Hallo Ich bin, wie der Titel schon sagt, gerade im ersten Semester(Elektrotechnik). Die ersten Wochen liefen soweit ganz gut, aber das Tempo macht mir schon Sorgen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man das alles NIE lernen kann. Aber das scheint ja normal zu sein, deshalb möchte ich nicht gleich aufgeben. Da die Qualität der Vorlesungen sehr unterschiedlich ist habe ich mir vorgenommen mehr mit Büchern zu lernen. Für Mathe habe ich mir nun zwei Bücher ausgeliehen: Höhere Mathematik 1 und repetitorium der höheren mathematik. Sind diese Bücher "gut" oder gibt es bessere Literatur? In Physik wurde uns das Buch Physik fuer Ingenieure von Gebhard von Oppen und Frank Melchert empfohlen. Auch hier meine Frage: ist dieses Buch ausreichend oder habt ihr mit anderen Büchern bessere Erfahrungen gemacht? Wenn ja ----->welche? Für die Grundlagen der Elektrotechnik hat man uns Manfred Albach ans Herz gelegt. Gibt es Bücher, die allgemein besser verständlich sind? Außerdem suche ich ein gutes Buch für Informatik. Hier geht es momentan um Java. ----> absolute Grundlagen Wäre echt super mal ein paar Meinungen zur Literatur zu hören. Vielen Dank
Ich weiss nicht, wo du studierst. Aber bei uns war, zumindest in den ersten Jahren, völlig klar: Kaufen soll man nur das, was der Prof explizit empfiehlt und gewissermassen als Lehrbuch verwendet. Meist reicht aber das Skript des Professors und natürlich, ganz wichtig, die ÜBUNGEN (!!!). Ich würde mir betreffend Bücher wirklich erst dann einen Kopf machen, wenn 1. der Professor kein Buch vorschlägt (und damit meine ich nicht die Literaturliste in seinem Skript, sondern ein Buch, das er ausdrücklich empfiehlt) UND 2. die Vorlesungsunterlagen (Skript, Übungen) definitiv nicht helfen, den Stoff zu lernen. Letztlich ist es halt so, dass man in den Ingenieurwissenschaften nicht sehr viel wissen muss, dafür dieses Wissen umso mehr beherrschen. (Mein aus Bachelor und Master bestehendes Büchergestell hier ist ca. 40 cm lang, dafür umso mehr Ordner mit Skripts und Übungen.)
Gast
#2934066
Also was Mathe betrifft kann ich nur den Papula 1/2/3 empfehlen. Ducharbeiten und Mathe is done, zumindest an der FH so! @UNI keine ahnung Für Physik Tipler (knapp 1500 Seiten) aber da steht halt alles drin. man sucht sich raus was vorlesungs/prüfungs-relevant ist und studiert. Tipler und Papula sind sehr angenehm verdaulich!
In den ersten 5 Semestern brauchst du kaum Bücher zu kaufen. Da viel Geld auszugeben ist reichlich schwachsinnig. Geh lieber in die Bibliothek und leih dir da was aus. Zwei KAUFempfehlungen hätte ich da aber: Eine Formelsammlung Mathematik (Formeln & Hilfen: http://www.amazon.de/Formeln-Hilfen-zur-H%C3%B6heren-Mathematik/dp/3923923368/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354002991&sr=8-1 Grundlagen Elektrotechnik, hier gibt es verschiedene, ich kann den Moeller empfehlen ( http://www.amazon.de/Moeller-Grundlagen-Elektrotechnik-Heinrich-Frohne/dp/3834808989/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354003031&sr=1-1 ) und vom Haase / Garbe abraten.
