Hi Leute!
kenne mich zwar im Bereich Elektrik/Elektronik ein wenig aus, aber hier
habe ich doch eine Frage =)
Und zwar habe ich mir einen 7-fach USB Hub besorgt mit einem 3,5A
Netzteil.
Rein theroetisch sollte ich ja in der Lage sein, damit 7 Handys zu
laden. (Ladestrom 500mA da USB, also würde das 3,5A Netzteil ja reichen)
Sinn der Sache ist, 7 Handys gleichzeitig ohne PC zu laden.
Leider wird aber immer nur ein Handy geladen (das erste das eingesteckt
wird).
Meine Frage ist jetzt, muss ich quasi an der USB Verbindung zum Laptop
noch eine Datenleitung/Leitung mit GND brücken damit der Hub "weiß" das
er nur die 500mA durchreichen soll?
Ja, aber...
Viele neuere Smartphones nutzen zwar Mini-USB zum Laden, möchten aber
eher 1000mAh.
Soll es ein Ladeservice für Veranstaltungen werden?
Auf Festivals seh ich meistens einfache Steckdosenleisten mit
entsprechenden Einfach- bzw. Zweifach Steckernetzteilen. Die mit dem
Prädikat "eiPhone" schaffen 1000mAh bzw. 1500 mAh (hätten manche Tablets
gerne als Ladestrom)
USB schrieb:> Prädikat "eiPhone" schaffen 1000mAh bzw. 1500 mAh (hätten manche Tablets> gerne als Ladestrom)
Nein, das geht physikalisch nicht.
Das macht Deine Aussage wertlos.
fonsana
USB schrieb:> Viele neuere Smartphones nutzen zwar Mini-USB zum Laden, möchten aber> eher 1000mAh.
Du meinst mA. Die dürfen das aber nur an Ladegeräten, nicht an einem
normalen USB-Anschluß. Ansonsten verstoßen sie gegen die
USB-Spezifikation.
fonsana schrieb:> USB schrieb:>> Prädikat "eiPhone" schaffen 1000mAh bzw. 1500 mAh (hätten manche Tablets>> gerne als Ladestrom)>> Nein, das geht physikalisch nicht.
Möchtest du das etwas präzisieren? Gegen welches Gesetz der Physik
verstößt denn ein Strom von 1 Ampere?
Arbeiter schrieb:> verstößt denn ein Strom von 1 Ampere?
Das steht da aber nicht. Da steht:
USB schrieb:> Viele neuere Smartphones nutzen zwar Mini-USB zum Laden, möchten aber> eher 1000mAh.>> Soll es ein Ladeservice für Veranstaltungen werden?>> Auf Festivals seh ich meistens einfache Steckdosenleisten mit> entsprechenden Einfach- bzw. Zweifach Steckernetzteilen. Die mit dem> Prädikat "eiPhone" schaffen 1000mAh bzw. 1500 mAh (hätten manche Tablets> gerne als Ladestrom)
Und nein, es wurde hier mAh an drei Stellen in zwei Saetzen verwendet,
es kann also kein Versehen sein. Also ist diese Antwort - fuer den
Wissenden ganz klar erkennbar - von jemandem, der keine Ahnung hat. Und
damit eben wertlos.
fonsana
fonsana schrieb:> - fuer den> Korinthenkacker ganz klar erkennbar
Möchtest du auch was zum Thema sagen oder dich nur an einem Fehler im
Text ergötzen, der von einem anderen kurz nebenbei geschrieben wurde?
500mA sind USB 2.0 Standard (max)
Damit lassen sich alle Smartphones laden...=)
Ja, quasi genau so ein Mehrfachladegerät bau ich gerade.
Weiß denn jemand ob ich irgendwo ne Brücke löten muss o.ä.?
JuggedHareBoy schrieb:> 500mA sind USB 2.0 Standard (max)> Damit lassen sich alle Smartphones laden...=)
Hält sich nur keiner dran, ein heutiger USB Port kann durchaus 1 bis 2A
liefern, 500mA reicht weder für dein Handy noch für die externe HD.
>>> Ja, quasi genau so ein Mehrfachladegerät bau ich gerade.>> Weiß denn jemand ob ich irgendwo ne Brücke löten muss o.ä.?
Ich würde eher den Weg gehen nur VCC und GND zu verbinden, und die
Datenleitungen wezulassen. (ggf. mit etwas Kleband mal die inneren
beiden Kontakte abkleben)
Hast du ein Multimeter mit dem du mal den Strom messen kannst? Ich
glaube kaum das ein Handy nur 500mA braucht...
(iPhone Ladegerät liefert 1A, das vom Galaxy SII 0.7A)
mfg Andreas
Andreas B. schrieb:> Hält sich nur keiner dran, ein heutiger USB Port kann durchaus 1 bis 2A> liefern, 500mA reicht weder für dein Handy noch für die externe HD.
Häng mal ein Handy oder besser noch Tab an einen USB-Port und schau dir
die Ladezeit an. Du wirst feststellen, dass sie erheblich grösser ist
als am Lader. Und etwas Glück verrät dir das Gerät auch, dass es grad an
einem normalen USB-Port nuckelt. Mit den 500mA.
