moin moin sorry erst mal für die etwas komische überschrift, wusste nicht was passt. mein "nachbar" hat mehrere windräder für dessen strom die er so ca 5 cent/kwh bekommt. ich bezahle so ca 25 cent (ja es geht wohl billiger aber jedenfalls ist man in diesem bereich recht gut dabei) wir unterhielten uns die tage und da meinte er, das er nicht mal immer die 5 cent bekommt denn bei "überlast" nimmt ihm der "stromversorger" (in diesem falle ja eher "einkäufer") den strom nicht mal ab. eher aus spass meinte ich das ich für 5 cent den strom auch gerne haben würde, was ihm auch gefiel. nun die frage: darf der gute mann mir den strom eigentlich verkaufen? und darf ich den einfach kaufen? in de-land gibts doch da bestimmt wieder 1000 auflagen, genemigungen und steuern/auflagen oder? das grundstück grenzt direkt an meinem, man könnte "milchmädchenhaft" doch einfach ein kabel von ihm zu mir ziehen? nat. muss das auf beiden seiten vom fachmann angeschlossen werden und kostet wohl auch einiges, aber z.b. den graben könnte man selber buddeln (nachbar hätte sogar n kleinen bagger) muesste ich auf diesen "privat gekauften" strom dann auch abgaben zahlen wie diese abgaben nach eeg und sachen wie kosten für strommasten etc pp muesste ich doch auch nicht zahlen oder? wen frägt man da am besten? grüße
Tassilo Angus schrieb: > ...muesste ich auf diesen "privat gekauften" strom dann auch abgaben > zahlen... Aber Hallo, was ist denn das überhaupt für eine Häresie, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder versuchen würde eine gewisse Subsistenz herzustellen?
>muesste ich auf diesen "privat gekauften" strom dann auch abgaben zahlen
wie diese abgaben nach eeg und sachen wie kosten für strommasten etc pp
muesste ich doch auch nicht zahlen oder?
So was daemliches ... Ware gegen Geld.
Da gibts sicher irgendein Verbot, denk alleine mal an die Steuern, die dann "verloren" gehen würden.... Prinzipiell wäre es für alle die beste Lösung, der Erzeuger bekommt mehr, du zahlst weniger, Netz entlastet (wenn auch nur in einem nicht messbaren Wert) Am Ende gilt das als Steuerhinterziehung..., also wahrscheinlich schliesst dir das keiner offiziell an. Technisch ist die Sache auch nicht einfach, ich wüsste im Moment keinen Weg, wie sowas zu realisieren sei. Der Wechselrichter des Nachbarn muss am Netz hängen, sonst funktioniert der nicht (das können nur welche für Inselbetrieb). Falls das doch irgendwie funktioniert, kommt ein sicherheitstechnisches Problem. Du hast dann 2 Einspeisungen in dein Haus/Wohnung. Nicht witzig, wenn z.B. die Feuerwehr anrückt, um den Keller bei Starkregen abzupumpen. Ordnungsgemäss die Hauptsicherungen gezogen, und trotzdem steht alles unter Strom...
Um was für Windräder handelt es sich? Um Kleinwindkraftanlage, die nicht dem EEG unterliegen? Nur so kann der geschieldete Sachverhalt real sein. Bei anderen (großen) WEA ist das geschielderte Nonsens.
H.joachim Seifert schrieb: > Ordnungsgemäss die Hauptsicherungen gezogen, und trotzdem > steht alles unter Strom... Die Hauptsicherungen eines abgesoffenen Hausanschlusskastens zu ziehen, bringt gar nichts. Da muss der Netzbetreiber das Ortsnetz still legen. H.joachim Seifert schrieb: > Der Wechselrichter des Nachbarn muss > am Netz hängen, sonst funktioniert der nicht (das können nur welche für > Inselbetrieb). Ja, bei Solaranlagen. Bei Windanlagen ist das wohl anders, oder? @ Tassilo Angus Frag doch mal, ob dein Nachbar den Strom seiner Windanlagen selbst bei sich einspeist und verbraucht oder ob das über das Netz der EVU passiert? Die EVU werden eine Direktversorgung Erzeuger->Abnehmer gar nicht gern sehen, obwohl das technisch sicherlich lösbar wäre. Bleibt die Frage ob es auch versicherbar ist, denn da sehe ich den Schwachpunkt.
