http://tagesschau.de/wirtschaft/kartellstrafe110.html Jetzt wo die Bildröhre nicht mehr gebraucht wird, findet man plötzlich ein Kartell.
Gesetze machen die betroffenen Konzerne und verdienen sich damm mit dem vom Bundestag abgenickten "Recht" dumm und dämlich. Die, die diesen Weg verpaßt haben, kungeln ersatzweise hinter den Kulissen und die "Wettbewerbshüter" merken nix. Wenn der Deal dann irgendwann gelaufen ist, weil die Technologie sich ändert, wachen die Herrschaften auf und halten ihre Hand ganz groß auf. Für Otto Normalverbraucher sieht das dann so aus, als hätten die "Wettbewerbshüter" eine Großtat in ihrem Sinn vollbracht. In Wirklichkeit benutzen sie nur das - überholte - Kartell dazu, auf indirektem Weg kräftig Kasse zu machen. Oder bekommen etwa die geprellten Konsumenten auch nur einen Cent von der Beute zurück?
>Gesetze machen die betroffenen Konzerne und verdienen sich damm mit dem >vom Bundestag abgenickten "Recht" dumm und dämlich. Welches Gesetz meinst du jetzt genau?
Back Flow schrieb: > Welches Gesetz meinst du jetzt genau? http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-12/lobbyismus-banken-steinbrueck
>ja
In Uhus Link ist aber nur von Banken die Rede. Daß Bildröhrenhersteller
ein gesetzlich erlaubtes Kartell bilden, steht da nicht.
Und da Uhu ja grundsätzlich seine Aussagen nicht erklärt, werden wir auch nie erfahren was er gemeint hat....
Back Flow schrieb: > In Uhus Link ist aber nur von Banken die Rede. Daß Bildröhrenhersteller > ein gesetzlich erlaubtes Kartell bilden, steht da nicht. Jörg S. schrieb: > Und da Uhu ja grundsätzlich seine Aussagen nicht erklärt, werden wir > auch nie erfahren was er gemeint hat.... Ihr schafft es tatsächlich nicht, Parallelen zu anderen Produkten zu ziehen? Euch geht da kein SPARLICHT auf?
Back Flow schrieb: > Da steht aber nichts von Bildröhren. Oder habe ich das überlesen? Weil du es bist, gebe ich einen Tipp: Lies den ersten Abschnitt von Beitrag "Re: Bildröhrenkartell" mit Verstand - dann wirst du hinter das Mysterium kommen ;-)
Mich wundert überhaupt, dass Kartelle grossen Unternehmen verboten sind. Im "Kleinen" gibt es die nur und niemand interessiert das. Bildröhren sind ein Luxusgut. Warum sollen sich die Hersteller keine "goldene Nase" dran verdienen dürfen?
D a r i u s M. schrieb: > Mich wundert überhaupt, dass Kartelle grossen Unternehmen verboten sind. Weil "Große" - im Gegensatz zu "Kleinen" - über Marktmacht verfügen, die gebündelt durch ein Kartell schnell zu einem verdeckten Oligo-, oder gar Monopol führt, das "Kleinen", oder "Neuen" im Marktsegment keinerlei Chancen läßt. Zudem werden die Kunden auf unfaire Weise geschädigt. > Im "Kleinen" gibt es die nur und niemand interessiert das. Wenn sich drei örtliche Handwerker absprechen, dann wird das kaum spürbare Auswirkungen haben, wenn genug Wettbewerb herrscht. Aber Preisabsprachen sind selbstverständlich auch "Kleinen" verboten.
Uhu Uhuhu schrieb: > Wenn sich drei örtliche Handwerker absprechen, dann wird das kaum > spürbare Auswirkungen haben, wenn genug Wettbewerb herrscht. Kommt aufs Handwerk an. Am Beispiel Schlüssel- und Abschleppdienste sieht man bestens, daß Preisabsprachen auch im "kleinen" Bereich die Verbraucher massiv schädigen. Dort herrschen geradezu mafiöse Strukturen und ehrliche Mitbewerber werden sogar bedroht. Ich kennen einen, der Schlüsselnotdienst zu fairen Preisen anbot und dem mit Nachdruck nahegelegt wurde, keine Anzeigen mehr zu schalten.
@ Uhu: Eine Gewerkschaft ist das Kartell der Arbeitnehmer. Uhu Uhuhu schrieb: > Aber > Preisabsprachen sind selbstverständlich auch "Kleinen" verboten. Nein. Ganz im Gegenteil. Schau Dir die sog. "Fachhandelsmarken" an. @ Icke: Ich würde schon zwischen Kartell und Maffia unterscheiden wollen. Das was Du beschreibst ist m.E. eine Maffia.
