Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Galep 4 und Delock 66220


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von Wayne I. (mustang)


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Hallo zusammen,

ich habe seit einiger Zeit ein Galep4 und bin auch sehr zufrieden damit. 
Bisher hatte ich das Teil an meinem "alten" Notebook mit einer PCMCIA 
Karte (EX 1356) betrieben und es hat in dieser Kofiguration auch prima 
funktioniert!

Da das "alte" Notebook mittlerweile defekt ist, und an meinem aktuellen 
Notebook nur noch ein Express Card Einschub vorhanden ist, bin ich auf 
der Suche nach einer passenden Einschubkarte auf die Delock 66220 
gestoßen. Diese soll laut Amazon Bewertung auch mit dem Galep 
funktionieren.

Nachdem die Einschubkarte jetzt eingetroffen ist, wurde ich erst mal mit 
dem nächsten Problem konfrontiert: Galep32 ist nicht auf einem 64Bit 
Betriebssystem lauffähig!
Also habe ich VM Ware mit Windows XP 32Bit installiert (wie auch auf dem 
alten Laptop und von Conitec empfohlen), LPT Port wir auch unter der VM 
Ware erkannt.

Jedoch bekomme ich keine Verbindung zum Galep hin, ich erhalte immer 
folgende Fehlermeldungen:

Fehler #2 beim Ansprechen des GALEP!
Druckeranschluss nicht kofigurierbar!
GALEP antwortet nicht!

Die Basisadresse des LPT Port ist 378 und diese hab ich auch in der 
Galep Software eingetragen.

Hat jemand von euch noch eine Idee warum ich keine Verbindung zum Galep 
aufbauen kann, ich weiß langsam nicht mehr weiter.

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Vielleicht sind die Schaltzeiten des LPT-Ports mit einer Virtuellen 
Maschine nicht realisierbar.

Eine Partition freiräumen und XP direkt laufen lassen ist keine Option ?

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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VMware virtualisiert zwar eine Druckerschnittstelle, aber hier nur die 
grundlegenden dafür erforderlichen Funktionen. Einen Frickelport aber 
virtualisiert es nicht, daher kann Software, die per "bit-banging" auf 
die Druckerschnittstelle zugreift, nicht unter VMware laufen.

Du wirst in den sauren Apfel beißen müssen, und entweder ein anderes 
Betriebssystem (eben ein 32-bittiges) oder ein anderes Programmiergerät 
verwenden müssen.

Oder besorg Dir --nur für den Betrieb mit dem Programmiergerät-- ein 
gebrauchtes altes Notebook, auf dem Du XP laufen lassen kannst.

von Wayne I. (mustang)


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Hallo zusammen,

danke zunächst für die schnellen Antworten!
Das sind natürlich weniger positive Nachrichten, dann muss ich wohl in 
den sauren Apfel beisen und mir eine Alternative überlegen.

Aber danke vielmals für eure schnellen Antworten.

von Toni (Gast)


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@Wayne Interessierts

sprich mal mit den Leuten von Conitec, die sind sehr kompetent
und helfen gerne, wie ich aus eigener Erfahrung mit einem Galep 3
weiß. Vielleicht haben die ja noch einen Trick auf Lager,
einen Versuch ist es auf alle Fälle wert.
Außerdem kann man bei Conitec direkt auch den Galep aufrüsten,
ist deutlich günstiger als ein neuer.
(Keine Werbung, habe nichts davon)

Könnte mir vorstellen daß auch ein anspruchsvollerer Drucker
der noch eine Parallelschnittstelle hat, (gibts das noch?)
auch nicht so ganz an diser Karte "mag".

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Toni schrieb:
> Könnte mir vorstellen daß auch ein anspruchsvollerer Drucker
> der noch eine Parallelschnittstelle hat, (gibts das noch?)
> auch nicht so ganz an diser Karte "mag".