Peter Funke schrieb: > Aber Hallo, was ist denn das überhaupt für eine Häresie, wo kämen wir > denn da hin, wenn jeder versuchen würde eine gewisse Subsistenz > herzustellen? ... > Aber Hallo, Hi > was ist denn das überhaupt für eine Häresie, Fakten und Tatsachen > wo kämen wir denn da hin, Ins reale Leben > wenn jeder versuchen würde eine gewisse Subsistenz herzustellen? Existieren können, überleben wollen, und sich nicht durch irgendwelche komplett verpolten "Auflagen" für dumm verkaufen zu lassen. > Verbot, Steuern, Steuerhinterziehung, offiziell, EVU Alles maßloser Blödsinn, total unfair. ^^ Michael S. schrieb: > Bleibt die Frage ob es auch versicherbar ist, denn da sehe ich den > Schwachpunkt. ... > obwohl das technisch sicherlich lösbar wäre. ---> Ganz bestimmt sogar. Tassilo Angus schrieb: > wieder 1000 auflagen, genemigungen und steuern/auflagen oder? Wo stehen wir in 20 Jahren? Ich brauch erst eine Genehmigung, fürs Pupsen in der eigenen Wohnung, da ein Pups ja Methan enthält, und man dass effektiv "einspeisen" hätte können! Aber weil man lieber "selber" seine Wohnung damit aufheizt, und dass nicht "offiziell" irgendwo genehmigt wurde, gibt es eine Anklage wegen Steuerhinterziehung, und Verdacht auf grobe Fahrlässigkeit, wegen ausströmenden Gasen in geschlossenen Räumen. Die momentanen "Zustände" über diese Themen gehen ja leider wirklich in diese Richtung.... Dass die Natur nicht dafür bezahlt wird, nur damit draußen der Wind weht, sieht wieder mal niemand. Lächerliches Geld - noch bescheuerter gehts ja wohl echt nicht mehr. Verpolt wo es nur geht. Und das nennt sich dann Wirtschaft, und so sieht es dann jeder als "vollig normal" und "offiziell" an. Hauptsache immer schön Zahlen, nur durch Freiheit. Wo soll das nur enden ? Gruß, TS
Das Problem ist wohl die Einspeisung bei dir. Sie muss netzsyncron erfolgen, bei fehlendem Netz ab- oder in den Inselbetrieb schalten und bei wiederkehrendem Netz beide Netze wieder syncronisieren. Technisch loesbar, preislich muss das durchgerechnet werden. Ansonsten wuerd ich das einfach machen - wo kein Klaeger, da kein Richter.
David ... schrieb: > Das Problem ist wohl die Einspeisung bei dir. Sie muss netzsyncron > erfolgen, bei fehlendem Netz ab- oder in den Inselbetrieb schalten und > bei wiederkehrendem Netz beide Netze wieder syncronisieren. Technisch > loesbar, preislich muss das durchgerechnet werden. > Ansonsten wuerd ich das einfach machen - wo kein Klaeger, da kein > Richter. Hm, andererseits passiert das ja auch schon jetzt, beim Nachbarn?
