@ Bernhard Spitzer (b_spitzer)
>Noch ein anderes Gebiet, wo es dem Starkstromer den Atem verschlägt...
>Digitales IC in "Stone-Age-Technology". Also 5V, 10µm Strukturbreite
>(Faktor 500 zu aktuellen ICs). Mit einem Ausgangspin der 20mA auf einer
>Leiterbahn mit 20µm Breite und 2µm Dicke treibt kommt man auf "schlappe"
>500A/mm². Dabei hat man ein E-Feld zwischen 2 Leiterbahnen (10µm
>Abstand) von 500000V/m...
Ja, das ist schon beachtlich. Aber wie bereits gesagt, das Problem ist
schlicht das Verhältnis Kühlung über Oberfläche des Leiters zu
wärmeerzeugendem Volumen.
Oberfläche Zylinder:
Wärmeleistung im Leiter
Wärmedichte auf der Oberfläche:
D.h. Die Problematik der Kühlung geht mit d^3 ein! Das erklärt, warum
sehr dünne Leiter hohe Stromdichten vertragen, weil die Kühlfläche im
Verhältnis sehr groß ist. Und warum große Trafos mit durchfließendem Öl
gekühlt werden müssen.
P S Vielleicht kann man ja Kernfusion erreichen, indem man einen
austreichend dicken Kupferzylinder bestromt ;-)