Feststellen ob Fahrzeug da oder nicht?

OP #2985050
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Hallo,

ich weiß nicht genau in welches Forum das gehört, deshalb hab ich es mal 
ins OT gegeben.

Mir wurde vor einem Monat mein Fahrzeug aus der Tiefgarage gestohlen, 
wie das geht weiß ich bis heute nicht, aber es ist weg (Neuer BMW inkl. 
original BMW-Alarmanlage).
Nun möchte ich mir eine Alarmanlage bauen und habe noch ein ungelöstes 
Problem.
Ich möchte festellen, ob mein Fahrzeug auf dem Parkplatz steht oder 
nicht. Folgende Ideen dazu :

1) Ultraschallsensor, gibts einen Sensor der zuverlässig eine 
Metallfläche (hier das Autodach) in einem gewissen Abstand erkennt. Ich 
habe mir das so vorgestellt. Sensor wird an der Betondecke befestigt. 
Das Fahrzeug ist dann ca. 1m entfernt. Der Sensor soll dann reagieren, 
wenn z.B. zwischen 1.2 und 0.8m keine Metallfläche vorhanden ist.

2) Kabel durch eine Felge, wenn das Kabel reißt, bzw durchgeschnitten 
wird gibts einen Alarm.

3) Druckplatte: Ein Reifen steht auf einer Art Waage, wenn dort keine 
z.B. 200kg draufstehen gibts Alarm

4) ...

Wer hat noch eine Idee? Bzw. wie würdet ihr das machen.
Bin mal gespannt was euch noch einfällt.

Schöne Grüße
Martin
#2985099
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Hi!

noch ein Vorschlag: Sharp Distanzsensor von der Decke herab.

Aber Frage: was hilft es Dir, wenn Du merkst, dass jemand Dein Auto 
klaut? Im Zweifel wird der Ärger dann nur größer (viel kannste eh nicht 
machen und je nach verkehrsanbindung findet man das auto meist nicht 
mehr wieder) oder Du bist dann (wenn das überhaupt nochmal vorkommt) 
zufällig nicht da.

Gruss, Ingo.
#2985109
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Also nem Bekannten haben sie das Auto vor der Nase weggeklaut, er konnte 
noch hinterher gucken. Die Polizei war von einer sofortigen Verfolgung 
und Suchmeldung an die "Grenzposten" nicht sehr angetan und hat strickt 
nach Vorschrift den Fall aufgenommen. Passiert ist nichts...
Also bringt auch dein Sensormeldung "Auto weg" ziemlich wenig.

GPS Jammer müsste man ja die ganze Zeit an haben, jedenfalls bis es in 
einem GPS "dichtem" Gebäude steht. Wenn man zu dem Werks GPS noch sein 
eigenes Versteckt, hat man hier vielleicht erfolge und ein GPS Signal 
aus Weißrussland :D

Ne eigentlich trauriges Thema und da beschweren die sich das Dänemark 
wieder Grenzkontrollen machen will....
OP #2985118
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Hi,

die Smartphonelösung bringt meiner Meinung nicht viel, wie gesagt 
Störsender kosten nicht viel und "Profi-Diebe" haben sowas mit 
Sicherheit dabei.

Mir wär auch lieber das Fzg so zu sichern, dass es keiner mehr klauen 
kann, aber dazu fällt mir noch weniger ein. Ich kann doch mein Fahrzeug 
nicht anketten :) Und wenn doch, es gibt viele Youtube Videos wo gezeigt 
wird wie einfach Ketten, etc. mit einem Bolzenschneider geknackt werden.

Ist das Fzg weg, gibts einen Alarm bei mir in der Wohnung und per SMS 
ans Handy. Dann kann man die Polizei anrufen, aber du hast natürlich 
recht, das Fzg ist dann einmal weg.
#2985128
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Martin Reisinger schrieb:

> Ist das Fzg weg, gibts einen Alarm bei mir in der Wohnung und per SMS
> ans Handy. Dann kann man die Polizei anrufen, aber du hast natürlich
> recht, das Fzg ist dann einmal weg.

