Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf? Anders gesagt, welche Software hilft mir, vom Ziel ausgehend rückwärts zu denken.
Ich benutze dazu "vi", gerne aber auch hardwarebasiert und noch älter: ein "nestler 3681".
Das beantwortet die Frage nicht. Also: Frage beantworten oder Schweigen.
Markus Müller schrieb: > http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page Interessant. Wie erstellst du mit einem Mindmappingprogramm einen Top-Down-Entwurf?
Das ist ein Programm, mit dem man ein Gedanke aufschreibt. Der ist das Ziel. Ausgehend davon kann man verschiedene Zweige und Unterzweige erstellen und so die nötigen Einzelschritte, die zum Ziel führen anhängen. Beispiel: Ziel: Hausbauen Ideen drum herum: - Mauern - Isolierung - Heizung - Elektrik - Garten - Bestimmungen, Vorschriften - Kostenplanung
Die Frage ist unpräzise gestellt. War das die Absicht? Wenn ja, dann wäre die Antwort auf der selben Ebene unpräzise - mindmapping Tool, wie vorhin genannt. Wenn die Domain deiner "Top-down" Entwürfe sich eingeschränken ließe, wären vielleicht noch Namen besserer Tools gefallen.
Bei diesen neumodischen pseudoverschwurbelnden Quacksalberbegriffen wie "Top Down Entwurf" rollen sich bei mir die Fußnägel auf. Vor allem, wenn hinter dem Begriff einfach nur die Denkrichtung steckt, die wohl irgendjemand als so genial fand, dass man dafür einen eigenen Begriff brauchte. Darf man bei Top-Down wirklich nur rückwärts denken? Was ist, wenn man mal kurz wieder vorwärts denkt. Das wär ja dann kein Top-Down mehr, sondern einfach... "Nachdenken".
Daniel -------- schrieb: > Wenn die Domain deiner "Top-down" Entwürfe sich eingeschränken ließe, > wären vielleicht noch Namen besserer Tools gefallen. Markus Müller schrieb: > Das ist ein Programm, mit dem man ein Gedanke aufschreibt. Der ist das > Ziel. > Ausgehend davon kann man verschiedene Zweige und Unterzweige erstellen > und so die nötigen Einzelschritte, die zum Ziel führen anhängen. > > Beispiel: > > Ziel: Hausbauen > > Ideen drum herum: > - Mauern > - Isolierung > - Heizung > - Elektrik > - Garten > - Bestimmungen, Vorschriften > - Kostenplanung Ich möchte eine Schaltung verbessern. Diese Schaltung soll bestimmte Funktionen erfüllen. Diese Funktionen sind meine Ziele "Top". Jedes Ziel erfordert ein n-Tor "Down". Diese wiederum erfordern Komponenten "Down". Ich möchte eine Methode finden, bei der ich solche Entwürfe nahtlos machen und wenn ich an einer Stelle nicht weiterkomme, dies auch gut markieren kann. Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände. Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen? Genau hier soll das Programm ansetzen, damit ich den Überblick behalte. Das System muß beliebig viele Unterthemen ermöglichen; geradlinig wäre: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 Widerstände und eine Spannungsquelle. Habe ich da. Verbinde ich. Ziel erreicht. Aber es gibt eben immer wieder Herausforderungen, an die ich nicht dachte. Und damit ich mich mit dem Thema erneut beschäftigen kann, muß ich den Einstieg finden. Sonst denke ich das Gleiche nochmal und verschwende Zeit. Das System muß die Frage beantworten: Wo bin ich ausgestiegen, welches Problem hindert mich genau?
Für Aufgaben rund um die Elektronik-Entwicklung und Bauteilplanung/Bestellung verwende ich mein EleLa.
Ist das Schaltungsentwicklung für BWLer oder was? Wie soll das denn bitte in der Praxis funktionieren?
Markus Müller schrieb: > Für Aufgaben rund um die Elektronik-Entwicklung und > Bauteilplanung/Bestellung verwende ich mein EleLa. Das bringt mir nichts.
Wenn ich mir soviel Mühe mache möchte ich, daß darauf eingegangen wird, Daniel.
Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend.
Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an "Wernher Braun".
Sven P. schrieb: > Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend. Das erklärt nicht, welche Methode du verwendest, nur das Mittel.
Die Methode? Google - und die Lösung nur noch abschreiben.
Markus Müller schrieb: > Die Methode? > Google - und die Lösung nur noch abschreiben. Soll das witzig sein? Wenn ja, warst du damit erfolglos.
Ich hätte gerne eine Antwort darauf, wie ich FreeMind verwende um etwas wie Bert Wellmann schrieb: > Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 > Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände. > Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma > X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also > wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen? zu lösen oder mit welcher Methode ich bei dieser Fragestellung den Überblick nicht verliere. Es geht nicht nur um Software, es geht auch um Methodik. Wenn darauf keine Antwort gefunden wird, möchte ich gerne eine Empfehlung für einen besseren Ort für die Frage erfahren. Danke.
