Hier noch ein kleines Schmankerl zum Wochenende.. http://www.audiophil-online.de/high-end-kabel/usb/vergleichstest-201212-1.html Ob damit meine µC-Schaltungen auch besser funktionieren ? ;-) gk
"Wie auch die beiden anderen audioquest-Kabel gibt es das Coffee in Längen zwischen 0,75 und 5 m. Die Preise liegen zwischen 280 und 700 Euro" Das ist nur für das Kabel oder? Oder ist da der DAC wenigstens noch mit eingebaut? Kann man da nich einfach ne CRC Prüfung mit einbauen und hat auch keine jitter mehr. Klingt mir irgendwie billiger.
gk schrieb: > Hier noch ein kleines Schmankerl zum Wochenende.. > > http://www.audiophil-online.de/high-end-kabel/usb/vergleichstest-201212-1.html > > Ob damit meine µC-Schaltungen auch besser funktionieren ? ;-) > > gk Sehr geil, danke! Was für Vollidioten. Die Typen könnten in einem echten Blindtest wahrscheinlich nicht mal nen 128kbps mp3 von einer CD-Aufnahme unterscheiden.
Flexbex schrieb: > Kann man da nich einfach ne CRC Prüfung mit einbauen und hat auch keine > jitter mehr. Klingt mir irgendwie billiger. Nein, das ist allerdings etwas, was tatsächlich nicht geht, denn die Daten kommen ja korrekt an, nur zeitlich nicht ganz gleichmässig. Hier würde eine Jitterkorrektur Abhilfe schaffen. Hat deren großartiger DAC aber wohl nicht. Gruß Jobst
gk schrieb: > Ob damit meine µC-Schaltungen auch besser funktionieren ? ;-) Ja, sie funktionieren "druckvoll, mit viel analogem Charme" und nicht "unmusikalisch und hart". :-) Gruss Harald PS: Anscheinen können Menschen inzwischen auch Langwelle ohne Demodulation direkt hören. Deshalb braucht man heutzutage unbedingt eine Abtastrate von 384 kHz!
Die Unterschiede können tatsächlich hörbar sein, ich habe lange genug "High End" repariert um zu wissen was die technisch alles für einen Mist verzapfen. Das grundlegende Problem ist deren Philosophie des Minimalismus. Es herrscht der Gedanke daß man so wenig Bauteile wie möglich in den Signalweg einzubauen habe damit das Musiksignal so wenig wie möglich verändert wird. Auch solche Bauteile die höchst sinnvoll wären. Bei SPDIF-Eingängen zum Beispiel ist es gängige Praxis daß diese direkt zum DA-Wandler weitergereicht und dessen Takt unmittelbar auf das ankommende Signal synchronisiert wird. Pufferspeicher sind bäh weil die Bits dabei viele "unnötige" Gatter durchlaufen müssten und die Musik durch diese Umwege ihre "Leichtigkeit und Lebendigkeit" verlieren könnte. Je nachdem wie stark das ankommende Signal verschliffen ist gibt es mehr oder weniger Jitter im DA-Takt so daß es durch die verschobenen Abtastzeitpunkte zu höherem Rauschpegel und Verzerrungen in den Höhen kommt obwohl die Daten binär identisch sind. Das kann man manchmal wirklich hören. Ein solider Entwickler würde einen Pufferspeicher einbauen um den DA-Wandler mit einem soliden Takt aus einem Quarzoszilator zu versorgen. Eine "High End"-Firma verkauft stattdessen ein "High End"-Kabel mit Dielektrikum aus vierfach geflochtenen Teflonfäden und Kontakten mit einer Oberfläche aus Rhodium. Der Effekt wird noch verstärkt durch CD-Abtaster die unbedingt im Singlespeed-Modus laufen müssen, jedes vorbeifliegende Staubkorn, jede Vibration der Scheibe kann zu Bitfehlern führen die nachträglich ausgebessert werden müssen was auch nicht immer unauffällig interpoliert werden kann. Als Abhilfe legt man die CD ins Gefrierfach, bepinselt diese mit Klanglack und lagert sie in Hüllen aus handgefilztem Lammfell die sich durch ein Uhrwerk immer wieder umdrehen damit die CD nicht dauernd auf der gleichen Seite liegt. Ich konnte zwar noch keine dieser USB-Soundkarte näher untersuchen, bin mir aber völlig sicher daß es dort wieder zu den gleichen Fehlentwicklungen kommt und es tatsächlich meßtechnische und hörbare Unterschiede zwischen verschiedenen USB-Kabeln geben könnte.
A-freak schrieb: > vierfach geflochtenen Teflonfäden Sollte man nach der Philosophie "so wenig wie möglich" da nicht besser einfach geflochtene Teflonfäden nehmen? :-) Gruss Harald
A-freak schrieb: > Das grundlegende Problem ist deren Philosophie des Minimalismus. Es > herrscht der Gedanke daß man so wenig Bauteile wie möglich in den > Signalweg einzubauen habe damit das Musiksignal so wenig wie möglich > verändert wird. Solange das Signal analog ist, gehe ich da absolut mit. Da es sich hier aber um digitale Daten handelt, sollte man natürlich alle sinnvollen Maßnahmen treffen, den Datenstrom aufrecht und taktgenau zu erhalten. Und da gehören Pufferspeicher nun einmal dazu. Jeder CD-Player, mp3-Player und jeder Computer macht nichts anderes. Und USB ist ohnehin ein Thema für sich, da ist rein gar nichts taktgenau. Das purzelt aus der Leitung, wie es dem Host gerade passt. Und daran ändert ein anderes Kabelmaterial überhaupt nichts. Schwachsinn...