Gast
#2934238
F. D. schrieb: > Die ersten Wochen liefen soweit ganz gut, aber das Tempo macht mir schon > Sorgen. > Manchmal habe ich das Gefühl, dass man das alles NIE lernen kann. > Aber das scheint ja normal zu sein, deshalb möchte ich nicht gleich > aufgeben. Gewöhnt man sichdran. Und aufgeben solltest du tatsächlich nicht, nach einer Weile bekommt man die Erleuchtung und es wird irgendwie leichter :) > Da die Qualität der Vorlesungen sehr unterschiedlich ist habe ich mir > vorgenommen mehr mit Büchern zu lernen. Ja das kann echt stark streuen. Die Vorlesung sollte man aber zum lernen dennoch dazu nehmen, ansonsten weiß du nicht auf welche Themen der Prof besonders ein geht. Man kann oft schon an der Anzahl der Folien/Seiten sehen wie sehr wahrscheinlich es ist dazu eine Aufgabe in der Prüfung zu finden. > Für Mathe habe ich mir nun zwei Bücher ausgeliehen: Höhere Mathematik 1 > und repetitorium der höheren mathematik. > Sind diese Bücher "gut" oder gibt es bessere Literatur? Kenne beide nicht. Habe den guten alten Papula benutzt, wobei ich dir das Aufgabenbuch von Papula ans Herz legen kann. Es ist zwar ein fetter Schinken, jedoch werden die Aufgaben ausführlich durchgerechnet und man kann alles recht gut nachvollziehen. Hätte ich das Buch nicht gehabt wäre ich wahrscheinlich immer noch an Ing.matheI-III dran. http://www.amazon.de/Mathematik-Ingenieure-Naturwissenschaftler-%C3%9Cbungsaufgaben-Pr%C3%BCfungsvorbereitung/dp/3834813052/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1354004000&sr=1-4 > Für die Grundlagen der Elektrotechnik hat man uns Manfred Albach ans > Herz gelegt. Gibt es Bücher, die allgemein besser verständlich sind? Zum Üben habe ich für Gleichstrom- bzw. Wechselstromlehre die Aufgabenbücher vom Lindner benutzt. Sind echt gut. Bekommt man beide zusammen bei Amazon für 20 Euro :) Aber die Bibliothek hat die bestimmt auch. http://www.amazon.de/Elektro-Aufgaben-1-Gleichstrom-Helmut-Lindner/dp/3446420703/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354003960&sr=8-1 http://www.amazon.de/Elektro-Aufgaben-Bd-Wechselstrom-Helmut-Lindner/dp/3446423044/ref=pd_bxgy_b_img_y Als Grundlagen buch wurde uns der Moeller empfohlen, ich habe den aber nicht benutzt fand das Buch von Dieter Zastrow besser. Kannst dir ja mal beide in der Bib ansehen. http://www.amazon.de/Moeller-Grundlagen-Elektrotechnik-Heinrich-Frohne/dp/3834808989/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1354004170&sr=1-3 http://www.amazon.de/Elektrotechnik-Ein-Grundlagenlehrbuch-Dieter-Zastrow/dp/3834814229/ref=sr_1_13?s=books&ie=UTF8&qid=1354004170&sr=1-13
Gast
#2934239
> Außerdem suche ich ein gutes Buch für Informatik. > Hier geht es momentan um Java. Ich habe Java Privat gelernt und mir einfach das Buch http://www.amazon.de/Programmieren-lernen-mit-Java-Vorkenntnisse/dp/3836217880/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354004071&sr=1-1 besorgt. Hat sehr gut geholfen in die Objektorientierung reinzukommen, aber ob das FH/Uni tauglich ist keine Ahnung.
Gast
#2934253
Soweit ich weiß kann man die gekauften Bücher für das Studium rückwirkend Absetzen. Also Beleg aufheben^^
Gast
#2934254
Die einzigstens Bücher die ich gekauft habe, sind Papula 1/2... Rest aus der Bibo... Hat mir sehr geholfen. Mehr als die Vorlesung beim Prof, wo dann nur noch 30% erschienen sind. Die Seminare sollte man aber immer besuchen....
Gast
#2934297
>Also was Mathe betrifft kann ich nur den Papula 1/2/3 empfehlen. >Ducharbeiten und Mathe is done, zumindest an der FH so! @UNI keine >ahnung hatte nur die papula formelsammlung. ging super. kauf dir blos nicht tonnenweise bücher. selbst wenn die profs sagen unbedingt kaufen, lass es. ich hatte exakt 3 bücher die sich gelohnt haben papula, ein e-technikbuch, und ein regelungstechnikbuch. keins davon wurde vom prof als unbedingt empfohlen beworben. alle haben mir gut geholfen. bei marketing war es anderes. das müsst ihr UNBEDINGT kaufen. totaler müll das buch, nie rein geschaut. bullshit auf 1.500seiten verteilt. kauf nix von meffert. der typ ist ne pflaume wenns um bücher geht.
Gast
#2934332
1.Man muß nicht alles kaufen. 2.Man kann Überflüssiges auch wieder VERkaufen. 3.Frag die älteren Semester was dort nützlich war. 4.Achte auf aktuelle Auflagen. Sonst stammt manches Buch noch aus dem letzten Jahrtausend (als Röhren modern waren)....
Gast
#2934676
Das Wichtigste ist jeweils mit den Kollegen zu lernen, sich mit denen auszutauschen. Wenn du sofort nach Hause gehst und alles alleine zuhause machen willst, hast du schon beliebig viele Chancen vergeben.
Gast
#2934697
Ich fand für Mathe auch die Gelben Rechenbücher vom Furlan sehr hilfreich. Der hat höhere Mathematik in Form von Kochrezepten aufgeschrieben und kam mir als Kochrezept Lerner natürlich sehr entgegen. Allerdings sind die Aufgaben nicht extrem ausführlich gerechnet. Ich habe Mathe mit den Gelben Rechenbücher für die Knappheit, Papula für die Einfachheit und Ausführlichkeit und ein "richtiges" Mathebuch fürs Detail gelernt. Hat ganz gut funktioniert. Manchmal hat man ein Brett vor dem Kopf und braucht eine andere Darstellung des Problems um es zu kapieren. Deswegen mehrere Bücher. Meist kann man die gebraucht kaufen und dann wieder verkaufen bei Amazon zum Beispiel. So halten sich die Kosten im Rahmen. Spezialbücher würde ich immer versuchen in der Bib zu kriegen. Arbeitsbücher eher kaufen. Gruß
also für mathe hab ich mir auch das "repetitorium der höheren mathematik" gekauft das ist gut!! die gelbe rechenbücher sind ebenfalls empfehlenswert. ich hab damals als tutor diese beiden bücher/reihen empfohlen und ich denke damit kann man sehr gut auch alleine vorankommen. von " von Oppen" hatte ich damals nur das skirpt, weil er mein physik prof. war und ich somit sein buch net kaufen musste. das skript war sehr gut ebenso seine Vorlesung, wenn das buch nur ansatzweise ähnliche qualität besitzt wird es ebenfalls gut sein.
