Forum: Offtopic Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf?


von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf? Anders gesagt, 
welche Software hilft mir, vom Ziel ausgehend rückwärts zu denken.

von Washington I. (washington_i)


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Ich benutze dazu "vi", gerne aber auch hardwarebasiert und noch älter: 
ein "nestler 3681".

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Das beantwortet die Frage nicht. Also: Frage beantworten oder Schweigen.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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von Purzel H. (hacky)


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Ich empfehl Wordpad.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Markus Müller schrieb:
> http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page

Interessant. Wie erstellst du mit einem Mindmappingprogramm einen 
Top-Down-Entwurf?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Das ist ein Programm, mit dem man ein Gedanke aufschreibt. Der ist das 
Ziel.
Ausgehend davon kann man verschiedene Zweige und Unterzweige erstellen 
und so die nötigen Einzelschritte, die zum Ziel führen anhängen.

Beispiel:

Ziel: Hausbauen

Ideen drum herum:
- Mauern
- Isolierung
- Heizung
- Elektrik
- Garten
- Bestimmungen, Vorschriften
- Kostenplanung

von Daniel -. (root)


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Die Frage ist unpräzise gestellt. War das die Absicht?
Wenn ja, dann wäre die Antwort auf der selben Ebene unpräzise - 
mindmapping
Tool, wie vorhin genannt.

Wenn die Domain deiner "Top-down" Entwürfe sich eingeschränken ließe,
wären vielleicht noch Namen besserer Tools gefallen.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Bei diesen neumodischen pseudoverschwurbelnden Quacksalberbegriffen wie 
"Top Down Entwurf" rollen sich bei mir die Fußnägel auf. Vor allem, wenn 
hinter dem Begriff einfach nur die Denkrichtung steckt, die wohl 
irgendjemand als so genial fand, dass man dafür einen eigenen Begriff 
brauchte.
Darf man bei Top-Down wirklich nur rückwärts denken?
Was ist, wenn man mal kurz wieder vorwärts denkt. Das wär ja dann kein 
Top-Down mehr, sondern einfach... "Nachdenken".

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Daniel -------- schrieb:
> Wenn die Domain deiner "Top-down" Entwürfe sich eingeschränken ließe,
> wären vielleicht noch Namen besserer Tools gefallen.

Markus Müller schrieb:
> Das ist ein Programm, mit dem man ein Gedanke aufschreibt. Der ist das
> Ziel.
> Ausgehend davon kann man verschiedene Zweige und Unterzweige erstellen
> und so die nötigen Einzelschritte, die zum Ziel führen anhängen.
>
> Beispiel:
>
> Ziel: Hausbauen
>
> Ideen drum herum:
> - Mauern
> - Isolierung
> - Heizung
> - Elektrik
> - Garten
> - Bestimmungen, Vorschriften
> - Kostenplanung




Ich möchte eine Schaltung verbessern. Diese Schaltung soll bestimmte 
Funktionen erfüllen. Diese Funktionen sind meine Ziele "Top". Jedes Ziel 
erfordert ein n-Tor "Down". Diese wiederum erfordern Komponenten "Down".

Ich möchte eine Methode finden, bei der ich solche Entwürfe nahtlos 
machen und wenn ich an einer Stelle nicht weiterkomme, dies auch gut 
markieren kann.

Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 
Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände. 
Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma 
X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also 
wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen?

Genau hier soll das Programm ansetzen, damit ich den Überblick behalte. 
Das System muß beliebig viele Unterthemen ermöglichen; geradlinig wäre: 
Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2 Widerstände und eine 
Spannungsquelle. Habe ich da. Verbinde ich. Ziel erreicht.

Aber es gibt eben immer wieder Herausforderungen, an die ich nicht 
dachte. Und damit ich mich mit dem Thema erneut beschäftigen kann, muß 
ich den Einstieg finden. Sonst denke ich das Gleiche nochmal und 
verschwende Zeit.

