Hallo und Danke für eure schnellen Antworten.
Das es mit dem Haltestrom zu tun hat, war auch mein Gedanke, aber warum
ändert der sich ?
Zunächst mea culpa, ich hatte die Strombegrenzung vom Netzteil auf 10mA
stehen, jetzt geht es auch mit den beiden 1N4148 in Reihe nur verstehe
ich es jetzt gar nicht mehr ...
Neue Phänomene, neue Fragen ...
Fall 1 : eine 1N4148, R2=4k7
bis zu einer Spannung von 2,5V funktioniert das problemlos, unter 2,5V
löscht der Thyristor nicht mehr und es fliesst ca. 1mA. Aber wo kommen
die her ??? Die Spannung an der LED ist bei diesem Strom ca. 1,8V. Hinzu
kommen 0,6V über den "Thyristor". Bleiben für R2 0,1V über und man
sollte meinen es fliessen 0,1V/4k7 = 0,021mA, Es fliesst aber 1mA !
R1 ist mittlerweile auf 1M vergrössert so daß der Querstrom da
vernachlässigbar ist. Die 1mA fliessen also über D1 durch den
"Thyristor" durch. Wie kann das sein. Man sollte doch meinen das aus
Sicht von D1 alles in Sperrrichtung steht ?!?
Fall 2; zwei 1N4148
hiermit verstärkt sich der Effekt weswegen auch meine Strombegrenzung am
Netzteil einsetzte.
Also bis runter zu diesmal 4V funktioniert auch das einwandfrei. LED
blitzt und Thyristor löscht sich.
Unter 4V leuchtet die LED dauerhaft und es fliesst ein Strom von 40(!)
mA, diesmal über die beiden 1N4148 durch den Thyristor.
Warum ist das so ?????
Und wie könnte man es verhindern ?
Sinn und Zweck der Schaltung sollte eigentlich sein einen kleinen
parasitären Strom einzufangen. Dieser wird "gleichgerichtet" und mittels
Z-Dioden auf 15V begrenzt. Damit lädt sich der Elko und wenn er
irgendwann voll genug ist, solls einmal blitzen. O.g. Phänomen würde
also gar nicht einsetzen weil in diesem Fall ja die Spannungsquelle die
eigentlich eine Stromquelle ist, sehr hochohming ist.
Trotzdem würde ich gerne verstehen was da passiert.
Auch noch interessant:
selbst ohne R1 blitzt die Schaltung wenn auch mit sich ändernder
Frequenz.
Ich dachte ja eigentlich das der Zündstrom genau über R1 fliesst.
Dann habe ich noch zwischen die Basis von T2 und der Kathode von D1 eine
Diode gesetzt. Dann gibts wieder fröhliches Dauerleuchten nach erfolter
Zündung je nach Polung von dieser zusätzlichen Diode mehr oder minder
stark.
Hat jemand vo euch ne Erklärung dazu ?
Die Schaltung ist ja an sich super simpel trotzdem löst sie bei mir viel
Fragen aus.
Habt ihr eventuell noch einen alternativen Vorschlag ?
So Lösungen mit nem 555 selbst in der CMOS Variante fallen aus weil die
schon mehr Ruhestrom ziehen als das der Elko normalerweise damit geladen
wird. Ich hab noch was mit dem LowPower-Komparator aufm Schirm.
PS: T1 wird übrigens nicht überbelastet, da ja der grösste Teil des
Stromes über die CE Strecke und nicht über die BE Strecke fliesst.