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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Festplatte Spannungsversorgung


Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Für ein Projekt möchte ich eine Festplatte an einen AVR klemmen.

Doch so eine Festplatte hat einen guten (5V) und einen bösen (12V)
Spannungseingang. ;-) Muss ich beide anschließen, oder reicht auch
einer (5V) ?
Theoretisch müsste doch! (wofür braucht ne Festplatte 12V, wenn nicht
für den Motor ?).

Autor: Sebastian F. (Gast)
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Ist das Ernst gemeint? Für die Elektronik ist 5V notwendig und die 12V
für den Motor. In der Regel bringt die Elektronik aber Fehler wenn die
12V nicht anliegen.

Seb

Autor: Werner B. (Gast)
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2,5" HDs brauchen nur 5V

Autor: Daniel Braun (khani)
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Hallo Christoph,

das ist doch gar kein Thema - kauf Dir ein einfaches PC-Netzteil Deiner
Wahl oder schau beim nächsten Sperrmüll mal nach, ob in irgendeinem
Wegschmeiß-PC noch eines drin ist. Das kann man schön an die HD
anschließen.

Wenn man Mut oder Verstand (oder beides) hat, dann kann man es auch für
die Spannungsversorgung des ganzen Projekts verwenden - da musst Du aber
auf jeden Fall schauen, dass Du eine Strombegrenzung (wie die jetzt
konkret aussieht kannst Du Dir selber aussuchen) einbaust. Selbst alte
Netzteil können auf der 5V-Schiene 20-30A liefern - das reicht für
Schmorbraten in Testschaltungen oder kleine bis mittlere Feuer.

Am besten ist ein altes (nicht ATX) Netzteil. Die kann man nämlich
einfach mit einem Schalter ein- und aussschalten (so habe ich es zur
Zeit am Laufen - funktioniert wunderbar).

MfG, Daniel

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Muss ich beide anschließen, oder reicht auch einer (5V) ?
> Theoretisch müsste doch! (wofür braucht ne Festplatte 12V, wenn
> nicht für den Motor ?).

Und du glaubst, der Motor sei unwichtig? ;-)

> Am besten ist ein altes (nicht ATX) Netzteil. Die kann man nämlich
> einfach mit einem Schalter ein- und aussschalten (so habe ich es
> zur Zeit am Laufen - funktioniert wunderbar

Hab hier auch eins, aber das tut nur, wenn eine bestimmte Mindeslast
dranhängt. Sonst kommt nix mehr raus und es fängt an, lustige
Pfeifgeräusche zu machen. Wie lange es das aushält, hab ich noch nicht
getestet.

Autor: Dierk (Gast)
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Hallo,

ich habe eine Festplatte die von selbst in den Schlafmodus geht d.jh.
den Motor abschaltet wenn ein paar Minuten lang keine Daten
drüberlaufen... hängt nur die Festplatte am ATX-Netzteil, geht das
ATX-Netzteil daraufhin ebenfalls aus, da (zumindest meines) mehr als
100 mA Last benötigt, um nicht schlafne zu gehen... ist aber das
ATX-Netzteil einmal im Schlafmodus, ist die Festplatte nicht mehr
aufzuwecken...

man kann natürlich ein paar Widerstände dranklemmen, um so das
Abschalten zu verhindern, z.B. 1 Watt Widerstand mit ~ 40 Ohm an 5 Volt
(Standard 1/8 Watt sind absolut unterdimensioniert und werden extrem
heiß)

Autor: Martin (Gast)
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Ich würde sagen, wenn es geht eine Notbook-HD verwenden oder eine
Step-Up Schaltregeler zur Erzeugung der 12V verwenden.

Autor: Osterhase (Gast)
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Welche Spannung braucht eigentlich eine 1.8" HD?

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Ok. Vom Kurzurlaub zurück hab ich es mir jetzt nicht nehmen lassen, mal
ein Paar Multimeter an eine Festplatte zu klemmen :
Die +5V-Leitung wird mit konstant 450mA belastet.
Die +12V-Leitung wird mit einem Strom von 130mA und Spitzen (beim
Anlaufen) von 750mA belastet. Also : Das ist der Motor.

> Muss ich beide anschließen, oder reicht auch einer (5V) ?
> Theoretisch müsste doch! (wofür braucht ne Festplatte 12V, wenn
> nicht für den Motor ?).

Das war nur, weil ich nicht wusste, ob Festplatten standardmäßig einen
Step-up-Regler besitzen (anscheinend ja nicht).

In der Tat schaltet sich die Elektronik ab, wenn man die 12V trennt.

Die Festplatte, die ich an den AVR basteln möchte, saugt laut Aufkleber
von 5V 300mA und 200mA von 12V. Was für einen Step-up-Wandler könnt ihr
mir empfehlen (muss kurzzeitig auch mehr liefern können - siehe Anlauf
des Motors) ?

Wie sollte ich generell die Stromversorgung angehen ?
Eine Festplatte                 (300mA, 5V und 200mA, 12V)
Eine Netzwerkkarte (alt, ISA)   (sicherlich auch 100 mA)
Die ganze Rest-Elektronik       ( 50mA)
und noch ein bisschen Spielraum (200mA)
                               --------
bringt unterm Strich : ;)        650mA, 5V und 200mA, 12V

gibt es günstige Netzteile, die 1-2A bei 14V liefern, um die mit einem
7805 und 7812 zu regeln ? (Ich weiß, ungünstig wegen der
Verlustleistung und der Abwärme)
Sollte man sich eventuell selbst ein Netzteil bauen ?
Wenn ja, mit zwei Trafos (9/15V und 78xx-er) oder einem (15V und 7812 +
Step-down für 5V) ?
Gibt es step-down Spannungswandler für 15->5V incl. Stabilisation wie
beim 7895 für 1A ? (am besten bei Reichelt)

Je kleiner man das am Besten realisieren kann, desto besser. (Wenige
Trafos, usw.)

Vielen Dank für alle Antworten !

Autor: Christoph Wagner (Gast)
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Ich hab jetzt mal ein bisschen rumgesucht ...

Ich würde einen 15V Transformator nehmen und mit zwei LM2576 regeln,
einmal auf 5V und einmal auf 12V.

P(A) = 0,65A * 5V = 3,25W (Effizienz der Umwandlung 77%)
P(E) = 3,25W / 0,77 = 4,22W

für die 5V-Leitung

P(A) = 0,3A * 12V = 3,6W (Effizienz der Umwandlung 88%)
P(E) = 3,6W / 0,88 = 4,09W

Gesamteingangsleistung : 8,31W
I(E) = 8,31W / 15V = 554mA

Das macht den "EI 48/16,8 115" (Reichelt Art-Nr.) Trafo (10VA,
666mA)

Stimmen diese Berechnungen ? Ist das erste mal, dass ich ein Netzteil
plane, daher möchte ich lieber erahnen, wo genau mein Ergebnis zwischen
funktioniert-einwandfrei und fliegt-mir-um-die-Ohren liegt ;)

Die Thermik :
Lt. Datenblatt hat der Chip einen thermischen Widerstand von 65°C/W.
Was heißt das genau ? dass sich der Chip um 65°C/W aufheizt ? Ich
möchte die beiden Chips nebeneinander auf ein Kühlblech montieren; Auf
was sollte ich hierbei achten ?

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