Das Wissen der meisten derzeitigen Studenten der technischen Fachrichtungen entspricht fast genau den hier getätigten Buchempfehlungen. Es geht doch in einem Studium primär darum sich Wissen anzueignen. Ein Skript durchzulesen oder ein Fachbuch durchzublättern lässt mich maximal an fremdem Wissen etwas teilhaben. Zu meinem eigenen Wissen wird es erst, wenn ich es so begriffen habe, dass ich es mit meinen eigenen Worten eine anderen Mitstudenten beibringen kann. Dazu sind sehr unterschiedliche Blickwinkel unheimlich hilfreich. Also möglichst viele unterschiedliche Fachbücher zum gleichen Stoff lesen und diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen kennenlernen. Dabei ergibt sich dann zwangsläufig das eine oder andere „Lieblingsbuch“.
Gast
#2934807
hi auch ich habe mir exakt 1 Buch gekauft. papula Formelsammlung. allerdings war ich recht häufig in der Bibliothek um mir die notwendigen zusätzlichen Bücher auszuleihen. Bei uns konnte man durch Verlängern ein Buch bis zu 3Monaten ausleihen. Falls das immer noch nicht ausgereicht hat. einfach ein neues Exemplar mitnehmen. So konnte ich mein Geld zusammen halten und man hat eine sehr breite Auswahl um sein "Lieblingsbuch" zu finden. gruß hänk
Gast
#2934837
F. D. schrieb: > Wäre echt super mal ein paar Meinungen zur Literatur zu hören. Übungszettel und alte Klausuren von deinen Profs. Geh in die Fachschaft und besorg dir dort die alten Klausuren. Bücher waren alle mehr oder weniger überflüssig, auch die "Empfehlungen". Erstens hast du dafür kaum Zeit, zweitens setzt jeder Prof einen anderen Schwerpunkt und hat spezielle Vorlieben wie er manche Themen behandelt und gelöst haben möchte. Wenn du gar nicht weiterkommst, such dir jemanden der den Stoff beherrscht und lass dir den Stoff von ihm erklären. Besuche Repetitorien, Tutorien, Zusatzveranstaltungen wenn das angeboten wird und die Probleme mit dem Stoff hast. Die Bücher die ich mir angeschafft hatte, lagen nur rum und habe sie schnell wieder verscherbelt und das ging den meisten so.
Gast
#2934856
Also ich fand das hier schon oft zitierte "repetitorium der höheren mathematik" auch sehr hilfreich. Es ist aber kein Lehrbuch, eher ein Nachschlagewerk für Rechenverfahren, Formeln und Integrale. War aber die beste Anschaffung im ganzen Studium (Nutzungsintensität zu Preis-Leistung! Zusätzlich hatte ich aus der Bib den Papula ausgeliehen, aber letztendlich wenig rein geschaut. Es ist aber ganz gut geschrieben. Für Mathe habe ich mir auch zusätzlich zum handgeschriebenen Skript des Profs noch das gedruckte Skript von nem anderen Prof besorgt. Die wichtigsten allgemeinen Empfehlungen sind wirklich: a) geh zu den Übungen (idealer Weise rechnest du die Aufgaben vorher selber oder versuchst es wenigstens) b) Wenn es Punkte für die Übungen gibt, die auf die Klausur angerechnet werden... SAMMELN c) lern in Gruppen!!!!!!!!! Einzelkämpfer haben es schwer! d) besorg dir Altklausuren (manchmal hilft es doch einfach nach Schema zu lernen, es ist sonst extrem viel) e) Nutze Tutorien, falls angeboten. f) Sprich mit Studenten höherer Semester. Die "alten Hasen" haben auch gede Menge Tipps speziel zu euren Fächern/Profs h) Mit Fragen auch mal zum HiWi trauen, die helfen auch
Hey, schreibe mir eine PN mit deiner E-Mail Adresse. Evt. könnte ich dir das ein oder andere E-Book schicken. Gruß
Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich werde mir die genannten Bücher dann mal nach und nach ausleihen und mal reinschauen, ob sie mir was bringen. Wenn jemand noch weitere Empfehlungen hat....her damit! ^^ @James B. Vielen Dank, aber E-Books wollte ich eigentlich nicht. Ich muss zum Lernen einfach ein "richtiges" Buch vor mir haben...
F. D. schrieb: > Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. > Ich werde mir die genannten Bücher dann mal nach und nach ausleihen und > mal reinschauen, ob sie mir was bringen. > > Wenn jemand noch weitere Empfehlungen hat....her damit! ^^ > > @James B. > > Vielen Dank, aber E-Books wollte ich eigentlich nicht. > Ich muss zum Lernen einfach ein "richtiges" Buch vor mir haben... Hey, kein Ding, war nur ein Angebot ;-).
