Optokoppler Stromverstärkung Ausgang

#3001103
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Stromverstärkung des Optokopplers auf 
der Transistorseite. Ich betreibe die LED mit ca. 8,9 mA. Der 
Optokoppler hat dabei eine Verstärkung (laut Datenblatte) von 72%. Damit 
fließen durch den Transistor 6,4mA.

Nun zu meiner Frage. Muss ich den Pull-Up Widerstand nun so 
dimensionieren damit die 6,4mA durch die Transistor fließen können? D.h. 
Das wären bei 5V VS dann ca. 780 Ohm. Oder wie setzt sich der Strom 
durch den Transistor noch zusammen?

Stimmt meine Rechnung? Der Output soll auf einen Controller und einen 5V 
Pegel erzeugen.
Angehängte Dateien:
#3001118
Lesenswert?

Thomas Maier schrieb:
> Damit
> fließen durch den Transistor 6,4mA.

Koennen nicht muessen.

Thomas Maier schrieb:
> Nun zu meiner Frage. Muss ich den Pull-Up Widerstand nun so
> dimensionieren damit die 6,4mA durch die Transistor fließen können? D.h.
> Das wären bei 5V VS dann ca. 780 Ohm. Oder wie setzt sich der Strom
> durch den Transistor noch zusammen?

Nein. Das waere der maximale Strom den der Transistor treiben koennte.
Die groesse des Pullup Widerstandes setzte sich aus anderen 
Ueberlegungen zusammen.

1. Der Leckstrom durch den Transistor im ausgeschalteten Zustand.
2. Der Leckstrom in den angeschlossenen Eingang
3. Die Geschwindigkeit mit der geschaltet werden soll und die 
parasitaeren Kapazitaeten umgeladen werden sollen.

Im wesentlichen ist Punkt 3 massgebend. Bei normalen Geschwindigkeiten 
sollte ein Wert von 3..10KOhm in den meisten Faellen ausreichend sein.

fg = 1/(2  PI  Rup * Cpar)

Rup = Pullupwiderstand
Cpar = parasitaere Kapazitaeten

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren