Gast
#2970580
Hallo, ich habe lange im Netz recherchiert, aber zum Thema Eneloops und Dendriten habe ich nicht so viele Infos gefunden. Ich habe hier ein selbstgebautes tragbares USB-Ladegerät für Handys etc. Darin habe ich ein 6-zelliges Akkupack verbaut, wobei 6 Eneloop AA-Zellen (~2000mAh) seriell geschalten sind. Dahinter dann ein DCDC auf 5V mit USB-Buchse. Funktioniert soweit auch alles. Geladen werden die Zellen normalerweise entweder über -dV bei 500mA oder mit CC bei 200mA. Außerdem habe ich noch ein 12V-Solarmodul mit 2,1Wp übrig. Bei prallem Sonnenschein ergibt sich bei Anschluss an das USB-Lader-Akkupack ein Strom von ~50mA (Messwert). Jetzt im Winter natürlich wesentlich weniger. Meine Frage: Ist es sinnvoll, die (sehr geringe) Selbstentladung der Eneloops mit dem Solarmodul auszugleichen? Oder begünstigt ein extrem geringer Erhaltungsladestrom vom Solarmodul zum Akku die Dendritenbildung in den Eneloops derart, dass nur die Lebensdauer der Eneloops abnimmt? Bzw. können sich bei Eneloops überhaupt nennenswert Dendriten bilden? Laut Wikipedia wird ja eine "Superkristallgitter-Legierung" als Kathodenwerkstoff verwendet - wird so eventuell auch die Dendritenbildung verringert?