Das ist recht sicher auszuschließen. Was soll an einem Drucker 
"anspruchsvoll" sein, wenn der die Centronics-Schnittstelle so nutzt, 
wie sie gedacht ist, nämlich als Druckerschnittstelle?

Das einzige, was bei steinalten Druckern passieren könnte, ist, daß die 
I/O-Pegel der mittlerweile durch die Bank mit 3.3V betriebenen Bausteine 
nicht ausreichen, aber das ist bei der in diesen Druckern verwendeten 
TTL- oder LS-TTL-Technik auch eher unwahrscheinlich.

Drucker jedenfalls werden nicht per "Bit-Banging" und auch nicht per 
Portgefrickele à la "giveio.sys" angesteuert.

von Wayne I. (mustang)


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Hallo zusammen,

Bei Conitec ließt man eigentlich nur, dass es mit der VMWare gehen 
sollte, daher bin ich auch erst auf die Idee gekommen. Jedoch war dort 
nichts beschrieben, ob das mit einem solchen Express Card Adapter oder 
einer "echten Schnittstelle" gelöst ist.

Zwischenzeitlich habe ich die Einschubkarte mit Galep an einem 32Bit 
Vista Notebook überprüft und das Galep ließ sich problemlos ansprechen. 
Somit kann es definitiv nicht an der Einschubkarte liegen. Ich habe für 
mich jetzt entschieden, dass ich zusätzlich eine 32Bit Betriebssystem 
installieren werde.

Zum Thema Galep aufrüsten: Conitec gibt einen "$100 discount" auf ein 
Galep5, beim zurücksenden des alten Galep3 oder 4. Jedoch bleiben, bei 
einem Neupreis des Galep5 von ca. 500€, dann immer noch fast 430€ für 
den Tausch übrig. Und das ist mir für private zwecke einfach zu viel. 
Das muss sich anderst lösen lassen.

Aber jetzt habe ich noch 2 generelle Fragen:
was versteht ihr unter "Bit-Banging" und einem "Frickelport"?

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Wayne Interessierts schrieb:
> was versteht ihr unter "Bit-Banging" und einem "Frickelport"?

"Bit-Banging" ist das softwaremäßige Gewackel an Portbits, um 
Schnittstellenfunktionen nachzubilden. Das ist nicht per se Murks; so 
kann man auf µCs viel Funktionalität erreichen, für die keine oder 
ungenügende Peripherie vorhanden ist.
Als Frickelport bezeichne ich jeden Gebrauch der Druckerschnittstelle 
für alles andere als Druckausgaben, eben insbesondere das "Bit-Banging" 
mit dieser Schnittstelle.

Da derartige Manipulationen direkte I/O-Zugriffe auf die Porthardware 
erfordern und obendrein auch noch timingkritisch sind/sein können, ist 
diese Betriebsart mit der Verwendung ernstgemeinter Betriebssysteme nur 
noch mit viel Aufwand umzusetzen - Aufwand, der nicht nötig wäre, wenn 
richtige Schnittstellen verwendet würden, und Probleme, die es mit 
jeder neuen Betriebssystemversion gibt.

Damals, als PCs noch keine Betriebssysteme, sondern nur den 
Programmlader "DOS" hatten, war das kein Problem, da konnte jedes 
Programm herummurksen wie es wollte.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> VMware virtualisiert zwar eine Druckerschnittstelle, aber hier nur die
> grundlegenden dafür erforderlichen Funktionen. Einen Frickelport aber
> virtualisiert es nicht, daher kann Software, die per "bit-banging" auf
> die Druckerschnittstelle zugreift, nicht unter VMware laufen.

Ich betreibe einen Galep3 aus einem Win2K, das in einem VMware Container 
läuft (Host ist Linux/x86-64). Allerdings hat mein Board noch eine echte 
LPT-Schnittstelle.

Es ist also nicht so daß VMware Bitbanging prinzipiell nicht 
unterstützt. Vielleicht verwendet der Galap4 den Port ja in anderer 
Weise?