Icke ®. schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: > >> Wenn sich drei örtliche Handwerker absprechen, dann wird das kaum >> spürbare Auswirkungen haben, wenn genug Wettbewerb herrscht. > > Kommt aufs Handwerk an. Am Beispiel Schlüssel- und Abschleppdienste > sieht man bestens, daß Preisabsprachen auch im "kleinen" Bereich die > Verbraucher massiv schädigen. Dort herrschen geradezu mafiöse Strukturen > und ehrliche Mitbewerber werden sogar bedroht. Ich kennen einen, der > Schlüsselnotdienst zu fairen Preisen anbot und dem mit Nachdruck > nahegelegt wurde, keine Anzeigen mehr zu schalten. Zumindest für Schlüsseldienste kann ich das widerlegen. Wenn man bei den Abzockern, die man an den typischen AAAAA-Telefonbucheinträgen erkennt anruft, dann mag die Öffnung der Wohnungstür nachts oder am Wochenende exorbitant teuer sein. Aber ein "heimischer" Schlüsseldienst ist deutlich preiswerter. Bei Abschleppdiensten ist das auch so eine Sache. Abschleppen ist recht preiswert, wenn aber die Polizei einen Abschlepper beauftragt gelten andere Tarife, mit Preisabsprachen hat das aber nichts zu tun. Bei Taxis ist es ähnlich. Man kann zum Taxi-Tarif fahren oder die gleiche Strecke auch billiger beim gleichen Unternehmen bekommen. Man muss sich nur auskennen. Noch ein Beispiel sind Autovermieter. Mietet man ein Auto an kostet es halt irgendein Geld. Leiht man sich das gleiche Auto aber als Unfallersatzweagen, dann kostet es locker das dreifache.
Daß Röhrenfernseher zu teuer waren, den Eindruck hatte bestimmt niemand. Ich bezahle für ein Produkt nur das, was es mir wert ist. Und oft sogar noch weniger (z.B. Jeans bei Kik). Ich kann nicht immer erst untersuchen, ob es woanders billiger ist oder jemand beschissen wurde. Der Arbeiter im Werk in China ist bestimmt mehr beschissen worden, als ich, der Käufer. Und wenn die Firmen nachträglich Strafe zahlen müssen, werden sie das auf neue Produkte natürlich wieder draufschlagen. Die Strafe zahlen sie also nicht selber und ich hab davon auch nichts. Peter
> Daß Röhrenfernseher zu teuer waren, den Eindruck hatte bestimmt niemand. Doch, ich ! > Und wenn die Firmen nachträglich Strafe zahlen müssen, werden sie das > auf neue Produkte natürlich wieder draufschlagen. Dann werden deren Produkte im Vergleich zur Konkurrenz die mit dem Bildröhrenkartell nichts am Hut hat aber teurer, und die Kunden kaufen lieber bei denen die nicht dem Bildröhrenkartell angehört hatten. Gerechte Strafe. > Mich wundert überhaupt, dass Kartelle grossen Unternehmen verboten sind. Weil dadurch eine Art Monopool entsteht und wir wissen seit über 100 Jahren, wie schädlich Monopole für den Fortschritt, den Wohlstand, und die Gesellschaft an sich sind. Du weisst das natürlich nicht, du bist noch keine 100 Jahre alt, aber vertrau einfach den Leuten, die aus der Geschichte gelernt haben.
D a r i u s M. schrieb: > @ Uhu: Eine Gewerkschaft ist das Kartell der Arbeitnehmer. Der wesentliche Unterschied ist, daß das einzelne Mitglied der Gewerkschaft machtlos ist. Erst durch den Zusammenschluß vieler Machtloser entsteht ein Gegengewicht gegen die Macht der Konzerne. Mich wundert, wie schlecht dein Gefühl für qualitative und quantitative Unterschiede ausgebildet ist. Sollte da etwa einschlägige Propaganda von interessierten Kreisen im Spiel sein, oder bist du Konzernerbe?
