Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Wie Loctec-Schrauben herausdrehen?


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von Uhu U. (uhu)


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Die  Loctec-Schrauben haben einen Antrieb, der wie ein Freilauf 
funktioniert: der Schraubendreher bekommt nur zum Anziehen Kraftschluß.

Gibt es (bewährte) Tricks, diesen Scheiß nicht-destruktiv heraus zu 
drehen?

: Verschoben durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Loctec ist prinzipbedingt nicht zu entfernen, ohne die Schraube zu 
zerstören. Also ausbohren oder in den Kopf einen Schlitz fräsen.

von Marc R. (hypsocormus)


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von Uhu U. (uhu)


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Marc R. schrieb:
> Das geht nicht ohne die Schraube zu zerstören....

Sagt der Hersteller... Meine Idee: den Bit mit Sekundekleber auf den 
Antrieb kleben, Schraube lösen und anschließend die Klebung mit mäßiger 
Hitze lösen.

Bei Senkkopfschrauben konnte das ganz gut klappen, habs allerdings noch 
nicht ausprobiert.

von David .. (volatile)


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Man braucht doch 'nur' einen Bit, der anderherum greift, richtig?

von Uhu U. (uhu)


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Hast du eine Idee, wie der aussehen soll?

von David .. (volatile)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Hast du eine Idee, wie der aussehen soll?

Na, genauso aber gespiegelt. Die Schraube ist doch nur glatt, da greift 
sowas beidseitig. Man muss ihn natuerlich harten...

von Mike M. (mikeii)


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Versuch es mal mit den Ausdrehwerkzeugen für beschädigte Schrauben.
Damit dreh ich immer Innensechskantschrauben raus.
Sollte da wohl auch gehen.

von Uhu U. (uhu)


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Für richtige Loctecs könnte das evtl. klappen.

Die Schrauben, die ich hier habe, sind leider keine echten Loctec. Es 
ist irgendwas vermutlich chinesisches, bei dem der Antrieb in 
Radialebene des Kopfes liegt. Eine Führungsbüchse fehlt.

Einen passenden Bit habe ich nicht, da müßte ich was improvisieren.

David ... schrieb:
> Na, genauso aber gespiegelt.

Guter Witz :-)

von Mike M. (mikeii)


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Zeig mal die schrauben bitte, mach mal ein bild

von Uhu U. (uhu)


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Ich nix zum knipsen da...

Der Schraubenkopf sieht von weitem aus, wie ein normaler 
Schlitz-Schraubenkopf, nur daß die Kante des Schlitzes, in die der 
Schraubendreher zum Lösen eingreifen müßte, eine Schräge über knapp den 
halben Umfang ist.

Außerdem nimmt die Höhe der Eingriffskante zum Festziehen nach innen bis 
auf Null ab und beide Hälften der Eingriffkante liegen in Flucht - es 
gibt also keinen durchgehenden Schlitz.

Hätte man das passende Werkzeug und versuchte damit die Schraube zu 
lösen, würde es einfach axial weggedrückt und nach einer halben 
Umdrehung wieder in die Konstruktion einfallen.

von fonsana (Gast)


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Ausbohren.

fonsana

von Paul B. (paul_baumann)


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Ausbohren ist auch schwer, weil der Bohrer durch deise Sch...ß Kopfform
der Schrauben wegläuft.

Diese Schrauben sind ein derartige Dreckserfindung....
:-((

Bloß nichts aufschrauben können -nur nichts reparieren...

MfG Paul

von MaWin (Gast)


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> Der Schraubenkopf sieht von weitem aus, wie ein normaler
> Schlitz-Schraubenkopf, nur daß die Kante des Schlitzes

Das ist doch keine LocTec, sondern eine stinknormale chinesische 
Einwegschraube.

Während sich LocTec problemlos wieder rausdrehen lässt (Torx reinrammen, 
Schraubenausdreher reinrammen, oder wie geschildert ein Bit zu einem 
umgedrehten LocTec Eindrehwerkzeug anschleifen obwohl ich das nie 
ausprobiert habe klingt es vernünftig) sogar ohne die Schraube zu 
zerstören, also blosses Marketinfuzzigelaber der überteuerten 
Drückerkolonnen von Würth ist

sind die chinesischen Einwegschrauben weit widerspenstiger, falls sie so 
versenkt sind, daß man keinen Schlitz quer reinsägen kann. Dann muß man 
ein Loch reinbohren (was wegen der im Genesatz zur LocTec fehlenden 
Zentrierbohrung ohne guten Bohrständer recht schwer ist) und kann sie 
dabei gleich ganz wegbohren.

von Mike M. (mikeii)


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Oder wenn groß genug ein Loch rein bohren und Linksgewinde rein 
schneiden.
Danach mit einer Schraube ausdrehen.

von Uhu U. (uhu)


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MaWin schrieb:
> sind die chinesischen Einwegschrauben weit widerspenstiger,

Da sag noch einer, alles was auch China kommt, sei Mist... Die ganze 
Idee ist zwar welcher, aber sie haben es doch ziemlich clever gemacht...

