Ihr Lieben, ich brauche in diesem Jahr vor November ein neues (gebrauchtes) Auto. Einfache Frage: Gibt es allgemein "günstige" Zeiten zum Kauf? Cabrios sind wohl im Frühjahr besonders gefragt, dann gibt es evtl. irgendwelche Quartalszahlen, die die Verkäufer erfüllen sollen, etc etc.. Oder einfach so spät wie möglich? Es soll sowas in der Art Golf Plus (3-5 Jahre alt) werden..
Ich würd möglichst spät eines mit neuem TÜV kaufen, umso länger hat man Kredit beim TÜV. Und ansonsten die üblichen Tips... Autos kauft man nicht bei Regen, nimmt jemanden mit, der sich damit auskennt und am besten kauft man nicht bei "ey isch hoobe gudes audo fü disch!"...
Ich habe meinen letzten bei einem Senioren gekauft. Sehr gepflegt 2 jahre alt. Fairer Preis. Gutes Auto. VW ist nach meinem Gefühl ein wenig teuer im Augenblick für das was sie anbieten. Schau Dich in der Klasse mal um. Da gibt es schöne Alternativen.
Habe damals einen Jahreswagen vom VW-Händler genommen. Hatte so noch ca. ein Jahr Werksgarantie, sowie - im Anschluss - ein Jahr Gebrauchtwagengarantie. Meine Vermutung ist auch, dass Gebrauchtwagen im Winter billiger sind. Im Sommer wollen viele Leute wegfahren und sind aktiver...
> dass Gebrauchtwagen im Winter billiger sind.
ausser allrad fahrzeuge ;-)
Florian *.* schrieb: > Da gibt es schöne Alternativen. Zum Beispiel? (Sorry ich fahr so wenig und kenn mich so wenig aus, ich kauf Autos eher nach der Farbe und Form.. :-) Jemanden mitnehmen ist klar. letztes Mal vor > 8 Jahren hat jemand so einen Service privat angeboten, für 50 Euro (mitkommen und mal auf eine Rampe fahren, bei 2 Autos) - das war jeden Cent wert.
...Hyundai i30, Opel Astra, Honda Civic, Suzuki Swift, Suzuki Kizashi, Subaru Impreza...
Die alte A-Klasse ist nicht schlecht. Von der Form her auch Golfplus.
in der 90PS-Version ein bisschen schwachbrüstig.
Man sitzt schön hoch und die Konsole ist besser durchdacht als die Fords
und Opels. Ist allerdings auch ganz schön durstig wenn man etwas
schneller rollen lassen möchte. Hat halt eine Frontfläche wie ein
Kleiderschrank.
Aber warum einen VW kaufen, wenn man für etwas kleineres Geld einen
Mercedes fahren kann. ;)
Obwohl das Image vom Opaauto wird das Ding nicht mehr los.
Die neue A-Klasse sieht dem Golf und dem Bmw so ähnlich und den gibts
noch nicht als 3jährigen.
Was brauchst du denn. Fährst Du viele km im Jahr zur Arbeit oder hast Du
3 Kinder oder ein Hobby was einen dicken Kofferraum braucht?
Möchtest Du günstig unterwegs sein oder ist Dir ein Image wichtig?
Sollen die Ersatzteile günstig sein.
Willst Du die Kiste nach ein paar Jahren wieder lossschlagen, oder
fahren bis der Tüv euch scheidet - und das möglichst spät?
Manche Fahrzeuge sind in der Versicherungsklasse übel eingestuft weil
sich viele Jugendliche gerne damit kaputtfahren. Gib doch mal ein paar
Infos:
Laufleistung / Jahr:
(Folgendes von 'sehr wichtig' nach 'vernachlässigbar' wichten)
Preis;
Image;
Optik;
Verbrauch;
Steuern & Versicherung;
Haltbarkeit;
Platz;
Leistung;
Werterhalt;
Wintertauglichkeit;
Pannenstatistik;
Diesel, Benziner, Gas (Erd oder LPG?)
großer Hund zuhause, Kinder?
3/5 Türer?
Wie siehts bei Dir Zuhause aus? Garage(breit genug),
Platz für ein großes Auto?
Sobald Du weißt was Du genau brauchst, kannst Du Dich entscheiden.
