Probleme beim Empfängersignal auswerten

OP #2993770
Hallo,

ich habe ein kleine Programm geschrieben was mir das Servosignal eines 
RC Empfängers anzeigt(die Zeit meine ich 1-2ms).

Das funktioniert auch ohne Probleme mit einer alte Robbe Futaba 2-Kanal 
Fernbedienung(T2DR)40MHz.

Nun habe ich mir ein Graupner Set MX-16 HOTT zugelegt, das ist ein 
8-Kanal Empfänger, bei dem ich ebenfalls die Zeit messen wollte.

Doch das System funktioniert nicht mit meinem Programm!!
Soll das daran liegen dass, das Signal höher aufgelöst ist, und wenn ja 
wie kann man das beheben?

Danke für eure Hilfe!

System auf Pic18F4520 8MHz.

Gruß Daniel
OP
Ich werte das Signal an einem Kanal des Empfängers aus, um zu wissen wo 
der Knüppel der Fernbedienung steht.

Ich lese das Signal per Capture in einer Interrupt Routine ein, INT wird 
bei steigender Flanke ausgelöst und der Timer1 auf 0 gesetzt und gezählt 
bis ein neuer INT ausgelöst wird bei fallender Flanke, dann werde alle 
INT's gestoppt und der Zähler des CCP's ausgelesen, dann INT's wieder an 
und Zeit wird ausgegeben. fertig.
Persönliche Seite
Daniel H. schrieb:
> Ich lese das Signal per Capture in einer Interrupt Routine ein, INT wird
> bei steigender Flanke ausgelöst und der Timer1 auf 0 gesetzt und gezählt
> bis ein neuer INT ausgelöst wird bei fallender Flanke, dann werde alle
> INT's gestoppt und der Zähler des CCP's ausgelesen, dann INT's wieder an
> und Zeit wird ausgegeben. fertig.

Danke für dein ausführliches Listing.

Eumel hatte schon recht mit Zeile 42.
Daniel H. schrieb:
> T1CON muss so T1CON   = 0b00110001;
>
> Ach ja da Oszi sagt bei beiden Empfängern das gleiche. min 18ms pause
> dann 2 bis 1ms signal.


Irgendwo muss es aber Unterschiede geben. Dein PIC kann ja die 
Aufschrift am Empfänger nicht lesen und so Robbe von Graupner 
unterscheiden.
Schau dir zb mal die Pegel der Signale an.
OP
wenn das Signal bei beiden Empfängern gleich ist, laut Oszi, warum dann 
unterscheiden und wenn ich wüste wo der Unterschied ist, würde ich es ja 
auch machen, nur finde ich keinen an den Signalen.

Deshalb habe ich auch hier gefragt, vielleicht hatte jemand dieses 
problem schon mal.?
OP
Wenn ich den neuen Empfänger mit meinem Programm auslese dann kommen 
immer unterschiedliche Werte von klein 170 immer größer werdend wie eine 
art Treppe bis ca.900, dann wieder runter.

Mit dem alten Empfänger steht das Signal konstant bei 375(1,5ms), und 
wenn ich den Knüppel bewege dann ändert sich der Wert zwischen 270(1ms) 
und 480(2ms).
Gast
Daniel H. schrieb:
> und wenn ich wüste wo der Unterschied ist, würde ich es ja
> auch machen, nur finde ich keinen an den Signalen.

Gib ein Echo von dem von deiner Routine erkannten Signal auf einen 
freien Pin aus und vergleich das mit dem Originalsignal. Irdendetwas 
wird da schon sein.

Abgesehen davon: Warum läßt du den Timer nicht durchlaufen, liest immer 
nur die Werte ab und bildest die Differenz?
OP
an dem H_L Pegel liegt es nicht, den kann mann mit HLDVCON einstellen 
jedoch ändert sich nichts. egal was ich einstelle.

Ich bin immer noch der Meinung das es an der hohen Auflösung(4096 mal 
pro Signal laut Graupner) liegt, jedoch weis ich nicht wie man damit 
umgehen soll?