Schau dich mal in Suedamerika um. Weil die Diebe zu doof fuer die 
Alarmanlagen geworden sind, bitten sie einfach die Fahrer aus den 
laufenden Fahrzeugen auszusteigen. Also gibt es da Elektroschocker, 
Selbstschussanlagen, Saeurespritzer, Farbspritzer usw in die Autos 
eingebaut :D
#2985174
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bei dem (alten) Toyota meines Vaters ist die Wegfahrsperre recht 
einfach: Irgendeine Strippe vom Motorsteuergerät wird auf GND gelegt 
oder unterbrochen (weiß nicht mehr genau was das so war). Der Schalter 
ist natürlich irgendwo "unsichtbar" im Fahrzeug-inneren verborgen, 
ebenso sind die Kabel unverdächtig irgendwo im Motorraum verlegt, und 
dadurch daß sie gleichmäßig mit den anderen Kabeln verschmutzt sind, 
keinesfalls als Zusatz-Kabel zu identifizieren. Dieses 
Zauberschalterchen wurde von irgendeinem Fahrzeug-Modell-Kundigen 
eingebaut, und entspricht keinesfalls einer "Standard-Lösung",

Wenn man das Fahrzeug verlässt, wird der Schalter betätigt, und schon 
steht die Kiste (läßt sich nicht starten)


Zur Not kann man mit dem "Trick" auch ganz profan (wenn man da nicht ans 
Steuergerät will) z.B. die Leitung zur Benzinpumpe "inaktivieren".

Da nutzt der beste und neueste Wegfahrsperren-Überrumpelungs-Trick 
nichts, enn man nicht weiß, was da wo am Fahrzeug den Start verhindert 
(z.B. besagter Schalter).

Und daß irgendwelche Diebe ein detailliertes Motordiagnose-Equipment 
mithaben und Fehleranalyse betreiben, glaub ich eher nicht. Die sind 
halt nur mit ihren "Standard" Tools vertraut (Wegfahrsperre 
inaktivieren), mehr haben die eh nicht drauf.
#2985229
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Bei Fahrrädern hat da ein gewisser Andreas Borutta eine nach ihm
> benannte Technik entwickelt, die sich problemlos auch bei Autos anwenden
> lässt:

Den Namen kannte ich noch nicht, wohl aber den Ansatz. Bei einem 
Damenrad, das so alt ist wie ich selbst, muss man dafür nicht mehr viel 
tun. Dass die (Original-) Kugellager von damals besser sind, als fast 
alles was in den letzten Jahrzehnten verbaut wurde, das sieht ja keiner.
#2985681
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Sven F. schrieb:
> wobei sich niemand für den alten Japaner deines Vaters groß
> interessieren wird,


Du hast anscheined den Inhalt meines Beitrages nicht vollständig 
erfasst.

Es geht nicht um die alte Reisschüssel. Es geht darum, daß man mit 
zusätzlichen Schalter selbst einen DeLorean mit Flux-Antrieb relativ 
unkompliziert "an die Kette" legen kann. Eine Blau-weiße Bierkutsche 
sollte damit auch deaktivierbar sein.
#2985772
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@ WegstabenVerbuchsler ,
hast du dir den Thread hier mal ordentl. durchgelesen?
Hier wird HiTec gesucht, nichts mit handwerklicher Trickserei, wäre ja 
viel zu einfach und vllt. auch ungewohnt aufwändig, so ganz normale 
Sachen, müßte man auch etwas Ahnung vom Fzg. und der Elektrik haben,
würde vllt. sogar die Spitzbuben abhalten, wenn die vom gleichen Schlage 
wie die meisten Poster hier sind,
gibt dann nur noch ein kleines Problem, den TÜV und die eigene 
Versicherung und vllt. noch Polente > nicht genehmigte Umbauten, aber so 
weit wird es wohl gar nicht erst kommen, sehe ich schon jetzt so!
Gegen Profiklauer hilft das aber auch nicht, wenn die mit einem Anhänger 
kommen und das Auto aufladen,
Also vllt. doch einen Alligator, Klapperschlange oder Vogelspinne auf 
die Rückbank?
Oder man stellt das Teil (Vehikel) vors Haus, in Blickrichtung und 
Sichtweite, Selbstschußanlagen sind ja nicht mehr zugelassen

müßt man ja echt mal den TO fragen wo er so wohnt, Richtung polnische 
oder tschechische Grenze > Bayrischer Wald von Waldkirchen bis 
Marktredwitz > sehr schöne Gegend, oder doch eher in Berlin Wedding 
(abartig)
#2985918
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Martin Reisinger schrieb:
> Mir wurde vor einem Monat mein Fahrzeug aus der Tiefgarage gestohlen,
> wie das geht weiß ich bis heute nicht, aber es ist weg (Neuer BMW inkl.
> original BMW-Alarmanlage).

