Gast
#2965775
Würdet ihr lieber den Aufpreis von rund 100 EUR für ein "richtiges" 100 MHz DS1102E bezahlen oder bedenkenlos zum DS1052E greifen und es auf 100 MHz hacken? Hat jemand fachkundiger vor kurzem ein DS1052E neu gekauft und kann darüber berichten? Insbesondere würde mich interessieren, ob nicht z.b. in den neuen Chargen DS1052E niedriger spezifizierte Komponenten als zuvor eingebaut wurden, nachdem Rigol vom Hack weiss. Wie kann ich zuverlässig feststellen, ob z.b. ein Hack-Gerät wirklich annähernd 100 MHz auflösen kann? Muss ich Rechteck, Sinus oder was anderes reinschicken (ich tippe auf Rechteck, da alles bei Glättung "weicher" wird), und woran sieht man das dann genau und muss es wirklich ein 100MHz Signal sein, oder reicht auch ein niedrigerfrequentes Signal einer bestimmten Wellenform um eine Aussage treffen zu können, eventuell über höherfrequente Oberwellen oder so? Zur Verfügung hätte ich zum Testen an der Uni nur 20MHz Arbitrary-Generatoren von Agilent, eventuell auch bessere, wenn ich frage ... Ich glaube mich erinnern zu können, dass Dave Jones, der EEVBlogger, mal gezeigt hat, dass es über 50 MHz nach dem Hack ist, aber ich denke das ist noch kein Beweis, dass es jetzt 100Mhz auflöst. Der Unterschied beträgt rund 100 EUR, wobei es zum DS1102E ein recht ordentliches Batronix-Multimeter mit USB geschenkt gäbe. Wenn der Unterschied nur in der Garantie und nicht in der Real-World-Performance liegt, würde ich das günstigere nehmen.