Ich habe dann den Pic mit 32 MHz laufen lassen damit findet er schon 
viel mehr signale aber das reicht scheinbar nicht.
Gast
@Daniel H

Ich kenn mich mit dem Pic nicht aus aber hab das gleiche Problem gehabt.
Ich hab mir verschiedene Programmbeispiele für den Atmega32 angeschaut 
und getestet. Allerdings wurde das Array immer wieder falsch beschrieben 
und so wurde Kanal 6 zu Kanal 3 usw.
Deshalb hab ich mich nochmal intensiv dahinter geklemmt.
Raus kam das was im Anhang zu sehen ist. Also eine Mischung aus allen 
Beispielen die ich mir angeschaut hatte.

Ist zwar für Atmega32 geschrieben aber vllt. kannst du es ja trotzdem 
adaptieren.
Also das ganze funktioniert nur wenn du die Fernsteuerung
MX-16 den Empfänger den Kanal 8 auf PPM einstellst.
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite
Daniel H. schrieb:
> an dem H_L Pegel liegt es nicht, den kann mann mit HLDVCON einstellen
> jedoch ändert sich nichts. egal was ich einstelle.

Was bitte ist HLDVCON? Ich kann weder im Datenblatt des PICs noch in der 
BDA der Fernsteuerung etwas darüber finden.

> Ich bin immer noch der Meinung das es an der hohen Auflösung(4096 mal
> pro Signal laut Graupner) liegt, jedoch weis ich nicht wie man damit
> umgehen soll?

Was dürfen wir uns unter einer "Auflösung von 4096 mal pro Signal" 
vorstellen?

Daniel H. schrieb:
> Ach ja da Oszi sagt bei beiden Empfängern das gleiche. min 18ms pause
> dann 2 bis 1ms signal.

Hast du ein Digitaloszi? Stell mal nen Screenshot von beiden Signalen 
(alter und neuer Empfänger) ein.
Daniel H. schrieb:
> Der alte Empfänger bringt 5Volt als High und der neue 2,5Volt kann das
> daran liegen?

Weiter oben schreibst Du, das Signal der beiden Empfänger wäre auf dem 
Oszi gleich. Jetzt ist es auf einmal anders. Was stimmt jetzt?

Die "Auflösung mit 4096" hat nichts mit dem Servoimpuls zu tun. Das ist 
die Auflösung, mit welcher das Knüppelpoti vom Sender digitalisiert (und 
gesendet) wird.
Liest Du die Kanäle 1-4 gleichzeitig aus (über den selben Pin am PIC)?

mfG
Ulli
(Firma: Promaxx.net)
Natürlich hat uns der TO nicht die ganze Wahrheit gesagt und beim 
Vergleich der Oszi-Signale einfach mal gelogen.

Der 2,5V-Pegel reicht nicht, um einen 5V-uC ein sauberes Signal zu 
geben. Das muß mit einem Komperator verstärkt werden, evtl. hilft etwas 
Pull-Up-Widerstand.
OP
Magnus M. schrieb
> Was bitte ist HLDVCON? Ich kann weder im Datenblatt des PICs noch in der
> BDA der Fernsteuerung etwas darüber finden.

Ja, ist klar, es muss heisen HLVDCON, da kann man das High Low Level 
einstellen.

Magnus M. schrieb
> Was dürfen wir uns unter einer "Auflösung von 4096 mal pro Signal"
> vorstellen?

Ich glaube das habe ich dann falsch verstanden wie Ulli B. schrieb
> Die "Auflösung mit 4096" hat nichts mit dem Servoimpuls zu tun. Das ist
> die Auflösung, mit welcher das Knüppelpoti vom Sender digitalisiert (und
> gesendet) wird.

Ich probiere gerade Klaus seinen Ansatz.
Daniel H. schrieb:
> @Ulli B.
> ich hatte vor jeden Kanal einzeln einzulesen.

Ich habe deshalb gefragt, weil bei vielen "modernen" Empfängern die 
Impulse an den einzelnen Servosteckplätzen gleichzeitig ausgegeben 
werden (also gleichzeitig nach High schalten und dann ihrer Länge 
entsprechen wieder nach Low). Es geht also nicht so einfach, mehrere 
Servoimpulse mit einem einzigen Timer zu erfassen.

