Forum: Offtopic Kosmetik-Schnickschnack im Hotel


von Günter (galileo14)


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Ist sehr Offtopic, ich weiß ...

Ich mache mir immer wieder mal Gedanken über die Kosmetik-Artikel, die 
in den Hotel-Zimmern/Bädern ausliegen (Mini/Mikro-Zahnpasta-Tuben, 
Cremes, Duschhauben etc.).

Kennt sich jemand aus, oder hat Bekannte aus der Hotel-Branche? Mich 
würde interessieren, ob solche Artikel, wenn man sie liegen läßt, für 
den nächsten Hotelgast verwendet werden, oder ob sie (etwa aus 
Hygienegründen) grundsätzlich weggeworfen werden. Im letzteren Fall 
würde man sie besser mitnehmen, damit der Inhalt wenigstens (evt.) 
verwertet wird; im ersteren Fall wäre viel Plastikmüll gespart und der 
Verbrauch gemindert.

Bei einer Bekannten, die Stewardess ist und somit beruflich bedingt sehr 
viel in Hotels übernachten muß, habe ich kürzlich eine Riesenkiste mit 
solchem Kram gesehen (d.h. sie nimmt immer alles mit, braucht es aber 
wohl garnicht); bevor ich mich dazu äußere, wollte ich erst mal ein paar 
Infos einholen.

Wer weiß etwas?

Günter

von Michael B. (laberkopp)


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Die verpackten Artikel bleiben für den nächsten Gast liegen,
öffnest du die Verpackung, wird es weggeschmissen.

von Purzel H. (hacky)


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Das Shampoo und das Duschgel werden ab der grossen Flasche nachgefuellt.

von A. $. (mikronom)


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Günter R. schrieb:
> Kennt sich jemand aus, oder hat Bekannte aus der Hotel-Branche? Mich
> würde interessieren, ob solche Artikel, wenn man sie liegen läßt, für
> den nächsten Hotelgast verwendet werden, oder ob sie (etwa aus
> Hygienegründen) grundsätzlich weggeworfen werden. Im letzteren Fall
> würde man sie besser mitnehmen,

Das Zeug nehm ich IMMER mit! Ich habe dafür bezahlt es benutzen zu 
dürfen, also tu ich das auch, und wenn es daheim oder auf einer anderen 
Reise ist.

> Bei einer Bekannten, die Stewardess ist und somit beruflich bedingt sehr
> viel in Hotels übernachten muß, habe ich kürzlich eine Riesenkiste mit
> solchem Kram gesehen (d.h. sie nimmt immer alles mit, braucht es aber
> wohl garnicht); bevor ich mich dazu äußere, wollte ich erst mal ein paar
> Infos einholen.

Sowas sammelt man auch gern. Da brauchst du jetzt nicht die Stewardess 
anzuklugschei*en, dass es besser wäre, sowas nicht mitzunehmen.

Sonst noch Sorgen?

von Marius S. (lupin) Benutzerseite


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Vielleicht sammelt sie es ja nur um es dann nach Afrika zu spenden. Dann 
haben die zwar immer noch nix zu beißen, riechen dafür aber gut :-)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich lass das Zeug immer unbenutzt liegen, es sei denn, es ist eine 
ungeplante Übernachtung. Ansonsten habe ich lieber meinen eigenen Kram 
dabei. Und warum sollte ich was mitnehmen, was ich "vor Ort" schon nicht 
nutze? Zu Hause tue ich es bestimmt auch nicht.

von A. $. (mikronom)


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H.joachim Seifert schrieb:
> Ich lass das Zeug immer unbenutzt liegen, es sei denn, es ist eine
> ungeplante Übernachtung. Ansonsten habe ich lieber meinen eigenen Kram
> dabei.

Ich kenne Leute, die fahren in den Urlaub ins Ausland, um sich dann vor 
Ort von den von daheim mitgebrachten Nahrungsmitteln zu ernähren. 
Gehörst du auch dazu?

> Und warum sollte ich was mitnehmen, was ich "vor Ort" schon nicht
> nutze? Zu Hause tue ich es bestimmt auch nicht.

