Suche defektes schaltregler IC

#2897726
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Guten Abend,

vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen ..

Meine neu Sata Platte ist beim anstecken gestorben, natürlich erst 
nachdem alle Daten drauf waren :(

Sichtbar defekt ist auf der Platine ein Schaltregler IC mit folgender 
Aufschrift :

 71578
 1224c
  msc

Das ganze ist so ein mini winz Gehäuse mit 12 (2*6) Anschlüssen.

LM1224 und TC1224 ist es definitiv nicht.


Hat jemand noch eine Idee was es sonst noch sein könnte ?
#2897757
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Weil ich nachdem die Daten auf der neuen Platte waren. Die alte Platte 
neu formatiert habe, in einen anderen Rechner eingebaut und darauf ein 
neues Betriebssytem aufgespielt habe...

Auf der neuen Platte wollte ich sortieren und dann wieder Backup machen 
aber Murphy hat da nicht mitgemacht ..
#2897867
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Hans-Georg Lehnard schrieb:
> r

Hans-Georg Lehnard schrieb:
> Tja ...
>
> Lt. Hersteller ist die Platte Hot-Plug fähig und der USB-3.0 - SATA
> Adaper auch ...

Tja, dann ist es ja ein Gewährleistungs- oder Garantie-Fall.

Du kopiertst dir also die Quelldaten jetzt einfach nochmal auf eine 
vernünftige Platte, schmeisst deinem Händler den Gewährleistungs- oder 
Garantie-Schaden vor die Füße, schnappst dir eine Flasche Bier und 
machst Feierabend, und alles wird gut ...
Persönliche Seite #2897874
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Du kopiertst dir also die Quelldaten jetzt einfach nochmal auf eine
> vernünftige Platte,

Höhö... netter Scherz...

Hans-Georg Lehnard schrieb:
> Weil ich nachdem die Daten auf der neuen Platte waren. Die alte Platte
> neu formatiert habe, in einen anderen Rechner eingebaut und darauf ein
> neues Betriebssytem aufgespielt habe...

Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> schmeisst deinem Händler den Gewährleistungs- oder
> Garantie-Schaden vor, schnappst dir eine Flasche Bier und machst
> Feierabend, und alles wird gut ...

Ich würde sagen, dass da mindestens ne Flasche Pennerglück angesagt ist 
;)
(Firma: Spezialeinheit) #2897897
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USB---SATA---ist der Schaltregler auf der Festplattenplatine oder auf 
einen Adapter?

Wenn er auf der Platte sitzt kannst du mit Lupe und Messgerät ein 
Schaltplan erstellen, interresant ist erstmal die Topologie (Stepup, 
Stepdown).

Vermutlich ist es ein Stepdown der 3,3V aus 5V oder 12V macht.
Wenn dem so ist erkennst du vieleicht ein Spannungsteiler am Ausgang vom 
Schaltregler, sehr viele Schaltregler (ich weiß nicht alle) haben eine 
Feedbackspannung von 1,25V.

Mit dem Wissen könnte man den Schaltregler ersetzen.

Offen ist noch die Frage warum ist der durch Kurzschluss auf dem 
Ausgang?
Gast #2897899
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Hans-Georg Lehnard schrieb:
> Meine neu Sata Platte ist beim anstecken gestorben, natürlich erst
> nachdem alle Daten drauf waren :(

wenn´s um leben oder tod geht dann würde ich die daten von nem profi 
retten lassen.
ansonsten-->ruhe in frieden-->garantiefall.
und in zukunft beim backup mehrgleisig fahren um sowas zu vermeiden.
mfg
#2897935
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Fred Feuerstein schrieb:
> USB---SATA---ist der Schaltregler auf der Festplattenplatine oder auf
> einen Adapter?
>
> Wenn er auf der Platte sitzt kannst du mit Lupe und Messgerät ein
> Schaltplan erstellen, interresant ist erstmal die Topologie (Stepup,
> Stepdown).
>
> Vermutlich ist es ein Stepdown der 3,3V aus 5V oder 12V macht.
> Wenn dem so ist erkennst du vieleicht ein Spannungsteiler am Ausgang vom
> Schaltregler, sehr viele Schaltregler (ich weiß nicht alle) haben eine
> Feedbackspannung von 1,25V.
>
> Mit dem Wissen könnte man den Schaltregler ersetzen.
>
> Offen ist noch die Frage warum ist der durch Kurzschluss auf dem
> Ausgang?

