Hi.
Ich hab ein paar WLAN Consumerrouter hier (Verschiedene Modelle). Von
Netgear bzw D-LINK.
Sind teilweise schon ältere Modelle.
Sie sind sozusagen "Obsoletware", 802.11g lässt sich kaum noch
verkaufen, so dass ich sie nun selbst verwende, um eine lückenlose WLAN
Abdeckung in meinem Haus und auf meinem Grundstück zu erreichen.
Diese Router können aber eigentlich nicht als normaler WLAN AP betrieben
werden.
Wenn ich sie mit der WAN Buchse an ein 192.168.x.x/24 Netz anschließe,
dem Router auf dem WAN Port eine IP aus diesem Netz gebe, und für das
interne Netz 192.168.Y.Y/24 verwende, gehts auch nicht.
Er routet nicht. Der Netgear bringt ne Fehlermeldung, die Konfiguration
ist so nicht abzuspeichern (IP Bereich Konflikt). Der DLNK sagt nix,
macht es aber nicht.
Ich habe definitiv 2 unterschiedliche /24er aus dem Bereich 192.168.x.x
benutzt.
Es klappt nur, wenn ich sie z.B. von 172.16.x.x/16 (oder auch /24) auf
192.168.x.x/24 routen lasse.
Möglichkeit 2 ist: Die WAN Buchse statisch mit einem 10er oder 172er
Privatnetz konfigurieren, sie aber nicht zu benutzen. (Also nur eine
Dummy-Config)
Und anschließend die Router über eine der LAN Buchsen ans Netzwerk
anzuschließen.
Anders konnte ich sie nicht als simplen AP verwenden.
Aber eigentlich müsste es doch gehen, von einem 192.168er auf ein
anderes zu routen (Beide unterschiedliche /24er).
Was mache ich falsch?
Mr. T schrieb:> Was mache ich falsch?
ich versteht gar nicht was du überhaupt routes willst. ein AP ist im
normalfall ein Switch. Dafür braucht man keine 2 Netze. Einfach den WAN
port nicht nutzen und nur das WLAN und die LAN-ports nutzen. Dann musst
du nicht mal die IP configurieren weil sie keine rolle spielt.
Evtl gehen diese Router davon aus dass der WAN-Port grundsätzlich am
öffentlichen Internet ist und blockieren RFC1918-Addressen bzw zumindest
die 192.168er Bereiche (scheinbar gehen ja die 10./172.) ... Im übrigen
ist der 172er Bereich durchaus praktisch da das 16 /16er sind, was
spricht dagegen diese zu verwenden?
Andy D. schrieb:> @Peter II er will ein Gerät dass als NAT-Router und nicht als AP> konstruiert ist als AP verwenden indem er eine zweite NAT-Ebene in Kauf> nimmt.
woher willst du das wissen? Jeder router mit LAN-port geht auch als AP.
Und router ohne LAN-Port habe ich noch keinen router gesehen.
Router A (DSL-Einwahlgerät)
Extr. IP: vom Provider
Netz IP: 192.168.10.0
Router IP: 192.168.10.1
Gateway: IP: 192.168.20.1
WLAN-Kanal: 2
Router B
Netz IP: 192.168.20.0
Router IP: 192.168.20.1
Gateway: IP: 192.168.10.1
WLAN-Kanal: 12
Router A mit einem Kabel mit Router B verbinden.
beide APs müssen in deinen Mobilgeräten eingetragen werden, diese loggen
sich dann in das jeweils erreichbare Netz ein.
Nicht vergessen WPA2 oder RADIUS zur WLAN kommunikation verwenden.
Olek schrieb:> Router A (DSL-Einwahlgerät)> Extr. IP: vom Provider>> Netz IP: 192.168.10.0> Router IP: 192.168.10.1> Gateway: IP: 192.168.20.1> WLAN-Kanal: 2>>> Router B> Netz IP: 192.168.20.0> Router IP: 192.168.20.1> Gateway: IP: 192.168.10.1> WLAN-Kanal: 12>> Router A mit einem Kabel mit Router B verbinden.
warum so kompliziert?
Router A (DSL-Einwahlgerät)
Extr. IP: vom Provider
Netz IP: 192.168.10.0
WLAN-Kanal: 2
Router B (AP)
Netz IP: 192.168.10.0
Router IP: 192.168.10.2
Gateway: IP: 192.168.10.1
dazu beiden die gleiche SSID geben und bei Router 2 DHCP abschalten.
Dann funktioniert auch das Handover wenn man von einem Router zum
anderen Geht.
Wollte den Router routen lassen, damit das WLAN nen eigenes Subnetz hat,
bzw alles ein wenig voneinander getrennt ist.
Eventuell geh ich hin und lass das komplette LAN incl WLAN auf
172.16.x.x/24 laufen und packe einen separaten Router zur Abtrennung an
mein Desktop lan, welches dann auf z.B. 192.168.2.0/24 läuft.
Mr. T schrieb:> Wollte den Router routen lassen, damit das WLAN nen eigenes Subnetz hat,> bzw alles ein wenig voneinander getrennt ist.
hat aber den nachteil das kein Handover geht.