Du hast offensichtlich keine Kinder, die es ganz toll finden, wenn man 
sich daheim mit den Hotelsachen pflegen kann und ein eigenes WC/Bad oder 
Gäste-WC/Bad, wo solche Sachen auch wunderbar Platz finden und man sie 
nutzen kann, hast du wahrscheinlich auch nicht.

von Bernd T. (bastelmensch)


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Ich mache es wie Crazyhorse.
Aber wenn man ungeplant im Hotel strandet ist man jedesmal dankbar wenn 
was da ist.
Ich habe beobachtet das inzwischen die Zahnbürsten und Einwegrasierer 
meistens nicht mehr dabei sind. Ist mir im Prinzip Wurst. Wenn man es 
dann doch braucht kann ja an der Rezeption nachfragen.

von Bernd T. (bastelmensch)


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Andi $nachname schrieb:
> Ich kenne Leute, die fahren in den Urlaub ins Ausland, um sich dann vor
> Ort von den von daheim mitgebrachten Nahrungsmitteln zu ernähren.
> Gehörst du auch dazu?

Bin zwar nicht gefragt worden, aber das eine hat mit dem anderen ganz 
offensichtlich nichts zu tun und hat auch eine ganz andere Motivation.

> ein eigenes WC/Bad oder
> Gäste-WC/Bad, wo solche Sachen auch wunderbar Platz finden und man sie
> nutzen kann, hast du wahrscheinlich auch nicht.

Geil, Gästeklo aber für die Seife reichts dann nicht mehr.

Den Thread leite ich an alle weiter die ich kenne, das wird noch Lustig. 
Morgen kauf ich auf´m Heimweg 2 Tüten Chips und ein paar Cola, das wird 
besser als jede US-Serienwiderholung auf RTL. :-)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Auf so ein Geschwurbel muss man auch nicht antworten :-)

von A. $. (mikronom)


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Bernd T. schrieb:
>> ein eigenes WC/Bad oder
>> Gäste-WC/Bad, wo solche Sachen auch wunderbar Platz finden und man sie
>> nutzen kann, hast du wahrscheinlich auch nicht.
>
> Geil, Gästeklo aber für die Seife reichts dann nicht mehr.

Doch, reicht doch. Ich konnte mir mehrere Hotelbesuche leisten und habe 
da auch Seife bekommen. Im Gästeklo wird dann so richtig geprotzt, wo 
man schon alles gewesen ist. Arm sind die, die die ALDI-Seife hinstellen 
müssen, weil sie sich kein Hotel leisten können.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Andi $nachname schrieb:
> Im Gästeklo wird dann so richtig geprotzt, wo
> man schon alles gewesen ist.

Jetzt verstehe ich dich.
Wenn du möchtest, bringe ich dir demnächst was mit.

von A. $. (mikronom)


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H.joachim Seifert schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Im Gästeklo wird dann so richtig geprotzt, wo
>> man schon alles gewesen ist.
>
> Jetzt verstehe ich dich.

Siehste, ist doch ganz einfach. ;-)

von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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von A. $. (mikronom)


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Kevin K. schrieb:
> Was so in die Richtung geht:
>
> http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39135/Die-Gewissensfrage

Nein, das ist was anderes. Ich habe das Hotel(zimmer) gemietet und 
bezahlt und die (im Vergleich zur Zimmermiete nicht ins Gewicht 
fallenden) Verbrauchsgegenstände mitgenommen. Der Prosecco-Trinker 
dagegen hat sich nur einen Blick in das gleiche Zimmer verschafft und 
auch die Verbrauchsgegenstände mitgenommen, aber nichts bezahlt.

Wenn ich beim Metzger bin und da ein Probierteller auf dem Tresen steht, 
dann esse ich den auch leer, wenn es mir schmeckt.

> http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39031

Das zweite Beispiel ist juristisch betrachtet eine unverlangte 
Zusendung, kein Geschenk. Die muss man theoretisch eine gewisse Zeit 
lang zur Abholung aufbewahren. Danach kann man das Zeug vernichten oder 
eben verbrauchen. Marketingtechnisch ist das eher Druckausübung, die 
wollen den Eindruck erwecken, als wären sie in Vorleistung gegangen und 
ich soll jetzt dafür durch eine Spende zahlen.

Ganz im Gegenteil, das unverlangt zugesendete Zeug ist für mich eine 
Vorabvergütung für meine Aufwendungen. Ich muss den Mist vom Briefkasten 
in die Wohnung tragen, ihn öffnen, lesen und soll dafür dann auch noch 
Müllgebühren zahlen.