Was erwartest du den von einer originalen Alarmanlage? Jeder verhinderte 
Diebstahl bedeutet ein neu verkauftes Auto weniger. Und dass die 
deutschen Premiumhersteller (und deren ausländischen Töchter) in Sachen 
Diebstahlschutz nicht gerade top sind kann man jeden Morgen im 
Polizeibericht nachlesen. Vor ein paar Monaten gab es mal einen Bericht 
in der Autobild über VW-Navis. Da reichten vier Schrauben um das Teil 
auszubauen und ein Laptop mit OBD um es im neuen Auto wieder 
anzumelden...

> Nun möchte ich mir eine Alarmanlage bauen und habe noch ein ungelöstes
> Problem.

Vermutlich das, was du machst wenn dein Auto wirklich geklaut wird. 
Willst du dich den Dieben in den Weg stellen? Würde ich an deiner Stelle 
lassen, wenn dir deine Gesundheit was wert ist. Und Polente rufen bringt 
auch nicht wirklich was. Bis die da sind, ist der Wagen über der Grenze.

PS: Eine gut funktionierende Lösug wäre der Kauf eines bei Dieben 
"weniger gefragten" Typs, z.B. Dacia oder auch Opel. Seitdem ich einen 
habe schlafe ich nachts ruhiger. Bei Skoda wäre das hier in der Stadt so 
ein Problem. Die sind in weniger als einer Stunde wieder in ihrer 
Heimat...
#2986203
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Das setzt aber auch voraus, daß er einsteigt. Wenn ich die Karre einfach 
nur haben will kann ich auch mit einem Abschlepper kommen und mache den 
Rest irgendwo anders.

Was ich als so ziemlich einziges als sicher ansehen würde wäre das Auto 
zwischen 4 Punkte zu stellen, die mit Laserlichtschranken gesichert 
sind. Die Abstände zwischen den Lichtstrahlen so gewählt, daß das Auto 
in keiner Form durchzukriegen ist. Wenn kein Lichtstrahl unterbrochen 
wird ist das Auto noch da, jedenfalls solange niemand die Decke oder den 
Boden aufstemmt. Natürlich muß die Laser-Anlage auch entsprechend 
manipulationssicher sein.
Persönliche Seite #2986270
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Timm Thaler schrieb:
> In der Tiefgarage?
http://www.wer-weiss-was.de/theme107/article5645350.html
http://www.agribid.de/item.pl?item=12487

Daniel F. schrieb:
> er klaut schon ein "gepfändetes" auto?
Habe ich auf dem Web zur Arbeit öfters gesehen das so jemand seinen Bus 
gesichert hat... oder er wollte die Gebühr fürs entfernen nicht bezahlen 
;-)
Oder er wollte weitere Tickets vermeiden gg
#2986328
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Zu Studentenzeiten habe ich einen Schalter, der den Zündkreis 
unterbrochen hat, hinter den Aschenbecher eingebaut. Das war damals so 
eine Art "Geheimtipp", also so geheim war es dann auch nicht, weil es 
eben viele machten. EMV? Nein Danke! Auto war ein R4, der in der 
Studentenstadt allerdings beliebt war. Ein paarmal war auch die Tür auf, 
wenn ich kam, obwohl ich sicher abgeschlossen hatte (vielleicht nicht 
jedes mal, aber öfters). Kabel im Motorraum versteckt. Bei heutigen BMWs 
nicht die Ideallösung, aber was Eigenes ist immer gut.
#2986410
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Ich frage mich, wie es überhaupt möglich ist ein moderneres Auto zu 
stehlen.
Müßte man da nicht Spezialist für KFZ-Netzwerke sein?
Bevor die ECU (Motorsteuergerät, Engine Control Unit) die Erlaubnis zum 
Starten gibt, fragt sie bei der Wegfahrsperre nach, ob sie das darf.
Und die Wegfahrsperre möchte die richtigen Funksignale vom Schlüssel 
(Oder Karte bei Toyota), bevor sie das Starten freigibt.
Ich kann mir bei Autoklauer nur eine Berufsgruppe vorstellen: Entwickler 
von ECUs. Die hängen dann einen präparierten CANalyzer ins Netzwerk 
rein.
#2986430
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Martin Reisinger schrieb:
> Hallo,
>
> ich weiß nicht genau in welches Forum das gehört, deshalb hab ich es mal
> ins OT gegeben.
>
> Mir wurde vor einem Monat mein Fahrzeug aus der Tiefgarage gestohlen,
> wie das geht weiß ich bis heute nicht, aber es ist weg (Neuer BMW inkl.
> original BMW-Alarmanlage).