F. D. schrieb: > Wenn jemand noch weitere Empfehlungen hat....her damit! ^^ Ich finde es interessant wieviele Buchempfehlungen es in diesem Thread gibt, obwohl man noch nicht einmal weiß, ob du an einer Uni oder an einer FH studierst. Weiterhin interessant ist, dass du schon Bücher hast und dann andere beurteilen sollen, ob sie gut sind. Wenn ich dir mal einen praktischen Tipp geben darf: Bücher zu kaufen/auzuleihen bringt gar nichts, wenn man nicht mal wenigstens reinschaut! Nach über anderthalb Monaten Vorlesungsbetrieb sollte dir nämlich auffallen, ob dir die bereits vorliegenden Bücher hilfreich sind oder nicht.
Gast
#2936886
Hi, also ich habe mir im Studium sehr viele Bücher gekauft und es nie bereut. Und nur mal so am Rande, es gibt auch gebrauchte Bücher zu teils sehr günstigen Preisen in ePay oder auf dem Amazonas Marktplatz odre bei AbeBooks... Leider ist das mit der Bib nicht immer so einfach. Oft gibt es von guten Büchern nur einige wenige Exemplare im Semersteraperat die dann nicht ausgeliehen werden können oder sie sind dauerhaft verliehen und nur über lange vormerkungen zu ergattern. Meine persönlichen Buchempfehlungen sind (Achtung, extrem Subjektiv ;-) Mathe: ------ Papula 1-3 + Formelsammlung (beim Gebrauchtkauf darauf achten dass alle aus der selben Auflage sind, die schieben immer wieder Kapitel hin und her) "Laplace-, Fourier- und z-Transformation"; Weber, Ulrich (sehr gute übersicht in die thematik und praktische Tabelle mit Transformationen, gute Übungen) Physik: ------- Tippler (sehr gute Ilustrationen und Erklärungen, Herleitungen nicht so gut, teilweise nicht Tief genug) Gertsen (ausführlicher und tiefer als der Tippler aber auch schwer verdaulich) Grundlagen E-Tech: ------------------ Moeller Grundlagen der Elektrotechnik (Besonders das Kapitel über E- und H- Felder fand ich sehr gut) Regelungstechnik: ----------------- Dorf Bishop (sehr gute Erklärungen, Übungen leider oft falsch oder ungenau beschrieben. Hatte zuerst die Deutsche Erstübersetzung habe sie verkauft und mir die englische Originalausgabe zugelegt. Diese hat weniger fehler) DV: --- diverse RRNZ Umdrucke (Sehr günstig im rechnezentrum oder im Internet zu erwerden.) Schaltungstechnik: ------------------ Tieze/Schenk (muss man hierzu noch etwas schreiben? TOP) EMV: ---- Schwab (Gutes gesammtübersicht)
Andi $nachname schrieb: > Ich finde es interessant wieviele Buchempfehlungen es in diesem Thread > gibt, obwohl man noch nicht einmal weiß, ob du an einer Uni oder an > einer FH studierst. Weiterhin interessant ist, dass du schon Bücher hast > und dann andere beurteilen sollen, ob sie gut sind. > > Wenn ich dir mal einen praktischen Tipp geben darf: Bücher zu > kaufen/auzuleihen bringt gar nichts, wenn man nicht mal wenigstens > reinschaut! Nach über anderthalb Monaten Vorlesungsbetrieb sollte dir > nämlich auffallen, ob dir die bereits vorliegenden Bücher hilfreich sind > oder nicht. Ich studiere an einer Uni. Natürlich kommt jeder mit anderen Büchern gut klar. Trotzdem gibt es ja Bücher, die allgemein eher "schlecht" bzw. "gut" sind... Deswegen wollte ich mich einfach mal erkundigen... Dass man die Bücher auch lesen muss ist mir durchaus bewusst.... @heinz Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung der Bücher. @Erwin H. Ich wollte mir dem Thema hier eigentlich keine Debatte über die Zukunftsaussichten auslösen. Es soll nur um Bücher bzw. allgemeine Tipps zum Studium gehen. Der Tip "sofort aufhören" bringt mir gerade nicht so viel.