Früher (TM) wurden die Impulse nacheinander ausgegeben. Da konnte man 
mit Dioden einfach alle Ausgänge zusammenfassen und hatte damit ein 
Summensignal.

Das Summensignal liegt bei Deinem Empf. ja an Kanal 8 an. Wenn ich recht 
verstanden habe, dann ist das Beispiel von Klaus auf das Summensignal 
hin ausgerichtet.
Das ist der einzig richtige Ansatz. Du musst aber sicher sein, dass die 
Spannungspegel hoch genug sind!

mfG
Ulli

Nachtrag:
Oder möchtest Du jeden Kanal mit einem separaten PIC einlesen?
Dann nutzt Dir das Summensignal natürlich nichts.
OP
Ulli B. schrieb:
> Daniel H. schrieb:
>> @Ulli B.
>> ich hatte vor jeden Kanal einzeln einzulesen.
>
> Ich habe deshalb gefragt, weil bei vielen "modernen" Empfängern die
> Impulse an den einzelnen Servosteckplätzen gleichzeitig ausgegeben
> werden (also gleichzeitig nach High schalten und dann ihrer Länge
> entsprechen wieder nach Low). Es geht also nicht so einfach, mehrere
> Servoimpulse mit einem einzigen Timer zu erfassen.

Ja das ist mir bekannt das kann man mit der Fernbedienung individuell 
umstellen

> Das Summensignal liegt bei Deinem Empf. ja an Kanal 8 an. Wenn ich recht
> verstanden habe, dann ist das Beispiel von Klaus auf das Summensignal
> hin ausgerichtet.

Ja das wäre mir auch recht, wenn ich nur ein Signal messen würde, aber 
leider kann mein Programm da auch nichts empfangen.

> Das ist der einzig richtige Ansatz. Du musst aber sicher sein, dass die
> Spannungspegel hoch genug sind!

Wofür ist dann HLVDCON in meinem PIC, wenns doch nichts bringt?


> Oder möchtest Du jeden Kanal mit einem separaten PIC einlesen?
> Dann nutzt Dir das Summensignal natürlich nichts.

Nein es soll nur ein PIC sein.
Daniel H. schrieb:

>> Das ist der einzig richtige Ansatz. Du musst aber sicher sein, dass die
>> Spannungspegel hoch genug sind!
>
> Wofür ist dann HLVDCON in meinem PIC, wenns doch nichts bringt?
>

Ich kenne die PICs nicht so gut.
Google hat mir gesagt, dass das HLVDCON zur "Messung" der 
Versorgungsspannung dient.
Es bedeutet nicht, dass damit der High/Low - Pegel der I/Os verstellt 
werden kann.

Gefunden bei Fernando-Heitor.de:

... besitzt ein High/Low-Voltage Detect Modul (HLVD). Durch dieses 
erweiterte Modul kann auch erkannt werden, ob die Versorgungsspannung 
oberhalb einer eingestellten Grenze ist. Das HLVD-Modul ist aktiviert, 
sobald das HLVDEN-Bit im HLVDCON-Register gesetzt ist. Wenn das 
HLVD-Modul aktiviert wurde, benötigt die Schaltung eine bestimmte Zeit, 
um sich zu stabilisieren. Mit dem IRVST-Bit kann erkannt werden, ob die 
Schaltung stabil ist oder nicht. Ist die Schaltung stabil wird dieses 
Bit automatisch vom Modul gesetzt und bei einer Instabilität gelöscht.

Der Pegel von dem Empfängersignal muss also entweder angehoben, oder die 
Betriebsspannung vom PIC abgesenkt werden (wenn das geht, das weiss ich 
nicht).
Ich persöhnlich würde einen Transistor verwenden um den Pegel an zu 
heben.

mfG
Ulli
OP
Ulli B. schrieb:
> Ich persöhnlich würde einen Transistor verwenden um den Pegel an zu
> heben.

