Systemzeit + Datum gehen verloren.

Gast #2987892
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Hallo,

habe einen ca. 3 Monate alten Shuttle Mini- PC, der sporatisch die 
Systemzeit- und - Datum nach dem Wiedereinschalten etliche Jahre 
zurücksetzt.

NEIN, die CMOS_- Batterie scheint es nicht zu sein; hat 3 Volt, 
gemessen.
Leider nicht so einfach austauschbar, sonst hätte ich es schon gemacht 
(siehe Foto, im gelben Schrumpfschlauch, so ein Pfusch !)

Fehler tritt sowohl unter WINDOWS als auch unter LINUX als 
Betriebssystem
auf, dürfte also kein Fehler vom Betriebssystem sein.

Hat jemand eine Fehleridee?

Danke fürs Nachdenken.
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Gast #2988436
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Timmo H. schrieb:
> mit eingebautem DCF77?

Von eingebaut habe ich kein Wort geschrieben. Falsche Zeiten kannst Du 
z.B. auch von woanders bekommen. Es könnten aber auch üble Störimpule 
dem Rechner einen bösen Streich spielen? Alles schon dagewesen ... Nur 
suchen muß Andi schon selbst.
Gast #2988650
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Egal, woher die Systemzeit kommt: Ob offline selbst eingestellt oder 
online z.B. von time.windows.com, der Fehler bleibt. In beiden Fällen 
müßte die Zeit erhalten bleiben, auch wenn der PC ausgeschaltet ist; die 
Systemuhr läuft ja aus der CMOS- Batterie gespeist auch bei 
ausgeschaltetem PC weiter, wenigstens nach meiner Kenntnis.
#2988668
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Wird der Rechner ordentlich runtergefahren oder hart vom Strom getrennt 
(z.B. Schalter an Steckdosenleiste)? Ich hatte das so ähnlich gerade 
erst bei einem Kunden, wo sich sporadisch auf unerklärliche Weise das 
CMOS resettete. Es stellte sich heraus, daß er zu früh die Leiste 
abschaltete, bevor der PC richtig aus war.
#2988943
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Selbst wenn nicht dürfte eigentlich nicht die Systemzeit verloren gehen.
Die 5VSB (über einen 3.3V LDO) und die 3V der CMOS Batterie sind über 
eine Dual-Schottky zusammengeschaltet.
Selbst wenn der Rechner runtergefahren ist, ist die 5VSB immer noch da. 
Es macht also für die Echtzeituhr keinen Unterschied ob richtig 
heruntergefahren oder nicht.
Wenn da was schief läuft dann kann das höchstens an irgendwelche 
Störungen - daher schlechte Filterung - liegen.
#2989070
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Die CMOS batterie wird am Board auch nur mit max 5µA belastet. Das ist 
quasi unbelastet und dass sie unbelastet immer auf 3V bleibt stimmt auch 
nicht. Habe hier noch genug CR2032 liegen die unbelastet 2,3-2,6V haben 
und wenn ich sie mit 3k belaste (~90µA) gehen sie noch ~0.2V runter.
#2989177
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Man müsste die Spannung weiter am Board messen. Die Baterie ist dazu da, 
um den RTC-Schaltkreis im Chipset zu versorgen. Vielleicht geht die 
Spannung irgendwo an einer Diode oder einem Resistor verloren. Oder aber 
ist der Chip hin. Beginnen sollte man aber mit einem CMOS-Reset (Stecker 
raus, Batterie raus, vom Strom trennen, CMOS-Reset-Jumper oder 
Power-Button benutzen).
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Gast #2989978
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Hast Du mal nachgeschaut, ob das Problem nicht bereits bekannt ist und 
es vielleicht zu diesem Zweck ein BIOS-Update gibt?
Die Hersteller schweigen ja gern bei Problemen und stellen dann, 
klammheimlich ein Update ins Netz.
#2990417
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Andi schrieb:
> Hallo,
>
> habe einen ca. 3 Monate alten Shuttle Mini- PC, der sporatisch die
> Systemzeit- und - Datum nach dem Wiedereinschalten etliche Jahre
> zurücksetzt.

Auf was denn genau (Datum und Uhrzeit)? Ist der Rest vom CMOS auch 
zurückgesetzt?

Ist der Wert anders, wenn du die Steckerleiste des PCs einschaltest, den 
PC selber aber nicht? Lass das mal so eine halbe Stunde stehen und 
starte dann erst, wie lauten Datum und Uhrzeit?
Gast #2990426
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Εrnst B✶ schrieb:
> PNG war schon die richtige Wahl für den Schaltplan, aber:
> Das File war vorher ein JPEG. JPEG nach PNG konvertieren macht keinen
> Sinn, die bereits verhunzte Datei wird dadurch nicht wieder heile und
> auch nicht kleiner.

Jo, durchs Speichern in PNG allein sicher nicht.
Aber wenn man per Gradationskurve den Tonwertbereich oben etwas 
abschneidet (wo in den fast weißen Farbtönen der ganze 
JPEG-Artefaktemüll liegt) wirds schärfer und als PNG zumindest viel 
kleiner: 1/8 der Ursprungsgröße ist locker drin.

Gruß,
Thosch
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Gast #2991419
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Danke für Eure zahlreichen Beiträge und nein, der TO ist NICHT immun 
gegen gute Ratschläge; er bewegt sie alle mächtig in seinem Herzen. Da 
die Ersatzbatterie jedoch etwas exotisch ist und nicht im Media- Markt 
oder Computershop um die Ecke erhältlich ist, muß ich die erst 
bestellen.
Gast #2991435
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Ja, Kevin, könnte man so machen, zumal ich jede Menge CR2032 Standard- 
Batterien da habe. Man könnte den Schrumpfschlauch aufschlitzen und die
Anschlußdrähte umlöten etc.
Da der fragliche PC noch Garantie hat und ohnhin ziemlich 
zusammengefrickelt ist intern (Shuttle, jede Menge Klebeband, 
beidseitiges und einseitiges usw.  Inside, na ja) wollte ich noch nicht 
so heftig eingreifen.
Gast #2991555
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Ist am Ende der Leitung doch ein Stecker? Kann man den umdrehen?
Bei einer Laptopbatterie habe ich das schon erlebt, das der Stecker 
falsch kontaktiert war.
Messe mal während des Betriebes. Mit Stecknadeln kannst du durch die 
Isolation pieksen.
Das sieht hinterher niemand.
#2991658
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Andi schrieb:
> Der Effekt tritt nur auf, wenn
> der PC ein paar Tage nicht eingeschaltet war.

Das klingt danach, dass ein Elko die CMOS-Batterie vorübergehend 
puffert. Die Batterie scheint an dem gesamten Prozess nicht beteiligt zu 
sein. Die bereits erwähnte Verpolung würde ich mal prüfen.

Als nächsten Test würde ich die Batterie mal ganz ausbauen und schauen, 
wie schnell der Computer die Einstellungen dann vergisst.

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