Bert Wellmann schrieb: > Sven P. schrieb: >> Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend. > > Das erklärt nicht, welche Methode du verwendest, nur das Mittel. Du hast ja auch explizit nach einem Mittel gefragt und nicht nach einer Methode: 'Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf?'. Mein Vorschlag und mein üblicher Kandidat dafür ist nunmal garkeine Software, sondern Papier und Bleistift.
Sven P. schrieb: > Du hast ja auch explizit nach einem Mittel gefragt und nicht nach einer > Methode: 'Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf?'. Mein > Vorschlag und mein üblicher Kandidat dafür ist nunmal garkeine Software, > sondern Papier und Bleistift. Und jetzt frage ich eben auch nach einer Methode.
yEd von www.yworks.com Damit kann man schöne Flowcharts machen.
Kommt ja auch drauf an, ob man das nur selbst oder "im Team" braucht. Einzeln reicht eigentlich entweder Papier oder einfach ein Texteditor. Ich mache das TopDown hierarchisch einfach mit Einrückungen. Kritische Punkte bekommen in der ersten Spalte ein !, fast Fertige ein x und ganz Fertige ein X. Nur Xe in einer Hierarchiestufe geben eins drüber ein X. Ist die ganze linke Spalte voll mit X, ist man fertig ;)
Georg A. schrieb: > Kommt ja auch drauf an, ob man das nur selbst oder "im Team" braucht. > Einzeln reicht eigentlich entweder Papier oder einfach ein Texteditor. > > Ich mache das TopDown hierarchisch einfach mit Einrückungen. Kritische > Punkte bekommen in der ersten Spalte ein !, fast Fertige ein x und ganz > Fertige ein X. Nur Xe in einer Hierarchiestufe geben eins drüber ein X. > Ist die ganze linke Spalte voll mit X, ist man fertig ;) Gute Antwort! Das probiere ich mal aus.
Fred Feuerstein schrieb: > Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an > "Wernher Braun". Ähm! Wernher Hau? @Bert Schreibstil und Umgang ist unverschämt! Wenn du auf die einfachsten Sachen wie "Papier und Bleistift" nicht kommst und dann noch pickiert darüber bist das man dass dir vorschlägt, fange besser erstmal mit einem Kasten von Kosmos an.
Jörg P. R. schrieb: > Fred Feuerstein schrieb: >> Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an >> "Wernher Braun". > > Ähm! Wernher Hau? Sorry genau den meinte ich.
Fred Feuerstein schrieb: > Jörg P. R. schrieb: >> Fred Feuerstein schrieb: >>> Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an >>> "Wernher Braun". >> >> Ähm! Wernher Hau? > Sorry genau den meinte ich. dein_v war doch vorher "Dein Vater" und nicht Bert, das war doch der mit dem Thread ob man ohne Diplom auch an Hochschuljobs kommt und sich für entsprechend qualifiziert hält. Der Thread wurde aber anscheinend schon gelöscht
Bert Wellmann schrieb: > Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 > Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände. > Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma > X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also > wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen? Naja, ob die Beschaffung von Bauteilen in die Entwicklungsmethodik reinkommen soll, weiß ich nicht. Wenn du professionell Schaltungen entwickelst, hast du aus vorherigen Projekten bereits eine Liste mit Händlern. Bei elektronischen Bauteilen kannst du mit <10 Händlern 99% aller jemals benötigten Bauteile abdecken. Falls die etwas nicht haben sollten, ist deine Anforderung so speziell, dass du dich besser an einen Hersteller wendest und fragst, ob die das liefern können. Wenn es das nicht als Katalogware oder Sonderanfertigung gibt, musst du dein Design überdenken und Alternativen finden. Das ist dann nicht Top-Down, sondern iterativ. Eine solche schrittweise Anpassung deiner Ideen an Rahmenbedingungen wirst du immer wieder haben. Was du suchst ist eine Mind-Mapping Software, mit der du Ideen sammelst und hirachisch darstellst. Du könntest die einzelnen "Gedankenblasen" beispielsweise grün einfärben, wenn sie erledigt sind. Oftmals hilft schon eine simple .txt oder Tabellen-Datei, in der du in jede Zeile eine Aufgabe schreibst und sie sortierst nach sehr wichtig, wichtig, unwichtig und erledigt.
Kevin K. schrieb: > Bert Wellmann schrieb: > Was du suchst ist eine Mind-Mapping Software Nein, die suche ich nicht denn sie hilft mir nicht beim Planen zum Erreichen eines Zieles B. Es ist vergleichbar mit einer geraden Route, von der Abzweigungen abgehen. Daher auch die Redewendung "er kam vom Weg ab". Manchmal muß man vom Weg abkommen um später wieder dorthin zurückzukommen. Was besser ist: - Dia - Methode von Georg A.
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