Golfplus-Ähnliche:
B-Klasse (Mercedes)
{wobei ich die alte A-Klasse gelungener finde, Geschmacksache},
Renault Scenic,
Toyota Corolla,
Mazda, Nissan und Honda haben bestimmt auch was ähnliches im Programm,
Ford C-max,
X1 vom BMW,
Peugot 308,
Opel Astra Caravan,
....
A-Klasse ist günstiger? Also dann mal ein paar Eckdaten: < 10000 km/Jahr, deshalb wohl eher kein Diesel Parkplatz=Laterne + teilweise Längsparkstreifen, deshalb gerne nicht so lang, darf aber schon ein paar Kratzer haben, kommen eh kurzfristig welche dazu Opa-Image ist mir egal, da steh ich drüber Öfter mal etwas sperriges Gepäck (Musikinstrumente), deshalb gerne etwas höher und keine Limosine und gute Lademöglichkeiten Kind vorhanden, manchmal mehrere, deshalb gerne 5 Türer Preis < 10000 Euro, Verbrauch gerne sparsam, aber wegen der wenigen Kilometer nicht sooo kritisch. fahren, bis der TÜV uns scheidet :-) Wintertauglichkeit für Stadt reicht aus. Ich fahr nicht zur Arbeit damit, nur in der Freizeit.
>Opa-Image ist mir egal, da steh ich drüber
na dann:
Roomster - ŠKODA
oder
Dacia
Rainer Unsinn schrieb: > Ihr Lieben, ich brauche in diesem Jahr vor November ein neues > (gebrauchtes) Auto. Einfache Frage: Gibt es allgemein "günstige" Zeiten > zum Kauf? Wenn die Autohändler mit den größten Rabatten um sich schmeißen? Ein Auto ist kein saisonales Gemüse, da ist es schnuppe wann man es kauft.
oder Citroen Berlingo bzw. baugleicher Peugeot Partner. Oder VW Caddy, wenn's VW sein soll. Oder Renault Kangoo. Der ist von den ganzen Hochdachkombis der kleinste, hat aber immer noch viel Platz. Habe selber einen Berlingo von 2002. Wahnsinnig viel Platz, aber nicht viel größer als ein aktueller Golf. Riesen Heckklappe und leicht zu beladen. Verbrauch ist recht gut, 7,5l Benzin, wenn man sich auf der Autobahn zurück hält. Fährt Sommer wie Winter.
Florian *.* schrieb: > Aber warum einen VW kaufen, wenn man für etwas kleineres Geld einen > Mercedes fahren kann. ;) Ich fahre Golf4, kenne die A-Klasse aber auch von der Verwandtschaft. Bei dieser stört mich u.a. die Sitzposition wie ein Affe auf dem Schleifstein sowie Details der Bedienung. Der überladene Multifunktionsblinkerhebel hat mich schon im LKW kolossal angenervt und den Tempomat kann man nicht bedienen, ohne die Hand von Lenkrad zu nehmen. Das Fahrverhalten ist ziemlich nervös und der Geradeauslauf schlecht, weil m.E. die Lenkübersetzung zu direkt ausfällt. Was im Kart wünschenswert ist, gereicht hier zum Nachteil, wobei man im Kart wenigstens den Fahrbahnkontakt spürt, welcher im Benz gänzlich fehlt. Mir sind auch viel zu viel unnötige Elektronik und Gadgets verbaut, die im Fehlerfalle teuer Geld kosten. Apropos, vergleicht man die Preise für Ersatzteile und Reparaturen, die ja bei Gebrauchtwagen eine besondere Rolle spielen, steht VW deutlich günstiger da, auch im Vergleich mit Importmodellen. Was mir im Benz gefiel, war der geringe Geräuschpegel und das sehr gute Automatikgetriebe. Bis auf DSG sind die Automaten von VW eher eine Zumutung. Generell würde ich empfehlen, nachdem die Modellwahl feststeht, im Web nach den diversen Kinderkrankheiten, sprich Serienfehlern zu recherchieren. Oft sind die ersten 2-3 Baujahre der Modellserie oder bestimmte Motorenvarianten überdurchschnittlich von Defekten betroffen. Die gilt es entweder zu meiden oder nur dann zu kaufen, wenn die Mängel schon behoben wurden.
