Eben fand ich einen Beitrag auf der Seite der Max-Planck-Gesellschaft: http://www.mpg.de/6769805/negative_absolute_temperatur Wenn ich das richtig verstehe, ist der absolute Nullpunkt nicht absolut. MfG Paul
ja wirklich, für meinen Geschmack fast 4 Monate zu frisch. Aber ev. haben die Herren Physiker ja im Labor Silvester gefeiert...... mit Himbergeist und Feuerzangenbowle, da kann so etwas schon mal passieren. (Wortspiel) Namaste
Paul Baumann schrieb: > Wenn ich das richtig verstehe, ist der absolute Nullpunkt nicht absolut. Der Absolute Nullpunkt bleibt absolut. Da die Temperatur jedoch über die Verteilungsfunktion definiert ist, und im Versuch die Verteilung invertiert wurde, ergibt sich laut Definition eine negative Temperatur. Es wird werder der Energieerhaltungssatz verletzt oder ein anderes Gesetz der Physik mißachtet.
Feinmechaniker schrob: >Es wird werder der Energieerhaltungssatz verletzt oder ein anderes >Gesetz der Physik mißachtet. Darauf wollte ich ja auch nicht hinaus. Ich bin ein großer Fan des Energieerhaltungssatzes und hatte auch noch keinen Grund, an ihm zu zweifeln. ;-) Bedeutet das also nur, daß man den Nullpunkt von einem anderen Standpunkt aus betrachtet hat? MfG Paul
> Während des Erhitzens bewegen sich die Wassermoleküle im > Durchschnitt immer schneller; sie erhöhen ihre Bewegungsenergie. > Dabei haben die einzelnen Moleküle sehr unterschiedliche Energie > – von ganz langsam bis sehr schnell. Zustände niedriger Energie > sind dabei wahrscheinlicher als solche mit hoher Energie – nur > wenige Teilchen bewegen sich also sehr schnell. > Diese Verteilung wird in der Physik Boltzmann-Verteilung genannt. Ok. > Physiker um Ulrich Schneider und Immanuel Bloch haben nun ein Gas > realisiert, in dem diese Verteilung genau umgedreht ist: Viele > Teilchen weisen eine hohe Energie auf und nur wenige eine niedrige. > Diese Umkehrung der Verteilung der Energie bedeutet nun gerade, dass > die Teilchen eine negative Temperatur angenommen haben. häää? und weiter unten: > ...und wären dann noch heißer als bei unendlicher Temperatur. *kopfkratz* Winfried J. schrieb: > Aber ev. haben die Herren Physiker ja im Labor Silvester gefeiert... > mit Himbergeist und Feuerzangenbowle Besser Himbeergeist als überhaupt kein Verstand ;-)
Paul Baumann schrieb: > Bedeutet das also nur, daß man den Nullpunkt von einem anderen > Standpunkt aus betrachtet hat? Exakt. Die inverse Verteilungsfuktion spiegelt die Temperaturskala.
Öhhh... bedeutet dies, das unsere Temperaturscala ein Kreis ist? Und zwar von Null bis janz weit draußen, nur um von hinten wieder anzuklopfen? Macht insofern Sinn als: Je mehr ich ein Material abkühlen oder erhitzen will, desto mehr Energie muss ich aufwenden und beides trifft sich irgendwo im unendlichen undoder halt bei 0.
Ich denke auch, der Artikel kam vier Monate zu früh. Es stellt sich erst einmal die Frage, was man unter "Temperatur" verstehen will. In der Statistik ist das eine Rechengröße, die negativ sein kann, aber nicht unbedingt mit dem konventionellen Begriff "Temperatur" zu tun hat. Eine physikalischere Definition wäre, man bringt ein Thermometer in thermischen Kontakt mit dem System. Dann wird sich in beiden Systemen die gleiche Temperatur einstellen (0. Hauptsatz der Thermodynamik) und die Temperatur kann dann nur positiv sein, weil diese besonderen Bedingungen bei einem Thermometer nicht gibt. In diesem Sinne interpretiert gibt es dann eben keine negativen Temperaturen. Das erinnert mich an den Spruch "die Zeit ist imaginär" aus der Relativitätstheorie, wo auch jemand Wirklichkeit und mathematischen Formalismus nicht auseinander halten konnte.
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