heinz schrieb: > Schaltungstechnik: > ------------------ > Tieze/Schenk (muss man hierzu noch etwas schreiben? TOP) Ich empfehle Sedra/Smith: Microelectronic circuits, ist didaktisch imho um Längen besser als der Tietze/Schenk. Nur brauchen an der Uni die wenigsten E-Techniker ein Buch über Schaltungstechnik
F. D. schrieb: > Andi $nachname schrieb: >> Ich finde es interessant wieviele Buchempfehlungen es in diesem Thread >> gibt, obwohl man noch nicht einmal weiß, ob du an einer Uni oder an >> einer FH studierst. Weiterhin interessant ist, dass du schon Bücher hast >> und dann andere beurteilen sollen, ob sie gut sind. >> >> Wenn ich dir mal einen praktischen Tipp geben darf: Bücher zu >> kaufen/auzuleihen bringt gar nichts, wenn man nicht mal wenigstens >> reinschaut! Nach über anderthalb Monaten Vorlesungsbetrieb sollte dir >> nämlich auffallen, ob dir die bereits vorliegenden Bücher hilfreich sind >> oder nicht. > > Ich studiere an einer Uni. Dann kannst du zum Beispiel die ganzen Papula-Empfehlungen in diesem Thread weitgehend vergessen. Es ist ganz gut alles daraus zu beherrschen, aber du wirst nicht die Zeit haben dich danach noch mit Uni-kompatibler Literatur zu beschäftigen, deinen 24-Stunden-Tag kannst du nicht mit 30 Stunden Mathe verbringen. Papula ist ein ganz typisches FH-Buch, er ist für weiterführende Mathematik (3./4. Semester, Theoretische Elektrotechnik, etc.) ÜBERHAUPT NICHT geeignet. Deswegen kauft (eine Formelsammlung ist eines der wenigen Bücher, die man tatsächlich kauft und nicht ausleiht) man sich an einer Uni auch eher einen Bronstein als einen Papula, wenn man eine Formelsammlung sucht. Der FHler werden dir immer den Papula empfehlen und dir sagen, dass sie mit dem Bronstein nicht klarkommen, es sind eben FHler, die Mathematik/ Höhere Mathematik/ Ingenieurmathematik weder kennen noch brauchen. > Trotzdem gibt es ja Bücher, die allgemein eher "schlecht" bzw. "gut" > sind... Das würde ich so nicht sagen. Manch einer ist damit kompatibel, was der andere als Papierverschwendung bezeichnet. Deswegen sind Tipps fast immer sinnlos, weil ein Tippgebener nicht weiß, wie du gestrickt bist. Ich möchte dir auch mal ein Beispiel für mich nennen: Als ich mit Mathe angefangen habe waren mit viele Dinge der Linearen Algebra total unverständlich. Deshalb habe ich mir von Jänich "Lineare Algebra" gekauft. Das ist kein Buch um Mathematik zu lernen (mit erarbeiten und üben), sondern eher Bettlektüre für die Volldeppen (wie ich es damals war). Wer überhaupt keinen Plan hat kann dieses Buch für diverse Aha-Erlebnisse verwenden. Heute, ich bin jetzt in Lineare Algebra ganz anders aufgestellt, ist das Buch für mich einfach nur eine Katastrophe, es fehlt der Tiefgang und als Nachschlagewerk taugt es auch nicht. Wenn ich da jetzt noch etwas lernen wollte, müsste ich heute ganz andere Literatur verwenden, die ich damals nie und nimmer verstanden hätte. Deshalb muss man bei Buchtipps immer nachprüfen, inwieweit ein Tippgeber den gleichen Stand wie du hast. Professoren geben oft auch mehrere Bücher als Literaturempfehlung an. Oft erklären sie auch, welches Buch welchen Zweck erfüllt, meistens in der ersten Vorlesung, eben weil nicht jedes Buch für jeden geeignet ist. > Deswegen wollte ich mich einfach mal erkundigen... Der beste Tipp (wobei mir schon klar ist, dass Studenten öfters mal faul sind): In die Bibliothek der eigenen Uni gehen, dort mal ein paar Stunden am Regal verbringen und sich viele Bücher anschauen. Nur du selber kannst eigentlich sagen, welche Bücher dir liegen, damit du deine Vorlesungen besser verstehst.
Gast
#2937135
Ich würde das verwenden, was der Prof. in der Vorlesung empfiehlt und auf jedem Fall das Skript zur Vorlesung, falls vorhanden. Am wichtigsten finde ich, dass man an alte Klausuren kommt (Fachschaft ? ) und sich damit auf die Klausuren vorbereitet. Als Begleitung zum Studium finde ich die Videos von http://ET-Tutorials.de klasse. Ersetzen aber nich das Skript des Profs, sondern sind nur für die Anschauung geeignet. Zudem haben die Videos nicht immer UNI-Niveau (was für die Anschauung ja nicht schlecht ist ;-) )