Links neben dem TI- Motor Controller sitzen die 2 Schaltregler Ics und 
der untere hat ein kleines Loch, welches nur mit der Lupe sichtbar ist.
Ich denke das wird nix mit den Leiterbahnen abzeichnen ;)
Angehängte Dateien:
Gast #2897939
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Und du meinst jetzt, es kann jemand hellsehen? Du sagst nichtmal, wer 
der Hersteller der Platte ist, geschweige denn den genauen Typ. Kauf dir 
die gleiche Platte nochmal, da ist genau der gesuchte Chip drauf. Den 
lötest du dann vorsichtig ab und auf der alten Platte wieder auf.
Alternativ wendest du dich an einen Profi.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Gast #2897951
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natürlich warst du dir auch noch zu fein, selber ein Foto zu machen. 
Stattdessen hast du das Foto ohne Beachtung irgendeines Copyrights 
geklaut.
wenigstens Wissen wir jetzt um welche Platte es sich handelt.

Du bist echt ein Witz!
Gast #2897979
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Nur den Chip zu tauschen wird wohl auch nicht reichen. Buckregler setzen 
eine höhere Spannnung in eine niedrigere um. Im Fehlerfall schmilzt das 
Silizium und am Ausgang steht dann dauerhaft die zu hohe Spannung an, 
die den Rest der angeschlossenen Elektronik killt. Mit viel Glück ist 
ein Kurzschluss entstanden und die Nachfolgende Elektronik noch heil. 
Aber ohne Grund ist das IC ja nicht gestorben. Ob's wirklich am 
Hot-Pluggung lag?
Besser ist es tatsächlich eine möglichst völlig identische Platte 
(gleiche Serie, Charge usw.) zu bekommmen und die Elektronik zu 
tauschen. Mit viel Glück gehts und wenn nicht hast du schon mal eine 
neue Platte, die du ja sowieso brauchst.


Gruß, RS
Persönliche Seite #2898010
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Hans-Georg Lehnard schrieb:
> Moderne Hardware hat keine Flachkabel und DIL Gehäuse mehr !!!

Nö, hat sie nicht. Die Platine kann man aber von der Festplatte lösen -- 
das ist ja wohl offensichtlich auch Dir gelungen, oder wo kommt das Bild 
her? -- und durch die Platine einer anderen, identischen Festplatte 
ersetzen.
Das ist möglich, auch bei aktuellen Festplatten.

Wenn das Bild von Deiner Platte ist -- wäre es ein bisschen größer, 
hätte man eine Chance, die Beschriftung der ICs zu lesen.

Es ist allerdings recht unwahrscheinlich, daß beim Anschließen der 
Platte ausgerechnet diese ICs kaputt gehen (ich nehme an, Du meinst die 
beiden ICs, die anscheinend ein Fairchild-Logo haben).

SATA ist hotplug-fähig, und wenn was dabei draufgeht, dann sinds die 
Überspannungsschutzdioden.
#2898083
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>Wieso so viel Aufwand für den defekten Schaltregler.

Ganz einfach, weil deine Methode nur in seltenen Fällen funktioniert. 
Eine "gleiche" Platte zu kaufen reicht nicht, es muss die genau gleiche 
Hardware und, noch viel wichtiger, die gleiche Firmwareversion sein. Im 
(beinharten) Festplattengeschäft gibt es keine Konstanz! Eine 100% 
gleiche Platte zu erwischen ist also reine Glücksache.