@ Andi $nachname (mikronom) >Bei Taxis ist es ähnlich. Man kann zum Taxi-Tarif fahren oder die >gleiche Strecke auch billiger beim gleichen Unternehmen bekommen. Man >muss sich nur auskennen. Wirklich. Na dann plaudere mal aus, wie man sich da auskennen muß. Nach welchem Tarif muß ich denn da fragen? >Noch ein Beispiel sind Autovermieter. Mietet man ein Auto an kostet es >halt irgendein Geld. Leiht man sich das gleiche Auto aber als >Unfallersatzweagen, dann kostet es locker das dreifache. Gehört Unfallersatzwagen in dieselbe Kategorie wie Werkstattersatzwagen? Oder ist hier bei dieser Aussage letzteres nicht gemeint, weil Unfallersatz nochmal deutlich teuer als Werkstattersatz ist? Zumindest bei letzterem kann ich hier nicht unbedingt behaupten, daß ein Ersatzwagen teuerer ist als ein Mietwagen ist. Bei europcar gehts erst so bei 50,- los (abgesehen vom jetzigen Weihnachtsangebot) - da ist meine Werkstatt noch weit drunter.
>Peter Dannegger (peda) >Und wenn die Firmen nachträglich Strafe zahlen müssen, werden sie das >auf neue Produkte natürlich wieder draufschlagen. Die Strafe zahlen sie >also nicht selber und ich hab davon auch nichts. Ja, aber dann werden die etwas teurer als die Konkurrenz, sofern die Konkurrenz nicht schon tod ist.
Uhu Uhuhu schrieb: > D a r i u s M. schrieb: > >> @ Uhu: Eine Gewerkschaft ist das Kartell der Arbeitnehmer. > Der wesentliche Unterschied ist, daß das einzelne Mitglied der > Gewerkschaft machtlos ist. Da gebe ich Dir Recht.
Andi $nachname schrieb: > Abschleppen ist recht > preiswert, wenn aber die Polizei einen Abschlepper beauftragt gelten > andere Tarife, mit Preisabsprachen hat das aber nichts zu tun. Ne, das ist dann wohl der Behördenaufschlag. Klappt bei Schulen auch: Der Globus, der im Bertelsmann-Katalog 10 Eur kostet, steht im Lehrmittelkatalog für 50 Eur drin. Die Schule darf aber nicht bei Bertelsmann bestellen...
Jens G. schrieb: > @ Andi $nachname (mikronom) > >>Bei Taxis ist es ähnlich. Man kann zum Taxi-Tarif fahren oder die >>gleiche Strecke auch billiger beim gleichen Unternehmen bekommen. Man >>muss sich nur auskennen. > > Wirklich. Na dann plaudere mal aus, wie man sich da auskennen muß. Nach > welchem Tarif muß ich denn da fragen? Unterhalte dich mal mit einem, der Personenbeförderung betreibt. Ich hatte mal einen Kunden, der sowas gemacht hat, der hat mich mal darüber aufgeklärt und mir die Tipps genannt, wie man günstiger unterwegs sein kann. Das ist jetzt aber auch schon wieder 5 jahre her. In meiner Erinnerung: Wenn er mit einem Taxi unterwegs ist oder er an einem Taxi-Stand steht und du zu ihm gehst, dann ist er verpflichtet nach dem amtlichen Taxitarif abzurechnen. Rufst du dagegen bei ihm im Unternehmen an und bestellst eine Personenbeförderung zu einer bestimmten Zeit, dann kann der Preis weitgehend frei verhandelt werden. Als Beispiel nannte er mir die Abholung an Diskotheken. Eltern rufen dann bei ihm an und bestellen ihn für die Nacht um 0.00 Uhr zur Disko, um dort die Töchter/Söhne abzuholen. Das hat er dann immer mit einem Van/Minibus gemacht und dafür war es nicht nötig den Taxitarif zu berechnen. >>Noch ein Beispiel sind Autovermieter. Mietet man ein Auto an kostet es >>halt irgendein Geld. Leiht man sich das gleiche Auto aber als >>Unfallersatzweagen, dann kostet es locker das dreifache. > > Gehört Unfallersatzwagen in dieselbe Kategorie wie Werkstattersatzwagen? Nein, viel teurer. Lies mal das: http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallersatztarif
Peter Dannegger schrieb: > Daß Röhrenfernseher zu teuer waren, den Eindruck hatte bestimmt niemand. Ganz im Gegenteil. Schau Dir mal den Preisverfall im Gegensatz zu anderen Produkten an. Es war ja schon fast schwierig die Kunden von einer Reparatur zu überzeugen, bei den Neupreisen. Die Frage ist, ob ohne dieses Kartell die Röhrenwerke bei uns tatsächlich konkurenzfähig am Weltmarkt gewesen wären.