F. D. schrieb: > Wäre echt super mal ein paar Meinungen zur Literatur zu hören. Keiner der Namen, die Du nanntest, ist sonderlich bekannt für qualitative Fachbücher. Es ist nicht falsch, daß jeder seine Wellenlänge finden muß, doch gibt es bewährte Standardwerke, die ein ordentlicher Elektrotechniker einfach gelesen haben sollte. Hier eine Übersicht von Büchern, mit denen ich studiert habe. Eckdaten: Universität, Diplom, Mathe: 5 Sem. reine Mathe + 1 Sem. technische Mathe + 2 Sem. numerische Mathe, Vertiefungsrichtung Energietechnik 1. Elektrotechnische Grundlagen -------------------------------- LUNZE Unzweifelhaft die beste Buchreihe zum Verstehen und Anwenden der Grundlagen der Elektrotechnik vom 1. bis 3. Semester. Anspruchsvoll und nie um eine Differentialgleichung verlegen. ;) Unübertroffen systematische Erklärungen, wie die grundlegenden Berechnungsmethoden der Netzwerktheorie physikalisch, mathematisch und algorithmisch funktionieren, d.h. Theorie+Rechnen. "Einführung in die Elektrotechnik" Lehrbuch + Arbeitsbuch http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-Elektrotechnik-Lehrbuch-Klaus-Lunze/dp/3341009809/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354145504&sr=8-1 http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-Elektrotechnik-Arbeitsbuch-Klaus-Lunze/dp/3341008462/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1354145528&sr=1-5 "Theorie der Wechselstromschaltungen" Lehrbuch http://www.voltimum.de/news/1201/cm/theorie-der-wechselstromschaltungen.html PHILIPPOW (Papst der theoretischen und nichtlinearen Elektrotechnik) "Grundlagen der Elektrotechnik" http://www.amazon.de/Grundlagen-Elektrotechnik-Eugen-Philippow/dp/3341012419/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1354145603&sr=1-8 Das beste einbändige Grundlagenbuch. Theoretisch bestechend, sehr anspruchsvoll, und man muß tough sein, um durch das Buch zu kommen. Das Verständnis, was man erwirbt, ist aber fabelhaft. Von Philippow ebenfalls uneingeschränkt zu empfehlen, wenn auch in die Jahre gekommen und nicht mehr aktualisiert: "Taschenbuch Elektrotechnik in 6 Bänden" (1986) Sachen dadrin wie z.B. Informationstechnik und Elektronik sind hoffnungslos veraltet, vieles aber nicht, nämlich wenn es um fachliche Grundlagen, Methoden, Konzepte und Mathematik geht. Ich habe in diesen sechs Büchern, die man billig im Antiquariat kaufen kann, schon so manchen Schatz entdeckt. Altvordere Schule. SIMONYI (Papst der theoretischen Elektrotechnik) http://www.amazon.de/Theoretische-Elektrotechnik-K%C3%A1roly-Simonyi/dp/3326000456/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1354146474&sr=8-5 Das beste Buch für TET. Lange nicht mehr aufgelegt und billig auf Buchseiten zu bekommen Auch ein Klassiker, aber nicht so gut wie der Simonyi: KÜPFMÜLLER http://www.amazon.de/Theoretische-Elektrotechnik-Eine-Einf%C3%BChrung-Springer-Lehrbuch/dp/3540785892/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354146516&sr=1-1 SEIFART Der Seifart ist auch für Studenten wie mich geeignet, d.h. die im Studium so gut wie bei 0 angefangen haben in punkto Schaltungstechnik (ich hatte praktische Vorkenntnisse von Schule und Gymnasium) und die nicht ihre Zeit mit Basteln im dunklen Kämmerlein verschwenden konnten. http://www.amazon.de/Analoge-Schaltungen-Manfred-Seifart/dp/3341012982/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354146863&sr=1-1 http://www.amazon.de/Digitale-Schaltungen-Manfred-Seifart/dp/3341011986/ref=pd_sim_b_3 Die Bücher von Seifart sind echte Lehrbücher und wesentlich besser als unbrauchbare Briefbeschwerer wie der TIETZE. REISCH http://www.amazon.de/Elektronische-Bauelemente-Funktion-Grundschaltungen-Modellierung/dp/3540340149/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354147016&sr=1-1 Nicht schlecht. Das Buch konnte mir zur Vorbereitung der Praktika in den Elektronikvorlesungen immer helfen. Der Formalismus und die Variablenbezeichnungen von Reisch haben leider einige anglo-amerikanische Macken und brechen mit deutschen Traditionen. Er sollte hierfür jährlich einmal ausgepeitscht werden. LINDNER Altbewährtes Kampfrechnen. Unser Übungsleiter ermahnte uns wiederholt, diese Bücher zur Ergänzung des Lunze zu nehmen, um in den Klausuren den überbordenden Teil mit den Kampfrechenaufgaben innerhalb der 4 Stunden bewältigen zu können. Gesagt... nicht getan! :-P Ich habe die Mahnungen ignoriert und dachte, Theorieaufgaben und Ansätze würden die notwendigen Punkte bringen (so wie später in TET, wo ich ohne einen Funken Vorbereitung bestanden habe). Ich durfte die GET-Klausur am Ende des 3. Semesters dann nochmal machen. :-) Nach dem Desaster rechnete ich hauptsächlich die schwierigen Aufgaben in den Lindner-Büchern durch. Die Wiederholungsklausur ging locker vom Hocker, denn ich geriet im Rechenteil nicht mit der Zeit in