H.joachim Seifert schrieb: > Falls das doch irgendwie funktioniert, kommt ein sicherheitstechnisches > Problem. Du hast dann 2 Einspeisungen in dein Haus/Wohnung. Nicht > witzig, wenn z.B. die Feuerwehr anrückt, um den Keller bei Starkregen > abzupumpen. Ordnungsgemäss die Hauptsicherungen gezogen, und trotzdem > steht alles unter Strom... Tja, gute Frage... Gegenfrage: Wie ist das bei den heutzutage zahlreich anzutreffenden Photovoltaikanlagen gelöst? Richtig: Gar nicht. Tatsächlich kann man in schöner Regelmäßigkeit in diversen Fachzeitschriften von den Problemen lesen, die z. B. PV-Anlagen auf brennenden Einfamilienhäusern bei den Löschversuchen der Feuerwehren generieren - dennoch scheint das Problem nicht so gravierend zu sein, da sonst schon entsprechende Sicherheitseinrichtungen seit längerer Zeit vorgeschrieben wären. Aber das beißt sich natürlich mit der Lieblingsbeschäftigung der Deutschen, sich noch durch Aneinanderreihung mehrerer Ausnahmesituationen bei gleichzeitig vollkommener Vernachlässigung aller potentiellen Schutz- bzw. Vorsichtsmaßnahmen künstlich zusätzliche Probleme zu schaffen bzw. einzureden...
Das Windrad wurde sicherlich nach dem EEG unter irgendwelchen Vertragsbedingungen aufgebaut, angeschlossen und betrieben. Hier müsste man mal nachlesen, ob da was drinsteht, dass man den Strom nur dem örtlichen Versorger anbieten darf. Das einfachste wäre doch, wenn es einfach eine Leitung gäbe. Doch wie abrechnen? Den billigen Selbermachstrom will dir dein Nachbar ja nur geben, wenn sein Windstrom momentan ÜBER dem Eigenverbrauch liegt. Sonst müsste er ja in diesem Moment den teueren EVU-Strom bezahlen. Man muss also messen: erzeugter Windstrom, Eigenbedarf Nachbar, Verbrauch bei dir. Technisch sicherlich machbar, wenngleich deine Geräte so beschaffen sein müssten, dass sie mit dem sporadischen Angebot des Nachbars auch umgehen können. Es kommt also noch ne Art Auswahlschalter (automatisch und elektronisch) dazu, welches deiner Hausgeräte den Windstrom denn nun nutzen soll. Das einfachste wäre sicherlich eine Heizung fürs Warmwasser, da ist es nicht tragisch, wenn es mal länger oder kürzer heizt.
>>>mein "nachbar" hat mehrere windräder für dessen strom die er so ca 5 >>>cent/kwh bekommt. ich bezahle so ca 25 cent >>Um was für Windräder handelt es sich? Um Kleinwindkraftanlage, die nicht >>dem EEG unterliegen? >>Nur so kann der geschildete Sachverhalt real sein. Bei anderen (großen) >>WEA ist das geschielderte Nonsens. >Das Windrad wurde sicherlich nach dem EEG unter irgendwelchen >Vertragsbedingungen aufgebaut, angeschlossen und betrieben. Also, die Auskunft deines Nachbarn ist für mich nicht nachvollziebar. Nach EEG liegt die Vergütung bei min. 8ct/kWh. Wenn es sich um eine "große" Windenergieanlage (WEA) handelt erfolgt die Einspeisung über einen Trafo ins 10 bzw 20KV-Netz. Was bedeutet, dass der dir die 400VAC (Drehstrom) gar nicht anbieten kann. Prinzipiell werden ca. 2/3 aller WEA nicht über das EEG vergütet sondern direkt vermarktet. Theoretisch kann er auch dir den Strom verkaufen, wenn du eine entsprechende Infrastruktur hast - was sicherlich nicht der Fall ist (eigenes Netz, direkte Einspeisung etc.). Natürlich muss dann dieser Strom auch versteuert werden, aber es entfallen Netzentgelte etc. Was machst du, wenn der Wind mal nicht weht?
X. Y. schrieb: > Was machst du, wenn der Wind mal nicht weht? Man könnte ein zweites Netz für WaMa/Trockner und Kühlgeräte oder Wärmeerzeugung aufbauen, mit Batterien puffern und bei Bedarf können viele Geräte dann ja einfach umgesteckt werden... Möglichkeiten gibt es viele.
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