Ich habe bei solchen Sachen keinerlei schlechtes Gewissen und mir kann 
da auch niemand ein schlechtes Gewissen einreden.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Liegen lassen und wen möglich nicht benutzen. Shampoos, Seifen, 
Zahnpasta sind meist von unterster Qualität, egal welches tolle 
Hotellogo aufgedruckt ist.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Kann man so unterschreiben.
Hotels sind für den schön und erstrebenswert, der da gerne mal hin 
möchte und es nur selten schafft.
Ist man regelmässig unterwegs, ist es nur lästig. Zumindest für mich. 
Und die Preisklasse spielt dabei kaum ne Rolle.

von A. $. (mikronom)


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H.joachim Seifert schrieb:
> Ist man regelmässig unterwegs, ist es nur lästig.

Wenn man 200 Tage pro Jahr im Hotel wohnt sicher.

Ich/wir bin/sind etwa 5 mal pro Jahr in Hotels, da nimmt man solches 
Zeug gern zum Eigenverbrauch mit nach Hause, ohne dass es daheim wie auf 
einem Sanitär-Flohmarkt aussieht.

von Uhu U. (uhu)


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Andi $nachname schrieb:
> da nimmt man solches Zeug gern zum Eigenverbrauch mit nach Hause

Als Margarineersatz?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Nö, keine 200. Im Schnitt sind es um die 30 pro Jahr (ohne Urlaub, aber 
da meide ich Hotels eh).
Am liebsten sind mir inzwischen Familienpensionen mit angeschlossener 
Kneipe/Weinstube. Da kann man abends auf nen Schoppen Wein runtergehen 
und mit x-beliebigen Leuten ein paar Worte wechseln. Angenehm in fremder 
Umgebung. Es haben sich daraus einige dauerhafte Kontakte ergeben. Die 
beschissendsten Abende erlebt man in den ganz billigen Absteigen und in 
den sog. Luxushotels (manchmal bin ich auch da, aus Zeitgründen, da 
meist zentral gelegen). Da kann man dann noch blöde an der Bar rumsitzen 
und dort gezwungenermassen blöde Musik hören und gelegentlich 
aufdringliche "Bekanntschaft" abwimmeln.  Und wenn ich müde bin und 
pennen will, hilft mir das Luxusbad, ein grosses Zimmer und die 
Luxusglotze auch nicht weiter.

von Icke ®. (49636b65)


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Das Hotelzeugs verleitet mich aus olfaktorischer Sicht nicht zur 
freiwilligen Nutzung, zum Mitnehmen gleich gar nicht. Zur Not besser als 
nach Schweiß stinken, aber in die Hotelbar würde ich mich damit nicht 
trauen.

von Robert L. (lrlr)


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>Das Zeug nehm ich IMMER mit! Ich habe dafür bezahlt es benutzen zu
>dürfen, also tu ich das auch, und wenn es daheim oder auf einer anderen
>Reise ist.

schreibst du ja selber, du zahlst für die BENUTZUNG..

also stimmt das ja nicht: den Bademantel nimmst du ja (hoffentlich) auch 
nicht mit, die pantoffel wiederum schon..

das duschgel z.b. ist oft in wiederverwendbaren behältern, die nimmt man 
auch nicht mit



wie IMMER muss man sich einfach mal die AGB vom jeweiligen Hotel 
durchlesen, um die (u.U. längerspezifischen) regeln, was man mitnehmen 
darf und was nicht erfahren ;-)

vielleicht wäre mal eine weltweite regelung mit roten und grünen punkten 
eine idee: alles was grün ist, daf man mitnehmen, alles mit rotem punkt 
nicht ;-)

(ich persönlich nehme garnix mit, die qualität ist einfach, auch im 
****+S unter aller sau..)

von Paul B. (paul_baumann)


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Meine Mutter war eine geborene "Mitropa". Das stand jedenfalls auf
unseren Handtüchern...
;-)
MfG Paul

von A. $. (mikronom)


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Robert L. schrieb:
>>Das Zeug nehm ich IMMER mit! Ich habe dafür bezahlt es benutzen zu
>>dürfen, also tu ich das auch, und wenn es daheim oder auf einer anderen
>>Reise ist.
>
> schreibst du ja selber, du zahlst für die BENUTZUNG..

Genau. Meine leicht benutzte Seife ist ja noch nicht alle und dann 
bekommt sie der Mieter am Tag nach meiner Abreise.