> falls sie so versenkt sind, daß man keinen Schlitz quer reinsägen kann.

Das sind sie. Ich werds vorsichtig mit Sekundenleber und einem halbwegs 
passend zugerichteten Schraubenzieher probieren.

Ich neme an, daß die Dinger ein selbstschneidendes Gewinde haben, mit 
dem sie in ein Loch ins Plastikgehäuse geschraubt sind.

von tom (Gast)


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Kannst Du nicht mit einem 0,8mm Kugelfräser einen Schlitz fräsen?

Wenn die Schraube nicht zu tief (<10mm) umschlossen ist, hab ich damit 
gute Erfahrungen gemacht.

z.B.
http://ksv-nc-technik.de/ksv_shop/index.php?a=30372

von MaWin (Gast)


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Kugenfräse machen unten runde Löcher, ein Zylinderfräser wäre besser.

Aber man wird das Ding nicht einspannen können und keine Fräsmaschine 
haben, und ohne so was "im Dremel" brechen die Fräser ständig ab.

von Patrick D. (Gast)


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Ist wahrscheinlich schon zu spät, allerdings freut sich vielleicht ein 
anderer der momentan ein ähnliches Problem hat.
Mein Vorschlag, mit der Flex(Trennscheibe) einen Schlitz in den 
Schraubenkopf flexen und somit ein Schlitzschraubendreher benutzen.

von F. F. (foldi)


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Alles was bei mir an Schrauben kaputt geht, versuche ich so groß wie 
möglich zu bohren, um dann einen entsprechenden Inbus  rein klopfen zu 
können. Damit bekomme ich die allermeisten Schrauben los.
Wenn nicht, dann bricht nur der Kopf ab, was in Fällen wo ein Deckel 
(oder ähnliches) verbaut ist, dann das lösen dieses Deckels ermöglicht 
und so die dann noch verbliebenen "Stehbolzen" mit einer Gripzange raus 
gedreht werden können.

von Georg (Gast)


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David ... schrieb:
> Man braucht doch 'nur' einen Bit, der anderherum greift, richtig?

Die Idee ist schon genial, nur muss man vorher die Schraube gegen eine 
spiegelbildliche auswechseln.

Georg

von SchraubendreherVomDienst (Gast)


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Also wenn möglich Dremel(o.ä.) rausholen, Schneideaufsatz(Metall!) 
draufsetzen und einen Schlitz in die Schraube schneiden. Dann einen 
großen Schraubendreher(muss größer als das Loch sein versteht sich) 
rausholen und diese Schrauben rausdrehen!

Diese Schrauben sind schon ein Verbrechen... Man kann doch einfach 
SonderBits nehmen...

von invent2.0 (Gast)


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Vielleicht könnte man mit einem großen Kondensator einen "Bit" 
anschweißen? Kontaktieren könnte man es z.B. mit einem Messingröhrchen, 
innen ein Kunststoffröhrchen zur Isolierung und ganz innen der Bit.

von Harald W. (wilhelms)


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vn nn schrieb:

> Loctec ist prinzipbedingt nicht zu entfernen,

Genau, deshalb hat sie auch einen Industriepreisd gewonnen:
http://www.konstruktionspraxis.vogel.de/themen/verbindungstechnik/schrauben/articles/262429/

von Bernd F. (metallfunk)


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Es gibt eine Möglichkeit auch diese Schrauben zu öffnen.
Das funktioniert um so besser, je weiter sie im Kunststoff
versenkt sind.

Mit Dremel und viel Gefühl wird an Rand des Kopfes ein 1,5 mm
Loch gebohrt.

Einen alten Flachschraubendreher, der die Bohrung im Kunststoff
möglichst genau ausfüllt, so schleifen, dass am Rand ein kleiner
Zapfen restbleibt.

Der Aufwand lohnt aber fast nie.