Er soll das defekte IC tauschen! In der Praxis ist es erstaunlich oft 
damit getan, das defekte Bauteil zu tauschen. Folgeschäden sind in 
dieser Leistungsklasse eher selten.
#2898098
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Hans-Georg Lehnard schrieb:
>> Moderne Hardware hat keine Flachkabel und DIL Gehäuse mehr !!!
>
> Nö, hat sie nicht. Die Platine kann man aber von der Festplatte lösen --
> das ist ja wohl offensichtlich auch Dir gelungen, oder wo kommt das Bild
> her? -- und durch die Platine einer anderen, identischen Festplatte
> ersetzen.
> Das ist möglich, auch bei aktuellen Festplatten.
>
 Die Platine kann man nicht 1:1 t tauschen, sondern man muss noch das 
SPI-Flasch mit tauschen sonst stimmen die darin abgelegten 
Plattenparameter nicht.


> Wenn das Bild von Deiner Platte ist -- wäre es ein bisschen größer,
> hätte man eine Chance, die Beschriftung der ICs zu lesen.
>

Das IC habe ich jetzt gefunden LX7157B oder FAN5353

> Es ist allerdings recht unwahrscheinlich, daß beim Anschließen der
> Platte ausgerechnet diese ICs kaputt gehen (ich nehme an, Du meinst die
> beiden ICs, die anscheinend ein Fairchild-Logo haben).
>
 Wie geschrieben, ich habe die Platte an einem USB 3.0 - Sata II Adapter 
betrieben und bei 2 anderen Platten gab es keine Probleme. Ich werde 
aber in Zukunft die Finger von Hot-Plug lassen.

> SATA ist hotplug-fähig, und wenn was dabei draufgeht, dann sinds die
> Überspannungsschutzdioden.

Die Schuzdioden sind in Ordnung, habe ich gemessen, das sind die beiden 
links neben dem Ram. Das Netzteil des USB-Sata Adapters liefert auch nur 
2A laut Aufdruck.

Es wundert mich allerdings, das ein Spike ein Mikroloch in den Chip 
brennt !!!

Anhand der Applikationsbeispiele kann ich ja jetzt sehen was noch dazu 
gehört und weiter messen. Solange das Winbond SPI Flasch heil geblieben 
ist sollten die Daten zu retten sein.
Gast #2898113
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Hans-Georg Lehnard schrieb:

> Solange das Winbond SPI Flasch heil geblieben
> ist sollten die Daten zu retten sein.

Moderne Platten legen die Informationen für die Aufteilung der Platte 
direkt in einem bestimmten Bereich auf der Platte ab. Das Winbond-Teil 
wird der Cache sein. SPI-Flash oder ein EEPROM wird wohl nur noch selten 
verbaut. Kommt halt auf jeden Cent an bei den Platten
#2898134
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RS schrieb:
> Hans-Georg Lehnard schrieb:
>
>> Solange das Winbond SPI Flasch heil geblieben
>> ist sollten die Daten zu retten sein.
>
> Moderne Platten legen die Informationen für die Aufteilung der Platte
> direkt in einem bestimmten Bereich auf der Platte ab. Das Winbond-Teil
> wird der Cache sein. SPI-Flash oder ein EEPROM wird wohl nur noch selten
> verbaut. Kommt halt auf jeden Cent an bei den Platten

Es ist ein Winbond W25Q40BW 4Mb Spi-Flash  für Firmware und Parameter 
auf der Platine.
Gast #2898285
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Und was lernen wir aus diesem Paradebeispiel der häuslichen 
Datenmißhandlung:

JEDER Datensatz, dem mehr Bedeutung beizumessen ist, als das Gewicht des 
Datenträgers zu erhöhen muß zu jedem Zeitpunkt an mindestens N (*) 
unabhängigen (**) Speicherorten in zurücklesbarem Zustand vorgehalten 
werden.

(**) 2 = N <= Googolplexplexplex..., auf der Skala unwichtiger bis 
lebenswichtger Daten

(***) 11 vom gleichen Erdbeben zerstörte Sicherheitskopien dokumentieren 
lediglich akribische Pedanterie in Personalunion mit völliger fachlicher 
Unzurechnungsfähigkeit

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