XL

von MannOMann (Gast)


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Wayne Interessierts schrieb:
> LPT Port wir auch unter der VM
> Ware erkannt.

Schau mal, ob Du bei irgendwie den Parallelport von ECP auf EPP 
umstellen kannst. Falls es so eine Einstellung gibt, könnte es eine 
Chance sein.

von Florian V. (florianv)


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Ich betreibe einen Galep-4 problemlos mit
Windows 7 64-bit -> VmWare -> Windows 2000 -> Parallel-Schnittstelle auf 
PCI-Express Karte

Bei Express-Card für Notebooks gibt es noch die Falle, dass sie intern 
auch eine USB-Schnittstelle enthält. Die Einschubkarte könnte also in 
Wirklichkeit auch ein USB->Parallel Wandler sein. Überprüf mal wie die 
Schnittstelle im System erscheint. Aber da es an einem anderen Notebook 
funktioniert...

Meine VmWare-Konfiguration in der .vmx ist:
parallel0.present = "TRUE"
parallel0.fileName = "LPT1"
parallel0.bidirectional = "FALSE"

von Adam B. (gonde)


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Hallo,

ich verwende eine Sunix Parallel Card, weil mein Motherboard kein COM 
und LPT mehr bereitstellt.
Der Galep-3 funktioniert mit Galep32 unter Win7-32 mit der Basisadresse 
$3C00, also nicht $0378 o.ä.
Also vielleicht mal mit dem Gerätemanager die Adresse suchen und unter 
Option LPT-Port Adresse ggf. korrigieren.

HTH, gonde

von Wayne I. (mustang)


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Danke mal für die vielen Antworten und Erklärungen!

Florian V. schrieb:
> Bei Express-Card für Notebooks gibt es noch die Falle, dass sie intern
> auch eine USB-Schnittstelle enthält. Die Einschubkarte könnte also in
> Wirklichkeit auch ein USB->Parallel Wandler sein.

Ist es definitiv nicht, da habe ich bei der Auswahl drauf geachtet, da 
ich von ganau diesem Problem bereits gelesen habe.

Florian V. schrieb:
> Meine VmWare-Konfiguration in der .vmx ist:
> parallel0.present = "TRUE"
> parallel0.fileName = "LPT1"
> parallel0.bidirectional = "FALSE"

Wo kann ich diese Konfiguration einsehen?


Was mich zudem wundert, unter Win 7 64Bit musste ich einen Treiber für 
die Einschubkarte installieren (von Delock mitgeliefert) unter der VM 
Ware und WinXP Pro musste ich keinen Treiber für die Einschubkarte 
installieren, sie wird direkt als LPT1 mit der Adresse 0378 erkannt. Es 
wird ein standard Windows Treiber verwendet, ein Update auf den Delock 
Treiber klappte leider auch nicht.

@ Florian V. Gab es bei dir bei der Einrichtung der Parallelen 
Schnittstelle unter der VM Ware irgendwelche Besonderheiten?

von Peter II (Gast)


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Wayne Interessierts schrieb:
> Es
> wird ein standard Windows Treiber verwendet, ein Update auf den Delock
> Treiber klappte leider auch nicht.

klar, weil VM-Ware ja eine echten LPT-Port simuliert. man müsste das 
PCI-Device in der VM-Ware tunnel, dann müsste es gehen. Aber ich glaube 
VM-Ware bietet diese möglichkeit nicht an.

von Florian V. (florianv)


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Wayne Interessierts schrieb:
>> Meine VmWare-Konfiguration in der .vmx ist:
>> parallel0.present = "TRUE"
>> parallel0.fileName = "LPT1"
>> parallel0.bidirectional = "FALSE"
>
> Wo kann ich diese Konfiguration einsehen?

Zu jeder virtuellen Maschine gehört eine .vmx Konfigurationsdatei. Sie 
befindet sich da, wo Deine virtuellen Maschinen abgelegt sind.