Grüße Bernd

von invent2.0 (Gast)


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Ich habe mir Bilder der original Loc Tec Schrauben angesehen. Es sieht 
so aus als ob da ein guter Rest zylindrischer Bohrung ist. Kann das 
jemand bestätigen?
Falls es so ist kann man sehr wohl ein Werkzeug zur Demontage machen, 
z.B. mit kleinen Walzen, nach dem Prinzip des Freilaufs. Dann wäre der 
Werbespruch Arnolds widerlegt und die Schraube könnte mehrmals verwendet 
werden ;)

von foo (Gast)


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Georg schrieb:
>> Man braucht doch 'nur' einen Bit, der anderherum greift, richtig?
>
> Die Idee ist schon genial, nur muss man vorher die Schraube gegen eine
> spiegelbildliche auswechseln.
>
> Georg

Eine spiegelbildliche Schraube hätte allerdings ein Linksgewinde, und 
dann kann man sie mit dem "Bit, der anderherum greift" auch wieder nur 
festschrauben.


Ich würde es so versuchen, wie Bernd es beschreibt.

von F. F. (foldi)


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Bernd, der letzte Satz war gut!

Wo gibt es diese Schrauben. Jetzt bin ich doch neugierig.
Vielleicht kann man ja doch was bauen.

Wenn jemand ein altes Teil mit diesen Schrauben hat, kann er mir das 
gern schicken. Will mal sehen, ob mir nicht was einfällt.

von F. F. (foldi)


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So, habe mir gerade mal ein Datenblatt durchgelesen. Na ja, Datenblatt 
war es nicht gerade, wohl eher Werbung.
Egal! Eine Schraube M8 hat ein Loch von 7,5mm.
Ich würde das auf 7,9 aufbohren und ein 7mm Inbus rein klopfen. geht 
sicher auf.
Bei kleineren Schrauben, vor allem wenn sie in Plastikgehäusen 
verschraubt sind, da eignen sich immer alte Gewindebohrer.
Bei den Gewindebohrern die Steigungen weg schleifen und dann kann man 
die auch wunderschön in die Schrauben klopfen.
Wenn man nichts kaputt machen will, schleift man sie konisch so passend, 
dass man nicht mehr stark klopfen muss. Die packen immer und wenn das 
Drehmoment der Schraube nicht hoch ist, dann geht es damit immer.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Bei mir sind in praktisch jeder Steckdosenleiste diese Schrauben durch 
normale M3 ersetzt. Wie die genau heissen weiß ich nicht, aber mit dem 
Fräser bekommt man immer irgendwie eine Schlitz zum Ausdrehen hin.

Steckdosen mit Anschraubösen sind halt wesentlich teurer und irgendwie 
muss man die doch befestigen.

von Georg (Gast)


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foo schrieb:
> Eine spiegelbildliche Schraube hätte allerdings ein Linksgewinde, und
> dann kann man sie mit dem "Bit, der anderherum greift" auch wieder nur
> festschrauben.

Das stimmt natürlich, ich dachte auch nur an einen spiegelbildlichen 
Kopf. Die dürften allerdings schwer zu beschaffen sein, denn die kann 
man nur rausdrehen, aber nicht rein. Aber die Idee mit dem Bit stammt ja 
nicht von mir.

Georg

von Michael B. (alter_mann)


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von Simon (Gast)


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Ich bin dafür, das jeder, der solche Schrauben erfindet, für den Rest 
seines Lebens dazu verdammt werden sollte, solche Schrauben mit dem 
dafür ungeeignetsten Werkzeug wieder auszudrehen.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Simon schrieb:
> mit dem dafür ungeeignetsten Werkzeug

Salatgurke, vorgealtert.

von Max D. (max_d)


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An dem DHL Paketkasten sind auch so einweg schrauben im Einsatz (also 
die schrägen Schlitzschrauben) . Der Techniker der das schloss 
gewechselt hat hat die mit einer Art meißel rausgeholt. Dazu hat er 
gegen eine der "Flanken"  geklopft.

Diese loctec Dinger sehen sehr einfach "knackbar"  aus. Einen etwas 
"angeschrägten" Imbus reingehämmert und ab dafür.

von Simon (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Salatgurke, vorgealtert.

Ein sehr passendes Werkzeug.

von Daniel F. (df311)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Simon schrieb:
>> mit dem dafür ungeeignetsten Werkzeug
>
> Salatgurke, vorgealtert.

noch besser: das kartonrohr von einer rolle klopapier über nacht in 
wasser eingeweicht...

