Forum: Offtopic Chemie als E-Ing?


von Max N. (krachi)


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Hallo zusammen!

Ich wollte mal fragen, ob ich als E-Ingenieur auch Chemiekenntnisse 
gebrauchen kann. Hab das unter anderem als Leistungskurs und mag das 
Fach auch, deswegen frage ich mich, ob's nochmal zur Anwendung kommt. ;)

Ich dachte da gerade an sowas wie Halbleitertechnik, wo ja auch etwas 
Chemie vorkommt.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Oder Elektroauto-Batterie-Kram.

von Wilhelm F. (Gast)


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Max Nit schrieb:

> Hab das unter anderem als Leistungskurs und mag das
> Fach auch, deswegen frage ich mich, ob's nochmal zur Anwendung kommt. ;)

Ich hatte im Studium E-Technik ein Semester Elektrochemie. So ein paar 
Themen am Rande sind nicht schlecht.

In der Halbleiterei kommt aber Chemie auch vor. Ich fand das sehr 
interessant. Z.B. wie man aus Sand den reinen Halbleiter gewinnt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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schönes Spezialgebiet und eine Gute Nische wenn man sich profilieren mag

Anwendungen sind Korrosion und schutz davor
Elktrochemische Speicher (Akku),
Fertigung von Bauelementen
Und ein sehr spezielles und lohnendes Gebiet "Galvanik" mit 
Entwiklungspotential im Bereich organische Leiter ...

Wer da Interesse mitbringt kann sich abheben.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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E-Technik und Chemie sind eine gute Mischung, einfach weil die meisten 
Ingenieure von Chemie null Ahnung haben ;-)

Wenn man sich etwas spezialisiert, dann bist Du auf jeden Fall gefragt!

Ich habe Informatik mit Schwerpunkt E-Technik studiert, verdiene mein 
Geld jetzt aber mit Entwicklungen in der Prozesschemie (Chemie war immer 
schon mein Hobby, im Studium dann Weiterbildung auf eigene Faust).

Dort sehe ich eigentlich jeden Tag, dass die allermeisten Ings eine 
Aversion gegen Chemie haben - warum auch immer.

Ist auf jeden Fall ein lohnendes Feld - Chemiekonzerne zahlen sehr, 
sehr gut.

Chris D.

von Unbekannt U. (Gast)


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Naja, ich finde die Chemie in der Halbleiterei nicht so prickelnd: Da 
hat man mit Flusssäure, 140°C heißer 98%-Schwefelsäure, Arsen und noch 
vielen anderen hässlichen Dingen zu tun... Es ist zwar interessant, aber 
Vorort an den Anlagen muss man höllisch aufpassen, was man tut.

von Purzel H. (hacky)


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Jedes zusaetzliche Wissen ist irgendwann mal nuetzlich. Auch Chemie. 
Speziell wenn man sich damit von aderen abheben kann.

Halbleitertechnik hat wenig mit Chemie zu tun. Eher mit Quantenphysik.

von Wilhelm F. (Gast)


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Unbekannt Unbekannt schrieb:

> Es ist zwar interessant, aber
> Vorort an den Anlagen muss man höllisch aufpassen, was man tut.

Ich befürchte, daß man das in der Chemiebranche generell muß. Seveso 
läßt grüßen. So, wie der Elektriker beim Strom auch.

von Jens G. (jensig)


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> Halbleitertechnik hat wenig mit Chemie zu tun. Eher mit Quantenphysik.

Da haust Du jetzt aber was durcheinander:
- Herstellung der Halbleiter (und -strukturen) hat sehr wohl zu einem 
sehr großen Batzen nur mit Chemie zu tun
- Anwendung der so hergestellten Halbleiter basiert dann naturlich u.a. 
auf Quanteneffekte, und anderes ...

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