Danke für deine Bemühungen aber, mit einem Transistor habe ich es auch 
schon probiert den Pegel anzuheben und mit eine LM339 Comparator gerade 
eben und es geht beides nicht. Beim LM339 zeigt mir das Oszi ein minus 
Signal am Ausgang von -400mV an aber auch kein Rechtecksignal und wenn 
ich den Knübbel der FB bewege dann ändert sich auch die Zeit.
Irgend etwas ist da Faul.
Persönliche Seite
Daniel H. schrieb:
> eben und es geht beides nicht. Beim LM339 zeigt mir das Oszi ein minus
> Signal am Ausgang von -400mV

Versehentlich AC-Kopplung ausgewählt?

> an aber auch kein Rechtecksignal

Sondern?

> Irgend etwas ist da Faul.

Ja, nämlich Du! Liefer endlich mal richtige Informationen!

- Bild vom Aufbau

- Screenshot des Empfängersignals

- Screenshot des Signals nach dem Komparator
Gast
>> Früher (TM) wurden die Impulse nacheinander ausgegeben. Da konnte man
>> mit Dioden einfach alle Ausgänge zusammenfassen und hatte damit ein
>> Summensignal.

Das ergibt aber nur ein einziges durchgehendes H-Signal.

Im Summensignal ist pro Impuls immer eine Austastlücke, 0,2ms meistens 
lang. Früher mal 0,4ms (hat was mit der Sendebandbreite zu tun).

Also einfach auf steigende und fallende Flanke zu programmieren bringt 
falsche Zeiten.


Blackbird
Blackbird schrieb:
>>> Früher (TM) wurden die Impulse nacheinander ausgegeben. Da konnte man
>>> mit Dioden einfach alle Ausgänge zusammenfassen und hatte damit ein
>>> Summensignal.
>
> Das ergibt aber nur ein einziges durchgehendes H-Signal.

Das ergab kein durchgehendes Signal sondern es hatte zwischen zwei 
Kanälen immer eine Austastlücke. Wie hätte der rein analoge Empfänger 
denn sonst wissen sollen, wann der nächste Kanal dran kommt?

> Im Summensignal ist pro Impuls immer eine Austastlücke, 0,2ms meistens
> lang. Früher mal 0,4ms (hat was mit der Sendebandbreite zu tun).

Das hat nichts mit der Bandbreite zu tun, sondern mit der sicheren 
Erkennung der Lücke. Die Empfänger waren rein analog aufgebaut und 
mussten sowohl bei -20°C als auch bei +40°C funktionieren. Da wurden die 
Zeiten etwas grosszügiger ausgelegt.
Man durfte sie aber nicht zu gross machen, damit die Übertragung 
insgesamt nicht zu lange wird. Die Frames sollten mindestens 50 mal pro 
Sekunde kommen.


> Also einfach auf steigende und fallende Flanke zu programmieren bringt
> falsche Zeiten.

Einzig und allein dies bringt die richtigen Zeiten. Wie soll es denn 
sonst funktionieren?
Natürlich muss man auch noch die Pausenlängen messen. Wenn die Pause 
länger ist als die Impulslänge, so kann man davon ausgehen, dass ein 
Kanalwechsel statt findet. Man kann auch einen festen Wert nehmen (zB. 
länger als 0,5ms).

Wohlgemerkt, ich spreche von den alten analogen Anlagen.
Das Summensignal der heutigen digitalen Anlagen bekommt extra künstliche 
Austastlücken. Die einzelnen Kanäle werden digital als Zahlenwert 
übertragen. Dazu werden keine Lücken benötigt. Die werden erst im 
Empfänger generiert.

mfG
Ulli
OP
Hallo Jungs, ich danke für eure tatkräftige mithilfe bei meinem Problem.

Letzten Endes war das Problem auf dem Entwicklungsboard ein DIP-Schalter 
für die LED´s des PortC, der hat nämlich den Pin nach Masse gezogen und 
so konnten keine Signale gemessen werden.

Der Spannungspegel der aus dem Empfänger kommt reicht dem PIC und das 
Signal ist extrem fein, deshalb habe ich einen LM393 davor geschaltet 
dann ist das Signal ruhiger, und das bei Kanal 1, also kein Summensignal 
aber das werde ich jetzt auch probieren.

Wenn noch Fragen sind ich antworte.

Danke an alle die geholfen haben.