Die letzten kleinen Farbkofferglotzen die ich im Kaufland stapelweise gesehen habe kamen knapp über 50 Euro. Für den Preis finde ich nicht einmal Jemanden der mir so ein Ding klaut. Völlig schräg wird dagegen das Preisverhältnis wenn eine Systemerneuerte BR 900 Euro kosten sollte ... wann genau war das kein Totalschaden der Glotze? Kartellamt: Ja die Brüder habe ich gefressen. Die werden wahrscheinlich immernoch ein Kartell der großen Benzinbuden vermuten wenn ich schon lange ins Gras gebissen habe, dito E-Versorger. Das Günstigste ist IMHO das Kartellamt zu schließen und damit Kohle über die Steuern zu sparen oder auch sowas wie das Bundesamt für Kartoffel- und Fettforschung oder wie die heißen, Sowas braucht man so dringend wie ein Pickel am Arsch. Gruß, Holm
Holm Tiffe schrieb: > Völlig schräg wird dagegen das Preisverhältnis wenn eine Systemerneuerte > > BR 900 Euro kosten sollte Wo kommt den der Preis her? 1/3 ist realistisch. Inzwischen sind diese Kleinbetriebe leider auch schon weg.
Holm Tiffe schrieb: > Kartellamt: Ja die Brüder habe ich gefressen. Die werden wahrscheinlich > immernoch ein Kartell der großen Benzinbuden vermuten wenn ich schon > lange ins Gras gebissen habe, dito E-Versorger. Warum wohl? > Das Günstigste ist IMHO das Kartellamt zu schließen und damit Kohle über > die Steuern zu sparen oder auch sowas wie das Bundesamt für Kartoffel- > und Fettforschung oder wie die heißen, Sowas braucht man so dringend wie > ein Pickel am Arsch. Da irrst du. Das Kind mit dem Bade auszuschütten, war noch nie eine gute Idee. In der Tat brauchen wir keinen Bürokratenmonster, der vor lauter Scheuklappen - in Form von Gesetzen! - weder Bäume, noch Wald sieht. Was wir brauchen, sind Gesetze, die einen wirksamen Schutz vor unfairen Machenschaften mit Hilfe von Marktmacht bieten. Daß solche Gesetze weder von der F.D.P., noch von Industrielobbyisten auf den Weg gebracht werden, ist klar - nur: wer macht da immer wieder den Bock zu Gärtner? Daß es durchaus sehr effektive Behörden gibt, hat vor Jahren die hessische Steuerfahndung gezeigt. Allerdings wurden die Steuerfahnder, die den hervorragenden Ruf ihrer Behörde erarbeitet hatten, mit psychiatrischen Ferngutachten - vergleichar dem, was im Fall Mollath verbrochen wurde - als Geisteskrank abgestempelt und frühpensioniert.
Timm schrub: >Der Globus, der im Bertelsmann-Katalog 10 Eur >kostet, steht im Lehrmittelkatalog für 50 Eur drin. Der Globus für 10 Euro enthält bestimmt nur den Bezirk Erfurt.... ;-) MfG Paul
Uhu Uhuhu schrieb: > Da irrst du. Das Kind mit dem Bade auszuschütten, war noch nie eine gute > Idee. Was hat das Amt denn genützt? Nichts!. > > wir brauchen, sind Gesetze, Noch mehr Gesetze? Wirklich? > > > Daß solche Gesetze weder von der ... Bitte keine Wahlwerbung hier. > Daß es durchaus sehr effektive Behörden gibt ... Der Bonze gibt die Kohle für eine dickes Auto, eine Jacht, Personal usw. aus. Was macht die Behörde damit? Besser?
D a r i u s M. schrieb: > Noch mehr Gesetze? Wirklich? Nicht noch mehr, sondern wirksame, die die bisherigen Alibi-Gesetze ersetzen. Die haben nämlich nur die Aufgabe, dem Volk vorzugaukeln, es würde vor den ganz Großen geschützt - damit die dann im Windschatten dieser Mistgesetze fröhlich und ungestört Profitmaximierung betreiben können, bis es quietscht. >> Daß solche Gesetze weder von der ... > > Bitte keine Wahlwerbung hier. Kann es sein, daß du auch hier wieder einiges durcheinander bringst? >> Daß es durchaus sehr effektive Behörden gibt ... > > Der Bonze gibt die Kohle für eine dickes Auto, eine Jacht, Personal usw. > aus. Was macht die Behörde damit? Besser? Junge, wo hast du denn diese Plattitüden her? Etwa aus dem Mund eines dieser gakauften Gerwerkschaftsbonzen? Hast du dich mal gefragt, warum 50% des Vermögens hierzulande in Händen von 10% der Bevölkerung sind? Im Übrigen kann ich dir nur empfehlen, mal nach der Geschichte mit der hessischen Steuerfahndung und dem "Fall Mollath" zu googeln und etwas zu lesen und die einschlägigen Videos anzusehen. Dir werden die Augen übergehen, wenn du noch nicht völlig abgestumpft bist...