Konflikt und schaffte alle Aufgaben. http://www.amazon.de/Elektro-Aufgaben-1-Gleichstrom-Helmut-Lindner/dp/3446219153/ref=sr_1_10?s=books&ie=UTF8&qid=1354147672&sr=1-10 http://www.amazon.de/Elektroaufgaben-Bd-2-Wechselstrom-Helmut-Lindner/dp/3446217053/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1354147672&sr=1-8 http://www.amazon.de/Elektro-Aufgaben-Leitungen-Vierpole-Fourier-Analyse-Laplace-Transformation/dp/3446433309/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1354147672&sr=1-3 Nachteil: Wenn man mit dem Lunze arbeitet, hat man keinerlei Verständnisgewinne mit dem Lindner. Es ist reines Haudrauf-Rechnen, um irgendwelche Schaltungen und Textaufgaben möglichst zügig zu lösen. Das hat mich im Studium angekotzt, weil so etwas die geistlosen Auswendiglerner bevorzugt, die dann in der TET-Klausur untergehen wie die Titanic. Aber es hilft nichts - man muß in den sauren Apfel beißen, um die Klausur zu bestehen. 2. Mathematische Grundlagen ---------------------------- LEUPOLD Hände weg von Kinderbuchautoren wie Papula, der einem mit seinen unstrukturierten Rechenanleitungen das Geld aus dem Kreuz leiern will. Der Leupold umfaßt nur 2 Bände, erklärt verständlicher als der Papula und folgt der klassischen Stoffgliederung der Grundlagenvorlesungen. Der Leupold ist ein solides, preisgünstiges Einführungsbuch für das 1.-3. Semester. http://www.amazon.de/Mathematik-Studienbuch-Ingenieure-Geometrie-Analysis/dp/3446008705/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1354149455&sr=1-3 http://www.amazon.de/Mathematik-Studienbuch-Ingenieure-Differentialgleichungen-Stochastik/dp/3446008861/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1354149455&sr=1-4 BURG-HAF-WILLE Die ehemals fünf- heutzutage sechsbändige Reihe ist das Standardwerk. Die Bücher nehme ich zusammen mit meinen Numerikbüchern noch heute in die Hand, wenn ich wegen der Mathe in einem Modellierungproblem festhänge oder Grundlagen wiederholen muß. Im Gegensatz zu allen sonstigen Büchern erschöpfte sich der Burg-Haf-Wille in unseren 5 Semestern Mathe nie und wurde auch nie zu flach. Nur im alptraumhaften 5. Semester drängte uns der Matheprof unnachgiebig für die Höhere Analysis (Tensorrechnung, Funktionalanalysis, Distributionen, Operatoren), zunehmend Spezialliteratur der Physiker hinzuzuziehen. http://www.amazon.de/H%C3%B6here-Mathematik-Ingenieure-Band-Teubner-Ingenieurmathematik/dp/3834812188/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1354149502&sr=1-3 http://www.amazon.de/H%C3%B6here-Mathematik-f%C3%BCr-Ingenieure-Band/dp/3834818534/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1354149502&sr=1-5 http://www.amazon.de/H%C3%B6here-Mathematik-Ingenieure-Integraltransformationen-Teubner-Ingenieurmathematik/dp/3834805653/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1354149502&sr=1-1 http://www.amazon.de/Vektoranalysis-Mathematik-Ingenieure-Naturwissenschaftler-Mathematiker/dp/3834818518/ref=pd_sim_b_6 http://www.amazon.de/Funktionentheorie-Mathematik-Ingenieure-Naturwissenschaftler-Mathematiker/dp/3834819522/ref=pd_sim_b_4 http://www.amazon.de/Partielle-Differentialgleichungen-funktionalanalytische-Grundlagen-Naturwissenschaftler/dp/383480861X/ref=pd_bxgy_b_text_z Die Übung begleitete ich vornehmlich mit dem Leupold, und Hausaufgaben und Belege für die Prüfungszulassung bearbeitete ich ebenfalls nach Beschäftigung mit dem Leupold. Im dritten Semester kam er leider an die Grenzen :-(, aber wir mußten auch nicht mehr soviee Hausaufgaben und Belege machen. :-) Vorlesung und Prüfungsvorbereitung begleitete ich ausschließlich mit dem Burg-Haf-Wille. Wenn man durchhält, kriegt man im Laufe von 3-4 Jahren beaachtliches theoretisches Verständnis aus den Büchern raus und kann die Mathematik wunderbar anwenden. Das hat in meinen Abschlußarbeiten volle Granate durchgeschlagen. 