Wayne Interessierts schrieb:
> @ Florian V. Gab es bei dir bei der Einrichtung der Parallelen
> Schnittstelle unter der VM Ware irgendwelche Besonderheiten?

Unter W7-64 musste ich ebenfalls einen herstellerspezifischen Treiber 
installieren. In der VM nicht, da wird eine Standardschnittstelle 
emuliert.

Ich meine, eine der Zeilen in der .vmx per Hand editiert zu haben. Das 
ist aber schon etwas her.

von Wayne I. (mustang)


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Gelöst!

ich musste alle 3 Zeilen in der Konfigurationsdatei hinzufügen, da keine 
vorhanden war. Warum bisher jedoch ein LPT Port in der VM Ware erkannt 
wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Jetzt aber lässt sich das Galep4 unter der VM Ware ansprechen!

Vielen Dank an alle für eure Hilfe!

von Henrik H. (Firma: TU Chemnitz) (heha)


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Lösung ohne VMWARE in Aussicht:

Das ganze Dilemma dreht sich nur um die glpntdrv.sys, die Conitec 
offenbar nicht für 64 Bit compilieren und herausrücken will.
Davon habe ich nun eine 64-Bit-Version erstellt, die auch soweit zu 
funktionieren scheint:

http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/hs/glpntdrv.zip

Leider habe ich kein GALEP zum endgültigen Test. Vielleicht liest hier 
noch jemand und kann mir eins leihweise zur Verfügung stellen?

Das API zum Treiber ist hinreichend vollständig offen, sodass auch an 
einen ernsthaft verwendbaren USB-Adapter gedacht werden kann; damit 
müsste man die GALEP III/IV nicht umtauschen sondern könnte diese an USB 
weiter betreiben. (Die anvisierten Kosten für den Adapter liegen bei 
15..30€, je nach notwendiger USB-Geschwindigkeit.)

Bitte helfen Sie mir: heha@hrz.tu-chemnitz.de

von Henrik H. (Firma: TU Chemnitz) (heha)


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Die o.a. 64-bit-glpntdrv.sys funktioniert anscheinend einwandfrei, ist 
also getestet und hinreichend "final". Danke für die Leihgabe!

Jetzt fehlt bloß noch die Zertifizierung. Denn unzertifiziert lässt sich 
diese Datei nur mit deaktiviertem Treiberzertifizierungszwang benutzen, 
was bei Windows 7 umständlich und bei Windows 8 superumständlich ist. 
Ein Zertifikat für 1 Jahr und beliebig viele Treiber ist ab 100$ zu 
haben. Gibt es jemanden, dem es das wert ist? Ich sag mal, die Hälfte.

henni

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Gast)


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100$ für ein Jahr? Und danach?

Old-Papa

von Henrik H. (Firma: TU Chemnitz) (heha)


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Es kostet sogar noch Notargebühren obendrauf.
1 Jahr ist die FRIST der Treiberzertifizierung.
Der zertifizierte Treiber ist dann EWIG zertifiziert.
(Bis Microsoft etwas neues ausheckt natürlich.)

von Rudolph (Gast)


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Henrik Haftmann schrieb:
> Lösung ohne VMWARE in Aussicht:

Gibt es nen Trick wie man die Galep32 Software direkt unter Win7/64 
installiert bekommt?

von Henrik H. (Firma: TU Chemnitz) (heha)


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So, der Treiber ist jetzt (endlich!) zertifiziert. Damit ist dieser als 
vollwertiger Ersatz einsetzbar.

von Old P. (Gast)


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Henrik Haftmann schrieb:
> So, der Treiber ist jetzt (endlich!) zertifiziert. Damit ist dieser als
> vollwertiger Ersatz einsetzbar.

Gratulation und herzlichen Dank!

Allerdings werden inzwischen die Rechner mit Cardbus auch knapp! LPT ist 
ja schon lange gestorben (im Notebook-Bereich), 
PCMCIA/Cardbus/ExpressCard aber inzwischen wohl auch.

Old-Papa

von ./. (Gast)


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Gabs da nicht auch mal was mit dem FX2/FX2LP?

von Karl O. (Gast)


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Hallo, ich habe einen Galep3, der mit dem Programm Galep32 Version 
1.20.4 auf einem nun defekten PC unter Windows Vista 32bit problemlos 
lief. Seidem ich auf einen Windows7 64bit PC mit Haswell Prozessor und 
paralleler Schnittstelle auf dem Motherboard umgestiegen bin, bekomme 
ich die Fehlermeldung:
"Can't access glpntdrv.sys"

Ich vermute mal, dass die oben verlinkte Datei
http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/hs/glpntdrv.zip
für mich die Lösung sein könnte. Stimmt das?

Wenn ich die zip-Datei entpacke, ergibt das eine Ansammlung von 
Verzeichnissen und Dateien. Was genau muss ich damit machen?

Gruß
karl

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Karl O. schrieb:
> Was genau muss ich damit machen?

Die Datei install.txt im Verzeichnis amd64 lesen.

von Karl O. (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die Datei install.txt im Verzeichnis amd64 lesen.

Vielen Dank an Rufus und alle anderen Beteiligten. :-)

Für spätere Besucher des Threads möchte ich hier rückmelden, dass der 
Treiber nicht nur für den Galep4, sondern auch für den Galep3 
funktioniert.

von Henrik Haftmann (Gast)


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Hier noch mal der Autor des glpntdrv.sys-Nachbaus, der gar kein Galep 
hat:

Das mit den vielen Dateien in der ZIP-Datei hat damit zu tun, dass 
soviel wie möglich für den Betrieb des GALEP (3 oder 4) via USB 
disassembliert und herausgefunden wurde. Mit dem bisherigen 
Erkenntnissen erscheint es sinnvoll, einen USB-Adapter auf Basis von 
CY7C68013A (USB Hi-Speed) zu bauen, der die Programmierzeit nicht allzu 
sehr in die Länge streckt. (M)ein generischer USB2LPT-Konverter ist viel 
zu langsam; allerdings könnte man dessen Hardware wiederverwenden und 
dessen Firmware überbügeln. Sollte sich in der Praxis die 
USB-Rahmenlänge von 125 µs (Hi-Speed) als kaum relevant herausstellen, 
ist sogar der Einsatz eines gängigen Arduino Micro (mit 1 ms 
Rahmenlänge) als Adapter machbar.
Zum Ausprogrammieren und Testen bräuchte ich allerdings mal wieder einen 
leihweisen Galep, Zeit, und jemanden, der mir ab und zu in den Hintern 
tritt (Wird's mal fertig??)

Der Parallelport-Treiber für 64-Bit-Windows befindet sich deshalb im 
Verzeichnis amd64, weil das die Microsoft-Lesart der 
64-Bit-Architektur ist. Aus heutiger Sicht erscheint das etwas 
ungewöhnlich, zumal echte AMD-Prozessoren unüblich geworden sind.

Auf der Ebene der SYS-Datei ist es kaum möglich, auf USB umzusetzen. Die 
Galep-Softwareschichtung erlaubt den einfachen Eingriff im User-Mode an 
der Datei glpwow.dll. Man braucht keinen Kernel-Mode-Treiber dafür zu 
schreiben, wenn man sich mit etwas generischem wie libusb oder 
(langsamer?) HID begnügt.

MfG henni

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Ein (sich fortsetzendes) Lob für Deine exzellente Arbeit, Henrik!

von Thomas P. (topla)


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Hallo Henrik,

vielen Dank für Deine tolle Arbeit. Der Galep-4 läuft problemlos unter 
W7-64 mit einer PCIe-ECP-Parallelport-Karte (LPT3) und ich kann mir den 
Umweg über VMWare sparen.