Hey, ich betreibe Müllvermeidung, weil ich das, was man sowieso 
wegwerfen würde, nutze!

> also stimmt das ja nicht: den Bademantel nimmst du ja (hoffentlich) auch
> nicht mit, die pantoffel wiederum schon..

Pantoffeln kenne ich nur aus Wellness-Hotels, und ja, die gehen auch 
mit. Wobei das eher billigster 08/15-Mist ist, aber um sie im Notfall 
Gästen für einen Abend anzubieten, weil man nicht genug Pantoffeln 
daheim hat oder weil der eien Gast Schweißfüßer ist, taugen sie allemal.

> (ich persönlich nehme garnix mit, die qualität ist einfach, auch im
> ****+S unter aller sau..)

Deswegen kommt das Zeug ja auch ins Gäste-Bad und für mich kaufe ich die 
billigen Drogerieartikel bei ALDI oder DM. ;-)

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Andi $nachname schrieb:
>> http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39031
>
> Das zweite Beispiel ist juristisch betrachtet eine unverlangte
> Zusendung, kein Geschenk. Die muss man theoretisch eine gewisse Zeit
> lang zur Abholung aufbewahren. Danach kann man das Zeug vernichten oder
> eben verbrauchen. Marketingtechnisch ist das eher Druckausübung, die
> wollen den Eindruck erwecken, als wären sie in Vorleistung gegangen und
> ich soll jetzt dafür durch eine Spende zahlen.

das zweite Beispiel verstehe ich überhaupt nicht.
Wie soll man denn die Umschläge verwenden?

Die sind doch immer voradressiert und in der Marke steht "Bitte 
Freimachen, falls Marke zur Hand" oder "zahlt Empfänger".

von A. $. (mikronom)


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Vlad Tepesch schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>>> http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39031
>>
>> Das zweite Beispiel ist juristisch betrachtet eine unverlangte
>> Zusendung, kein Geschenk. Die muss man theoretisch eine gewisse Zeit
>> lang zur Abholung aufbewahren. Danach kann man das Zeug vernichten oder
>> eben verbrauchen. Marketingtechnisch ist das eher Druckausübung, die
>> wollen den Eindruck erwecken, als wären sie in Vorleistung gegangen und
>> ich soll jetzt dafür durch eine Spende zahlen.
>
> das zweite Beispiel verstehe ich überhaupt nicht.
> Wie soll man denn die Umschläge verwenden?

Es geht um Postkarten und Briefumschläge, die die herstellen/verkaufen. 
Meistens werden sie von Behindertenwerkstätten hergestellt, sie sind im 
Vergleich zu großkommerziell hergestellten Karten/Briefen teurer. Bei 
Postkarten sind oft irgendwelche Motive auf der Ansichtsseite drauf, bei 
Briefen kleine Bildchen. Benutzen kann man sie ganz normal. Ein paar 
solcher Briefumschläge/Karten legt man dem Werbebriefchen "zur 
Voransicht" bei. Du kannst jetzt entweder spenden (unabhängig vom 
Warenbezug) oder noch mehr von denen kaufen (zu teuren Preisen).

Es geht nicht um die voradressierten Rückumschläge. Diese Rückumschläge 
nutzt man doch immer, um den ganzen unverlangt zugeschickten Werbemüll 
in eben diesen Briefumschlag zu stopfen und ihn dann unfrei an den 
Absender zu schicken. Finde ich immer sehr freundlich, dass sie mir die 
Spamer eine Möglichkeit geben, ihren Snail-Mail-Spam zurückzuschicken. 
;-)

von Martin G. (Firma: http://www.gyurma.de) (martin_g)


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Bernd T. schrieb:

> Den Thread leite ich an alle weiter die ich kenne, das wird noch Lustig.
> Morgen kauf ich auf´m Heimweg 2 Tüten Chips und ein paar Cola, das wird
> besser als jede US-Serienwiderholung auf RTL. :-)

LOL! :D

Ich hab mal in den USA Monate lang in Holiday Inn, Mariott und co 
gewohnt...
Die reinste Katastrofe.
Die Zahnbürsten halten wirklich nur ein paar Tage. Die Zahnpasta auch.
Das einzig brauchbare waren die "Body Lotion" Fläschchen, obwohl ich 
nicht genau wusste was da für Chemie drin war.

