Eine kleine Ohmsche Frage

#2958950
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Hallo,
ich habe hier eine Haarschneidemaschine, die mit einer 1.2V NiMH Zelle 
befeuert wird. Da das Ladegerät vermutlich nicht 
mikrokontrollergesteuert ist, frage ich mich, was die ideale Ladezeit 
ist.

Auf dem Ladegerät steht 1.5V, 1.2A (1.8VA). Der Akku ist mit einem 7 Ohm 
Widerstand an das Ladegerät angeschlossen.

Ist die Rechnung richtig, dass I=U/R (I=1.5/7=0.214A) Strom fließt, wenn 
man den Akku mit 0 Ohm betrachtet, bzw. wenn man den Innenwiderstand des 
Akkus dazu nehmen würde, ein noch geringerer Strom fließen würde, so 
dass bei einer Kapazität von sagen wir 1200mAh eine Ladezeit von 8-10h 
in Ordnung wäre?
Gast #2958958
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In der Regel lädt man mit 1/10 C (C= Capacity). Bei NiMH ist es 
allerdings etwas weniger. Ein Ladestrom von 120mA für eine 1200mA Zelle 
ist also ok. Dieses Ladeverfahren ist relativ simpel - normalerweise 
wird die U-I Kennlinie ausgewertet. D.H., wenn der Strom zunimmt und 
dabei die Spannung wieder sinkt (Steigung der U-Kennlinie wird negativ), 
ist die Zelle voll. Aber für einen Haarschneider trotzdem ok, falls sich 
die Zelle(n) einfach wechseln lassen.
#2958973
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Die ursprüngliche Idee war, dass ich die Zelle über den 
Ladegerätanschluss an mein BC700 Ladegerät anschließe, um die Zelle mal 
zu trainieren (mehrmals voll/leer mit 0.6C und delta -U). Aber ich weiß 
nicht, welchen Einfluss der 7 Ohm Widerstand auf die Ladeelektronik hat. 
Außerdem funktioniert die Temperatur Notabschaltung nicht (falls delta 
-U versagt), so dass ich dann doch lieber beim Standardladegerät bleibe.
Gast #2958979
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>Ist die Rechnung richtig, dass I=U/R (I=1.5/7=0.214A)

Die Rechnung ist falsch.

U ist nicht 1.5 Volt, sondern die Differenz aus 1.5 Volt und der 
augenblicklichen Akkuspannung.

R stimmt auch nicht, da mußt Du noch den Innenwiderstand des Akkus und 
den Innenwiderstand des Ladegeräts addieren.
Gast #2958985
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"spontan" ist also nicht bereit, den Ri des Ladegerätes zu offenbaren, 
geschweige denn, eine Hilfe zu geben, diesen zu ermitteln. Oder kommt da 
noch was für einen Laien, der seinen Schnautzer möglichst lange mit dem 
ersten Akku stutzen will?
#2958992
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Danke.
Ich hatte bei der obigen Rechnung in der Tat nur das theoretische 
Maximum (Ladestrom) vor Augen (um nicht zu überladen). Um den Akku 
wirklich voll zu laden, braucht es dann vermutlich deutlich länger als 
10h. Da es eine AA Zelle ist, könnte die auch bei 2000mAh liegen, so 
dass nochmal eine Schüppe drauf muss.
Gast #2959045
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Stefan L. schrieb:
> Was unter verschiedenen Lasten/Ladeständen anliegt, kann
> ich nicht so ohne weiteres erfassen.

So schlimm ist das nun auch wieder nicht. Messen würde man
 1) Die Spannung vor dem 7Ω Widerstand
 2) Die Spannung nach dem 7Ω Widerstand
und dann den Strom ausrechnen. Viel bequemer geht es nicht.
#2959052
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Michael A. schrieb:
> Stefan L. schrieb:
>> Was unter verschiedenen Lasten/Ladeständen anliegt, kann
>> ich nicht so ohne weiteres erfassen.
>
> So schlimm ist das nun auch wieder nicht. Messen würde man
>  1) Die Spannung vor dem 7Ω Widerstand
>  2) Die Spannung nach dem 7Ω Widerstand
> und dann den Strom ausrechnen. Viel bequemer geht es nicht.

Wieso muss überhaupt der Widerstand drin bleiben, wenn er doch sowieso 
mit seinem µC gesteuerten Ladegerät laden will?
Einfach die Kennline für diesen einen Akku programmieren (wenn das nicht 
schon vorhanden ist) und den Rest macht doch der µC.
Gast #2959069
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@lala

>"spontan" ist also nicht bereit, den Ri des Ladegerätes zu offenbaren,
>geschweige denn, eine Hilfe zu geben, diesen zu ermitteln.

Tut mir ja schrecklich leid, aber die Glaskugel, mit der ich mir das 
Ladegerät ansehen könnte, hab ich grad an Stefan L. verliehen. Müßtest 
Du doch wissen.

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