Das System muß die Frage beantworten: Wo bin ich ausgestiegen, welches 
Problem hindert mich genau?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Für Aufgaben rund um die Elektronik-Entwicklung und 
Bauteilplanung/Bestellung verwende ich mein EleLa.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Ist das Schaltungsentwicklung für BWLer oder was? Wie soll das denn 
bitte in der Praxis funktionieren?

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Markus Müller schrieb:
> Für Aufgaben rund um die Elektronik-Entwicklung und
> Bauteilplanung/Bestellung verwende ich mein EleLa.

Das bringt mir nichts.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Wenn ich mir soviel Mühe mache möchte ich, daß darauf eingegangen wird, 
Daniel.

von Sven P. (Gast)


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Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an 
"Wernher Braun".

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Sven P. schrieb:
> Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend.

Das erklärt nicht, welche Methode du verwendest, nur das Mittel.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Die Methode?
Google - und die Lösung nur noch abschreiben.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Markus Müller schrieb:
> Die Methode?
> Google - und die Lösung nur noch abschreiben.

Soll das witzig sein? Wenn ja, warst du damit erfolglos.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Ich hätte gerne eine Antwort darauf, wie ich FreeMind verwende um etwas 
wie

Bert Wellmann schrieb:
> Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2
> Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände.
> Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma
> X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also
> wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen?

zu lösen oder mit welcher Methode ich bei dieser Fragestellung den 
Überblick nicht verliere. Es geht nicht nur um Software, es geht auch um 
Methodik.

Wenn darauf keine Antwort gefunden wird, möchte ich gerne eine 
Empfehlung für einen besseren Ort für die Frage erfahren.

Danke.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Ich versuche es jetzt mit Dia 
http://sourceforge.net/projects/dia-installer/

von Sven P. (Gast)


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Bert Wellmann schrieb:
> Sven P. schrieb:
>> Bleistift und Papier funktionieren bisweilen hervorragend.
>
> Das erklärt nicht, welche Methode du verwendest, nur das Mittel.

Du hast ja auch explizit nach einem Mittel gefragt und nicht nach einer 
Methode: 'Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf?'. Mein 
Vorschlag und mein üblicher Kandidat dafür ist nunmal garkeine Software, 
sondern Papier und Bleistift.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Sven P. schrieb:
> Du hast ja auch explizit nach einem Mittel gefragt und nicht nach einer
> Methode: 'Welche Software unterstützt mich beim Top-Down-Entwurf?'. Mein
> Vorschlag und mein üblicher Kandidat dafür ist nunmal garkeine Software,
> sondern Papier und Bleistift.

Und jetzt frage ich eben auch nach einer Methode.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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yEd von www.yworks.com

Damit kann man schöne Flowcharts machen.

von Georg A. (georga)


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Kommt ja auch drauf an, ob man das nur selbst oder "im Team" braucht. 
Einzeln reicht eigentlich entweder Papier oder einfach ein Texteditor.

Ich mache das TopDown hierarchisch einfach mit Einrückungen. Kritische 
Punkte bekommen in der ersten Spalte ein !, fast Fertige ein x und ganz 
Fertige ein X. Nur Xe in einer Hierarchiestufe geben eins drüber ein X. 
Ist die ganze linke Spalte voll mit X, ist man fertig ;)

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Georg A. schrieb:
> Kommt ja auch drauf an, ob man das nur selbst oder "im Team" braucht.
> Einzeln reicht eigentlich entweder Papier oder einfach ein Texteditor.
>
> Ich mache das TopDown hierarchisch einfach mit Einrückungen. Kritische
> Punkte bekommen in der ersten Spalte ein !, fast Fertige ein x und ganz
> Fertige ein X. Nur Xe in einer Hierarchiestufe geben eins drüber ein X.
> Ist die ganze linke Spalte voll mit X, ist man fertig ;)

Gute Antwort!