Dazu ein paar Anmerkungen.

Da die Elektronik immer besser wird haben sich Autodiebe darauf 
spezialisiert, die schwächsten Teile der Elektronik anzugehen bzw. die 
Teile, die man trotz Sicherheit überwinden kann.

Da sind die kontaktlosen Systeme. Also sobald man (der Schlüssel) in die 
Nähe das Autos kommt öffnet das Auto die Tür. Das kann man mit einer 
"Funkverlängerung" überbrücken. Den einen Teil der Funkbrücke an deiner 
Wohnungstür platziert, weil sich dahinter der Schlüssel befindet, das 
andere Ende der Funkbrücke zum Auto. Schwupps, Tür offen. Das wurde hier 
im Forum schon ausgiebig dargestellt. Zwischen Komfort und Sicherheit 
muss man halt immer abwägen, beides geht nicht gleichzeitig zu 
maximieren.

Weiterhin bricht man gern in die Wohnungen der Autobesitzer ein, um den 
Autoschlüssel zu bekommen. Hast du noch alle Schlüssel?

Und noch was anderes: Wir hatten ein ähnliches Problem bei einem Audi 
A8, Baujahr 1999, also recht alt. Am Prager Flughafen abgestellt war 
nach der Rückreise scheinbar alles in Ordnung. Beim einsteigen hat aber 
irgendwas gefehlt, da wo die Lenkradverkleidung war ist nichts mehr 
gewesen. Den Schlüssel konnte man auch nirgends hinstecken, das 
Lenkradschloss war ausgebaut. Äußerlich am Auto war nichts zu sehen! Das 
Auto war unbenutzbar, und abschleppen ging auch nicht, weil bei einer 
Tiefgaragenhöhe von 2 m kein Abschleppwagen reinkommt. Wir mussten die 
Karre rausschieben!

Im Nachhinein waren wir uns sicher, dass die Diebe irgendwie die 
Türöffnung angegriffen hatten. Sei es durch abfangen entsprechender 
Signale oder durch direkten Angriff auf den Algorithmus. Nachdem sie 
sich Zutritt zum Auto verschafft hatten haben sie in aller Ruhe das 
Lenkradschloss ausgebaut, vermutlich um ein paar Tage später mit dem 
passenden Schloss (Überwindung Wegfahrsperre) wieder zurückzukommen. Nur 
waren wir halt früher da.
#2986491
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> andere Ende der Funkbrücke zum Auto. Schwupps, Tür offen.

Ok, aber eine Tür aufzumachen ist sowieso nicht schwer.
(Ich hatte mich mal ausgesperrt und Ersatzschlüssel nicht bei Hand, ein 
KFZ-Mechaniker hatte es in 5 Sekunden auf)

Starten kann man es aber mit der Funkbrücke nicht.
Und um darum geht es, Wertsachen wird niemand im Auto in der Tiefgarage 
aufbewahren.
#2986606
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Die Hersteller haben doch kein wirkliches Interesse daran, Autodiebstahl 
zu verhindern. Immerhin ist ein geklautes Auto auch ein verkauftes 
neues, da Du das ja sicher wieder ersetzen willst. Und wenn das dann 
auch noch die Versicherung zahlt, ist keiner wirklich traurig - naja 
vielleicht die böse Versicherung, aber das stört auch nicht wirklich.

Hier müsste es so laufen, dass die Leidtragenden, also die 
Versicherungen, die Regeln machen müssen, und zwar über die Beiträge: 
Ein neues Auto versichern kostet 100%, ist da aber ein (zertifiziertes, 
passwortgeschütztes, was-weiss-ich ) System eingebaut, dann reduziert 
sich der Beitrag auf 50%. Solltet mal sehen, wie schnell das dann geht!

Aber ist die Versicherung wirklich die Leidtragende? Eigentlich auch 
nicht, denn die bekommt die Kosten hintenherum (mit Gewinn) von den 
Versicherten wieder rein.

Wer ist jetzt Leidtragender? Eigentlich nur der Dieb, weil der hat ein 
altes Auto ;-)
#2986769
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Jens PICler schrieb:
> Da reichten vier Schrauben um das Teil
> auszubauen und ein Laptop mit OBD um es im neuen Auto wieder
> anzumelden...
nee.