@Andi $nachname (mikronom) >Als Beispiel nannte er mir die Abholung an Diskotheken. Eltern rufen >dann bei ihm an und bestellen ihn für die Nacht um 0.00 Uhr zur Disko, >um dort die Töchter/Söhne abzuholen. Das hat er dann immer mit einem >Van/Minibus gemacht und dafür war es nicht nötig den Taxitarif zu >berechnen. Ist vielleicht ein schlechtes Beispiel: Daß die mit 'nem Van kommen, ist vielleicht erklärbar. Schließlich ist abzusehen, daß vielleicht noch mehr Kids um diese Zeit heimgenommen werden könnten, die etwa den gleichen Heimweg haben - bessere Auslastung, mehr Einnahme trotz billigerem Tarif.
Uhu Uhuhu schrieb: >> Bitte keine Wahlwerbung hier. > Kann es sein, daß du auch hier wieder einiges durcheinander bringst? Dein Beitrag könnte mich veranlassen die besagte Partei zu wählen. Also ist das Wahlwerbung. (Ob Du das so wolltest ist eine andere Frage.) Uhu Uhuhu schrieb: > Hast du dich mal gefragt, warum 50% des Vermögens hierzulande in Händen > von 10% der Bevölkerung sind? Nein, warum soll ich mich das Fragen? Ich gönne anderen Menschen ihr Hab und Gut. Es ist ja nicht so, dass mir deshalb etwas fehlt. Ganz im Gegenteil, als Handwerker lebst Du hauptsächlich von Industrieaufrtägen und den Wünschen der gut betuchten Bürger. Ich halte das Geld in vielen privaten Händen für besser aufgehoben als beim Staat.
D a r i u s M. schrieb: > Dein Beitrag könnte mich veranlassen die besagte Partei zu wählen. Also > ist das Wahlwerbung. (Ob Du das so wolltest ist eine andere Frage.) OK, lesen scheinst du zu können, aber verstanden hast du es nicht. > Nein, warum soll ich mich das Fragen? Hast du denn keinen Sinn für Gerechtigkeit? > Es ist ja nicht so, dass mir deshalb etwas fehlt. Dir fehlt wirklich nichts, wenn du die Steuern abzudrücken hast, um die sich die ganz großen drücken? Oder sitzt du auf Vatis Tasche und riskierst nur die große neoliberale Lippe? Mit vollen Hosen ist gut stinken... > Ich halte das Geld in vielen privaten Händen für besser aufgehoben als > beim Staat. In vielen Händen - nicht nur in denen einer Minderheit, während die Mehrheit michts, oder nicht viel besitzt. Das Geld soll nicht beim Staat "aufgeboben" sein - der hat ja durchaus sehr nützliche Aufgaben, die man nicht privatisieren kann, ohne ganz krasse Ungleichgewichte zu schaffen. All die Aufgaben können doch nicht einfach den dummen Lohnsteuerzahlern aufgebrummt werden, während die, die richtig fett verdienen - und gar zu häufig, ohne auch nur einen Finger dafür krumm zu machen - keinen ihren Möglichkeiten entsprechenden Beitrag leisten. Ich hoffe, daß du est schaffst, dir klar zu machen, daß das von dir propagierte Gesellschaftsmodell geradenwegs in die Diktatur führt. Demokratie setzt voraus, daß die Mehrheit der Bürger sich durch diesen Staat vertreten fühlt - absolute Voraussetzung dafür ist Gerechtigkeit. Die stetig abnehmenden Wahlbeteiligungen deuten darauf, daß in dieser Beziehung einiges faul ist im Staate Deutschland...
D a r i u s M. schrieb: > @ Icke: Ich würde schon zwischen Kartell und Maffia unterscheiden > wollen. Das was Du beschreibst ist m.E. eine Maffia. Ich sehe da wenig Unterschiede. Organisierte Kriminelle betreiben ihr Handwerk in relativ kleinem Stil und als natürliche Personen können sie bei Ergreifung auch verknackt werden. Kartelle agieren lediglich in größeren Dimensionen. Sie haben wirtschaftliche Macht und dadurch Einfluß auf die Politik. Sie müssen keine Konkurrenten einbetonieren, die werden sie ganz legal auf juristischem Wege los. Und sollte ihnen jemals Gesetzesverstöße nachgewiesen werden, dann geht dies immer mit Geldstrafen aus, denn eine juristische Person kann man nicht einsperren. Anssonsten tun Mafia und Kartelle das Gleiche. Den Markt unter sich aufteilen, die Bürger abzocken und mit unlauteren Mitteln horrende Geldmengen abschöpfen.