Icke ®. schrieb: > Bei dieser stört mich u.a. die Sitzposition wie ein Affe auf dem > Schleifstein Du weißt, daß man den Sitz verstellen kann? Der muss nicht bis zum Anschlag nach hinten geschoben werden, auch wenn man über 1.70 groß ist. Auch die Sitzhöhe lässt sich verstellen, und die Sitze sind im W169 auch langstreckentauglich. Anders war das im W168, dessen Sitze waren eine Zumutung, ließen sich dafür aber wunderbar ausbauen, mit topfebenem Fahrzeugboden. Den vermisse ist, da ist der W169 ein Rückschritt. > Der überladene > Multifunktionsblinkerhebel hat mich schon im LKW kolossal angenervt und > den Tempomat kann man nicht bedienen, ohne die Hand von Lenkrad zu > nehmen. Was für eine A-Klasse soll das gewesen sein? Ich fahre derzeit meinen dritten W169 und habe überhaupt keine Probleme, sowohl den Blinkerhebel als auch den Tempomatenhebel zu bedienen -- ohne die Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen. Hast Du extrem kleine Hände? Der Blinkerhebel ist auch ein deutlicher Fortschritt gegenüber der Heckscheibenwischerlösung im W168, bei dem irgendwo unten an der Mittelkonsole ein Schalter angebracht war, den blind zu treffen deutlich schwieriger ist, als den Hebel vom W169 zu nutzen. > Das Fahrverhalten ist ziemlich nervös und der Geradeauslauf > schlecht, weil m.E. die Lenkübersetzung zu direkt ausfällt. Auch hier wieder: Was soll das für eine A-Klasse gewesen sein? Was deutlich verbesserungsbedürftig ist, ist der Spritverbrauch, der Elch säuft auch als Diesel entscheidend zu viel. Völlig indiskutabel ist hingegen das Ding, was sie jetzt "A-Klasse" nennen, genauso langweilig und banal wie A3 und 1er, und für die gleiche Zielgruppe von aggressiven "Jungdynamikern" gedacht. Tschüss, Mercedes.
ich würde die (alten) A-klasse eher mit dem Polo vergleichen und den Golf (Plus) mit der B-klasse ? die neue A-klasse wird eher an der guten Rundumsicht scheitern ;-)
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Heckscheibenwischerlösung im W168, bei dem irgendwo unten an der > Mittelkonsole ein Schalter angebracht war, den blind zu treffen deutlich Es ist peinlich, dass ein "Premium"hersteller überhaupt jemals so einen Unsinn verbaut hat. Aber typisch deutsche Autobauer: Hauptsache der Metalliclack glänzt, damit der Nachbar das Neidobjekt auch ja nicht übersehen kann, die Bedienung ist doch dabei vollkommen egal. Robert L. schrieb: > ich würde die (alten) A-klasse eher mit dem Polo vergleichen > > und den Golf (Plus) mit der B-klasse ? Alles Renter- und Hausfrauenautos.
pOpel würd ich auf keinen Fall mehr kaufen. Es ist absehbar, daß die Marke demnächst krachen geht und dann gibts Probleme mit Ersatzteilen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Was für eine A-Klasse soll das gewesen sein? Der erste müßte ein W168 (A160 CDI) gewesen sein und der jetzige sein Nachfolger (A?? Benziner). > Ich fahre derzeit meinen > dritten W169 und habe überhaupt keine Probleme, sowohl den Blinkerhebel > als auch den Tempomatenhebel zu bedienen -- ohne die Hand vom Lenkrad > nehmen zu müssen. Hast Du extrem kleine Hände? Nein, eher Klopfoten. Der Blinkerhebel läßt sich schon bedienen, mich stört aber, daß zu viele Funktionen dran sind. Blinken, Aufblenden und ggfs. noch Tempomat, mehr sollte es nicht sein. Die Wischerbedienung wie im Golf (Hebel rechts) finde ich optimal. Nur schade, daß VW die geniale stufenlos einstellbare Intervallschaltung ab dem 4er durch einen häßlichen 4-stufigen Gnubbel ersetzt hat. Der Tempomat-Hebel war in der Tat so weit unten, daß ich die Hand runternehmen oder zumindest die Finger ganz austrecken mußte. >> Das Fahrverhalten ist ziemlich nervös und der Geradeauslauf >> schlecht, weil m.E. die Lenkübersetzung zu direkt ausfällt. > > Auch hier wieder: Was soll das für eine A-Klasse gewesen sein? Siehe oben, beim alten wie beim neuen behagt mir das Feeling nicht. Man spürt fast keine Rückmeldung ans Lenkrad was die Räder machen und das Ansprechen auf kleinste Bewegungen erfolgt zu direkt. Natürlich ist das alles rein subjektives Empfinden, jemand anderen stört es vielleicht nicht. Ausgedehnte Probefahrt ist unabhängig vom Modell immer zu empfehlen.