Teilweise brauchst du eine Internetverbindung zum Herstellerserver um 
eine Komponente in einer neuen Umgebung zu aktivieren.
Das sind komplexe cryptografische Systeme. Ist heut nicht mehr so 
einfach, wie ein paar canMsgs vorspielen, oder ein eeprom 
umprogrammieren.


Jürgen W. schrieb:
> Starten kann man es aber mit der Funkbrücke nicht.

warum nicht? na klar geht das.
#2986935
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Jürgen W. schrieb:
>> andere Ende der Funkbrücke zum Auto. Schwupps, Tür offen.
>
> Ok, aber eine Tür aufzumachen ist sowieso nicht schwer.
> (Ich hatte mich mal ausgesperrt und Ersatzschlüssel nicht bei Hand, ein
> KFZ-Mechaniker hatte es in 5 Sekunden auf)
>
> Starten kann man es aber mit der Funkbrücke nicht.

Doch, das geht auch. Gibt es sogar Videos dazu und mir ist so, als wenn 
das auch schon mal im Fernsehen gezeigt worden ist (Ratgebersendung).

Die Frage ist, wie weit man mit dem Auto kommt. Manche Autos erlauben 
es, dass sich der Schlüssel nach dem Starten weit außerhalb der 
Reichweite befinden kann, wenn der Motor läuft, dann läuft er.
#2987591
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Moderne Technik bringt garnichts, wenn es Sicherheitslücken gibt.

Stell dir folgendes vor:

Der Dieb hat genau das Fahrzeug schon selber, welches er stehlen möchte.
Er baut bei sich Motorsteuergerät, EWS und Co. aus und bei dir ein.
Dann brauch er noch den Transponder von der EWS, der in seinem Schlüssel 
ist, und schon kann er starten.

Da ich schon mal das Motorsteuergerät bei meinem e36 wechseln musste, 
weiß ich zumindest, dass ein Profi das in 10 Minuten schaffen könnte.

Bei mir mussten 2 Geräte gewechselt werden, die aufeinander Codiert 
waren (EWS und Motorsteuergerät). Da ich das nicht wusste, stand ich 
ganz schon doof dar, als nach dem Steuergerätwechsel der Motor nicht 
startete...


Wie das aktuell aussieht mit anderen Modellen weiß ich nicht, aber ich 
denke nicht, dass es ein Problem für Profis darstellen sollte, solche 
Gerät einfach zu tauschen.

Schlimm ist auch die Tatsache mit den Wegfahrsperren:
Ich glaube es waren nur 54 Bit die für Verschlüsselung im RFID Chip 
verwendet werden?
Heutzutage mit einer Cloud super schnell zu knacken.
Ich kann mich noch erinnern, dass jemand versucht hat einen RFID Chip zu 
kopieren. Hatte den Original Chip und 15 FPGA Boards. Die hat er dann 
bruten lassen, und ich meine es war in unter einer Stunde geknackt...
#2987629
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Mike Mike schrieb:
> Ich glaube es waren nur 54 Bit die für Verschlüsselung im RFID Chip
> verwendet werden?
> Heutzutage mit einer Cloud super schnell zu knacken.

Das musst du mal genauer erklären (zugegegeben weiß ich beim Thema 
Hacking nicht allzuviel)
Jedenfalls: 54bit sind 18.014.398.509.481.984 Möglichkeiten. Mit Brute 
Force und 1000 Möglichkeiten pro Sekunde bräcuhte man eine halbe Million 
Jahren. Oder 1 Million Computer in der Cloud ein halbes Jahr lang...
#2987734
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Sorry, habs grad gefunden es waren 40 bit, nicht 54 bit.

Dass das Auto alt ist mag sein, trotzdem ist in jedem Modernen Auto auch 
nur ein Steuergerät eingebaut, das nur gewechselt werden muss, darauf 
wollte ich eigentlich nur hinaus.

Ich hab schon mehreren Leuten bei dem MS Problem geholfen, und zu 99% 
wurde vergessen die EWS auch zu wechseln, oder neu zu codieren.
Ob es da so Probleme gab, davon ist mir eigentlich nix bekannt.
#2987799
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>> Wenn ich die Karre einfach
>> nur haben will kann ich auch mit einem Abschlepper kommen
> In der Tiefgarage? Liest eigentlich jemand den Eingangspost?
Wo ist das Problem? Habe ich durchaus dran gedacht. Entweder ich zieh 
die Karre mit der Brille raus oder mit dem Seil. Denkst Du es gibt nur 
Abschlepper mit Kranwagen?

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