: Bearbeitet durch User
von OldMan (Gast)


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Ihr denkt alle ein bisschen zu kompliziert.
Ich benutze dazu einen in der Breite passenden Schraubendreher, dessen 
Klinge ich sehr scharf anschleife und evt. auch in der Breite 
entsprechend anpasse. Wichtig ist, die Klinge muss extrem scharf 
angeschliffen sein, d.h. sehr flacher Winkel.
Auf die Schraube setzen, mit einem kurzen und kräftigem Schlag auf das 
Heft in die Schraubenmitte "einsetzen". Danach mit permanentem Druck auf 
das Heft die Schraube ausdrehen.
Hat bei mir schon immer funktioniert. Denn diese Schrauben haben den 
Vorteil, dass sie am Kopf ziemlich weich sind.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Und Du beziehst Dich jetzt explizit auf LocTec-Schrauben?

Oder meinst Du Dich asymmetrische Schlitzschrauben? Die sind auch 
widerlich, aber was anderes als LocTec.

von schraubi (Gast)


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Ich frage mich, welche Ings solche Schrauben eigentlich entwickeln.
Denen muss doch klar sein, dass sie ein komplett nutzloses Produkt 
entwickeln.
Schließlich bekommt man jede Schraube irgendwie raus.

von Max D. (max_d)


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schraubi schrieb:
> Ich frage mich, welche Ings solche Schrauben eigentlich
> entwickeln.
> Denen muss doch klar sein, dass sie ein komplett nutzloses Produkt
> entwickeln.
> Schließlich bekommt man jede Schraube irgendwie raus.

Ist wie so oft eine Frage der Bezahlung...

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

schraubi schrieb:
> Ich frage mich, welche Ings solche Schrauben eigentlich entwickeln.
> Denen muss doch klar sein, dass sie ein komplett nutzloses Produkt
> entwickeln.
> Schließlich bekommt man jede Schraube irgendwie raus.

In vielen Fällen wo solche Einmalschrauben eingesetzt werden geht es gar 
nicht mal darum das dieses Gerät überhaupt nicht mehr zu öffnen ist, 
denn das ist praktisch unmöglich zu realisieren.

Es geht darum das es nicht möglich sein soll ein Gerät "Spurenlos" zu 
öffnen!
Also das sich nach einer Öffnung des Gerätes dieser Eingriff auf jeden 
Fall Nachweisen lässt. Von Vorteil ist das beispielsweise bei 
Sicherheitskritischen Dingen oder bei der Abwehr von 
Schadensersatzansprüchen (Bei teuren Produkten vieleicht auch nur um 
Gewährleistugnsansprüche) um Manipulationen nachweisen zu können.

Wobei das Konzept aber mit der Verfügbarkeit dieser Schrauben auf dem 
freien Markt steht und fällt. Zumindest wenn ein Schraubenzerstörendes 
Öffnen ohne sonstige Spuren am Gerät möglich ist. (Wie es mir anhand der 
Grafik im Artikel für diesen Schraubentyp mittels Aufbohren und 
Ausdrehsatz möglich erscheint).
Denn wenn der "Eingreifende" die Schraube zwar zerstört, aber selbst 
eine Identische SChraube wieder einsetzen kann, dann ist es ohne weitere 
Spuren am Gerät recht Sinnlos, eher sogar kontraproduktiv da derjenige 
dann sogar behaupten könnte das eine Geräteöffnung für ihn ja gar nicht 
möglich gewesen sei...

Davon abgesehen gibt es natürlich auch noch Fälle wo es nicht um 
"Beweisbarkeit" geht sondern nur darum das nicht jeder Dahergelaufene 
aus Spass die Geräte öffnet. Aber dafür würden auch normale 
Sicherheitsschrauben völlig ausreichen wenn man das Werkzeug nicht im 
0815 Baumarkt kaufen kann. Wer dann das Spezialwerkzeug im fachhandel 
bezieht, der hat meist auch genug Wissen solche Einwegschrauben zu 
entfernen.

Gruß
Carsten

von michael_ (Gast)


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OldMan schrieb:
> Hat bei mir schon immer funktioniert. Denn diese Schrauben haben den
> Vorteil, dass sie am Kopf ziemlich weich sind.

Nee! Es gibt genug, wo der Kopf gehärtet ist!
Da kommst du auch nicht mit einem Bohrer rein.

von F. F. (foldi)


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schraubi schrieb:
> Ich frage mich, welche Ings solche Schrauben eigentlich entwickeln.
> Denen muss doch klar sein, dass sie ein komplett nutzloses Produkt
> entwickeln.
> Schließlich bekommt man jede Schraube irgendwie raus.