Viele Grüße
Thomas

von Jukeboxmichl (Gast)


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Ein großes Lob an Henrik.
Habe es heute gebraucht und funktioniert tadellos.

von Jens M (Gast)


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Erstmal vielen Dank für die DLL, eine klasse Leistung, die die 
Schlonzerei des Herstellers ausbügelt!

Aber:
Ich hab bislang ein H97-Board (Gigabyte GA-H97-HD3 mit i3-46xx) mit dem 
Onboard-Slot benutzt und das klappte vorzüglich.
Nun ist ein Z170 im Haus (GA-Z170-HD3P mit i3-6100) und da ist Ende.
Wenn das Galep4 angesteckt ist, bekomme ich Fehler 2, ohne Galep Fehler 
1.
Einstellungen im Bios gibt's keine außer "enabled", im Gerätemanager 
kann ich theoretisch IRQ aktivieren, allerdings schmiert Galep dann mit 
Bluescreen "parport.sys" ab beim Versuch.
LPT1 steht mit 378 im Gerätemanager, sonst steht da nix (IRQ oder DMA 
oder wasweißich).
Einstellen kann ich auch nichts (Bidirektional oder so).

Ich vermute, das die Library nicht zu dem neuen Chipsatz kompatibel 
ist... :(

Kann wer helfen?

Grüße
Jens M.

von edler Spender (Gast)


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Ein Galep3 zum Testen (mit 12V-Trafo-Netzteil und 
Dsub25-Stecker-Stecker-Adapter, weil der Galep witzigerweise eine Buchse 
wie der PC hat) ist auf dem Weg nach Chemnitz.
Als Gegenleistung für Dein Engagement.
Henrik will einen Treiber schreiben, mit dem man über USB und einen 
USB-Parallel-Adapter (PL2303) den Galep ansteuern kann. Wird zwar 
langsam, ist aber besser als gar nichts.

von Henrik Haftmann (Gast)


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Pardon, nicht mit PL2303 (das geht gar nicht mit GALEP). Eher mit einem 
Arduino auf Basis ATmega32U4 (Micro, Leonardo) oder einem 
CY7C68013A-Board. Und dann sollte es richtig schnell gehen – mal sehen.

@Jens M: Wenn parport.sys dazwischenfunkt ist 'was oberfaul. Den 
glpntdrv.sys macht mit parport.sys gar nichts außer ihm mitzuteilen 
"Jetzt bitte das Parallelport nicht zum Drucken benutzen". Alles andere 
geht an parport.sys vorbei. Probiere mal beim Parallelport (im 
Gerätemanager) die Legacy-Erkennung (= Druckererkennung) abzuschalten.

von ~Mercedes~ (Gast)


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Das ist ein gewaltig Ding! ;-O

Auch mein Galep4 ist unter Win7, 64Bit in
Betrieb gegangen!

Herzlichen Dank an alle Entwickler!

mfg

von Jens M (Gast)


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Wenn ich bei Legacy-Erkennung den Haken setze, kommt ja der Bluescreen 
;)
Gleiches gilt eben für die IRQ: nur die mittlere Option (die 
Defaulteinstellung) funzt. Umschalten auf "IRQ an" oder "IRQ möglichst 
nicht an" = Bluescreen.
In Standardeinstellungen kann ich hundertmal neustarten, Galep starten, 
Test klicken, völlig egal. Außer das es Fehler #1 oder #2 schmeißt 
passiert nix.
Ist einer der Haken im GM an, knallts sobald ich irgendwas in Galep 
anklicke, das das Gerät benutzt.

von G.Henneicke (Gast)


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Hallo,

Besten Dank für den Treiber. Läuft einwandfrei unter Windows 10 Pro 
64bit

mfg g.

von Knut C. (knut_c)


Angehängte Dateien:

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Lieber Henrik,
vielen Dank für Deine tolle Arbeit.