Andi $nachname schrieb: > Zumindest für Schlüsseldienste kann ich das widerlegen. Wenn man bei den > Abzockern, die man an den typischen AAAAA-Telefonbucheinträgen erkennt > anruft, dann mag die Öffnung der Wohnungstür nachts oder am Wochenende > exorbitant teuer sein. Aber ein "heimischer" Schlüsseldienst ist > deutlich preiswerter. Tja, wenn du nachts um drei Uhr vor der Tür stehst, wie willst du dann nach einem günstigen Anbieter recherchieren? Du wirst die Auskunft anrufen und mit einer Wahrscheinlichkeit von 2:1 bei der Schlüsselmafia landen: http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13427441/Schluesseldienste-langen-bei-Gebuehren-schamlos-zu.html Gestern wurde so ein geldgieriger Spast zu 300€ Strafe verurteilt, aber das dürfte die Ausnahme sein. http://www.radiozwickau.de/nachrichten/lokalnachrichten/wucher-an-der-wohnungstuer-589254/
Uhu Uhuhu schrieb: > Dir fehlt wirklich nichts, wenn du die Steuern abzudrücken hast, um die > sich die ganz großen drücken? Ob sich Große angeblich drücken oder nicht, ändert an meiner Situation rein gar nichts. Irgendwie zahlen alle Steuern. Also warum soll mich das ärgern? Die Steuern werden in den Endpreis einkalkuliert. Da gibt es keine Überraschungen. Risikofaktor ist für mich die Krankenkasse. Die Planen den Beitrag für die Zukunft aus den Erträgen der Vergangenheit! Habe noch keine Partei gefunden die daran etwas ändern will. Ach ja, ich zahle Arbeitnehmer und Arbeitgeberanteil, herangezogen wird jegliches Einkommen. Man hat das Gefühl, die wollen einen in die PKV zwingen. Was soll das? Gesetzliche Rentenversicherung: Die älteren Kollegen sagten, wenn Du die 18 Pflichtjahre rum hast, kannst Dich freiwillig für 81€ Monatlich weiterversichern. Wollte ich machen. Antwort RV: Gilt für Leute die nach 1961 geboren sind, nicht. Man ist gezwungen eine private RV abzuschliessen. Uhu Uhuhu schrieb: > In vielen Händen - nicht nur in denen einer Minderheit, während die > Mehrheit michts, oder nicht viel besitzt. Das die Mehrheit nichts, oder nicht viel besitzt ist gelogen. Das die wirklich armen Leute auch noch vom Staat gegängelt werden, ist nicht in Ordnung. Der Staat gibt das viele Geld, dass er bekommt, an den falschen Stellen aus. Meine Meinung. @ Icke: Du hast mir noch nicht erklärt, wie ohne Kartell die Röhrenwerke, die es hierzulande gab, existieren sollten.
D a r i u s M. schrieb: > @ Icke: Du hast mir noch nicht erklärt, wie ohne Kartell die > Röhrenwerke, die es hierzulande gab, existieren sollten. Genauso, wie alle anderen Betriebe existieren, die keinem Kartell angehören. Du fehlinterpretierst anscheinend den Begriff "Kartell": http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskartell
Icke ®. schrieb: > Genauso, wie alle anderen Betriebe existieren, Importverbote bzw. Zölle für die Konkurenz damit es teuer wird oder Subventionen vom Staat damit sie konkurenzfähig bleiben? Wo liegt der Vorteil gegenüber dem Kartell? Ich sehe keinen.
D a r i u s M. schrieb: > Importverbote bzw. Zölle für die Konkurenz damit es teuer wird oder > Subventionen vom Staat damit sie konkurenzfähig bleiben? > Wo liegt der Vorteil gegenüber dem Kartell? Ich sehe keinen. Du hast offensichtlich nicht verstanden, was ein Kartell ist. Wenn ich nochmal auf den Wikipedia-Link verweisen darf... Das Ziel einer Kartellbildung ist NICHT konkurrenzFÄHIG zu sein, sondern den Markt konkurrenzLOS zu beherrschen. Hat man das erst geschafft, kann man die Preise diktieren und sich zum Schaden der Verbraucher eine goldene Nase verdienen. Genau deswegen sind Kartelle in Deutschland (und auch anderswo) verboten. Das Kartellamt hat eigentlich die Aufgabe, Kartellbildungen zu unterbinden. Dies gelingt in der Praxis aber nicht so recht, was wir regelmäßig an der Tankstelle erleben dürfen.
