sorgt für einstürzende Löcher Es sind also wir Ingenieure gefragt, neue Methoden zu entwickeln, die sowohl nachhaltig, klimaneutral, resourcenneutral, faunaneutral, *Platzhalter*neutral und so weiter sind. Ideen?
Kevin K. schrieb: > Jetzt > frage ich mich so langsam, wie wir elektrische Energie generieren > sollen, denn: Die Öko's auf ein Fahrrad mit Generator setzen und denen als erstes den Strom abdrehen.
Den Strompreis in extreme Höhen treiben und die sozial Schwachen in Schwierigkeiten bringen.
Kevin K. schrieb: > eine Person, der scheinbar viel an einer > funktionierenden Umwelt liegt, plädiert dafür, Windräder abzuschalten, > während Fledermäuse unterwegs sind Kürzlich wurde hier in einem anderen Thread angemerkt, daß durch die Windräder größere Vögel wie Rotmilane sterben. Hmm, komisch erschien mir das erst. Vögel sterben doch auch nicht unmittelbar durch hohe Gebäude. So ein langsam drehender Flügel, vielleicht eine halbe Umdrehung pro Sekunde, was soll da schon großartig sein. Bis ich dann mal die Geschwindigkeit an Flügelspitzen berechnete. Es ist echt verblüffend. An so einem Häcksler hat niemand eine Chance, der in die Rotationsbahn der Flügelenden gerät, Geschwindigkeiten von Flugzeugen...
Dann müsste man auch Propeller- und Strahltriebwerke während der Wanderzeit verbieten, da diese nachweislich Flugtiere schreddern (übrigens Mineralölsteuer-frei). Da Windkraftwerke stationär betrieben werden, besteht hier auch eine viel grössere Chance, das sich die Tierchen merken, wo die Gefahren sind, und diese umfliegen. Immerhin gibts in den Niederlanden und Flandern seit hunderten von Jahren Windmühlen und in diesem als 'Öko' bekannten Land hat noch keiner die Abschaffung durchgesetzt.
Warum fliegen Flieger denn (noch) Mineralölsteuerfrei? Weil andernfalls jemand merken würde, wie furchtbar lächerlich die Energiebilanz dabei ist?
1 | „An einer einzigen Windkraftanlage verenden im Schnitt etwa _zehn_ |
2 | Fledermäuse _pro Jahr_“, sagte Lindemann. „An besonders sensiblen |
3 | Standorten kann die Zahl der Todesopfer um ein Fünffaches höher sein.“ |
4 | Fundierte Bestandszahlen für die rund 24 Fledermausarten in Deutschland gibt |
5 | es aber nicht. „Das macht die Einschätzung des Gefahrenpotenzials |
6 | schwierig“, räumte die Biologin ein. |
Wenn man die Ökos einfach in eine Höhle/Hütte ohne Strom stecken würde, könnte man viele Windräder abschalten..... Den Vorschlag, nachts bestimmte Windräder abzuschalten fände ich sehr gut, wenn gleichzeitig IHR Wohnbereich stromlos geschaltet wird.
Ist halt schwierig, Keiner will ein Kraftwerk vor der Tür, egal ob Wind, Kohle, Gas oder gar Kernkraftwerk. Keiner will eine Hochspannungsleitung vorm Haus, in Sichtweite, ... . Viele wollen am liebsten ruhig auf dem Land leben, aber bitte mit High-Speed-Zugang zum Netz, den nächsten Supermarkt, Bäcker, Arzt, Kindergarten, Schule, Kino, Autobahnzufahrt, ... max. 2km entfernt. Wasch mich, aber mache mich nicht nass. Man könnte noch das Wasser auf unseren Dächern auffangen und damit auf dem Weg in die Kanalisation Energie erzeugen. Windräder gibt es schon etwas länger, die hießen mal Windmühlen und stehen vielfach unter Denkmalschutz. Kalte Fusion und freie Energie sind sicher die ideale Zukunft. Bei der Einführung der Kernkraft hieß es auch mal von lobbyistischen Optimisten, man könne bald die Stromzähler ausbauen, weil genug billige Energie da ist. Bei dem ganzen Mist, der hier produziert wird, reicht der sicher um eine Kleinstadt mit Bio-Strom und -Wärme zu versorgen.
Martin Kreiner schrieb: > Wenn man die Ökos einfach in eine Höhle/Hütte ohne Strom stecken würde, > könnte man viele Windräder abschalten.. Hallo, gehts mal etwas weniger bescheuert? Da äußert ein Einzelner seine Meinung, und es sind "die Ökos"... Echt einen an der Klatsche... Wilhelm Ferkes schrieb: > Bis ich dann mal die Geschwindigkeit an Flügelspitzen berechnete. Es ist > echt verblüffend... ... und Blödsinn. Die hohen Geschwindigkeiten treten auf bei starkem Wind. Dann fliegen aber Bussarde und Milane nicht. Und im gleichen Thread wurde festgestellt, dass Größenordnungen mehr Greifvögel in Spanien abgeschossen werden, und ich würde vermuten, dass auch bei uns mehr Milane militanten Taubenzüchtern zum Opfer fallen als den Windrädern. Letztens wieder nen Bussard unter einer Mittelspannungsleitung gefunden. Soll man die gleich mit abschalten?
Der nicht gerade für seine Technikaffinität bekannte Nabu hat Zahlen veröffentlicht*, nach denen das Thema Vogelschlag an Windkraftanlagen ein Nicht-Thema ist, es soll pro Jahr und WKA 0.5 getötete Vögel geben. Das ist im Vergleich zum Vogelschlag an Gebäudefenstern oder an Fahrzeugen eine infinitesimal winzige Menge. Das Fledermausthema wird wohl durch das Anlocken von Fluginsekten gefördert, was sich mit einer anderen Farbgestaltung der WKA reduzieren lassen soll**. *) http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelschlag#Vogelschlag_an_Windenergieanlagen **) http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage#Vogel-_und_Fledermausschlag
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Das ist im Vergleich zum Vogelschlag an Gebäudefenstern oder an > Fahrzeugen eine infinitesimal winzige Menge. So wie die zwei "Buntspechte", die ein aufmerksamer Bürger neben einer neuen Bushaltestelle fand. Die stellten sich als Eisvogelpäarchen heraus. Dummerweise hat man die Bushaltestelle mit Glasscheiben genau in ihre Flugschneise neben den Bach gebaut.
Timm Thaler schrieb: > Bushaltestelle mit Glasscheiben früher (jaja) waren die mit Blech / Holz verkleidet.
Rick McGlenn schrieb: > Keiner will ein Kraftwerk vor der Tür, egal ob Wind, Kohle, Gas oder gar > Kernkraftwerk. > Keiner will eine Hochspannungsleitung vorm Haus, in Sichtweite, ... . > > Viele wollen am liebsten ruhig auf dem Land leben, aber bitte mit > High-Speed-Zugang zum Netz, den nächsten Supermarkt, Bäcker, Arzt, > Kindergarten, Schule, Kino, Autobahnzufahrt, ... max. 2km entfernt. > > Wasch mich, aber mache mich nicht nass. Und wenn jetzt jemand was mit "Freier Energie" experimentiert ist er ein Volldepp, weil ja die alles wissende Wissenschaft einem sagt, da gibt es nichts was man frei nutzen könnte (Lobby???). Wenn jemand immer wieder GreWi liest, der darf sehr oft lesen dass es über irgend was wieder eine neue Theorie gibt und man muss die alten Modelle weg werfen, weil die falsch gerechnet wurden. Ständig darf man hier lesen was für Dummdeppen doch eigentlich die Wissenschaftler sind. Schlussendlich gibt es nichts was es nicht gibt, man muss es nur finden. http://www.grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/ Da von der offiziellen Seite (große Firmen, E-Werke, Ölkonzerne, Unis, Banken und den 5 Blockparteien der letzten 50 Jahren) nie was sinnvollen kommen wird, so dass der einzelne Bürger WENIGER Geld ausgeben muss, bleibt wohl den tausenden von Leuten die sich dafür interessieren nichts anderes übrig als mit primitiven Mitteln hier was für den Eigenbedarf versuchen zu entwickeln. Das dies natürlich nie effizient sein wird ist von vorne herein klar, denn etwas was sich dreht exakt ausgewuchtet hin zu bekommen ist nicht leicht. Dann die vielen Bastelfilme (Youtube), Heißkleber usw. ist ja klar, dass diese Leute nur belächelt werden. Aber: das sind die EINZIGEN, die sich tatsächlich um die Menschheit und um eine bessere/umweltschonendere und vor allem günstigere Zukunft Gedanken machen. Oft weil sie auch selbst kein/kaum Geld haben. Hört endlich auf diese Leute nieder zu machen und helft denen. Wenn man denen ein paar Rollen Draht und Neodym Magnete schenkt, wer weiß vielleicht schafft der es daraus tatsächlich was zu erreichen.
Wie wäre es, wenn man die Fledermäuse an geeigneten Stellen massenweise nachzüchtet. Das persönliche Schicksal der Fledermaus am Windrad ist natürlich stets tragisch, durch eine höhere Reproduktionsrate könnte man aber bewirken, dass die Tiere nicht aussterben.
>Wenn man denen ein paar Rollen Draht und Neodym Magnete schenkt, wer >weiß vielleicht schafft der es daraus tatsächlich was zu erreichen. Warum richtest du nicht ein Spendenkonto ein? Oder würdest du dich als "Verteilstation" zur Verügung stellen, um die Drahtrollen und Magnete weiterzuleiten.
Bei allem Respekt: Wie sieht die Gesamtbilanz für die Fledermäuse aus? Haben nicht zahlreiche Tiere deutlich schlechtere Lebensbedingungen, weil alles zugebaut wird, Bäume, Hecken, Sträucher, Wälder etc. verschwinden, Dachöffnungen verstopft werden etc. etc. Mit etwas mehr Blick auf diese Gesamtbilanz könnte man die Todesfälle an den Windrädern sicherlich durch bessere Brut- und Lebensbedingungen mehr verbessern als durch Abschalten der Windräder. Aber nein, in der Vogelbrutzeit müssen natürlich die Hecken mit lautem Getöse geschnitten werden. Hohe Bäume verschatten das Küchenfenster und werden flachgelegt. Katzen bekommen in der Brutzeit Freigang... Aber an den Windrädern soll es dann liegen. Lächerlich.
Timm Thaler schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: >> Bis ich dann mal die Geschwindigkeit an Flügelspitzen berechnete. Es ist >> echt verblüffend... > > ... und Blödsinn. Ganz sicher nicht. Ich fand es amüsant, mal ein wenig zu rechnen, werde mal Bekannte einfach aus dem Stehgreif raten lassen, welche Maximalgeschwindigkeiten an Windrädern auftreten. Ich glaube, die sind genau so verblüfft. > Die hohen Geschwindigkeiten treten auf bei starkem > Wind. Genau deswegen werden Windräder ja auch an bevorzugten Orten aufgestellt, wo immer starker Wind ist. Beispielsweise in Eifeler Höhenlagen. > Letztens wieder nen Bussard unter einer Mittelspannungsleitung gefunden. > Soll man die gleich mit abschalten? Letztens einen toten Schäferhund gesehen, den einer mit dem Kopf auf einen Begrenzungspfahl am Straßenrand steckte. Das Fell war schon entleert, bis auf den Kopf und die Füße. Es wäre eine gute Halloween-Maske gewesen.
> So ein langsam drehender Flügel, vielleicht eine halbe > Umdrehung pro Sekunde, was soll da schon großartig sein. Von welchen Anlagen redest du da?
Wilhelm Ferkes schrieb: > Beispielsweise in Eifeler Höhenlagen. Genau. Beim Bekannten vor dem Ort zähle ich über 30 Windräder im Umkreis von nichtmal 10km. Was ist eigentlich mit dem Landschaftsverbrauch, den die Mistdinger verursachen? Da werden stellenweise ja fast ganze Landebahnen in die Wälder geschlagen, damit Tieflader und Kran zur Baustelle kommen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sowas ökologisch sinnvoll ist.
Karl Heinz Buchegger schrieb: >> So ein langsam drehender Flügel, vielleicht eine halbe >> Umdrehung pro Sekunde, was soll da schon großartig sein. > > Von welchen Anlagen redest du da? Z.B. Windräder bei mir in der Eifel. Manchmal sehe ich 40 auf einen Blick. Und eine Flügellänge haben die auch. Etwas größer als der Ventilator im Sommer am Arbeitsplatz. Egal ob 30m, 40m, oder 66m. Rechne mal. 2 mal PI mal r....
Lasst doch die Windräder das stehen die sind superwichtig und werden dringend benötigt um an schönen Sommertagen mit viel Strom aus Solarzellen Wind erzeugen zu können. Denn wo soll der viele Strom sonst hin?
Wilhelm Ferkes schrieb: > Karl Heinz Buchegger schrieb: > >>> So ein langsam drehender Flügel, vielleicht eine halbe >>> Umdrehung pro Sekunde, was soll da schon großartig sein. >> >> Von welchen Anlagen redest du da? > > Z.B. Windräder bei mir in der Eifel. Manchmal sehe ich 40 auf einen > Blick. Und eine Flügellänge haben die auch. Etwas größer als der > Ventilator im Sommer am Arbeitsplatz. Egal ob 30m, 40m, oder 66m. Rechne > mal. 2 mal PI mal r.... Ne, mir gehts um die Drehzahl. Ein 66m Rad und 1 Umdrehung in der Sekunde? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Sven P. schrieb: > Was ist eigentlich mit dem Landschaftsverbrauch, den die Mistdinger > verursachen? Bauern bekommen ja eine Entschädigung, wenn ein Unternehmen so ein Ding auf deren Acker aufstellt. Das ist ja zunächst ein Zusatzverdienst, da meckert bestimmt niemand. Also wird das schon irgendwie ohne menschlichen Widerstand gehen. Jammern tun die dann nur, wenn so ein Mast mitten auf den Acker umfällt, und ein Betreiber insolvent ist. Den räumt dann leider niemand mehr weg. Ich erinnere mich noch an eine TV-Doku, ich glaube in Biesdorf in der Eifel.
Bei einem Windrad kann ich halt weggucken. Bei einem auslaufenden Kernkraftwerk nützt das wenig. Die Vorstellung ist halt oft die, dass es EINE seligmachende Lösung gibt. Das hat schon was religiöses an sich. EINE Wahrheit, EIN Glaube, alles andere ist falsch... Doch Energietechnik hat nicht die EINE Lösung, es ist immer ein Abwägen, Durchplanen und Kompromisse schließen. So etwas zu akzeptieren fällt vielen nicht leicht. Der Umweltgedanke hat ja heute etwas religiöses an sich, "Sünde" gibt es ja nur noch gegenüber der Natur, nicht gegenüber dem Mitmenschen.
Rick McGlenn schrieb: > Wasch mich, aber mache mich nicht nass. Nimm Trockeneis. Erwärmen und du kannst Duschen ohne Nass zu werden. Duck und wech!
Michael K-punkt schrieb: > Aber nein, in der Vogelbrutzeit müssen natürlich die Hecken mit lautem > Getöse geschnitten werden. Hohe Bäume verschatten das Küchenfenster und > werden flachgelegt. Katzen bekommen in der Brutzeit Freigang... Hier in NRW ist das fällen von Bäumen und das radikale runterschneiden von Hecken und Sträuchern von März bis November verboten. Zulässig ist nur "Formschnitt" und bei Gefahr dürfen auch Bäume gefällt werden.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Sven P. schrieb: > >> Was ist eigentlich mit dem Landschaftsverbrauch, den die Mistdinger >> verursachen? > > Bauern bekommen ja eine Entschädigung, wenn ein Unternehmen so ein Ding > auf deren Acker aufstellt. Das ist schon richtig, viele Bauern hier würden sich so ein Ding vermutlich noch ins Wohnzimmer stellen. Aber Wald und Wiese ist danach weg und mit Schotter ausgebaut :-/
Jörg P. R. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Aber nein, in der Vogelbrutzeit müssen natürlich die Hecken mit lautem >> Getöse geschnitten werden. Hohe Bäume verschatten das Küchenfenster und >> werden flachgelegt. Katzen bekommen in der Brutzeit Freigang... > > Hier in NRW ist das fällen von Bäumen und das radikale runterschneiden > von Hecken und Sträuchern von März bis November verboten. Zulässig ist > nur "Formschnitt" und bei Gefahr dürfen auch Bäume gefällt werden. Was ähnliches gibt es auch in Bayern. Nur hält sich da keiner dran und es gibt auch keinen, der das überwacht. Es fehlen einfach die Leute in den Gartenbauämtern - gespart werden muss ja an allen Ecken und Kanten.
Wir können euch ja mal unsere Ordnungsamt's Mitarbeiter schicken. Dann hört das auch in Bayern auf.
darwinismus. die blödesten unter den vögeln erwischts, diejenigen die nicht so doof sind pflanzen sich weiter fort.
Vielleicht zum Thema Fledermaus und Windräder - weil unser Haus vom NaBu gerade als fledermausfreundlich betitelt wurde (wir beherbergen hier einige der Flattermänner): Der Biologe, der hier war, meinte folgendes: Bei der Untersuchung der toten Fledermäuse hatte man sich zuerst gewundert, da die Tiere äußerlich nur selten verletzungen zeigten.Nach den neuen Untersuchungen sterben die meisten Fledermäuse nicht durch direkte Treffer, sondern durch die enormen Luftdruckunterschiede in der Nähe der Rotorblätter: die Lungen kollabieren einfach, auch schon fünf Meter entfernt. Geschwindigkeiten von weit über 100km/h an den Flügelenden sind bei den neuen Anlagen übrigens eher die Regel als die Ausnahme. Er meinte auch, dass das Abschalten der Windräder wohl das wirksamste Mittel sei, aber er hat das auch relativiert: Zuersteinmal halten Fledermäuse Winterruhe, von Oktober bis März sind Abschaltungen also sowieso kein Thema. Dann geht es sowieso nur um Abschaltungen bei Temperaturen über +8 Grad, weil die Tiere darunter gar nicht ausfliegen. Bei Regen fliegen sie natürlich auch nicht aus. Und dann wäre das eben auch nur in den relativ kurzen Sommernächten, wo der Stromverbrauch sowieso geringer ist, der Fall. Und: wenn der Wind stärker ist, fliegen die Fledermäuse dort ebenfalls nicht. Und bei ganz wenig Wind hat sich das Problem auch erledigt ;-) Im letzten Jahr wurde das mal statistisch ausgewertet. Hier in der Region hätten die Windräder in nur vier Nächten abgeschaltet werden müssen. Ich denke, da kann man einen Kompromiss finden. Wer schrieb noch, dass man da mit Aufzuchtprogrammen helfen müsste? Genau das wird getan, allerdings ist es extrem schwer, Fledermäuse aufzuziehen. Chris D.
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