Ich war schon am Verzweifeln, daß der Galep 4 ja nur an einer parallelen 
Schnittstelle funktioniert - und wie ich aus dem Forum gelesen habe auch 
nur auf 32Bit Windows.

Aber jetzt habe ich es auch auf Windows 10 Pro x64 am laufen.
Merkwürdigerweise hatte ich erst einmal Kalibrierungsfehler, aber nach 
dem Tausch von zwei defekten SMD-Widerständen R32/R33 auf 47 Ohm endlich 
der Erfolg.

Der LPT ist eine Schnittstellenkarte in der Workstation auf LPT3.

LG

: Bearbeitet durch User
von Henrik Haftmann (Gast)


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Übrigens, einen Schaltplan für GALEP-III gibt's auch, dank 
Bereitstellung eines solchen.

http://www.tu-chemnitz.de/~heha/basteln/PC/Programmiergeräte/GALEP/galep.zip/

Damit wäre es (theoretisch) möglich, neuere Bausteine zu betanken, mit 
einer neu zu schreibenden Software. Der Aufwand ist — riesig.

Es ist zu vermuten, dass der GALEP-4 ähnlich ist.

Allerdings hat der typische GALEP-Nutzer eher alte EPROMs zu Hause, für 
neuere Sachen gibt's Programmer aus China für 80€.

MfG

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Auch von mir herzlichen Dank! Der Galep III läuft jetzt an einem Win7 
Werkstatt-PC.

Damit muss ich nicht extra für den Galep noch einen XP-Rechner in die 
Ecke stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Michael D. (nospam2000)


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Henrik Haftmann schrieb:
> Pardon, nicht mit PL2303 (das geht gar nicht mit GALEP). Eher mit einem
> Arduino auf Basis ATmega32U4 (Micro, Leonardo) oder einem
> CY7C68013A-Board. Und dann sollte es richtig schnell gehen – mal sehen.

Gibt es dazu neue Erkenntnisse?

Ich möchte den Galep-4 auf meinem iMac in einer VirtualBox unter Windows 
10 x64 betreiben. Gibt es eine Chance das mit einem USB->parallel 
Adapter zum Laufen zu bekommen?

Entwickler-Boards mit den o.g. Chips habe ich da, allerdings arbeiten 
die mit 3.3V, aber Level Shifter habe ich auch rumliegen.
Gibt es dafür eine Firmware? Wie muss man die mit dem Galep-4 
verdrahten?

  Viele Grüße,

    Michael

von Henrik Haftmann (Gast)


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> Gibt es dazu neue Erkenntnisse?

Herr/Frau nospam2000:
Sowas gehört nicht in ein Forum. Also ist das perfekter Spam.

von Michael D. (nospam2000)


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Henrik Haftmann schrieb:
> Sowas gehört nicht in ein Forum. Also ist das perfekter Spam.

Danke für die ausführliche Antwort. Damit konnte ich das Projekt welches 
ich gesucht habe einfach finden unter 
https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/basteln/PC/USB2LPT/ul-12.en.htm

  Michael

von ghifunk (Gast)


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Hallo,
ich habe die Datei heute installiert, um meinen Galep3 auf windows10 an 
einer parallel Schnittstelle in Betrieb zu nehmen. Allerdings kommt beim 
Testen im CMD-Programm folgender Fehler:

"C:\Windows\System32>sc start glpntdrv
[SC] StartService: OpenService FEHLER 5:

Zugriff verweigert"

was kann ich tun, damit der Treiber arbeitet?
Gruß
Gerhard

von Gerhard H. (ghifunk)


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Hallo,
Fehler gefunden - funktioniert alles!
vielen Dank1

von Ludwig (Gast)


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Gerhard H. schrieb:

> Hallo,
> Fehler gefunden - funktioniert alles!
> vielen Dank1

Welchen LPT-Hardware hast du genommen?

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