Peter II schrieb:> Mr. T schrieb:>> Was mache ich falsch?>> ich versteht gar nicht was du überhaupt routes willst. ein AP ist im> normalfall ein Switch. Dafür braucht man keine 2 Netze. Einfach den WAN> port nicht nutzen und nur das WLAN und die LAN-ports nutzen. Dann musst> du nicht mal die IP configurieren weil sie keine rolle spielt.
Hm. Ich habe versucht eine fritzbox vor einen D-Link Router zu setzen.
Wenn man dessen WAN-Buchse nicht nimmt um damit zur fritzbox zu gehen,
kann man zwar den D-Link als Switch benutzen, aber dann geht dessen WLAN
nicht mehr! Geräte an seinen LAN-Buchsen funzen im Switch-Mode. WLAN
scheint nur dann zu gehen, wenn er über die WAN-Buchse an die
nächsthöhere Netzebene aka fritzbox geschaltet ist. Die fritzbox sollte
fürs gesamte Netz als DHCP arbeiten.
Wenn ich keine weiteren Infos finde, wird wohl der D-Link das Problem
bleiben. In dieser Anordnung brauch man also zwei lokale Netze und der
D-Link arbeitet als eigenständiger DHCP.
Ein anderes Problem beim Ausprobieren ist ja auch, daß die Geräte
eventuell sozusagen beide gleichzeitig umkonfiguriert werden müssen und
sich bei Nichtgefallen eines der Geräte schlicht nicht mehr im Netz
meldet. Danach ist dann ein Kaltreset erforderlich und eventuell 2-3
Umkonfigurationen bis man das nächste Experiment starten kann.
Abdul K. schrieb:> Hm. Ich habe versucht eine fritzbox vor einen D-Link Router zu setzen.> Wenn man dessen WAN-Buchse nicht nimmt um damit zur fritzbox zu gehen,> kann man zwar den D-Link als Switch benutzen, aber dann geht dessen WLAN> nicht mehr!
zeiche mal genau auf wie du es verkabelt hast. Ich habe noch nie
Probleme mit Fritz, D-link oder TP link in so einer konfig gehabt.
Würde ich machen, nur verstehe ich nicht was daran unverständlich ist.
Die fritzbox hat einen LAN-Ausgang, der an den WAN-Eingang des D-Link
geht. Mehr ist da nicht.
Mr. T schrieb:> Wollte den Router routen lassen, damit das WLAN nen eigenes Subnetz hat,> bzw alles ein wenig voneinander getrennt ist.das wlan? also auch das weitergereichte?
das geht genau so, wie peter II es beschrieben hat.
Gibt es vielleicht OpenWRT oder ähnliche freie Firmware für deine
Router. Dann kannst du frei konfigurieren, was die tun sollen und bist
nicht auf die zum Teil sehr schlechte Herstellerfirmware angewiesen.
Abdul K. schrieb:> der an den WAN-Eingang des D-Link> geht. Mehr ist da nicht.
du sollst du aber in den LAN eingang gehen, den WAN part beim D-Link
brauchst du nicht.
Peter II schrieb:> Abdul K. schrieb:>> der an den WAN-Eingang des D-Link>> geht. Mehr ist da nicht.>> du sollst du aber in den LAN eingang gehen, den WAN part beim D-Link> brauchst du nicht.
Wie ich schon oben schrieb, macht man das, verliert man 1. einen Port
und 2. geht vor allem WLAN dann nicht mehr! Und das WLAN war der
eigentliche Zweck. Bei dem Umbau habe ich dann natürlich auch den
WLAN-losen vorherigen Switch durch den D-Link 614+ ersetzt. Die
Filterregeln der integrierten Fire-wall sehen auch ok aus.
Hallo
Bei mir laeuft alles in einem Netz.
Router A (DSL-Einwahlgerät)
Extr. IP: vom Provider
FritzBox mit WDS
IP: 192.168.178.1
DHCP nur von 192.168.178.200-255
WLAN-Kanal: 2
Router B WDS Empfaenger
IP: 192.168.178.2
Gateway: IP: 192.168.178.1
WLAN-Kanal: 2
AP aus
DHCP aus
von dort ein Kabel zu
Router C
IP: 192.168.178.4
Gateway IP: 192.168.178.1
AP an
DHCP von 192.168.178.20-199
WLAN-Kanal: 12
Die WAN-Buchsen bei Router B und C sind
unbenutzt.
Gruss Asko.
Ah, die Blitzschutz-Opfer-Methode :-)
Sieht bei mir ziemlich ähnlich aus. Nur mit dem D-Link habe ich eben
noch ein Problem. 2 Netze geht ja, aber z.B. Windoof hat dann mächtig
Probleme andere Rechner zu finden. Ehrlich gesagt, diesen Part habe ich
aufgegeben und mach den Datenaustausch nur per ftp.
Abdul K. schrieb:> Ah, die Blitzschutz-Opfer-Methode :-)
Neee, aus diesem Grund nicht, ist aber evtl. ein
positiver Nebeneffekt.
Da ich meist auf Montage arbeite, waere ein
fester Telefonanschluss fuer mich sinnlos,
weil nie genutzt.
Die WDS-Strecke kommt von einem ca. 100m entfernten
Bekannten, dessen Internetanschluss ich mitbenutzen darf.
Daher die ganze Mimik.
Gruss Asko.