Autor: Bert Wellmann (Firma: Wellmann) (dein_v) Datum: 02.12.2012 15:13 >Nein. Les den Text durch, er ist es wert. aus Beitrag "Re: Die Welt ist oft ein gemeiner und häßlicher Ort" Autor: Uhu Uhuhu (uhu) Datum: 05.12.2012 22:08 >Weil du es bist, gebe ich einen Tipp: Lies den ersten Abschnitt von >Beitrag "Re: Bildröhrenkartell" mit Verstand - dann wirst du hinter >das Mysterium kommen Hallo Uhu, erkennst du die Ähnlichkeit zwichen dir und Bert! Ihr beide antwortet nicht auf konkrete Fragen.
Icke ®. schrieb: > Das Ziel einer Kartellbildung ist NICHT konkurrenzFÄHIG zu sein, sondern > den Markt konkurrenzLOS zu beherrschen. Wei Wikipedia das so sagt? Warum waren dann die Bildröhren trotsdem so preiswert? Icke ®. schrieb: ... was wir regelmäßig an der Tankstelle erleben dürfen. Der Staat bekommt den Löwenanteil und hat, da er mit einem relativen Anteil beteiligt ist, logischerweise gar kein Interesse an Spritpreissenkungen. Damit es im Zuge der Elektromobilität keine finantiellen Einbußen gibt, wird sich der Strompreis wohl auch nach oben bewegen müssen. Schuld sind dann natürlich die bösen Konzerne und deren Kartelle. Nicht die Politik. Ha ha!
D a r i u s M. schrieb: > Wei Wikipedia das so sagt? Warum waren dann die Bildröhren trotsdem so > preiswert? Ganz offensichtlich waren sie wegen der Preisabsprachen immer noch viel zu teuer. > Der Staat bekommt den Löwenanteil und hat, da er mit einem relativen > Anteil beteiligt ist, logischerweise gar kein Interesse an > Spritpreissenkungen. Das sieht auf den ersten Blick so aus. Tatsächlich verdient der Staat über die Mineralöl-, Bevorratungs-, Öko- und Mehrwertsteuer an jedem Liter mit. Aber nur die Mehrwertsteuer steigt auch mit dem Spritpreis, für die anderen gelten feste Sätze pro Liter. Unternehmen und Gewerbetreibende können die an der Tanke gezahlte MwSt. jedoch als Vorsteuer vom Finanzamt zurückholen. Für sie ist das nur ein durchlaufender Posten, der Staat verdient in diesem Fall nicht mehr, wenn sich der Spritpreis erhöht. Anders bei Privatverbrauchern, die keine Vorsteuer ziehen können, hier verdient der Staat über die MwSt. bei Preiserhöhungen mit. Wenn ein Privatmann bei gleichbleibendem Verdienst aber mehr für Sprit bezahlen muß, dann hat er weniger Geld für andere Ausgaben. Und wenn er anderswo weniger ausgibt, dann bezahlt er dort auch weniger Mehrwertsteuer und so gleicht sich das wieder aus. Unterm Strich bedeuten höhere Spritpreise also nicht zwangsläufig höhere Steuereinnahmen in der Summe.
Nicht schlecht, Icke. Diese These setzt aber voraus, dass jeder Privatverbraucher von der Hand in den Mund lebt. PS: Ich warte auf Uhus Kommentar zur GKV.
D a r i u s M. schrieb: > Ob sich Große angeblich drücken oder nicht, ändert an meiner Situation > rein gar nichts. Irgendwie zahlen alle Steuern. Also warum soll mich das > ärgern? Der Staat brauch pro Jahr ~ 500 Mrd. Einnahmen. Wenn durch Steuerhinterziehung jährlich 10 Mrd. verloren gehen, dann müssen die Steuern für die Ehrliche == Dummen so erhöht werden, daß die die fehlenden 10 Mrd. aufbringen, die die anderen hinterzogen haben. Ergo: wenn die 10 Mrd. nicht hinterzogen würden, könnte man die Steuern für alle um 10 Mrd. senken. Ist das wirklich so schwierig zu verstehen? >> In vielen Händen - nicht nur in denen einer Minderheit, während die >> Mehrheit michts, oder nicht viel besitzt. > Das die Mehrheit nichts, oder nicht viel besitzt ist gelogen. Sieh dir mal diese Graphik an und denk darüber nach: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Verteilung_Nettovermoegen_Deutschland_2003.PNG&filetimestamp=20090419100349 > Das die wirklich armen Leute auch noch vom Staat gegängelt werden, ist > nicht in Ordnung. Da bin ich mit dir völlig einig. > Der Staat gibt das viele Geld, dass er bekommt, an den falschen Stellen > aus. Meine Meinung. Und wo sind diese falschen Stellen?
