Zwei verschiedene Spannungsquellen mit gemeinsamer Masse

#2911297
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Hallo

Ich brauche mal euere Hilfe bei einer grundlegenden Frage.
Zuerst mal zu den Hintergründen. Ich habe in einer Bassgitarre im 
Griffbrett LEDs verbaut. Hierfür benötige ich 18V Versorgungsspannung (2 
9V Blöcke in Reihe). Der Bass hat auch eine aktive Elektronik die eine 
9V Versorgung benötigt.
Bei Bässen mit aktiven Elektroniken wird die Masse mit Hilfe der 
Klinkenbuchse geschaltet, damit nur ein Stromfluss entsteht wenn das 
Instrument angeschlossen wird.
Für mich war es wichtig das die Elektronik weiter funktioniert auch wenn 
die Batterien für die Griffbrett LEDs leer werden.
Im Anhang eine vereinfachte Darstellung der Schaltung. Der Schaltkontakt 
in der Masse steht für die Klinkenbuchse.
Funktioniert die Verschaltung der zwei verschiedenen Spannungsquellen?

Danke für jede Antwort.

Marc
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#2911692
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@John: Danke für die Antwort und den Tipp mit der Diode.

Da der Rest eher vom Thema abschweift und bevor ihr euch noch in die 
Wolle bekommt, solltet ihr lieber nochmal nachdenken ob ich wirklich 
einen E-Bass meine.
Vielleicht meinte ich ja wirklich eine Bassgitarre. Denkt mal drüber 
nach!!!

Bevor sich jetzt aber noch jemand über irgendwelche Schreibfehler 
ausko..., schluckt es einfach runter.
#2911921
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Schön das wir wieder beim Thema sind. Einen zweiten Vorwiderstand hab 
ich schon mit eigebaut. Die Zeichnung hab ich nur heute morgen auf die 
Schnelle gemacht. Kann ich als Diode eine 1N4148 nehmen?
Und kann mir vielleicht nochmal jemand kurz erklären warum ich eine in 
die Spannungsversorgung der Elektronik setzen muss?
Ich will das nicht anzweifeln, nur verstehen.

Danke
Marc
#2912067
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Bei geöffneter Masseverbindung ergibt sich diese Schaltung. Die 
resultierende Spannung von den drei Batterien ist 9V. Ohne die 
zusätzlich Diode hast Du einen geschlossenen Stromkreis. Deine Aktive 
Elektronik bekommt dabei auch noch eine negative Spannung.

Eine 1N4148 sollte funktionieren. Wenn Du z. B. eine 1N5819 (oder etwas 
ähnliches) nimmst, hast Du einen geringeren Spannungsabfall auf der 
Diode, und die Elektronik kann etwas länger betrieben werden.
http://www.reichelt.de/1N-UF-AA-Dioden/1N-5819/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=2987&ARTICLE=41850&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&;

Waren die LEDs schont drin, oder hast Du die selbst eingebaut?
Stell doch mal ein Bild von deiner "Bassgitarre" hier rein. ;-)

Gruß
John
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Gast #2913624
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John Bauer schrieb:
> Eine 1N4148 sollte funktionieren. Wenn Du z. B. eine 1N5819 (oder etwas
> ähnliches) nimmst, hast Du einen geringeren Spannungsabfall auf der
> Diode, und die Elektronik kann etwas länger betrieben werden.
> http://www.reichelt.de/1N-UF-AA-Dioden/1N-5819/3//...

Ne Schottky würde ich hier eher nicht nehmen, da der Sperstrom deutlich 
größer ist (bei offenen Schalter)... Die 1N5819 hat bei 25°C schon nen 
Sperrstrom von 0.5mA typisch, wenn er nun noch nein heißen Sound 
gespielt hatte wirds mehr
Nicht das das schon die Schaltung grillt.
(bzw. machen 0.5mA ne 9V mit ca. 500mAh schnell leer, selbst wenn 
ausgesteckt....)

Ne 1N4148 hat sowas wie 20nA, viel besser....

BTW, Wieso machst die LED nicht auf 9V? Wär viel einfacher und kannst 
auch ne extra Batterie für die LEDs nehmen und mit 'ner Diode kannst du 
auch der Gitarre prio geben...
Was Batterien z.B überhaupt nicht mögen ist, wenn sie leer sind und in 
Gegenrichtung Strom fließt (also umgepolt werden). Da laufen die gerne 
aus.
#2913707
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tobi Ing(FH) schrieb:
> BTW, Wieso machst die LED nicht auf 9V? Wär viel einfacher und kannst
> auch ne extra Batterie für die LEDs nehmen und mit 'ner Diode kannst du
> auch der Gitarre prio geben...
> Was Batterien z.B überhaupt nicht mögen ist, wenn sie leer sind und in
> Gegenrichtung Strom fließt (also umgepolt werden). Da laufen die gerne
> aus.

Tobi, ich versteh nur Bahnhof. Die LEDs (da isser wieder) sind wie in 
der Zeichnung gezeichnet, schon eingebaut und verleimt. Das heisst ich 
komm da nicht mehr dran.
Ich habe mich extra für die 18V Variante entschieden, damit weniger 
Strom fließt und somit die Batterien länger leben.
Kann jetzt auch sein dass ich dich völlig falsch verstanden habe.

Marc
Gast #2913729
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Marc S. schrieb:
> Tobi, ich versteh nur Bahnhof. Die LEDs (da isser wieder) sind wie in
> der Zeichnung gezeichnet, schon eingebaut und verleimt. Das heisst ich
> komm da nicht mehr dran.
> Ich habe mich extra für die 18V Variante entschieden, damit weniger
> Strom fließt und somit die Batterien länger leben.
> Kann jetzt auch sein dass ich dich völlig falsch verstanden habe.
>
> Marc

Zusammengefasst: Die 1N5819 ist nicht geeignet.

Wenn Du schon alles verleimt ist, ist ein großer Vorteilg, dann brauchen 
wir nicht mehr über Schaltunsvarianten diskutieren, denn dieser 
Freiheitsgrad ist aufgebraucht...

Eines aber noch:
Die Batterielebensdauer ist abhängig von der entnommenen Leistung*.
Und die Leistung ist bei deinem Fall konstant.
(Da bringt es nichts, wenn man den Strom runterdreht und die Spannung 
hochdreht)

P = U * I

bei doppelter Spannung ist der Strom (ca) halb so groß
=>
P = 2*U * (I/2) = U * I



* in Näherung. Batterien, stark belastet können weniger Arbeit abgeben 
bis leer als schwach belastete.
Gast #2914018
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tobi Ing(FH) schrieb:
> Wenn Du schon alles verleimt ist, ist ein großer Vorteilg, dann brauchen
> wir nicht mehr über Schaltunsvarianten diskutieren, denn dieser
> Freiheitsgrad ist aufgebraucht

Das glaubst auch nur Du!

Man könnte die 18V-Strecke mit ner Ladungspumpe aus 9V versorgen. Oder 
mit nem Step-Up aus 1,5V, da gibt es Schaltregler von Linear genau für 
diesen Zweck.

Oder man könnte mit Energy Harvesting die Zuckungen des Bassisten 
ausnutzen und die LEDs damit betreiben.

Für zukünftige Basteleien merken: Auch wenn 9V-Blocks gern in der 
Audiotechnik genommen werden, haben die einen recht geringen 
Energiegehalt und sind teuer. Besser 2 oder 3 AA, eventuell auch AAA, 
und die Schaltung für 3 oder 4.5V auslegen.
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