3. Sonstige Grundlagen ----------------------- Praktikable Formelsammlungen: GÖHLER oder BARTSCH. Ich hatte den Bartsch und benutze den heute noch. Für mich die beste Formelsammlung überhaupt. Den BRONSTEIN brauche ich selten, und nur wenn Bartsch das Handtuch wirft... d.h. in den Sonderfällen des Sonderfalls. :-) http://www.amazon.de/Taschenbuch-mathematischer-Formeln-Ingenieure-Naturwissenschaftler/dp/3446427856/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1351449453&sr=1-1 Wenn der Bartsch nicht zugelassen war, hatte ich immer einen Göhler in Reserve. http://www.amazon.de/H%C3%B6here-Mathematik-Formeln-Hinweise-Wissensspeicher/dp/B005D2L1FI/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1354150381&sr=1-4 Physik: Ich begleitete Vorlesung und Übung mit der mehrbändigen, älteren DDR-Reihe von SCHNEIDER/ZIMMER "Physik für Ings.". Des weiteren hatten wir gut gemachte Lehrbriefe, hier besonders für das 3. Semester (Einführung in statistische Physik und Quantenchanik). Den TIPLER begutachtete ich mal in der Bibliothek. Mir gefiel die Schwarte nicht. Unhandlich. Deutlich besser fand ich den HALLIDAY "Physik". Wenn ich mit dem Scheider-Zimmer nicht schon für mich passende Literatur gefunden gehabt hätte, hätte ich den Halliday benutzt. Informatik: keine Ahnung. Wir mußten ein teures Skript kaufen und die Vorlesung entpuppte sich als alptraumhafter C++ Programmiercrashkurs, dem außer den vorbelastenden Nerds ab dem 2. Semester keiner mehr folgen konnte. Ätzend langweilig, unbrauchbar, schlechter Dozent. Hardware haben wir nicht gemacht. Wenn Du noch mehr Literaturempfehlungen willst, insbesondere für die unzähligen Nebenfächer des Elektrotechnikstudiums wie Energietechnik, Systemtheorie, Regelungstechnik, Chemie/Werkstoffe etc., schreib mir eine private Nachricht. Ich habe diese und jene Spezialliteratur. Viele Grüße :-)
Na, ich habe vor kurzem meinen Bachelor of Science bekommen, und ich weiss wie es dir geht: 1. Nicht alles,was man in der Vorlesung hört, wird für das Bestehen der Klausur gebraucht. Besonders in Mathe und E-Tech. In den ersten 3 Semestern habe ich wirklich viel Zeit verbracht, um jeden Punkt zu verstehen. Wie kommt die Formel zustande? Wieso steht da minus und nicht plus? Wieso verlaufen die E-Felder so und nicht anders. Wie leite ich diesen Zusammenhang her...usw. Ja, ich bin der Mensch, der es gerne komplett verstehen will.Sonst sind diese Wissen ja wertlos, wenn man die nicht versteht welcher Sinn hinter der Formel steht. Doch trotz viel Verständnis habe ich die Klausuren nicht bestanden! Mir ist klar geworden, dass diese Hindergrundwissen bei einer Klausur nicht gefragt werden. Fürs Bestehen reicht es wollig aus, das du dich die Übungen 10 mal durchrechnest, auch die alten Klausuren mit Lösungen sind sehr wichtig, da die klausuren in der Regel fast immer gleich ausehen. Und dann muss du bei einer Klausur nur noch doof nachrechnen, und zwar auf Zeit. Für das Denken hat die Klausur in der Regel keine Zeit. In den ernsten Fächern wie Mathe , E Tech, Thermodynamik, etc. hatte ich ca. 5 min pro Teilaufgabe.... Was ich damit sagen wollte, konzentriere dich auf die wichtigen Sachen!
Kann man Bücher wie "Philippow Grundlagen eTechnik" oder "Lunze" noch empfehlen oder sind diese zu veraltet? Die Grundlagen sollten sich doch aber nicht soo geändert haben? Ich schwanke momentan zwischen einem älteren oder dem Moeller. Danke
Der Moeller ist in seiner Erstauflage VIEl älter ;) Ich habe festgestellt, dass das Alter der Bücher nicht mit dem didaktischen Wert korreliert. Den Moeller kann ich wie oben beschrieben empfehlen. Von Lunze kenne ich nur die Regelungstechnikbücher, die sind ganz brauchbar. Noch was, nicht unbedingt für jetzt, aber für später: Gewöhn dich an englische Literatur! Wenn du deine Bachelorarbeit schreibst, oder sonstmal zu einem Berech Literatur suchst, wirst du sehr schnell auf englische Paper oder Bücher stoßen. Du wirst nicht drum herum kommen, sowas verstehen zu können.
Der Regelungstechnik-Lunze hat NICHTS mit dem Elektrotechniklehrer Lunze der TU Dresden zu tun! Der Dresdner Lunze hat noch bei Barkhausen studiert und war bekannt für seine didaktisch hervorrangenden Vorlesungen, die das Niveau der Grundlagenausbildung der TU wesentlich verbessert haben.
Gast
#3693063
Hier auf der Wissensschule habe ich einen interessanten Tip gefunden. http://www.wissensschule.de/et-tutorials-de-elektrotechnik-verstehen-durch-video-tutorials/
Gast
#3693082
mathe: Papula oder für den anfang sehr einfach erklärt Mertziger wirth benutze nur noch den Bronstein als Nachschlage werk. Habe mir alerdings ein paar seiten aus dem Papula und anderen Werken hineingeklebt. Physik: Tipler ein Werk was man haben sollte ist der tietze Schenk nicht gaanz günstig aber lohnt sich für Werkstoffkunde Halbleiter Messtechnik digitaltechnik regelungstechnik lunze lutz am besten gehst du in die Fachschaft und fragst die Jungs da jeder prof sein stecken pferd hat viel erfolg
Der Beitrag ist Eineinhalb Jahre alt!!!!!! Nur der schlaue Klaus hat ihn mit dem völlig überflüssigen Link auf die et-tutorials wieder ausgegraben!