Braucht man bei USB nicht sowieso eine Puffer, sonst könnte man ja nicht mehre Geräte an einen Bus anschließen.
Ich hab da auch mal was krasses gesehen. Es ging um einen teuren elektrostatischen(?) Kopfhörer. Dazu gab es noch einen Kopfhörerverstärker... der war aus billigen normalen Komponenten zusammengesetzt und hat billige Elkos im Signalpfad sowie als Abblockkondensatoren in der Stromversorgung. Das Teil hat dann aber nur 200 Euro oder so gekostet... Nein, es ist ja nicht so, als ob das Teil nicht auch ausreichend gut ist... aber für 200 Euro kriegt man heute schon viel besseres. Ach ja hier auch noch ein schöner Text: http://de.uncyclopedia.org/wiki/Audiophilie
Der USB Audio Standart beschreibt drei Verfahren zu Übertragung der Audiodaten. Nur bei einem (Synchron) wird der Clock aus dem USB Start of Frame generiert, auf dessen Jitter hat das Kabel aber nur einen sehr geringen einfluss, wenn überhaupt. Bei den beiden anderen Verfahren(Adaptiv/ Asynchron) wird der Clock nicht von USB recovered sonderen ein seperater (low Jitter) Clock verwendet. Soweit ich weis wird der Synchone Mode nur bei absolut billig USB Soundkarten verwendet. Im Test ist die Rede von einem mini USB-DAC von AQVOX. Auf der der AQVOX Webseite steht bei mini USB-DAC: asynchron 192/24. Damit würde der Clock gar nicht aus dem USB Signal generiert und der Tests mit dem Kabel sowas von sinnlos!!!
sepp schrieb: > ... Tests mit dem Kabel sowas > von sinnlos!!! Es geht bei solchen Sachen nicht darum neues Wissen zu finden. Es geht darum, den Glauben zu bestätigen. Deshalb ist das auch kein verblindeter Test oder so was. Für die Leute die so was ernsthaft glauben ist der Test sinnvoll, denn er bestätigt das was man schon immer glaubte, teuere Dinge sind besser, und das Standardzeug ist Mist.
Auf oben genannter WebSite gibt es auch einen Test für Fußbodenheizungsentstörungstäbe, die sogar den Klang verbessern, wenn man kalte Böden hat. Naja, bei 1k€ je Meter, darf man ja auch Wunder erwarten, oder?
Danke an Sepp für die Infos, ich lerne gerne dazu (Da die Firma schließt und ich nur noch ein paar Altaufträge abarbeiten kann werde ich auf unbestimmte Zeit keine Gelegenheit mehr haben eine größere Zahl von Hifi-Geräte selbst genauer zu untersuchen)
Wenn es um USB Kabel Klang geht zeigen sich 2 Gruppen: 1. Die, die es noch nie probiert haben oder nicht einmal die Möglichkeit haben es zu probieren (z.B. kein DAC, keine höherwertige Ausrüstung, keine Lust...) und um so mehr auf die 2.Gruppe schimpfen, je mehr technisches Hintergrundwissen sie besitzen. 2. und die, die es mit entsprechender Ausrüstung probiert haben und ihr USB Kabel wegen dem besseren Klang nicht mehr hergeben wollen. So ergeht es nämlich den allermeisten die es probieren. Und viele wie auch ich laufen dabei direkt von der Gruppe 1 zur Gruppe 2 über. Wer interessiert ist sucht dann auch einen technischen Grund für diesen Klangunterschied. Aber leider stößt man dabei immer auf die gleiche Leier: nicht möglich, ist ja digital, nur 0 und 1, usw. und findet sich dann in endlosen philosophischen Abhandlungen über Einbildung und Wunschdenken wieder. Und schließlich ist das sowieso Schwachsinn und man ist auch noch blöd und ein Idiot. Ich denke A-freak hat hier aber manches interessantes geschrieben. Die perfekte digitale Welt mit 0 und 1 existiert nämlich nur in unserem Kopf (zumindest so lange wir keine Quantencomputer haben:). Das sogenannte digitale Signal ist aber immer also auch im USB Kabel nichts anderes als ein analoges Signal, eine Rechteckspannung die übergangslos z.B. zwischen 0 und 5 V hin- und herspringen soll, und das genau im Takt. Beides ist aber nicht der Fall. Dazu ist dieses elektrische Signal wie jedes andere auch anfällig für Störspannungen. Und auch die vorhandenen Bauelemente können niemals digital optimal sein, sondern sind eher gut brauchbar bei günstigem Preis. Ich habe auch das Tagebuch eines Entwicklers von Burr-Brown gelesen, dort sieht man sehr gut wie man mit der weitläufigen USB Spezifikation zu kämpfen hat wenn man einen DAC betreiben möchte. Da geht es ganz handfest um Jitter, Verzerrung und Rauschen. http://www.eetimes.com/design/audio-design/4009467/The-D-A-diaries-A-personal-memoir-of-engineering-heartache-and-triumph Aber was auch immer dafür verantwortlich ist, kann mir egal sein, ich freue mich über denn Klanggewinn. Bei mir ist der Unterschied gigantisch, vielleicht weil mein Kabel 7m lang ist. Aber eines ist es sicher nicht: Einbildung. Wer das behaupten will, sollte es wohl vorher selbst probieren und bis dahin bitte schweigen. :)
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