Uhu Uhuhu schrieb: > Der Staat brauch pro Jahr ~ 500 Mrd. Einnahmen. Wenn durch > Steuerhinterziehung jährlich 10 Mrd. verloren gehen Ja moment mal. Das sind ja nur 2% Bist Du sicher, dass diese Zahlen stimmen? Rechnet es sich wirklich für die Allgemeinheit da noch hinterher zu sein? Oder zahlen wir letztlich für diesen Aufwand noch drauf? 98% sind ein wirklich hoher Wirkungsgrad. Da kann man eigentlich nicht klagen. Zudem sind diese 10 Mrd. m.E. beim Volk besser angelegt als beim Staat. Wieviel Mehreinnahmen hat der Staat durch Einnahmen die ihm nicht zustehen? Wieviele Leute machen keinen Lohnsteuerjahresausgleich? Wieviele Leute zahlen Geschäftsausgaben vom privaten Geld weil der "Bürokratieaufwand" zu hoch ist? Was ist mit zu viel gezahler Zinsabschlagssteuer usw. Ich denke mal da kommst Du auf mehr als diese 2%. Aber dieser "Brennwertgewinn" interessiert Dich offensichtlich nicht. Uhu Uhuhu schrieb: > Und wo sind diese falschen Stellen? Hallo? Du willst von mir eine Steuergeldverschwendungsliste? Da frage mal beim Bund der Steuerzahler nach. Das wäre auch meine Quelle dafür. Was sagst Du zur GKV? Da hätte ich gerne mal etwas von Dir zu gehört.
Uhu Uhuhu schrieb: > Ergo: wenn die 10 Mrd. nicht hinterzogen würden, könnte man die Steuern > für alle um 10 Mrd. senken. Und wenn Bund/Länder nicht Unsummen an Steuergeldern verschwenden würden, könnte man die Steuern um weitere 30 Mrd. senken. Denn so viel wird laut Bund der Steuerzahler jährlich in nutzlose Projekte versenkt.
D a r i u s M. schrieb: > Ja moment mal. Das sind ja nur 2% Bist Du sicher, dass diese Zahlen > stimmen? Wieviel hinterzogen wird, weiß ich natürlich nicht. Das Gesamtsteueraufkommen war 2012 601,5 Mrd. €. Meine Zahlen waren ein Beispiel, um den Gedankengang klar zu machen. Icke ®. schrieb: > Und wenn Bund/Länder nicht Unsummen an Steuergeldern verschwenden > würden, könnte man die Steuern um weitere 30 Mrd. senken. Denn so viel > wird laut Bund der Steuerzahler jährlich in nutzlose Projekte versenkt. Ja, das ist natürlich ein sehr brisanter Punkt. Als erstes müßte mal das kameralistische Prinzip abgeschafft werden und wenn sich angeblich demokratisch gewählte Repräsentanten des Staates auf Steuerzahlerkosten irgendwelche Denkmäler bauen, dann ist es Zeit, daß endlich mal ausgemistet wird. Auch müßten die Herrschaften endlich auch für den Mist zur Kasse gebeten werden können, den sie anrichten - wie es im richtigen Leben schon lange ist.
Uhu Uhuhu schrieb: > Auch müßten die Herrschaften endlich auch für den Mist zur Kasse gebeten > werden können, den sie anrichten - wie es im richtigen Leben schon lange > ist. Stark! Unsere Politiker als Hartz IV - Empfänger. ;-)
Jepp: >Stark! Unsere Politiker als Hartz IV - Empfänger. ;-) ...ab sofort ist der Zugang zu HartzIV streng limitiert, die Zuwendungen steigen um das Hundertfache, Krankenversicherung wird nicht mehr abgezogen und nach ausreichend langem Bezug gibt es eine steuerfreie Pension in Anderthalbfacher Höhe des vorhergehenden Bezugs. Ich kann nicht lachen. Gruß, Holm
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