> Ich würde eher den Weg gehen nur VCC und GND zu verbinden, und die> Datenleitungen wezulassen. (ggf. mit etwas Kleband mal die inneren> beiden Kontakte abkleben)
Das ist dann was für Geduldige, denn ohne Identifikation wird ein
USB-konformes Handy maximal 100mA ziehen. Und anders als
USB-Kaffeewärmer halten sich Handies dran.
Handies identifizieren den Port oder Lader und ziehen dementsprechend
unterschiedlich Strom...
> Hast du ein Multimeter mit dem du mal den Strom messen kannst? Ich> glaube kaum das ein Handy nur 500mA braucht...
...weshalb man damit nicht wirklich weiterkommt...
> (iPhone Ladegerät liefert 1A, das vom Galaxy SII 0.7A)
...und daraus nur entnehmen kann, wieviel das (Einheits-) Ladegerät
liefern kann, nicht wieviel das Handy tatsächlich zieht.
Datenleitungen kurzschliessen wär besser.
A. K. schrieb:> Handies identifizieren den Port oder Lader und ziehen dementsprechend> unterschiedlich Strom...
Erschwerend kommt da hinzu dass da jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Apple mit den beiden Spannungsteilern, HTC macht glabe ich einen
Kurzschluss zwischen D+ und D- am Ladegerät, wer weiß, was Samsung
macht.
Die USB Battery Charging Spec kam da leider zu spät.
Das das über USB länger dauert ist klar. Mein Netzteil mach 800mA und
ich brauche ~2Stunden da ist das Handy von 1% auf 100% geladen!
Und wenn die Dinger über Nacht zum laden hängen stört das keinen...
Muss mal schauen ob ich die Datenleitung brücke..
Hmmm,...hab jetzt ein wenig getestet.
Zwei Defy´s als Testlader angehängt^^
An jedem der sieben USB-Stecker liegen zwischen pin 1 und 4 ~5Volt an!
Pack ich die Handys dran, wird aber keins geladen...
Das HTC Desire Z von meiner Freundin schon (soweit ich mich erinnern
kann?!)
Hab auch Pin 2+3 mal gebrückt, mal ein paar Widerstände zwischengehalten
die ich hier noch rumfliegen hatte ... :(
Warscheinlich ist es folgendes Problem:
Ein USB Device darf maximal 100mA brauchen, will es mehr, so muss es den
Host um Erlaubnis bitten. Kein Host => keine Erlaubniss => kein Laden.
Je nach Hersteller sind bei den Ladegeräten die Pins 2 und 3 (D+/-)
verschieden verkabelt, somit erkennt jeder Hersteller sein eigenes
Ladegerät.
Es gibt somit keine generelle Lösung, es müsste jedoch funktionieren
wenn du die Datenpins (D+/-) nicht verbindest, da müsste das Handy
annehmen das es sich um ein unbekanntes Ladegerät handelt.
Ich habs vorher schon mal vorgeschlagen, hast du das bereits versucht?
mfg Andreas
JuggedHareBoy schrieb:> Zwei Defy´s als Testlader angehängt
Also mein Defy lädt an einem Zigarettenanzünder-USB-Adapter im Auto. Der
ist ganz gewiss nicht von Motorola.
Gruss Reinhard
Ja, hab die gebrückt und Widerstände zwischen gehalten...
Normalerweise lädt mein Defy auch überall xD
Hat das evtl etwas mit dem "IC" auf der Platine zu tun? Hatte schon
daran gedacht, testweise alles abzulöten und einfach nur alle "+" und
"-" untereinander zu verbinden...
Manche Mobiltelefone erwarten eine Art "Authentifikation" um
festzustellen, dass das Netzgerät auch wirklich den nötigen Strom
liefern kann. Das sind aber in der Regel nur ein paar Widerstände im
Netzgerät.
sollen die neuen USB Anschlüsse nicht "hoch" Strom fähig sein? Also bis
5A. Liegt zwar noch in der zukunft, aber ich meine gelesen zu haben,
dass das kommen soll.
Basti schrieb:> sollen die neuen USB Anschlüsse nicht "hoch" Strom fähig sein?
Dann haben wir ja bald das Elektro-Auto mit USB-Stecker... Darauf warte
ich, dann kann ich im Notfall mein Auto vom Notebook nachladen.
Gruss Reinhard
5A? o.O
Kein Plan...hab mir die USB Specs nochmal angeschaut und da steht drin,
dass quasi der Widerstand zwischen den Datenpins unter 200Ohm liegen
muss, oder kurzgeschlossen ist.
So seien angeblich auch viele Ladegeräte aufgebaut, z.B. die im Auto ;)
Versuch das jetzt nochmal in Ruhe mit einem 100 Ohm Widerstand den ich
fest einlöte.
Laut dem Bild sind + und - einfach durchgeschleift, also nichts
geregelt.
Wie hast du denn den Widerstand angeschlossen? Lötest du am HUB?
>Ja, hab die gebrückt und Widerstände zwischen gehalten...
Zum 3. und letzten mal die Frage: Hast du die Pins auch mal OFFEN
gelassen und nur + und - verbunden?
Hast du ein Multimeter? Miss mal die Spannung und den Widerstand deines
Ladegerätes gegen Masse.
mfg Andreas
Der Widerstand ist eingelötet.
Auch mit Datenpins (Pin 2+3) offen funzt es nicht. Zumindest mit dem
Defy nicht.
Messen schaffe ich erst am Wochenende..