Das gleiche auch in Taiwan und Japan. Da schmeckt die Zahnpasta auch 
noch nach grünem Tee... igitt...

Also ich rate lieber eine kleine Tube El**x und die eigene Zahnbürste 
mitzunehmen.

Was ich mit aber bei den Japsen mitgenommen habe war eine Zahnbürste, 
die man zusammenschrauben kann. Als Notfallzahnbürste in die Tasche...

von Robert L. (lrlr)


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>Genau. Meine leicht benutzte Seife ist ja noch nicht alle und dann
>bekommt sie der Mieter am Tag nach meiner Abreise.

hier sollte man aber unterscheiden, das GEBRAUCHTE zeug mitzunehem ist 
schon hardcore...

ich GLAUBE in dem thread, ging es eher um teile die man NICHT 
angebraucht hat, und (deshalb) mitnimmt? ich habs zumindest so 
verstanden.

ausgerechnet den gästen, das zeug vorzusetzen, ist auch ..

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Dir gebrauchte Seife darf, aus Hygienegründen, nicht dem "Nachmieter" 
dahingelegt werden. Was würdet ihr sagen, wenn ihr eine gebrauchte Seife 
vorfinden würdet?

von Paul B. (paul_baumann)


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Jörg PR schrob:
>gebrauchte Seife darf, aus Hygienegründen, nicht dem "Nachmieter"
>dahingelegt werden. Was würdet ihr sagen, wenn ihr eine gebrauchte Seife
>vorfinden würdet?

Was würde ich sagen? Ich würde sagen, daß Seife durch ihren stark
basischen Charakter kein Bakterienspielplatz sein kann und mich
beherzt waschen.

Zu Hause hast Du sicher auch nicht für jedes Familienmitglied eine
andere Seife liegen.

Manch Einem fehlt die Erfahrung von Lehrlingswohnheim, Montage
und Armeezeit....

MfG Paul

von Uhu U. (uhu)


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Paul Baumann schrieb:
> Zu Hause hast Du sicher auch nicht für jedes Familienmitglied eine
> andere Seife liegen.

Vermutlich eher Flüssigseife mit Desinfektionszusatz... Und dann wundern 
sich die Leute, wenn sie gegen jeden Scheiß mit Allergien reagieren.

von A. $. (mikronom)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>> Zu Hause hast Du sicher auch nicht für jedes Familienmitglied eine
>> andere Seife liegen.
>
> Vermutlich eher Flüssigseife mit Desinfektionszusatz...

"Sagrotan-Vollkasko-Gesellschaft" verwende ich in dem Zusammenhang gern 
als Begriff, die Betroffenen verstehen das aber immer als Kompliment.

von Rick M. (rick-nrw)


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In einem Hotel möchte ich gerne für mich ein neues Stück Seife und kein 
altes abgenutzes Teil von meinen Vorgängern.

Das neue Stück seife zeigt einem indirekt, das sich um den Rest, zB.: 
die sonstigen sanitären Einrichtungen, auch gekümmert worden ist.


Paul Baumann schrieb:
> Lehrlingswohnheim, Montage und Armeezeit....
zuhause, im Betrieb ist mir das auch sch... egal.

von A. $. (mikronom)


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Rick McGlenn schrieb:
> In einem Hotel möchte ich gerne für mich ein neues Stück Seife und kein
> altes abgenutzes Teil von meinen Vorgängern.
>
> Das neue Stück seife zeigt einem indirekt, das sich um den Rest, zB.:
> die sonstigen sanitären Einrichtungen, auch gekümmert worden ist.

Welch stupide Implikation. Ich betrachte eine ordentlich gereinigte 
Klobrille wichtiger als ein hingelegtes Stück Seite. Warum ich aber 
wegen eines hingelegten Stück Seife schlussfolgern können soll, dass die 
Klobrille von den Magen-Darm-Grippe-Viren des Vormieters ordentlich 
gereinigt worden ist, erschließt sich mir nicht.

Ich erinnere mich da an Hoteltests, in welchem der Vormieter die 
Toilette mit unsichtbarer aber UV-aktiver Flüssigkeit "bemalt" hat und 
man am Tag drauf beim neuen Mieter mit der UV-Lampe gesehen hat, wie 
gründlich tatsächlich gereinigt geworden ist. Aber die Seife war frisch!

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