Gehtnix schrieb:
> Man geht im Strukturbild von der Zustandsgröße "zurück" nimmt mit den
> Quadratischen Kästchen alles mal was am "vorherigen" Summenpunkt
> zusammenkommt. Wenn am Summenpunkt dann eine "Rückleitung" ist folgt man
> dieser bis zum letzten "Verzweigung
Glaub mir, das ist wirklich keine große Kunst; das erfordert lediglich
logisches Denken und ein wenig Übung.
Geh doch mal in die andere Richtung und zeichne das Strukturbild anhand
der DGL; dann siehst du das Prinzip sofort:
Zeichne mal ein Bild, das die o.g. Gleichung beschreibt. Irgendwo hast
du einen Integrator, weil du ein x' und ein x hast. Links vor dem
Integrator steht dein x', rechts davon dein x - soweit logisch, oder?
Nun hast du schon die halbe Miete. Das x wird irgendwo von u abgezogen,
also brauchst du einen Differenzkreis und ein u. Und wie du der
Gleichung entnehmen kannst, wird diese Differenz (u-x) mit einem 1/k
multipliziert. Also geht der Ausgang von dem Differenzkreis in einen
Block, den du mit 1/k bezeichnest.
Ferner siehst du an der DGL, dass das ganze 1/k*(u-x) dem x' entspricht.
Und das x' hast du zu Anfang ja schon gezeichnet; das geht in den
Integrator hinein.
Und nun hast du bereits dein Strukturbild von der DGL fertig. Wenn du
das Prinzip verinnerlicht hast, kannst du mit Leichtigkeit die andere
Richtung gehen und die DGL aus dem Strukturbild ablesen.
Such dir aus deinem Mathebuch einfach ein paar DGLen aus und zeichne
deren Strukturbilder. Reine Übungssache und am Ende kannst du aus den
Strukturbildern wieder die DGL hinschreiben.