Gruß Daniel
Daniel H. schrieb:
> Letzten Endes war das Problem auf dem Entwicklungsboard ein DIP-Schalter
> für die LED´s des PortC, der hat nämlich den Pin nach Masse gezogen und
> so konnten keine Signale gemessen werden.

Das hätte man auf dem Oszi aber sehen müssen.
Bzw. das Oszibild ist sinnlos, wenn man beim Messen nicht auch die 
Schaltung anschließt.


Peter
OP
Nein das Oszi bringt das gleiche Signal der Spannungspegel ist 
vielleicht 0,2V geringer wenn der Schalter an ist, und das fällt ja 
nicht auf wenn man nicht weis dass das Signal nach Masse gezogen wird.

Und die Schaltung war immer angeschlossen.
Gast
@Ulli B. (ulli-b)

Das Summensignal des Empfängers gibt das nicht dekodierte Sendersignal 
aus. Das ist die Aneinanderreihung aller Kanäle. Damit man die Kanäle im 
Dekoder trennen kann, gibt es die Austastlücke. Sie ist Teil des 
jeweiligen Kanalimpulses.

Das war das Resultat der damaligen "Enkoder" im Sender, die nichts 
weiter waren als eine als Ring verschaltete Kette von 
RC-Rerzögerungsgliedern.
Die Kanal-Potis waren Teil des RC-Gliedes.

Da ja auf das Ende des einen Impulses immer gleich der Anfang des 
nächsten Impulses fiel, war die Austastlücke zur Trennung notwendig.
Im Dekoder (meist mit CD4015, CD4022) wurde dann wieder die ganze Länge 
des Kanalimpulses gewonnen.

Deshalb sind die einzelnen Kanalimpulse an den Dekoderausgängen nicht 
per Diodengatter summierbar. Den Beginn der Austastlücke hat nämlich der 
Dekoder zum Weiterschalten benutzt.

0,2ms hat man zuerst verwendet, das hatte aber zur Folge, dass die 
Kanaltrennung größer als 10kHz war und damit nur 12 Kanäle im (damals) 
27MHz-Band belegt werden konnten. Mit 0,4ms Austastlücke kam man dann 
auf 10kHz-Bandbreite und man konnte alle 30 Kanäle störungsfrei 
verwenden.

Gilt für die alten "analogen" RC-Anlagen und wurde aus 
Kompatibilitätsgründen bis zum Schluß verwendet.


Blackbird
Daniel H. schrieb:
> Nein das Oszi bringt das gleiche Signal der Spannungspegel ist
> vielleicht 0,2V geringer wenn der Schalter an ist, und das fällt ja
> nicht auf wenn man nicht weis dass das Signal nach Masse gezogen wird.

Wenn diese 0.2V den Unterschied ausmachen, dann hast du sowieso ein 
Problem.
Denn in der Digitaltechnik sind 0.2V de facto nichts. Entweder es ist 
High oder es ist Low. Und 0.2V unter einem sauberen High ist nichts, was 
eine Digitalschaltung aus dem Tritt bringen darf. Da ist man immer noch 
weit weg vom undefinierten Bereich.
Persönliche Seite
Daniel H. schrieb:
> Nein das Oszi bringt das gleiche Signal der Spannungspegel ist
> vielleicht 0,2V geringer wenn der Schalter an ist,

Also, wenn jemand hier mit so miesen Informationen um Hilfe bittet und 
dann noch stur behauptet, das Oszisignal sei gleich, weil es ja nur um 
0.2V geringer sei, der sollte zuerst lernen zu

RECHNEN und zu
MESSEN und ein Datenbuch zu
LESEN

und erst danach wieder einen Loetkolben in die Hand nehmen.

Gruss

Michael
Gast
Daniel H

Hast du fällig an deinem ICP - Eingang einen Kondensator gegen GND
angeschlossen?
Falls Ja mach ihn schnell wieder weg.

Oder vllt. mal ausversehen mehr Spannung als max. Spannung des µC
auf den Eingang gegeben?
Falls Ja! könnte evtl. ein Transistor am Porteingang defekt sein
und dir das Signal herunter ziehen.
Gast
[c]
// Die Messung pro Impuls beginnt mit steigender Flanke und wird 
gestoppt bei fallender Flanke.
[\c]

Nein, die Messung (im Summensignal) pro Impuls beginnt mit steigender 
Flanke und endet an der nächsten steigenden Flanke (oder: beginnt mit 
der fallenden Flanke und endet an der nächsten fallenden Flanke).

