Hi,
ich habe gerade meinen 1KW Trenntrafo, welchen ich mal selbst gewickelt
habe, als Stromlieferant missbraucht. Ist ein Schnittbandkerntrafo und
es war noch viel Platz drauf, also mal eben 10 Windungen 1,5mm²
"reingefädelt" und wiederum am Stelltrenntrafo betrieben. Bei 124V AC
Primär und knapp 500mA habe ich meine 16A im Sekundärkreis erreicht.
Dieser besteht lediglich aus 10 Windungen und einem Strommessgerät bis
20A.
Die Erste Frage die mir das so durch den Kopf rauschte als ich das Ding
einschalten wollte, wird mein NAS Festplattentopf inkl Festplatten das
wohl gut überstehen. Steht 1,5 Meter vom Aufbau entfernt...
Nicht das ich mir noch die Platte plätte. Muss ich da noch Vorkehrungen
treffen?
Gruß,
M
Maddin schrieb:> Muss ich da noch Vorkehrungen treffen?
Ne Rettungsreihenfolgenliste für'n Brandfall ist sicher praktisch:
NAS
Hamster
Wellensittich
Bezinkanister
Frauen
Kinder
Gasflaschen
Camel + 112 wählen
Da Kinder durch Kindergeld Einnahmen darstellen, Frau jedoch meist
lediglich Ausgaben würde ich diese Positionen auf deiner Liste tauschen!
Gott mach das Nas einfach aus in der Zeit, wenn du keine Eier in der
Hose (oder ein vernünftiges Backup) hast
Maddin schrieb:> wird mein NAS Festplattentopf inkl Festplatten das
Man sollte ein Backup an einen weit entfernten Ort haben. Dann bleiben
die Daten auch nach Eintreffen der Feuerwehr erhalten.
Joo echt, ich bin auch enttäuscht. Hatte mich echt auf die Bilder einer
komplett zerschmolzenen Festplatte gefreut. Aber da sieht man's mal
wieder - wenn man will, daß irgendwas ordentlich erledigt wird, dann muß
man's selber machen!
H.joachim Seifert schrieb:> Ich dachte, jetzt kommt was, wie man Platten zuverlässig komplett> unbrauchbar macht vor dem verschrotten.
Destruktiv veranlagte Leute haben viel Spass, ihre HDDs auf diese Weise
zu schrotten:
http://www.youtube.com/watch?v=sQYPCPB1g3o
Für technische Laien (z.B. BWLer) sollte man einen gut sichtbaren
Warnhinweis anbringen, damit diese nicht zu Schaden kommen:
"Nicht in die Walzen hineingreifen" ;-)
Udo Schmitt schrieb:> Schmeiss das Teil einmal durch ein 16 Tesla MRT :-)
Das wird aber keiner schaffen :D
Nicht die Teslas, sondern die Platte wird durch die Wirbelströme nicht
weit kommen, und dann in Zeitlupe zu Boden sinken...
Maddin schrieb:> Nicht das ich mir noch die Platte plätte. Muss ich da noch Vorkehrungen> treffen?
Wenn die Frage weiter gehen soll als ein Stammtischgespräch. Rechne dir
die mag. Feldstärke in 2 m Entfernung aus, vergleiche sie mit dem
Erdmagnetfeld.
... und den Angaben im Datenblatt über die zulässige Feldstärke.
Festplatten sind magnetisch geschirmt. Ausserdem ist da ein Dauermagnet
drin, der ist so stark, dass Du den kaum noch vom Kühlschrank abkriegst.
In einem PC fließen Ströme von 20A-30A und meine Festplatten
funktionieren auch noch ;) Wie om pf schon gesagt hat, die sind
magnetisch geschirmt, da passiert nicht viel, außer du legst es wirklich
drauf an (MRT ist eine gute Idee, Udo ;) )
Gruß Christian
Die magnetische Schirmung einer normalen Festplatte ist äußerst dürftig.
Legt man einen dieser Festplattenmagneten einfach oben aufs Gehäuse,
war's das für die Platte.
...das ist schon geil was hier abgeht!? Ist hier noch jemand der Ahnung
hat?
>>Ausserdem ist da ein Dauermagnet drin
ich weiß, und was soll mir das jetzt sagen?
In meinem Auto ist auch Treibstoff, aber wenn ich welchen drüber kippe
und anzünde bleibt es auch nicht ganz heil.
>>Welcher Schirm? Das Alugehäuse?
Was magnetische Schirmung angeht, so bin ich mal davon ausgegangen das
dies nur möglich ist mit ferromagnetischen Materialien...Ein Kupferbelch
ist also bei magnetischen Feldern nicht sehr hilfreich, bei
elektromagnetischen sieht das schon anders aus...
Außerdem hätte ich erwartet das man zwischen Feldern die aus einer
Wechselspannung/strom und welchen die aus einer Gleichspannung/strom
entstehen schon noch unterscheiden muss, oder?
Wie gesagt, ich kann das nicht einschätzen, deswegen diese Frage.
M.