Bei diesen Schrauben ging es wohl darum Solarpanele vor Diebstahl zu 
schützen. So habe ich das irgendwo zu diesem Produkt gelesen.

von schraubi (Gast)


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F. Fo schrieb:
> Bei diesen Schrauben ging es wohl darum Solarpanele vor Diebstahl zu
> schützen.

Akkuflex und wech...

von Thomas L. (ics1702)


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ich habe diese Schrauben einer Steckdosenleiste mit einem einfachen 
Schlitzschraubendreher lösen können. Dazu müsste ich nur beim 
Rausschrauben mit dem Schraubendreher sehr stark auf die Schraube 
drücken. Durch die starke Reibung könnte ich so die Schrauben drehen. 
Geht aber sicher nur bei kleinen Schrauben, welche nicht ganz so fest 
sind.

Gruß Thomas

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas L. schrieb:
> ich habe diese Schrauben einer Steckdosenleiste

"Diese Schrauben" sind sicherlich keine LocTec-Schrauben, ich bezweifle 
stark, daß irgendjemand so wahnsinnig ist, und so etwas in 
Steckdosenleisten verbaut.

LocTec sieht auf den ersten Blick aus wie Torx:

http://www.arnold-umformtechnik.de/fileadmin/au/Daten/images/produkte/LocTec-sb.jpg

Was Du meinst, dürften die üblichen asymmetrischen Schlitzschrauben 
sein:

http://www.hilfsmotor.eu/galleryimages/Q5yCvlcr.jpg


Ein anderes Verfahren, um Schrauben unlösbar zu machen, besteht im 
Verwenden von Torx-Schrauben und dem nachträglichen Einschlagen einer 
Stahlkugel o.ä. in den Schraubenkopf.

So etwas wird natürlich auch nicht bei Steckdosenleisten angewandt, da 
sind vielmehr diese Drecksdinger verbreitet:

http://de.deister.com/uploads/pics/dl_sicherheits_schraube.png

von schraubi (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> So etwas wird natürlich auch nicht bei Steckdosenleisten angewandt, da
> sind vielmehr diese Drecksdinger verbreitet:

Wie werden die eingeschraubt?

von Michael B. (alter_mann)


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schraubi schrieb:

> Wie werden die eingeschraubt?

Schlagschrauber? Mit der Betonung auf Schlag.;-)

von schrauberle (Gast)


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...ich habe eine Loctec an einem Opel-Motor mit einer Rohrzange 
gelöst....

von René F. (therfd)


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Wie wäre es mit einem Schlitzschraubendreher anzusetzen und den 
Schraubendreher mit nem Hammer ein bisschen in die Schraube zu 
versenken? Danach mit etwas Druck auf unten versuchen Sie rauszudrehen. 
Hat bis jetzt bei verschiedenen Schrauben (inklusive vollzernudelte) 
funktioniert.

von wendelsberg (Gast)


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Man haette die aber auch immer schoen feucht halten koennen, in den 16 
Monaten seit Threadschluss waeren die auch abgerostet. ;-)

wendelsberg

von Karl Käfer (Gast)


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MaWin schrieb:
> Kugenfräse machen unten runde Löcher, ein Zylinderfräser wäre besser.
>
> Aber man wird das Ding nicht einspannen können und keine Fräsmaschine
> haben, und ohne so was "im Dremel" brechen die Fräser ständig ab.

Reicht es nicht, mit einem Kugelfräser mittig eine kleine Zentrierung zu 
schaffen, um damit ein Loch in die Schraube bohren?

von eProfi (Gast)


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Was bei in Kunststoff verwendeten Schrauben schon mal sehr hilft ist ein 
Erwärmen der Schraube, z.B. 5-8 Sekunden Lötkolben.
Darauf gekommen bin ich, als beim Bohren die Schraube durch die 
Reibungswärme sich weiter reinschraubte.  --> Linksbohrer verwendet, 
Schraube ging raus.

Weil ich in eine Steckdosenleiste einen VDR einbauen wollte, schuf ich 
aus einer 5mm-Welle ein passendes Werkzeug: 3 1mm-Löcher reingebohrt und 
gehärtete Nadeln eingesetzt, dass nur noch die Spitzen herausschauen, 
geht zusammen mit dem oberer Trick sehr gut!

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