Blackbird
OP
Blackbird schrieb
> Nein, die Messung (im Summensignal) pro Impuls beginnt mit steigender
> Flanke und endet an der nächsten steigenden Flanke (oder: beginnt mit
> der fallenden Flanke und endet an der nächsten fallenden Flanke).

ja, das macht Sinn, da kommen auch die richtigen Zeiten.

Aber jetzt sind die Kanäle vertauscht das war vorher nicht so, wie kommt 
das, oder muss ich da noch was in der FB einstellen?
Gast
Daniel H. schrieb:
> Das wollte ich noch sagen.
> Das Summensignal funktioniert seit gestern auch ohne Probleme perfekt.
> Danke nochmal an Klaus, dein Code hat mir Zeit gespart.

Wenn das funktioniert hat seit 15.01.2013 14:16 bis 15.01.2013 22:19.

Dann ist die Frage was du seit her an dem von mir geposteten Code 
herumgefummelt hast?
Gast
@Daniel

Blackbird schrieb:
> Nein, die Messung (im Summensignal) pro Impuls beginnt mit steigender
> Flanke und endet an der nächsten steigenden Flanke (oder: beginnt mit
> der fallenden Flanke und endet an der nächsten fallenden Flanke).

Das was Blackbird meint ist die Messung einer Periode aber der Code
von mir misst die Impulsbreite pro Kanal und legt diese Werte ins Array 
ab.

Jetzt kommt es darauf an was man sehen und haben will.
Blackbird  Vorschlag die Periode zu messen hatte immer zu folge,
dass das Array immer wieder falschen werten gefüllt wurde.
Du musst wissen das beim PPM - Signal die Kanäle von 1ms bis 2ms
die Impulsbreite variiert. Somit der Startframe mal gedehnt oder
gestauch wird. Kannst dir mal am Oszi angucken.

Ich hab locker mal drei Wochen gebraucht bis dann getan hat wie ich 
wollte.
Gast
Daniel H. schrieb:
> dein Code ist ja auch ok, aber die Zeit die gemessen wird entspricht den
> Zeiten zwischen 500ms und 1500 und bei Blackbird's Methode 1000 bis 2000
> nur das die Kanäle so vetauscht sind und bei deiner eben nicht.

AAh! Nun das könnte daran liegen das ich das bei mir mit einem
Atmega 32  mit 16Mhz laufen habe.
Vllt. den prescaler ander einstellen.
So ist es bei mir:

//ICP-Störfilter aktiv. ICP-PIN fallende Flanke. Prescaler clk/8 
eingestellt.

TCCR1B = (1<<ICNC1) | (1<<ICES1)  | (1<<CS11) | (0<<CS10);
Gast
Daniel H. schrieb:
> Ist ok ich nutze jetzt deine Methode und addiere dann 128 beim schreiben
> in das Array, dann stimmen auch die Zeiten in den Kanälen.

Das darfst du machen wie es dir beliebt.

Diese zeile:
if(((impulszeit >= 990)) & (impulszeit < 3000))

Soll eine Impulsbreite zwischen kleiner 1ms und etwas größer als 2ms 
erfassen. Die 3000 als Vergleichswert kann man auch runtersetzen auf 
2200.

Wenn Du mal mit dem Oszi das PPM-Signal messen tust wirst du feststellen
das sich die Kanäle nicht absolut genau zwischen 1ms und 2ms bewegen.
Schau es dir einfach mal an.
Gast
Die Impulszeiten liegen je nach Hersteller zwischen ca. 0,9ms bis ca. 
2,2ms. Die Mitte muß auch nicht 1,5ms sein.
Die Pause (ist auch nur ein großer Impuls) kann entweder der Rest einer 
festen Frame-Zeit (z.B. 22ms oder 40ms) sein oder eine feste Länge 
haben.
Wie gesagt, je nach Hersteller ist das unterschiedlich.

z.B.: Futaba: 1,520ms +- 0,760ms

Blackbird

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 13 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.