>> Das Fahrverhalten ist ziemlich nervös und der Geradeauslauf >> schlecht, weil m.E. die Lenkübersetzung zu direkt ausfällt. >Auch hier wieder: Was soll das für eine A-Klasse gewesen sein? Ich hatte auch mal eine A-Klasse als Mietwagen. Da hatte ich auch das Gefühl, daß die Lenkung ziemlich zappelig war, zu leichtgängig, folgte lieber irgendwelchen Rillen in der Fahrbahn. Man hatte immer den Eindruck, daß man mit dem permanent am Korrigieren war. War auch ziemlich windempfindlich. Und dann saß man in dem Ding ziemlich hoch drin (knapp unterm Dach), weil der Boden schon recht hoch war.
Wir hatten mal eine A-Klasse als Mietwagen und mussten damit vom Flughafen nach Hause. Es war eine stürmische Nacht und es war mir eien Lehre, nie wieder A-Klasse zu fahren. Bei jeder Windböe hatte man Angst von de Straße zu fliegen, so labbrig ist die Karre gefahren. LKWs zu überholen war ein Horror. Ist man bei Seitenwind von rechts im Windschatten des LKW eingetaucht, dann dachte man man kracht in den LKW und wenn man am Ende des Überholprozesses vorn am LKW angekommen ist, dann dachte man gleich kollidiere man mit den Autos auf der 3. Spur, weil man rübergeschubbst wird.
Das wird daran liegen, daß der ursprüngliche Karosserie-Entwurf der A-Klasse für ein Elektroauto gewesen sein dürfte. Dem tatsächlich ausgelieferten Modell fehlt der recht schwere Akku in der Bodengruppe.
Andi $nachname schrieb: > Wir hatten mal eine A-Klasse als Mietwagen Das wird ein W168 gewesen sein, also die alte, nur 3.60m lange Ausführung. Die war wirklich ziemlich seitenwindanfällig. Produziert wurde diese Variante von 1997 bis 2004. Der W169 (die knapp 3.90m lange, bis vor kurzem produzierte Variante) hat dieses Problem überhaupt nicht. Was für den W168 sprach, war die geringe Länge (für Stadtbewohner praktisch), und, wenn man die entsprechende Sonderausstattung hatte, die Möglichkeit, den Beifahrersitz auszubauen, was bei ebenfalls ausgebauter Rückbank 2.50 m topfebene Ladefläche mit sich brachte, ideal, um mal eine Leiter oder auch einen Stapel Verlegeplatten zu transportieren. Dafür waren die Sitze ziemlich lausig, die schon angesprochene Heckscheibenwischervariante (Schalter in Mittelkonsole) war ärgerlich, und irgendwelche Lenkungslager waren serienmäßig ausgeschlagen, was so nach spätestens 100 tkm eine recht teure Reparatur war.
@Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite >Andi $nachname schrieb: >> Wir hatten mal eine A-Klasse als Mietwagen >Das wird ein W168 gewesen sein, also die alte, nur 3.60m lange >Ausführung. Die war wirklich ziemlich seitenwindanfällig. Produziert >wurde diese Variante von 1997 bis 2004. Also ich würde mal sagen, es war vielleicht so 4 Jahre her, als ich mal so einen als Mietwagen hatte. Da dürfte das wohl nicht die alte Variante gewesen sein, wenn die nur bis 2004 gebaut wurde. Jedenfalls hatte das Ding die schon genannten schlapprigen Eigenschaften.
Jens G. schrieb: > Jedenfalls hatte das > Ding die schon genannten schlapprigen Eigenschaften. Nicht nachvollziehbar.
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