Das probiere ich mal aus.

von Uhu U. (uhu)


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Bert Wellmann schrieb:
> Gute Antwort!

Und auf sowas kommst du nicht selbst? Schwaches Bild...

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Fred Feuerstein schrieb:
> Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an
> "Wernher Braun".

Ähm! Wernher Hau?
@Bert
Schreibstil und Umgang ist unverschämt!
Wenn du auf die einfachsten Sachen wie "Papier und Bleistift" nicht 
kommst und dann noch pickiert darüber bist das man dass dir vorschlägt, 
fange besser erstmal mit einem Kasten von Kosmos an.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Jörg P. R. schrieb:
> Fred Feuerstein schrieb:
>> Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an
>> "Wernher Braun".
>
> Ähm! Wernher Hau?
Sorry genau den meinte ich.

von D. I. (Gast)


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Fred Feuerstein schrieb:
> Jörg P. R. schrieb:
>> Fred Feuerstein schrieb:
>>> Also vom Tonfall und dem Schreibstil erinert mich "dein_v" stark an
>>> "Wernher Braun".
>>
>> Ähm! Wernher Hau?
> Sorry genau den meinte ich.

dein_v war doch vorher "Dein Vater" und nicht Bert, das war doch der mit 
dem Thread ob man ohne Diplom auch an Hochschuljobs kommt und sich für 
entsprechend qualifiziert hält. Der Thread wurde aber anscheinend schon 
gelöscht

von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Bert Wellmann schrieb:
> Einfaches Beispiel: Ziel: Spannungsteiler. Dafür brauche ich: 2
> Widerstände und eine Spannungsquelle. Ich habe aber keine Widerstände.
> Also muß ich Widerstände besorgen. Wo besorge ich Widerstände? Bei Firma
> X. Firma X bietet Widerstände an, aber nicht die, die ich brauche. Also
> wieder zurück an... was wollte ich nochmal machen?
Naja, ob die Beschaffung von Bauteilen in die Entwicklungsmethodik 
reinkommen soll, weiß ich nicht. Wenn du professionell Schaltungen 
entwickelst, hast du aus vorherigen Projekten bereits eine Liste mit 
Händlern. Bei elektronischen Bauteilen kannst du mit <10 Händlern 99% 
aller jemals benötigten Bauteile abdecken. Falls die etwas nicht haben 
sollten, ist deine Anforderung so speziell, dass du dich besser an einen 
Hersteller wendest und fragst, ob die das liefern können. Wenn es das 
nicht als Katalogware oder Sonderanfertigung gibt, musst du dein Design 
überdenken und Alternativen finden. Das ist dann nicht Top-Down, sondern 
iterativ. Eine solche schrittweise Anpassung deiner Ideen an 
Rahmenbedingungen wirst du immer wieder haben. Was du suchst ist eine 
Mind-Mapping Software, mit der du Ideen sammelst und hirachisch 
darstellst. Du könntest die einzelnen "Gedankenblasen" beispielsweise 
grün einfärben, wenn sie erledigt sind. Oftmals hilft schon eine simple 
.txt oder Tabellen-Datei, in der du in jede Zeile eine Aufgabe schreibst 
und sie sortierst nach sehr wichtig, wichtig, unwichtig und erledigt.

von Bert W. (Firma: Wellmann) (dein_v)


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Kevin K. schrieb:
> Bert Wellmann schrieb:
> Was du suchst ist eine Mind-Mapping Software
Nein, die suche ich nicht denn sie hilft mir nicht beim Planen zum 
Erreichen eines Zieles B. Es ist vergleichbar mit einer geraden Route, 
von der Abzweigungen abgehen. Daher auch die Redewendung "er kam vom Weg 
ab". Manchmal muß man vom Weg abkommen um später wieder dorthin 
zurückzukommen.

Was besser ist:
- Dia
- Methode von Georg A.

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